Der Horizont der Freiheit
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Ines Thorn

1. Der Horizont der Freiheit

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Der Horizont der Freiheit

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Beschreibung

Details

Gesprochen von

Julia Kelz

Spieldauer

9 Stunden und 29 Minuten

Family Sharing

Ja

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.12.2023

Hörtyp

Lesung

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Julia Kelz

Spieldauer

9 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.12.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

144

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783757010164

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Penibel recherchiert und toll erzählt

Gertie G. aus Wien am 15.01.2021

Bewertungsnummer: 1203784

Bewertet: eBook (ePUB)

Schauplatz dieses eindrucksvollen historischen Romans ist Frankfurt am Main im Jahre 1848. Die Nationalversammlung tagt in der Paulskirche. Soll man die Monarchie abschaffen? Weg mit den alten Zöpfen, weg mit den als Schmarotzern empfundenen Adeligen? Revolution, Aufstand liegt in der Luft. In diesen unruhigen Zeiten kämpft die Witwe des Buchdruckers Walther Pfaff, Wilhelmine um den Erhalt der Druckerei. Frauen ist es nicht gestattet, eine Firma zu führen. Sie muss sich gegen heiratswillige Gesellen und Konkurrenten wehren und übersieht, dass ein geeigneter Lebens- und Geschäftspartner in unmittelbarer Nähe zu finden ist: Joseph Rütten, der Verleger, der ohnehin heimlich in sie verliebt ist. Während Wilhelmine sich um ihr finanzielles Auskommen sorgt und kleine und kleinste Aufträge übernimmt, spitzt sich die politische Lage dramatisch zu – es kommt zu Straßenschlachten und ein Delegierter wird ermordet. "Ist der Fürst erst totgemacht, die Demokratie so richtig lacht" mit solchen Parolen entgleiten die Proteste. Mitten im revolutionären Chaos befindet sich Wilhelmines beste Freundin Henriette Zobel. Henriette, Gattin eines reichen Verlegers, ist seit Jahren an der Seite der Arbeiterbewegung politisch aktiv. Sie ist schon längst im Fokus der Polizei. Bei der dramatischen Aktion zur Rettung von Henriette kommen sich Joseph und Wilhelmine endlich näher … Meine Meinung: Ich kenne einige Bücher, die die dramatischen Ereignisse rund um die Revolution(en) im Jahre 1848 zum Thema haben. Dieser hier ist ausgesprochen gut gelungen. Das Setting rund um den Frankfurter Verlag Rütten & Loening (aus ihm wird später der Aufbau-Verlag), der mit den Einschränkungen durch die Zensur, aber auch mit antisemitischen Anfeindungen kämpft, sowie um die Druckerei der Wilhelmine Pfaff ist perfekt gewählt. In diesem Mikrokosmos rund um Bücher spiegeln sich Verhältnisse Deutschlands bzw. Österreichs wieder. Gedruckt darf nur das werden, was der strengen Zensurbehörde genehm ist, Frauen haben sittsam und möglichst unsichtbar zu sein und dürfen keine Firma leiten. Sozialkritische Töne wechseln sich mit Zweifeln und zarten Frühlingsgefühlen ab. Die Charaktere sind treffend und authentisch entwickelt. Auf der einen Seite haben wir Wilhelmine, die nach dem Tod ihres Ehemannes Walter beinahe vor dem Nichts steht, weil der Gute das gesamte Vermögen in wertlose Aktien gesteckt hat, und auf der anderen die engagierte und gut situierte Verlegersgattin Henriette Zobel, die buchstäblich „auf die Barrikaden geht“. Zobel ist eine historisch verbürgte Figur, wie wir aus den Anmerkungen im Anhang erfahren. Die beiden Frauen sind starke Gegensätze und dennoch beste Freundinnen. Das wird sich in der Extremsituation, in die Henriette gerät, noch bewähren. Herrlich auch die Figur der Haushälterin im Hause Pfaff, die alle Welt nur das „Salzweib“ nennt. Dann haben wir noch das Dienstmädchen Aurelie im Hause Rütten & Loening, das von Wilhelmines Druckergesellen Johannes schwanger sitzengelassen wird. In dieser Figur ist die ganze Tragik unverheirateter Frauen bzw. Mütter sichtbar: Obwohl ihre Dienstherren sie nicht verstoßen, lehnt sie das Kind ab und ist erleichtert, als sich eine Lösung für das „Problem“ abzeichnet. Ein Ausnahmefall in der damaligen zeit. Für gewöhnlich werden ledige Mütter aus dem Haus gejagt, enden in bitterer Armut bzw. Prostitution und töten mitunter das Kind, sei es durch Vernachlässigung oder ermorden es sogar. Die Männer ziehen sich fast immer mit fadenscheinigen Ausflüchten aus der Affäre. Die übliche Verleumdung, die Frauen hätten einen liederlichen Lebenswandel und würden sich mit jedem einlassen, das Kind sei nicht von ihm etc. etc.. Dann begegnen wir noch Dr. Heinrich Hoffmann, dem „Irrenarzt“, der nicht nur den „Struwwelpeter“ geschrieben hat, sondern hier in dieser Geschichte eine Rolle spielen wird. Oder auch Robert Blum. Der Schreibstil ist packend und die bildhaften Beschreibungen lassen Frankfurt um 1848 vor den Augen der Leser erstehen. Die historischen Details sind penibel recherchiert. Die Autorin weiß, wie spannende Bücher geschrieben werden. Fazit: Ein fesselnder historischer Roman, der uns in die Zeit von 1848 zurückholt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
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Penibel recherchiert und toll erzählt

