Manche Menschen sind wie Sternschnuppen in der Nacht. Für Willa ist es Elias, der ihre Dunkelheit durchbricht: Wo die Sterne uns sehen ist der erste Liebesroman der bewegenden New-Adult-Reihe Skyline von Justine Pust.
Studentin Willa engagiert sich im Ehrenamt und leitet gleich mehrere Selbsthilfegruppen: Für andere da zu sein, bedeutet ihr alles - gleichzeitig gelingt es ihr nur so, ihr inneres Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Als Willa Elias im Gemeindezentrum bei der Rollstuhl-Basketballgruppe kennenlernt, fliegen zwischen ihnen die Funken. Mit ihm erscheint Willa alles einfach, doch was, wenn ihre Dunkelheit sein Licht verschluckt? Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr gerät Willas Kartenhaus ins Wanken - bis sie schließlich zu Mitteln greift, die nicht nur sie selbst verletzen ...
Justine Pusts New-Adult-Roman Wo die Sterne uns sehen erzählt eine berührende Liebesgeschichte, die Mut macht - über Themen, die der Autorin sehr am Herzen liegen: Mental und Physical Health. Es ist der erste Band einer neuen New-Adult-Reihe, die in Frankfurt am Main spielt und in der Mental und Physical Health eine große Rolle spielen werden - ebenso wie die Frage, wie unsere Wünsche, Liebe und Freundschaft uns den Weg zeigen.
Entdecke auch die gefühlvolle New-Adult-Reihe Belmont Bay von Justine Pust. Dazu gehören folgende Liebesromane: With you I dream, With you I hope und With you I heal.
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Kein typischer New Adult Roman
Emma Zecka am 14.04.2024
Bewertungsnummer: 2177489
Bewertet: Hörbuch-Download
Die Studentin Willa hat eigentlich genug zu tun: Sie muss schauen, wie sie ihr Studium finanziert. Als sie dann im Gemeindezentrum, in dem sie halbtags arbeitet, auf Elias trifft, der eine Rollstuhlbasketballmannschaft trainiert, findet sie ihn auf Anhieb interessant. Nach und nach muss sie sich eingestehen, dass sie Zeit mit ihm verbringen und mehr über ihn erfahren möchte. Aber ganz ungefährlich ist es für sie nicht. Denn Leute kennenlernen bedeutet auch Nähe und sich zeigen.
Justine Pust hat mit diesem Hörbuch keinen typischen New Adult Liebesroman geschrieben. In dem Auftakt der Skyline-Reihe stehen vor allem schwierige Themen im Vordergrund: Es geht unter anderem um Depression und selbstverletzendem Verhalten, sowie die Frage wie man mit Lebenskrisen umgeht. Ist es wirklich eine gute Idee, sich Leuten anzuvertrauen? Oder ist es sinnvoller allein durch eine Krise zu gehen?
Justine Pust lässt hier zwei Figuren aufeinandertreffen, die eine psychische bzw. körperliche Behinderung haben. Normalerweise kenne ich es von Romanen so, dass entweder psychische oder körperliche Behinderungen thematisiert werden. Mich interessierte sehr, wie sie sich mit den Erkrankungen auseinandersetzt und wie die Handlung aussieht, die daneben besteht.
Justine Pust hat hier eine tolle Mischung in der Handlung geschaffen: Sie klärt einerseits über wichtige Klischees und Hilfesysteme auf, sorgt aber andererseits auch dafür, dass vieles alltäglich wirkt und der Fokus der Handlung nicht primär auf dem Thema Behinderung liegt.
Toll finde ich, dass das typische New Adult Setting nach Deutschland geholt wurde. Wir befinden uns in Frankfurt. Willa und Elias studieren Soziale Arbeit, ein wichtiges Studienfach, aber nicht so bekannt oder gesellschaftlich angesehen wie die klassischen Studiengänge wie z.B. Medizin oder Psychologie.
Selbstverständlich darf die Liebe im Hörbuch nicht fehlen. Schön fand ich, dass Justine Pust hier nicht das Klischee des Figuren müssen sich nur verlieben dann wird das alles schon wieder-Prinzips erfüllt hat, sondern die Liebesgeschichte leise und auch mit einem offenem Ende erzählt. Dadurch wirkt die Liebesgeschichte für mich realistisch und nicht konstruiert.
Das Hörbuch wurde ungekürzt und ausschließlich als Download im Argon Verlag produziert. Der Reihenauftakt wird von Regine Lange, die hier in der Rolle von Willa zu hören ist und Louis Friedemann Thiele gelesen, der für uns die Perspektive von Elias liest. Beide Personen haben mich durch ihre hellen Stimmfarben überzeugt, was dafür sorgt, dass sie sehr gut zu den jungen Hauptfiguren passen und sich stimmlich auch sehr gut ergänzen.
Durch Regine Langes und Louis Friedemann Thieles Lesegeschwindigkeit haben es die beiden geschafft, die Dynamik der Handlung gut aufzufangen und in Worte fassen zu können. Obwohl der Inhalt nicht ganz einfach ist, hat es mir viel Spaß gemacht den beiden SprecherInnen zuzuhören.
