Unheimlich! Schon lange ist es her, dass ein Zugunglück in Santa Carmela geschah. Zwei Züge stießen damals zusammen und viele Passagiere starben. Angeblich hören die Bewohner noch immer die Schreie der Opfer und das Quietschen der Bremsen. Die drei ??? treffen in Santa Carmela Zugführer Norwood. Und bald wird bei ihm eingebrochen! Die Leute im Dorf glauben dem alten Mann nicht. Die Detektive nehmen sich des Falls an und stoßen auf einen gemeinen Plan. Können sie Norwoods Unschuld beweisen?
Ein unheimliches Abenteuer von M.V. Carey, übersetzt von Anja Herre, in der Nostalgie-Edition.
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Nostalgie Pur
Bewertung am 21.05.2024
Bewertungsnummer: 2205807
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Reise zurück in die Zeit, in der die drei Detektive aus Rocky Beach noch ohne Handy und Internet ermittelt haben.
Als es bei den alljährlichen Pioneer Days in Santa Carmela zu rätselhaften Vorfällen kommt ist für Justus, Peter und Bob klar, dass sie die Sache unter die Lupe nehmen müssen. Schnell haben sie eine Spur gefunden doch diese führt sie zu eienm Zugunglück, welches bereits viele Jahre zurückliegt. Die drei Fragezeichen stehen vor einem Rätsel, bis Bob ein interessantes Gespräch belauscht.
Ein spannender Fall, welcher lange als verschollen galt, jetzt endlich auf Deutsch! Nostalgie Pur!
Eine Zeitreise in die Vergangenheit: Spannung, altersgerechter Grusel und mysteriöse Vorkommnisse ... Nostalgie pur!
Fernweh_nach_Zamonien aus Buchhaim am 17.04.2024
Bewertungsnummer: 2180051
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Justus, Peter und Bob sind helfende Hand bei den Pioneer Days in Santa Carmela:
Besucher erwarten eine Zugfahrt mit einer alten Dampflok durch das Valley, Shows und Rodeo und als Höhepunkt die Nachstellung eines historischen Banküberfalls.
Doch unheimliche Ereignisse überschatten die Festvorbereitungen.
Es ist bereits Jahre her, dass im Tunnel ein Unglück geschah als auf der Flucht des Bankräubers zwei Züge zusammenstießen und viele Menschen ums Leben kamen.
Noch heute hören die Dorfbewohner angeblich das Schnaufen der Lok, das Quietschen der Bremsen und die Schreie der Passagiere.
Als bei dem alten Lokführer Norwood eingebrochen wird und ihm niemand Glauben schenkt, wird es Zeit für die drei ??? zu ermitteln!
Nicht ahnend, in welche zwielichtigen Pläne sie hineingeraten ...
Altersempfehlung:
ab 9 Jahre
Hintergrund der Veröffentlichung:
Ein verschollenes Manuskript von M.V. Carey: wiederentdeckt, übersetzt von Anja Herre und herausgegeben in der Nostalgie-Edition mit einem Nachwort von C. R. Rodenwald.
Aus der Feder der US-amerikanischen Schriftstellerin Mary Virginia Carey stammen unter anderem: "Die Drei ??? und die flammende Spur' und "Die drei ??? und der Zauberspiegel" und "Die drei ??? und der magische Kreis".
Ihr 17. Buch der Reihe mit dem Arbeitstitel "The Mystery of the Counterfeit Train Crash" aus dem Jahr 1987 passte nicht in das neue, moderne Crimebusters-Konzept und wurde (auch aufgrund der Einstellung der Serie im Verlag Random House) nicht mehr veröffentlicht.
Der Fall galt lange Zeit als verschollen, wurde als Manuskript wiedergefunden und erschien in Deutschland erst 2024 – somit nahezu 40 Jahre später – im Kosmos Verlag unter dem Titel "Die drei ??? und der schreiende Zug - Das verschollene Manuskript".
Cover- und Einbandgestaltung:
Die von Aiga Rasch gezeichnetes Cover sind Kult und haben einen hohen Wiedererkennungswert.
Andreas Ruch hat für diesen verschollenen Fall das Cover im klassischen Stil gestaltet; Es zeigt den betitelten Zug, dessen "Mund" tatsächlich wie zu einem schaurigen Schrei geformt zu sein scheint.
Ein Cover, dass sich hervorragend einreiht.
Ein Hinweis für Sammler:
Das Buchformat orientiert sich nicht an den klassischen gebundenen Ausgaben, sondern an der Reihe "Nostalgie Edition". Zusätzlich ist es mit einem schwarzen Farbschnitt ausgestattet.
Mein Eindruck zur Buchreihe (Buchaufbau und Charaktere):
Mit den drei Detektiven bin ich groß geworden und habe mittlerweile all ihre Fälle (und Sondereditionen) gelesen und gehört.