Gertie G. aus Wien am 15.01.2021
Bewertungsnummer: 1203784
Bewertet: eBook (ePUB)

Schauplatz dieses eindrucksvollen historischen Romans ist Frankfurt am Main im Jahre 1848. Die Nationalversammlung tagt in der Paulskirche. Soll man die Monarchie abschaffen? Weg mit den alten Zöpfen, weg mit den als Schmarotzern empfundenen Adeligen? Revolution, Aufstand liegt in der Luft. In diesen unruhigen Zeiten kämpft die Witwe des Buchdruckers Walther Pfaff, Wilhelmine um den Erhalt der Druckerei. Frauen ist es nicht gestattet, eine Firma zu führen. Sie muss sich gegen heiratswillige Gesellen und Konkurrenten wehren und übersieht, dass ein geeigneter Lebens- und Geschäftspartner in unmittelbarer Nähe zu finden ist: Joseph Rütten, der Verleger, der ohnehin heimlich in sie verliebt ist. Während Wilhelmine sich um ihr finanzielles Auskommen sorgt und kleine und kleinste Aufträge übernimmt, spitzt sich die politische Lage dramatisch zu – es kommt zu Straßenschlachten und ein Delegierter wird ermordet. "Ist der Fürst erst totgemacht, die Demokratie so richtig lacht" mit solchen Parolen entgleiten die Proteste. Mitten im revolutionären Chaos befindet sich Wilhelmines beste Freundin Henriette Zobel. Henriette, Gattin eines reichen Verlegers, ist seit Jahren an der Seite der Arbeiterbewegung politisch aktiv. Sie ist schon längst im Fokus der Polizei. Bei der dramatischen Aktion zur Rettung von Henriette kommen sich Joseph und Wilhelmine endlich näher … Meine Meinung: Ich kenne einige Bücher, die die dramatischen Ereignisse rund um die Revolution(en) im Jahre 1848 zum Thema haben. Dieser hier ist ausgesprochen gut gelungen. Das Setting rund um den Frankfurter Verlag Rütten & Loening (aus ihm wird später der Aufbau-Verlag), der mit den Einschränkungen durch die Zensur, aber auch mit antisemitischen Anfeindungen kämpft, sowie um die Druckerei der Wilhelmine Pfaff ist perfekt gewählt. In diesem Mikrokosmos rund um Bücher spiegeln sich Verhältnisse Deutschlands bzw. Österreichs wieder. Gedruckt darf nur das werden, was der strengen Zensurbehörde genehm ist, Frauen haben sittsam und möglichst unsichtbar zu sein und dürfen keine Firma leiten. Sozialkritische Töne wechseln sich mit Zweifeln und zarten Frühlingsgefühlen ab. Die Charaktere sind treffend und authentisch entwickelt. Auf der einen Seite haben wir Wilhelmine, die nach dem Tod ihres Ehemannes Walter beinahe vor dem Nichts steht, weil der Gute das gesamte Vermögen in wertlose Aktien gesteckt hat, und auf der anderen die engagierte und gut situierte Verlegersgattin Henriette Zobel, die buchstäblich „auf die Barrikaden geht“. Zobel ist eine historisch verbürgte Figur, wie wir aus den Anmerkungen im Anhang erfahren. Die beiden Frauen sind starke Gegensätze und dennoch beste Freundinnen. Das wird sich in der Extremsituation, in die Henriette gerät, noch bewähren. Herrlich auch die Figur der Haushälterin im Hause Pfaff, die alle Welt nur das „Salzweib“ nennt. Dann haben wir noch das Dienstmädchen Aurelie im Hause Rütten & Loening, das von Wilhelmines Druckergesellen Johannes schwanger sitzengelassen wird. In dieser Figur ist die ganze Tragik unverheirateter Frauen bzw. Mütter sichtbar: Obwohl ihre Dienstherren sie nicht verstoßen, lehnt sie das Kind ab und ist erleichtert, als sich eine Lösung für das „Problem“ abzeichnet. Ein Ausnahmefall in der damaligen zeit. Für gewöhnlich werden ledige Mütter aus dem Haus gejagt, enden in bitterer Armut bzw. Prostitution und töten mitunter das Kind, sei es durch Vernachlässigung oder ermorden es sogar. Die Männer ziehen sich fast immer mit fadenscheinigen Ausflüchten aus der Affäre. Die übliche Verleumdung, die Frauen hätten einen liederlichen Lebenswandel und würden sich mit jedem einlassen, das Kind sei nicht von ihm etc. etc.. Dann begegnen wir noch Dr. Heinrich Hoffmann, dem „Irrenarzt“, der nicht nur den „Struwwelpeter“ geschrieben hat, sondern hier in dieser Geschichte eine Rolle spielen wird. Oder auch Robert Blum. Der Schreibstil ist packend und die bildhaften Beschreibungen lassen Frankfurt um 1848 vor den Augen der Leser erstehen. Die historischen Details sind penibel recherchiert. Die Autorin weiß, wie spannende Bücher geschrieben werden. Fazit: Ein fesselnder historischer Roman, der uns in die Zeit von 1848 zurückholt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Starkes Buch über starke Frauen, die ihren Weg gehen

