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Produktbild: Das letzte Haus in der Needless Street
Artikelbild von Das letzte Haus in der Needless Street
Catriona Ward

1. Das letzte Haus in der Needless Street

Das letzte Haus in der Needless Street Thriller

Gesprochen von
10
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Matthias Hofer

Spieldauer

11 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

54

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

4066004655413

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Matthias Hofer

Spieldauer

11 Stunden und 28 Minuten

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Altersempfehlung

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Erscheinungsdatum

07.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

54

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

4066004655413

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  • Bewertung

    aus Madetswil

    5/5

    11.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch wie ein Fiebertraum

    Zuerst muss ich erwähnen, dass der Klappentext irreführend ist. Desaströs irreführend. Ich ging anhand der Beschreibung davon aus, einen Thriller in der Hand zu haben. Eine „Täter-Opfer-Rache-Geschichte“. Aber: „Das letzte Haus in der Needless Street“ ist etwas komplett anderes. Anfangs war ich deshalb verwirrt, verärgert und nahe dran, das Buch abzubrechen, aber etwas hielt mich dann doch davon ab und ich bereute es nicht. Das Buch ist anstrengend, manchmal zäh und lange Zeit verwirrend, dennoch ist es etwas vom Großartigsten, das ich jemals gelesen habe. Eine beängstigende und schmerzhaft berührende Reise, ein Einblick in die Komplexität einer schwer verletzten Seele. Unglaublich klug geschrieben und intelligent dargestellt. Man braucht Durchhaltevermögen bis etwa zur Hälfte (und vielleicht sogar ein bisschen darüber hinaus) dann lichtet sich der Schleier langsam, man beginnt immer mehr zu verstehen, ist entsetzt, ergriffen und einfach vollkommen überwältigt von dieser grandiosen Leistung der Autorin. Fazit: „Das letzte Haus in der Needless Street“ ist ein kleines Kunstwerk für mich. Ein Buch, das Spuren hinterlässt und mich aufgewühlt, zum Schluss aber auch versöhnt hat. Es ist kein Thriller, sondern eine faszinierend beklemmende Reise in eine Welt, die mir absolut fremd war. Tipp: Unbedingt das Nachwort der Autorin lesen.

  • NiWa

    5/5

    29.12.2023

    eBook (ePUB)

    Beängstigend, verblüffend, grandios.

