Grafik für die Diktatur Die Geburt der Grafiksammlung des Kunstmuseums Stuttgart im Nationalsozialismus
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
16.10.2024
Abbildungen
125, Abbildungen in Farbe
Herausgeber
Ulrike GroosVerlag
VDG Weimar - Verlag und Datenbank für GeisteswissenschaftenSeitenzahl
352
Maße (L/B/H)
24,6/17,5/3,2 cm
Gewicht
1228 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-89739-988-4
Das Buch zeigt erstmals auch den Bestand der Kriegsbilder, dessen Herkunft bis vor kurzem im Dunkeln lag. Überdies werden Künstler:innen in den Blick genommen, die Mitglied der NSDAP waren und vom Faschismus profitierten.
Nach dem Zusammenbruch des „Dritten Reichs“ setzte schnell das Vergessen ein. Stuttgarts jahrzehntelang ausgeblendete Grafiksammlung ist ein Beispiel für diese Geschichtsvergessenheit.
Schließlich illustriert der Restitutionsfall des jüdischen Kaufmanns, Tabakgroßhändlers und Kunstsammlers Max Rosenfeld (1867–1943), dass auch in die Grafiksammlung des Kunstmuseums Stuttgart NS-verfolgungsbedingt entzogene Kunstwerke gelangten. Er veranschaulicht die Komplexität solcher Provenienzen und die Schwierigkeit, heute nach langer Zeit die Biografie der Opfer und ihre Sammlungen zu rekonstruieren.
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