Colorado Territory, 1867: Brody McQuaid setzt sich für wilde Mustangs ein, die von den Ranchern der Gegend verfolgt und eingefangen werden. Die Fürsorge für die ungestümen, sensiblen Wildpferde tut ihm gut, denn sein Einsatz im Bürgerkrieg hat bei ihm bleibende Narben hinterlassen. Aber da ist ja auch noch seine kleine Nichte Flora, die etwas Sonnenschein in sein Leben bringt. Als er der faszinierenden Savannah Marshall begegnet, erkennt er in ihr sofort eine Seelenverwandte. Sie ist eine passionierte, vielversprechende junge Tierärztin – und auf der Flucht vor einer arrangierten Ehe mit einem Mann, der ihr alle Freiheiten rauben wollte. Während sich Brody und Savannah um verletzte Mustangs kümmern, entdecken sie Horizonte voller neuer Möglichkeiten … Doch die neu geschenkte Freiheit ist hart umkämpft.
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Zu leben heißt Narben zu ertragen
claudi-1963 aus Schwaben am 25.06.2024
Bewertungsnummer: 2230331
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes." (Röm 8, 1-2)
Colorado 1867:
Nach Ende des Kriegs und seinen traumatischen Erlebnissen lebt Brody McQuaid nun auf der Ranch seines Bruders Flynn und der Familie. Mit großem Einsatz kümmert er sich um wilde Mustangs, die man sonst erschießen würde. Genau wie diese Mustangs hat Brody seine Verletzungen und Narben, die er jeden Tag sieht und spürt. Sein Bruder Flynn macht sich ebenfalls Sorgen, denn nur mit seiner kleinen Nichte Flora blüht Brody auf. Ansonsten bleibt er eher verschlossen. Das Trauma des Kriegs überfällt ihn fast jede Nacht in seinen Träumen. Da taucht eines Tages die bezaubernde Savannah Marschall auf und Brody ist sofort fasziniert von ihr. Die junge Tierärztin ist vor ihrer arrangierten Hochzeit geflohen, weil sie sich nicht binden will und für Chandler keine Liebe empfindet. Flynn sieht in ihr eine Chance, Brody aus seiner Lethargie herauszuholen, und stellt sie als Tierärztin an. Zusammen entdecken Brody und Savannah die Liebe zur Natur, den Tieren und zu sich selbst, allerdings auch die Gefahren. Wird es für die beiden verletzten Seelen eine Zukunft geben?
Meine Meinung:
Erneut freue ich mich auf einen weiteren Band der Reihe „Neuanfang in Colorado.“ Da ich die Familie McQuaid von Beginn mitbegleiten durfte. Diesmal erscheint mit Brody jemand Neues aus der Familie. Er wurde im Sezessionskrieg von 1861 bis 1865, wo er sich freiwillig gemeldet hat, schwer gezeichnet. Dabei hat er nicht nur viele seiner Kameraden verloren, sondern musste zudem ihr Leid mit ansehen und wurde dann noch selbst schwer verletzt. Ich kann gut nachvollziehen, warum dieses Trauma nicht einfach so von ihm abfällt. Es liegt besonders an seinem Trauma und den Narben an seinem Körper, dass ihn die Geschehnisse jede Nacht in seinen Träumen heimsuchen. Es muss schlimm für so einen jungen Menschen sein, so etwas mitzuerleben. Ich muss automatisch an die derzeitigen Kriege denken. Jedoch wird es erst recht schwer, wenn man seinen Glauben an Gott verloren hat. In diesem Buch gibt es ein Wiedersehen mit Ivy, die inzwischen zum Teenager gereift ist. Sie nimmt natürlich auch diesmal kein Blatt vor den Mund. So kenne ich sie schon vom letzten Buch. Außerdem spürt man wieder einmal, was für ein Zusammenhalt unter den Geschwistern herrscht. Selbst wenn Wyatt und Flynn nun mit ihren Familien eine eigene Farm besitzen, halten sie doch bei Problemen immer fest zusammen. Leider macht ihnen nicht nur Brodys Allgemeinbefinden Sorgen, sondern außerdem Dylan, der Jüngste der Brüder. Vor lauter Liebeskummer ist er der Alkoholsucht verfallen und macht viel Ärger. Auch diesmal tauche ich schnell in das Geschehen ein und bin ganz fasziniert von der Schönheit der Natur. Die Charaktere sind gut durchdacht und bis auf wenige weitestgehend bekannt. Brody wirkt auf mich sehr couragiert, sensibel und warmherzig, vor allem gegenüber Flora. Allerdings erlebe ich auch mitunter den teilnahmslosen, aggressiven und wütenden Brody. Dagegen empfinde ich die sympathische, gläubige Savannah eher als lebenslustig, ehrgeizig und sehr nachdenklich. Oftmals wirkt sie auf mich sehr naiv, besonders in Sachen Liebe. Und was ihre Gutgläubigkeit anbelangt, will sie es jedem recht machen. Besonders ihren Eltern, weshalb sie dieser arrangierten Ehe zuerst zugestimmt hat. Doch ihr Verlobter Chandler ist ein recht unangenehmer, arroganter und selbstverliebter Zeitgenosse. Als eifersüchtiger Choleriker stellt er alles so dar, wie es für ihn am besten passt, und wird dadurch zur großen Gefahr. Das Buchende schließt dann erneut mit einer Vorschau auf Band vier, wo es um Ivy und Dylan geht. Besonders gut gefiel mir Savannahs starker Glaube, das Eintauchen in den Bürgerkrieg sowie die beherzte Arbeit mit den Wildpferden. Von mir gibt es deshalb 5 Sterne dafür.
Romantischer Wildwestroman
Schneiderlein am 17.05.2024
Bewertungsnummer: 2203350
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
In dem Buch "Der Wind flüstert von Freiheit", der 3. Band der "Neuanfang in Colorado" Reihe rund um die Geschwister McQuaid, lernen wir nun den Bruder Brody McQuaid näher kennen. Das Buch lässt sich aber sehr gut auch unabhängig von den anderen Büchern dieser Reihe lesen.
Ich habe mich allerdings gefreut „alte Bekannte“ wieder zu treffen.
Brody McQuaid war als Soldat im Bürgerkrieg. Dies hat ihm körperlich und seelisch bleibende Narben hinterlassen. Nun fängt er Wildpferde ein und zähmt diese.
Eines Tages taucht Savannah Marshall auf, die als „Tierärztin“ eine Anstellung sucht. Sie ist vor ihrer bevorstehenden Hochzeit mit einem Mann geflohen, dessen Geld es ihren Eltern ermöglichen sollte ihre finanziellen Schwierigkeiten zu überwinden.
Die beiden verbringen dann viel Zeit miteinander und kümmern sich um bedrohte Mustangs. Dabei verlieben sie sich und entdecken neue Horizonte.
Wer romantische Wild-West-Geschichten mag, wird begeistert sein von der Lektüre. Die Geschichte ist gut erzählt, manchmal spannend, manchmal witzig und lässt einen völlig abtauchen und teilhaben an den Abenteuern der beiden.
Die Geschichte ist zwar manchmal sehr glatt und unrealistisch und in der Tat sehr romantisch, dafür aber ein absolutes Lesevergnügen zum einfach mal Abschalten und Träumen.
Sehr gut gefallen hat mir übrigens auch der christliche Glaube von Savannah und den McQuaids, der ab und zu durchschimmert – es wird deutlich, dass Gott manchen Umweg und oft auch schwierige Situationen zulässt, aber auch, dass er Hoffnung, Heilung, Freiheit und vor allem Vergebung schenken will.
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