    Als sie Kinder waren, verschwand Lulus Schwester Dee. Damals wie heute wird davon ausgegangen, dass sie ermordet wurde. Ted galt als Tatverdächtiger. Er wurde aber nie überführt. Deshalb beschließt Lulu, dem Monster selbst das Handwerk zu legen, und zieht Jahres später ins Nachbarhaus ein. „Das letzte Haus in der Needless Street“ von Catriona Ward erschafft meiner Meinung nach das Genre neu. Es ist düster, dunkel und verstörend emotional, dass es einen aus den Schuhen hebt. Während der Handlung werden unterschiedliche Perspektiven eingenommen, wo von eine ganz besonders ist: Olivia ist Teds Katze, die durch einen Großteil des Romans führt. Aus ihren Augen erlebt und fühlt man, wie einsam Ted ist, wie mies es ihm geht und bekommt Mitleid, obwohl man ihn genau genommen hassen will. Ted war tatverdächtig, als Dee verschwunden ist. Die Polizei konnte ihn nicht überführen. Es gab keinen Hinweis darauf, dass Ted und das kleine Mädchen sich je begegnet sind. Nun ist der erwachsene Mann ausgegrenzt und dümpelt am Rande der Gesellschaft als zurückgebliebener, sozial vernachlässigter Außenseiter dahin. Von Beginn an habe ich Ted als grobschlächtigen, ungehobelten und verstörenden Mann wahrgenommen, trotzdem hat mich Mitleid mit ihm ergriffen. Durch Katze Olivias Augen sieht man, in welchem heruntergekommenen Zustand er lebt. Man beobachtet, wie er sich auf primitive Weise ernährt, und wie er versucht, einen Alltag zu leben. Obwohl er gleichzeitig so bemüht ist, würde man am liebsten zu ihm ins Haus krachen, um da mal Ordnung zu schaffen und helfend zur Hand zu gehen. Es entsteht das Bedürfnis, Ted den Weg zu seiner menschlichen Würde zu zeigen. Denn sofort merkt man, ihn trifft keine Schuld, dass er so geworden ist. Er hat sich nicht normal entwickelt und es ist bewundernswert, dass er einigermaßen selbst für sich sorgt. Auf der anderen Seite ist die verzweifelte und von Hass gebrochene Lulu, die man nur allzu gut versteht. Ihre kleine Schwester verschwand und das ungelöste Verschwinden hat die ganze Familie zerstört. Die erwachsene Lulu ist zerfressen von Rachegelüsten, sie spinnt beängstigende Pläne und man ahnt, dass sie todernste Absichten verfolgt. Auch bei ihr kommt unaussprechliches Mitleid auf, weil sie so sehr an der Vergangenheit hängt, dass sie sich und ihre Gegenwart längst aufgegeben hat. Es ist aufreibend, sie in ihrem Wahn zu begleiten und mit ihr gefährliche Aktionen durchzuziehen. Dabei hämmert einem das Herz in der Brust und der Sauerstoff bleibt weg. Mittendrin wäre mir fast etwas langweilig geworden. Denn ich dachte, ich weiß, was da kommt. Der Lobeshymnen um das Buch waren für mich nicht vollständig nachvollziehbar, weil es viele Romane über Serienkiller und Rache gibt. Allerdings wird einem erst am Ende bewusst, welch simpler und genialer Plot sich weit unter der Oberfläche verbirgt. Was folgt, ist ein überragendes Kaleidoskop, welches äußerst behutsam ineinandergreift. Nach und nach löst sich ein Muster nach dem anderen auf, während es zum Schluss hin, immer schneller, immer beängstigender und noch aufreibender wird. Ich stand am Ende sprachlos vor der Auflösung. Es war verblüffend, auf welchem Grundgedanken das gesamte Werk basiert und wie hochintelligent die Autorin ihren Roman erzählt. „Das letzte Haus in der Needless Street“ muss gelesen werden, um die Handlung und das grandiose Talent der Autorin zu verstehen. Sie erzählt taktisch klug, aufregend und der großartige Abschluss trifft mit solcher Wucht, dass einem ganz schwindelig wird. Absolute Empfehlung!

  • Alexa K.

    aus Bad Oeynhausen

    5/5

    30.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch hat mich stark berührt zurückgelassen!

    Zum Buch: Die kleine Lulu ist vom Strand verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Jahre später noch sucht ihre Schwester Dee nach ihr. Der etwas zurückgebliebene Ted, der mit seiner Tochter Lauren und seiner Katze Olivia zurückgezogen in der Needless Street wohnt, war einmal ein Verdächtiger, aber die Polizei hat nichts gefunden. Dee hat ihn aufgrund eines Fotos wieder auf ihrem Radar und zieht in das leerstehende Nachbarhaus ein. Sie glaubt, ihn durch ihre Beobachtungen stellen zu können, aber was dann an die Oberfläche kommt, ist mit nichts zu beschreiben… Meine Meinung: Was für ein Buch! Mein erster Gedanke, als ich das Buch zugeklappt habe, war: „Wie soll ich hier eine Rezension schreiben, die dem Buch auch gerecht wird?!?“ Ich gebe zu, das wird wirklich schwer! Außerdem muss man aufpassen, nicht zu spoilern, das wäre sehr, sehr schade! Denn was sich dem Leser hier offenbart, sind unheimlich viele Emotionen und eine wirklich schräge Geschichte! Die Charaktere sind von der Autorin wirklich sehr liebevoll beschrieben. Das klingt vielleicht komisch, wird man aber verstehen, wenn man das Buch zuende gelesen hat! Am Anfang hatte ich ganz viele Fragezeichen über dem Kopf, die sich dann aber nach und nach gelichtet haben. Dann hatte ich einen Verdacht und lag gar nicht so verkehrt, aber so ganz dann doch wieder nicht. Ich bewundere die Autorin hier für ihren tollen Schreibstil und für die Sensibilisierung für dieses starke Thema! Das hat mich am Ende wirklich sehr gerührt zurückgelassen! Mein Fazit: Dieses Buch müsst ihr unbedingt lesen, es steht nicht umsonst auf der „FESTA-Must-Read“-Reihe! Der Autorin ist hier ein ganz tolles Werk gelungen, welches mich völlig in den Bann gezogen und das Buch innerhalb von zwei Tagen hat verschlingen lassen! Grandios!

