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Judenhass 7. Oktober 2023

4

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19/11,1/1,7 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Rost / Altweiß

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1515-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Der Text besticht durch seine einfache und klare Sprache, durch Sätze von existenzieller Wucht.« ("Sächsische Zeitung")
»Da steht dieser Mann, der so streitbar ist, so rhetorisch brillant, und sucht nach Worten. Und die, die er findet, sind genauso gewichtig wie die langen Pausen, die Stille zwischen den Worten (...) Das Buch stellt das Gespräch her, dem die Gesellschaft ausweicht.« ("rbb radioeins „Favorit Buch“")
»Hier bleibt kein Satz hinter abgenutzten Formeln. In diesem Buch, so schmal es ist, steckt eine Wucht der Anklage, Verzweiflung, Ernüchterung – über falsche Hoffnungen und Illusionen. Eine Wucht auch, um uns wach zu machen.« ("Welt am Sonntag")
»Friedman macht auf eindrückliche Weise deutlich, wie einschneidend sich der Mord an den Menschen dort auf die Befindlichkeit jüdischer Menschen in Deutschland (auswirkt).« ("Deutschlandfunk „Büchermarkt“")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19/11,1/1,7 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Rost / Altweiß

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1515-0

Herstelleradresse

Berlin Verlag
Damaschkestraße 4
10711 Berlin
DE

Email: info@piper.de

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  • Lesefuchs - Bücher mit Herz

    aus Bargteheide

    5/5

    27.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckend analysiert

    Der 07. Oktober hat mich erst sehr erschreckt Als ich dann nach und nach von dem Ausmaß des widerwärtigen, brutalen und hinterhältigen Anschlags gelesen und gesehen habe, habe ich sehr geweint und bin immer total erschüttert. Dementsprechend interessieren mich Bücher, die sich mit dem Thema des Massakers, aber auch der Geschichte Israels und der Geschichte der Palästinenser befassen sehr. Eines der ersten Bücher zum 07. Oktober war das Buch „Judenhass“ von Michel Friedmann. Ich weiß, das Michel Friedman polarisiert. Mich interessierte allerdings, was er zu den Themen Judenhass und den 07. Oktober 2023 schreibt. Und nachdem ich das Buch gelesen habe, erscheint es mir sehr reflektiert zu sein. Vorrangig setzt er sich damit auseinander, warum immer wieder die in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden für die Politik des Staates Israel verantwortlich gemacht werden. Ja, Israel ist ein Staat, der allen Jüdinnen und Juden offensteht. Aber nicht jeder Jude ist ein Israeli! Besonders an diesem Buch gefallen hat mir, dass Michel Friedman uns als Lesende direkt anspricht. Wo seid ihr? Warum haben die meisten Deutschen relativ gleichgültig auf das Massaker reagiert? Warum kamen gleich wieder so viele Menschen mit ihrer „Ja, aber“ oder „Das muss ja mal gesagt werden“ Aussage? Wo war die Solidarität für die Jüdinnen und Juden in Deutschland? Er schreibt Briefe an die Gleichgültigen, an die Jüdinnen und Juden, an die Christen, an die Antisemiten, an die Politik und an seine Söhne. Und er stellt einmal mehr die Frage, ob Deutschland ein sicherer Ort für Jüdinnen und Juden ist, bzw. warum diese Sicherheit immer wieder bedroht ist. Mich hat dieses Buch einmal mehr zum Nachdenken gebracht. Ja, warum ist es eigentlich so? Wie viele von uns Deutschen kennen eigentlich persönlich Jüdinnen und Juden? Und falls ja – sind sie wirklich so anders und fremd? Ich kenne einige, und wenn ich es nicht wüsste, könnte ich sie nicht als Jüdinnen und Juden erkennen. Für mich ist dieses Buch ein Appell an uns alle, damit wir einfach einmal in uns gehen und überlegen, woher der Judenhass kommt.

  • Bewertung

    aus Volketswil

    4/5

    19.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fadengerade

    Wer Michel Friedman kennt, kennt seine Argumentationen, die bis in die Details gehen. Gut lesbar aus der Sicht eines Mannes, der als Jude viel erlebt hat. Etwas gar direkt sind seine Ansichten über Deutschland. Er könnte ja umziehen oder sich hinterfragen, was er vor Ort noch zu Suchen vermag.

  • Bewertung

    aus Buchen

    4/5

    09.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Judenhass ist Menschenhass

    Aus Anlaß des Massakers in Israel durch die Hamas am 07.Oktober 2023 schreibt Michel Friedman über das Gefühl als Jude in Deutschland und der zu geringen Solidarität. Friedman nutzt die Form der Briefe. Viele Kapitel sind Briefe, die sich an jemanden richten. Brief an die Gleichgültigen, Brief an die Christen, sogar ein Brief an einen Antisemiten ist drin. Ein gewisser Pathos schwankt bei dieser Form auch mit. Literarisch würde ich das Buch nicht so hoch einstufen. Der wichtigste Adressat ist vielleicht am der durchschnittliche deutsche Bürger, der vermutlich auch den Großteil der Leser dieses Buches ausmachen wird. Wer die AfD als Protestwähler erwägt, dem sei dieses Buch empfohlen. Friedman benennt die Gleichgültigkeit und die Akzeptanz der AfD sowie die Gefahr der Entmenschlichkeit. Es gibt auch einen Abschnitt, in den sich Friedman an die Juden und Jüdinnen wendet. Insgesamt ist es ein eindringliches Buch.

  • yellowdog

    4/5

    09.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus Anlaß des Massakers in…

    Aus Anlaß des Massakers in Israel durch die Hamas am 07.Oktober 2023 schreibt Michel Friedman über das Gefühl als Jude in Deutschland und der zu geringen Solidarität. Friedman nutzt die Form der Briefe. Viele Kapitel sind Briefe, die sich an jemanden richten. Brief an die Gleichgültigen, Brief an die Christen, sogar ein Brief an einen Antisemiten ist drin. Ein gewisser Pathos schwankt bei dieser Form auch mit. Literarisch würde ich das Buch nicht so hoch einstufen. Der wichtigste Adressat ist vielleicht am der durchschnittliche deutsche Bürger, der vermutlich auch den Großteil der Leser dieses Buches ausmachen wird. Wer die AfD als Protestwähler erwägt, dem sei dieses Buch empfohlen. Friedman benennt die Gleichgültigkeit und die Akzeptanz der AfD sowie die Gefahr der Entmenschlichkeit. Es gibt auch einen Abschnitt, in den sich Friedman an die Juden und Jüdinnen wendet. Insgesamt ist es ein eindringliches Buch.

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