katikatharinenhof am 15.01.2021

Bewertungsnummer: 1196983

Bewertet: eBook (ePUB)

m Jahr 1848 stehen in Frankfurt am Main die Zeichen auf Umbruch. Die Nationalversammlung hat sich die Paulskirche als Tagungsort auserkoren und plant so den Weg in ein neues , freies Leben. Die Monarchie gehört abgeschafft und der Bürger soll in einer Demokratie leben, die ihm Freiheit und Gerechtigkeit garantiert. Mitten in diesen stürmischen Zeiten kämpft Wilhelmine Pfaff um ihre Existenz, denn die Druckerei ihres verstobenen Mannes wirft keinen Gewinn ab und steht vor dem Aus. Die Stimmung in der Stadt ist aufgeheizt, zu dem wird Wilhelmine wird von einem anderen Mann umworben und ihre einzige Vertraute ist Freundin Henriette, ein echter Hans Dampf in alles Gassen. Als dann ein Mord geschieht, stehen schnell die Schuldigen fest - es können nur Wilhelmine und ihre aufwieglerische Freundin gewesen sein.... Es gibt Bücher, da passt einfach alles zusammen - Buchcover, Klappentext und der Inhalt ist erste Sahne. Als Hessin hat mich natürlich dieses Buch besonders interessiert, denn Bücher, die die Geschichte meiner Heimat widerspiegeln, mag ich sehr. Ines Thorn verpackt hier historische Ereignisse mit ganz viel Ideenreichtum zu einem Roman, der es in sich hat. Die aufgeheizte politische Stimmung bringt sie sehr gut rüber und so zieht es mich immer mehr in dieses Buch, wenn Wilhelmine gegen den Ruin kämpft und verzweifelt versucht ihre Existenz zu retten. Die Stimmung bei den Demonstrationen schwappt auf den Leser über und so wird der Leseeifer angeheizt, versinkt man doch in Aufregung, Umbruchstimmung und Gerechtigkeitssinn. Es flimmern viele Bilder von den Demonstrationen im heutigen Zeitgeschehen und der jüngeren Vergangenheit vor meinem inneren Augen und lassen so das Gelesene noch intensiver erscheinen. Die Autorin verleiht ihren Protagonisten eine Stimme, die mit kraftvollen Szenen in die Welt hinausgetragen wird und mich so immer mehr fasziniert. Auch die vielen bekannten Ecken, die im Buch zu finden sind, machen für mich den Roman zu erlebbarer Stadtgeschichte Frankfurts. Es ist die Gegensätzlichkeit, die mich an der Freundschaft von Wilhelmine und Henriette so begeistert. Die eine eher kühl und beherrscht, die andere impulsiv und forsch - und doch sind beide ein Herz und eine Seele, meistern die ihnen vom Leben gestellten Aufgaben mit Bravour, Einfallsreichtum und Köpfchen. Neben all den politischen Szenen kommt noch hinzu, dass die Autorin die Geschichte von der Entstehung des Aufbau-Verlages erzählt, die ich so bisher nicht kannte. Aus der Idee zweier Freunden, Joseph Rütten und Zacharias Löwenthal, später Loening, die gegen die Zensur ankämpfen, entsteht ein Verlagshaus, das heute vom Buchmarkt nicht mehr wegzudenken ist. Eine kleine Liebeserklärung der Autorin an Rütten und Loening, die ihr sehr gut gelungen ist . Die Erzählung lebt von der sehr guten Recherche, vereint starke historische Persönlichkeiten mit einem modernen, flotten Erzählstil und lässt ganz viele Emotionen zu. Thorn weiß eben, wie man gute Bücher schreibt, die den Leser begeistern und so schnell nicht mehr loslassen.
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Starkes Buch über starke Frauen, die ihren Weg gehen