  • Lines Books

    aus Nentershausen

    5/5

    23.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wahrer Pageturner

    "Das letzte Haus in der Needless Street" faszinierte mich auf Anhieb. Ich liebe das Cover und auch der Klappentext klang einfach zu gut. Der Einstieg ins Buch war wirklich etwas surreal und crazy. Ich wusste nicht was ich davon halten sollte. Zumal ich zu Beginn auch eine Katze kennenlernte. Es gibt hier Kapitel aus verschiedenen Perspektiven unter anderen die einer Katze. Catriona Wards Schreibstil ist einnehmend und etwas ruhiger. Dennoch gelang es ihr mühelos mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Am Anfang hatte ich keine Ahnung was mich hier erwarten würde. Ich war völlig ahnungslos. Die ganze Geschichte wirkte zu beginn zusammenhangslos. Und ich fragte mich echt was das sollte. Erst rückblickend betrachtet machte das ganze Sinn. Ich muss auch sagen dass ich die Geschichte am Anfang etwas langatmig fand. Da ich aber viele positive Meinungen zum Buch gelesen hatte blieb ich dran. Ich war wirklich froh daß ich drangeblieben bin, denn plötzlich jagte eine überraschende Wendungen die nächste. Ich saß teilweise mit offenen Mund vor dem Buch und ich konnte es nicht fassen. Ich rieb mir die Augen und laß die betreffende Stelle noch einmal. Es war grandios! Ted, Olivia, Lauren und Dee wurden authentisch und greifbar gezeichnet. Allerdings baut man nicht sofort eine Bindung zu ihnen auf. Gerade Ted und Dee waren faszinierende Charaktere die nicht viel Preis gaben. Dennoch spürte ich deutlich dass etwas nicht stimmte. Ich wusste nicht was es war, aber ich fühlte es. Die psychologischen Aspekte haben mich echt umgehauen. Die Autorin setzt diese gekonnt und unschlagbar um. Tja und dann gab es den großen Knall und ich war völlig fertig. Viel hatte ich mir zusammengereimt, ich hatte viele Vermutungen doch diese waren völlig falsch. Ich hatte mit allem gerechnet aber niemals damit. Ich war echt fertig mit den Nerven. Die Abgründe der menschlichen Seele sind vielfältig aber Catriona Ward zeigte mir hier das wahre Grauen. Es gab unaussprechliche Taten. Mich packte das Blanke Entsetzen und ich war am Ende. Deshalb gibt es hier auch eine Warnung: Dieses Buch ist nichts für zartbesaitete Leser. Zudem könnten einige Themen triggern. Auch jetzt nach dem Lesen bin ich noch immer vollkommen geflasht! Dieses Buch werde ich nie mehr vergessen. Das war verdammt großes Kino! Fazit: Mit „Das letzte Haus in der Needless Street" gelingt Catriona Ward ein wahrer Pageturner. Die Abgründe der menschlichen Seele sind komplex und sehr verstörend. Ward gelingt es gekonnt diese aufzuzeigen. Sicherlich keine einfach Thematik die man schnell wegsteckt aber dennoch ein wirklich gelungener Roman der zurecht in der MustRead Reihe des Festa Verlags erschienen ist.

  • Michaela

    aus Wien

    4/5

    29.05.2022

    eBook (ePUB)

    Der Horror im eigenen Kopf

    Ich habe mich etwas geschämt am Schluss. Ich habe mir zwischendurch immer gedacht: Uhi grauslig, das ist jetzt bestimmt so und so. Dann geschah etwas im Buch, das gegen diese Theorie stand und ich dacht mir fasziniert und gegruselt: Meine Gute, das ist ja noch schlimmer, igitt. Aber am Ende war alles doch anders und das hat mich beschämt, denn es steckt eine traurige Geschichte dahinter. Vielleicht lese ich es nach einiger Zeit noch einmal. Diesmal mit dem richtigen Blickwinkelt darauf. Ja, es ist Horror - einer im eigenen Kopf.

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Bewertungen (10)

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