Justine Pust hat mich mit ihrem Schreibstil überzeugt. Sie erzählt hier nicht eine oberflächliche Geschichte mit viel Drama, sondern arbeitet die verschiedenen Perspektiven der Konflikte gekonnt heraus und zwar so, dass es auch Hoffnung gibt und es nicht darum geht, schwierige Lebenssituationen auszukosten.
Eine berührende Geschichte
Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog aus Damme am 19.03.2024
Bewertungsnummer: 2158595
Bewertet: Hörbuch-Download
Bei dem Cover musste ich sofort an Sternenstaub denken. Der Hintergrund ist dunkel mit kleinen helleren Bereichen, die wie Nebelschlieren wirken und darauf funkeln in gold ganz viele kleine Punkte passend zum Titel. Mich hat das Cover sofort angezogen, auch wenn ich durch das Bild keine Ahnung habe, worum es im Hörbuch wirklich geht.
Wo die Sterne uns sehen von Justine Pust erschien im Argon Verlag. Die Geschichte wurde von Regine Lange und Louis Friedemann Thiele eingelesen. Beide Sprecher übernehmen jeweils einen Ich- Erzähler. Elias ist im Gemeindezentrum im Rollstuhl Basketball Team und Willa arbeitet dort neben ihrem Studium und betreut Selbsthilfegruppen. Beim ersten Aufeinandertreffen hört man förmlich die Funken zwischen den beiden und freut sich einfach auf eine spannende Geschichte.
Zu Beginn des Hörbuchs wird auf eine Triggerwarnung am Ende hingewiesen, die ich hier inhaltlich nicht weiter benennen möchte. Vom Klappentext her bekommt man eine Ahnung in welche Richtung dieser Hinweis gehen könnte. Also entscheide am bestem mit Hilfe des Klappentextes, ob du die Triggerwarnung zuerst lesen bzw. hören möchtest oder erst zum Schluss, um keinen Spoiler zu erhalten.
Ich habe das Hörbuch in kurzer Zeit verschlungen. Und diesmal auch nicht an der Geschwindigkeit geschraubt, wobei ich sowohl Louis Freidemann Thiele, als auch Regine Lange schon mit einer Geschwindigkeit von 1.25 gehört und genossen habe. Doch ab und zu muss ein Hörbuch auch mal wieder in einfacher Geschwindigkeit sein und bei knapp elf Stunden ist das sehr gut machbar. Das Hörbuch hat mich quasi eine Arbeitswoche von Montag bis Donnerstag begleitet. Passend zum Titel habe ich mich in meine Sternendecke gekuschelt und einfach nur der Geschichte gelauscht.
So, nun möchtest du aber vielleicht doch noch ein wenig zu den Figuren und der Geschichte als solches erfahren. Wie oben schon erwähnt sind Elias und Willa die Protagonisten. Beide werden sehr genau beschrieben und so habe ich direkt ein Bild vor Augen. Wobei ich bei Elias nicht direkt einen jungen Mann im Rollstuhl sah, denn der Fokus wird nicht auf seine Einschränkung gelegt, sondern er ist einfach ein Student der Sozialen Arbeit und im Gemeindezentrum tätig. Dieser Aspekt hat mir richtig gut gefallen. Ich durfte zum Glück in einem sehr liberalen Umfeld aufwachsen, wo jeder genauso sein durfte wie er war und nicht über etwaige äußere Makel definiert wurde. Willa studiert ebenfalls Soziale Arbeit und versucht mit ihren Selbsthilfegruppen von ihren eigenen Problemen abzulenken. Dieses gelingt ihr mehr schlecht als recht und so nimmt sie mich mit in ihre dunkelsten Ecken der Gefühlswelt.
Das Miteinander der zwei ganz unterschiedlichen Figuren finde ich sehr gelungen. Auf der einen Seite Elias, mit seinem intakten Elternhaus und auf der anderen Willa, die schon früh auf sich selbst acht geben musste. Was sich hinter beiden Schicksalen verbirgt, musst du bitte selbst lesen bzw. hören. Ich möchte dir hier nicht zu viel vorweg nehmen. Lege dir auf jeden Fall ein paar Taschentücher parat, du wirst sie gebrauchen.
Hast du Lust auf eine berührende Geschichte mit ernsten Themen? Dann schalte „Wo die Sterne uns sehen“ von Justine Pust an und lausche den bezaubernden und berührenden Worten von Elias. Die Emotionen werden von den Sprechern perfekt übermittelt und so hatte ich das Gefühl, direkt mit Elias und Willa zu kommunizieren. Ich habe mit ihnen geweint und im Planetarium zu den Sternen geschaut. Für mich ein gelungener Auftakt der Skyline Reihe der Autorin, ich bin gespannt wie es weitergeht. Von mir gibt es eine ganz klare Lese- bzw. Hörempfehlung für alle, die durch die Triggerwarnung nicht abgehalten werden.
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