katikatharinenhof am 15.01.2021
Bewertungsnummer: 1196983
Bewertet: eBook (ePUB)

m Jahr 1848 stehen in Frankfurt am Main die Zeichen auf Umbruch. Die Nationalversammlung hat sich die Paulskirche als Tagungsort auserkoren und plant so den Weg in ein neues , freies Leben. Die Monarchie gehört abgeschafft und der Bürger soll in einer Demokratie leben, die ihm Freiheit und Gerechtigkeit garantiert. Mitten in diesen stürmischen Zeiten kämpft Wilhelmine Pfaff um ihre Existenz, denn die Druckerei ihres verstobenen Mannes wirft keinen Gewinn ab und steht vor dem Aus. Die Stimmung in der Stadt ist aufgeheizt, zu dem wird Wilhelmine wird von einem anderen Mann umworben und ihre einzige Vertraute ist Freundin Henriette, ein echter Hans Dampf in alles Gassen. Als dann ein Mord geschieht, stehen schnell die Schuldigen fest - es können nur Wilhelmine und ihre aufwieglerische Freundin gewesen sein.... Es gibt Bücher, da passt einfach alles zusammen - Buchcover, Klappentext und der Inhalt ist erste Sahne. Als Hessin hat mich natürlich dieses Buch besonders interessiert, denn Bücher, die die Geschichte meiner Heimat widerspiegeln, mag ich sehr. Ines Thorn verpackt hier historische Ereignisse mit ganz viel Ideenreichtum zu einem Roman, der es in sich hat. Die aufgeheizte politische Stimmung bringt sie sehr gut rüber und so zieht es mich immer mehr in dieses Buch, wenn Wilhelmine gegen den Ruin kämpft und verzweifelt versucht ihre Existenz zu retten. Die Stimmung bei den Demonstrationen schwappt auf den Leser über und so wird der Leseeifer angeheizt, versinkt man doch in Aufregung, Umbruchstimmung und Gerechtigkeitssinn. Es flimmern viele Bilder von den Demonstrationen im heutigen Zeitgeschehen und der jüngeren Vergangenheit vor meinem inneren Augen und lassen so das Gelesene noch intensiver erscheinen. Die Autorin verleiht ihren Protagonisten eine Stimme, die mit kraftvollen Szenen in die Welt hinausgetragen wird und mich so immer mehr fasziniert. Auch die vielen bekannten Ecken, die im Buch zu finden sind, machen für mich den Roman zu erlebbarer Stadtgeschichte Frankfurts. Es ist die Gegensätzlichkeit, die mich an der Freundschaft von Wilhelmine und Henriette so begeistert. Die eine eher kühl und beherrscht, die andere impulsiv und forsch - und doch sind beide ein Herz und eine Seele, meistern die ihnen vom Leben gestellten Aufgaben mit Bravour, Einfallsreichtum und Köpfchen. Neben all den politischen Szenen kommt noch hinzu, dass die Autorin die Geschichte von der Entstehung des Aufbau-Verlages erzählt, die ich so bisher nicht kannte. Aus der Idee zweier Freunden, Joseph Rütten und Zacharias Löwenthal, später Loening, die gegen die Zensur ankämpfen, entsteht ein Verlagshaus, das heute vom Buchmarkt nicht mehr wegzudenken ist. Eine kleine Liebeserklärung der Autorin an Rütten und Loening, die ihr sehr gut gelungen ist . Die Erzählung lebt von der sehr guten Recherche, vereint starke historische Persönlichkeiten mit einem modernen, flotten Erzählstil und lässt ganz viele Emotionen zu. Thorn weiß eben, wie man gute Bücher schreibt, die den Leser begeistern und so schnell nicht mehr loslassen.

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