Für Fin ändert sich alles, als er die Klimaaktivistin Lara kennenlernt und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Sie stellt sich unerschrocken Umweltzerstörern entgegen und greift dabei auf immer radikalere Mittel zurück, die das junge Paar zunehmend in Gefahr bringen.
60 Jahre später hat die globale Erwärmung große Teile der Welt unbewohnbar gemacht. In Europa flüchten Millionen Menschen in den Norden, wo der Lebensraum immer enger wird.
In Deutschland hat eine autokratische Regierung die Macht ergriffen, die brutal gegen ihre eigene Bevölkerung vorgeht. Überwachung, Terrorismus und Polizeigewalt sind an der Tagesordnung. Jeder Widerstand wird unterdrückt und gnadenlos verfolgt.
Ein Notfall in seiner Familie zwingt Fin, inzwischen Großvater geworden, noch einmal aktiv zu werden. Gemeinsam mit seinem Enkel macht er sich zu einer riskanten Rettungsaktion auf. Auf ihrer Reise geraten sie zwischen die Fronten des militanten Widerstands und des tyrannischen Staats. Nach und nach erfährt Roland Geheimnisse aus der Vergangenheit, die sein Weltbild erschüttern.
„Heute ist schon zu spät“ ist eine spannungsgeladene, kompromisslose Coming-of-Age-Story.
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Heute ist es schon zu spät
Manuela Hahn am 21.10.2024
Bewertungsnummer: 2321893
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Für Fin ändert sich alles, als er die Klimaaktivistin Lara kennenlernt und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Sie stellt sich unerschrocken Umweltzerstörern entgegen und greift dabei auf immer radikalere Mittel zurück, die das junge Paar zunehmend in Gefahr bringen.
60 Jahre später hat die globale Erwärmung große Teile der Welt unbewohnbar gemacht. In Europa flüchten Millionen Menschen in den Norden, wo der Lebensraum immer enger wird.
In Deutschland hat eine autokratische Regierung die Macht ergriffen, die brutal gegen ihre eigene Bevölkerung vorgeht. Überwachung, Terrorismus und Polizeigewalt sind an der Tagesordnung. Jeder Widerstand wird unterdrückt und gnadenlos verfolgt.
Ein Notfall in seiner Familie zwingt Fin, inzwischen Großvater geworden, noch einmal aktiv zu werden. Gemeinsam mit seinem Enkel macht er sich zu einer riskanten Rettungsaktion auf. Auf ihrer Reise geraten sie zwischen die Fronten des militanten Widerstands und des tyrannischen Staats. Nach und nach erfährt Roland Geheimnisse aus der Vergangenheit, die sein Weltbild erschüttern.
"Heute ist schon zu spät" ist eine spannungsgeladene, kompromisslose Coming-of-Age-Story.
In Heute ist es schon zu spät von Alexander Cimzar beschreibt der Autor eine Zukunft, die stark von den Folgen des Klimawandels geprägt ist. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen: in der Jugend des Hauptcharakters Fin und in einer Welt im Jahr 2075, die von einer totalitären Regierung kontrolliert wird. Dieser Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart gibt dem Leser die Möglichkeit, die Entwicklung der Figuren und die gesellschaftlichen Probleme hautnah mitzuerleben.
Die Geschichte handelt von Roland, einem Schüler, und seinem Großvater Fin. Die beiden machen sich auf eine gefährliche Reise nach Neapel, um Rolands Mutter zu finden, die bei einer Hilfsaktion verschwunden ist. Unterwegs müssen sie sich in einem Polizeistaat zurechtfinden, der jeglichen Widerstand brutal unterdrückt. Gleichzeitig erfahren wir in Rückblenden von Fins Beziehung zur Umweltaktivistin Lara, deren radikale Ideen das junge Paar in große Gefahr bringen.
Meiner Meinung nach schafft es Cimzar durch den ständigen Wechsel der Perspektiven, die Spannung kontinuierlich hochzuhalten. Die parallelen Erzählstränge zeigen meiner Meinung nach nicht nur die persönlichen Kämpfe der Figuren, sondern auch, wie sehr die Welt durch die Fehler früherer Generationen geprägt wurde. Themen wie Migration und soziale Ungleichheit werden eindrucksvoll dargestellt, während die Figuren mit ihren eigenen Geheimnissen und ihrer Familiengeschichte konfrontiert werden.
Ich finde, dass die gut ausgearbeiteten Charaktere und ihre Beziehungen zueinander der Geschichte viel Tiefe verleihen. Leser*innen erleben dadurch nicht nur einen spannenden Umwelt-Thriller, sondern auch eine bewegende Geschichte über das Erwachsenwerden, die zum Nachdenken über die Umweltprobleme unserer Zeit anregt. Trotz der düsteren Stimmung gibt es, wie ich meine, auch eine klare Botschaft der Hoffnung: Es gibt die Chance auf Veränderung, und es lohnt sich, für eine bessere Zukunft zu kämpfen.
Insgesamt halte ich Heute ist es schon zu spät für einen beeindruckenden Roman, der sowohl spannend als auch lehrreich ist und dazu anregt, über die Herausforderungen des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft nachzudenken.
Point of no return
Totto aus Nümbrecht am 14.02.2024
Bewertungsnummer: 2130863
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
“Heute schon zu spät” ist der neue Öko-Thriller von Alexander Cimzar. Er handelt von dem Jugendlichen Roland, der sich rund um das Jahr 2080 mit den Folgen der Klimakatastrophen auseinandersetzen muss. Seine Mutter gerät bei “Ärzte ohne Grenzen” in eine Notlage. Um diese wieder zu finden macht er sich mit seinem Opa Fin auf den Weg in den Süden.
Charaktere: Im Buch werden toll gezeichnete Charaktere beschrieben, die Stück-für-Stück aufgedeckt werden. In Rückblenden wird deutlich, dass der scheinbar angepasste Opa als Jugendlicher ein Klimaktivist war und versuchte zu verhindern was zum Zeitpunkt des Enkels die Fakten sind.
Dystopie: Bei der Reise durch Stadt, Land, Ballungsgebieten und an Landesgrenzen wird deutlich, dass heute bekannte Klimaschädigungen deutlich zugenommen haben und den Alltag belasten. Der Lebensraum ist knapp, die Ressourcen aufgebraucht, die Schere zwischen arm und reich hat zugenommen und die Flüchtlingsthematik ist durch Klimaflüchtlinge deutlich größer geworden.
Spannungsbogen: Im Buch wird mit knappen Abschnitten zwischen dem Jahr 2080 und sechzig Jahre zuvor gesprungen. Dabei spielt die Jugendliebe von Opa Fin eine große Rolle. Beide Geschichten nehmen parallel an Spannung zu. Vielfach werden Handlungsverläufe in Rückblenden beleuchtet.
Fazit: ich kann das Buch jedem Jugendlichen und Erwachsenen ans Herz legen. Die Story ist spannend und gut geschrieben. Die Charaktere wachsen schnell ans Herz. Neben dem Mitfiebern erfährt man “nebenbei” vieles über die aktuellen Klimathemen und möglichen Folgen für Natur und Mensch. Das Ende hätte ich mir gerne noch etwas konkreter gewünscht, aber das ist natürlich Ansichtssache!
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