Die ersten Abenteuer sind mir in besonderer Erinnerung geblieben.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und jeder der drei Fragezeichen hat seine Stärken und Schwächen. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich perfekt. Auch findet jeder Leser mindestens einen Detektiv, mit dem er sich identifizieren und so beim Fall mitfiebern kann.
Justus Jonas ist der erste Detektiv und der Kopf des Trios. Auch wenn er wie ein wandelndes Lexikon (gerne altklug) erscheint, ist auch er hin und wieder mit seinem Latein am Ende.
Peter Shaw ist der zweite Detektiv und der sportlichste der drei. Dank seines Dietrich-Sets knackt er jedes Schloss. Um unnötige halsbrecherische Aktionen macht er gerne einen großen Bogen. Das gilt auch für Geistererscheinungen.
Bob Andrews der kleinste im Bunde und zuständig für Recherchen und die Aktenführung.
Im Vorwort werden die drei Jungs aus Rocky Beach und ihr Detektivbüro (ein ausgedienter Campinganhänger vollgestopft mit Technik und Detektivausrüstung) von Alfred Hitchcock vorgestellt für all jene, die sie (noch) nicht kennen. Es ist somit nicht ausschlaggebend mit welchem Buch man beginnt.
Wie ein Rahmen legt sich dies um die Geschichte, denn abschließen erläutern Justus, Peter und Bob die letzten offen gebliebenen Fragen mit Alfred Hitchcock und legen ihm ein Protokoll des Falles vor.
Auch während der Ermittlungen meldet sich der Meister des Suspens immer wieder mit Fingerzeig und hilfreichen Tipps und Hinweisen an den Leser. Dies ist mit der Neugestaltung der Reihe (Crimebusters) leider verloren gegangen.
Da sich dieses verschollene Manuskript zeitlich in den klassischen Fällen einordnen lässt, ist auch Alfred Hitchcock in gewohnter Weise wieder dabei.
"Und nun, da ihr die Jungen kennt, taucht ein in eine Geschichte über Stolz und Schrecken, Geister und Gier!
Alfred Hitchcock"( vgl. S. 8)
Meine Meinung zum Fall "schreiende Zug":
Das Setting ist gut gewählt: ein heißer Sommer im kalifornischen Valley, ein traditionelles Volksfest und die drei Jungdetektive mittendrin.
Dank der mysteriösen Geräusche haben es die drei Freunde wieder mit einem (vermeintlich) übernatürlichen Phänomen zu tun.
Es mangelt nicht an Verdächtigen, wird aber an einem gewissen Punkt ein wenig unübersichtlich.
Wie bei den klassischen Fällen üblich meldet sich Alfred Hitchcock mehrfach mit einem hilfreichen Fingerzeig zu Wort. Man freut sich, wenn man selbst einen Hinweis vor den drei Detektiven entschlüsseln kann.
Das Miträtseln hat großen Spaß gemacht und das Abenteuer liest sich wie im Flug.
Zur Auflösung wird selbstverständlich an dieser Stelle nichts verraten.
Der Fall selbst wirkt im Nachhinein vielleicht ein wenig unspektakulär und ich kann nachvollziehen, weshalb M.V. Carey ihn als unvollendet bezeichet und noch weiter überarbeiten wollte.
Man sollte sich aber immer in Erinnerung rufen, an welche Zielgruppe diese Buchreihe gerichtet ist ;-)
Fans dürfen sich freuen auf Liebgewonnenes: kleine Neckereien, Visitenkarte, dramatische Wendungen, rasante Verfolgungsjagd und eine Aufdeckung zwielichtiger Machenschaften.
4 von 5 schreiende Züge für diesen verschollener Schatz, der nun für nostalgische Lesestunden sorgt!
Fazit:
Ein Klassiker - auch wenn Fans fast 40 Jahre darauf warten mussten.
Spannend, rasant und geheimnisvoll mit vielen für die Detektivreihe typischen Elementen.
Ein Lesevergnügen für Jung und Alt!
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Rezensiertes Buch "Die drei Fragezeichen und der schreiende Zug - Das verschollene Manuskript" gebundene Ausgabe aus dem Jahr 2024
Ein Zugunglück, ein Stadtfest, ein sympathischer älterer Herr in Nöten - all das ergibt einen weiteren spannenden Fall für unsere drei Jungdetektive.
Kosmos beschehrt vor allem den heute schon etwas älteren Fans mit der Veröffentlichung dieses Falls aus der Feder von M.V. Carey einen geradezu magischen Moment: Dieses verschollene Manuskript reiht sich problemlos zwischen den anderen von der Autorin verfassten Büchern ein, die alle zu den Klassikern der Drei ???-Reihe zählen. Wenn auch die neueren Bände der Reihe den alten in nichts nachstehen, so haben sich doch die Autor*innen und mit ihnen auch der Stil im Laufe der Jahre verändert. Hier nocheinmal einen Fall zu erleben, der das gleiche Gefühl, wie wie damals in den 70ern/80ern vermittelt, lässt die Nostalgieker-Herzen höher schlagen.
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