Produktbild: Die Stickerin

Die Stickerin

9

31,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2024

Verlag

Bilger, R

Seitenzahl

233

Maße (L/B/H)

19,1/13,4/2,2 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03762-111-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2024

Verlag

Bilger, R

Seitenzahl

233

Maße (L/B/H)

19,1/13,4/2,2 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03762-111-0

Herstelleradresse

GVA Goettingen
Anna-Vandenhoeck-Ring 36
37081 Göttingen
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    aus Untersiggenthal

    5/5

    30.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ePub-Format?

    eReader mit der Möglichkeit, die Schrift zu vergrössern und mit Hintergrundbeleuchtung sind für Leute mit Sehschwäche die einzige Möglichkeit Bücher lesen zu können. Warum wird dieses Buch nur in gebundener Form angeboten?

  • Bewertung

    5/5

    12.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Immer wieder Appenzell

    Lebensnah, für die damalige Zeit, geschrieben/beschrieben, gut recherchiert. Die Protagonisten sind gut dargestellt. Bin oft in Appenzell, kenne einige Menschen, deshalb ein gelungener "Heimat"Roman. Wunderbar die Frauengestalt. Weltfrauisches Verhalten, die Liebe zur Heimat immer spürbar, mit allen schwierigen Lebenslagen. Habe das Buch bereits zweimal verschenkt. Kannte die Autorin bisher nicht, werde weitere von ihr lesen.

  • Bewertung

    aus Emmenbrücke

    5/5

    15.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bisschen Glanz für die Handstickerinnen

    Meine beiden Grossmütter betrieben Handstickerei, eine war sogar Schaustickerin. Während der Sommersaison in den 1920er Jahren sass sie in in Luzern der Nähe der Nobelhotels auf dem Trottoir und stickte live, trug dabei als Blickfang ihre Appenzeller Tracht. Dank Margrit Schribers Roman wird diese Zeit lebendig. Und wie immer, wenn das eigene Dorf im Fernsehen kommt, strecke ich unwillkürlich den Rücken durch… Elisabeth Gerter schrieb «Die Sticker» im Jahr 1938. Der Roman erzählt den Niedergang der ostschweizerischen Textilindustrie mit ihren vielen kleinen Familienbetrieben, breit und realistisch. Die Autorin aus Gossau kannte diese Zeit aus schmerzlicher Erfahrung. Margrit Schribers Hauptfigur, «Die Stickerin» Maria Antonia Räss, entstammt dieser Welt, geht aber einen anderen Weg. Räss wandert als junge Frau von Eggerstanden nach Amerika aus. Sie schlägt sich mit dem Verkauf eigener Stickereien durch und arbeitet sich zur Unternehmerin hoch. Als spendable Tante kommt sie regelmässig nach Appenzell zurück. Schriber erzählt mit leichter Hand, aus der Distanz der Nachwelt und der Nicht-Verwandten, staunend, fasziniert, aber auch ungläubig und kopfschüttelnd. Auf nur 230 Seiten erweckt sie diesen Superstar der Innerrhoder Handstickerinnen zum Leben. Sie zeigt die Gestaltungsfreude der Appenzeller Bevölkerung, die Pfiffigkeit, den Geschäfts- und Familiensinn, schafft aber auch anmassende und tragikomische Gestalten wie Niko Manser, den Gegenpart der Heldin. Und wenn nicht alles wahr ist, ist es doch gut erfunden.

  • Bewertung

    5/5

    31.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Stickerin

    Eine Authentische Geschichte die ich nicht anders erwartet habe. Phantastisch erzählt von Margrit Schriber. Amerika hat uns Schweizern immer geholfen wirtschaftliche Engpässe zu überwinden und auch Ideen zu erfahren/transferieren.

  • LEXI

    aus Österreich

    5/5

    07.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein amerikanisch-appenzellisch…

    Ein amerikanisch-appenzellisches Fairy Tale „Sie war schon immer eigen. Anders halt. Besonders. Ein bisschen crazy!“ In ihrer aktuellen Neuerscheinung nimmt die Schweizer Autorin Margrit Schriber das Leben und Wirken einer außergewöhnlichen Frau aus Eggerstanden im Kanton Appenzell unter die Lupe. Den Einstieg in diese interessante Abhandlung bildet die Stobete der Erben im Rathaussaal von Appenzell, die nach dem Tod der exzentrischen Dollarmillionärin Maria Antonia Räss zusammenkommen. In unzähligen Rückblicken wird jede Facette dieser außergewöhnlichen Frau beleuchtet – beginnend von ihrer Kindheit als chancenlose Tochter eines Geißenbauern, geprägt von Entbehrungen und harter Arbeit. Den Hunger und die bittere Kälte im Webkeller ihres Arbeitgebers wird Maria Antonia Räss niemals mehr vergessen, aber auch die Heimat und die Liebe zu ihrer Familie bleiben bis an ihr Lebensende tief in ihr verwurzelt. „Sie hat sich aus dem Nichts zu den Sternen katapultiert!“ und „Sie sprengte das appenzellische Maß!“ wissen ihre Hinterbliebenen zu berichten. Jene Frau, die sich selbst als „Crazy Woman“ bezeichnete, deren Herz für die Broderie schlug, die all ihre Träume und Hoffnungen in den Stoff stickte, war bereits zu Lebzeiten eine Legende. Mutig wagte sie den großen Schritt und wanderte aus, „mit nichts im Gepäck als einer Sticknadel aus englischem Stahl, einem Ballen feinstes Leinen aus Frankreich und der Appenzeller Tracht, aber in der festen Absicht, sich dort ein einigermaßen vernünftiges Leben zu sticken.“ Mit eisernem Willen, Fleiß und Disziplin, unzähligen schlaflosen Nächten voller Arbeit und einsamen Entscheidungen bahnte sich die tüchtige Schaustickerin aus der Schweiz ihren Weg an die Spitze. Maria Antonia Räss erschuf in New York ihr eigenes „Fairy Tale“. Sie griff nach den Sternen, gründete ein Broderiehaus und avancierte zur Königin der Spitzen. Den Berichten der Verwandten entnimmt man Einzelheiten über ihren Werdegang, ihr kluges Taktieren, die enge Zusammenarbeit mit den Geschwistern in der Heimat und das Leben in Amerika. Das Liebesleben der sogenannten „Crazy Woman“, der Umgang mit ihren Angestellten, Bekannten und Freunden, aber auch die Auswirkungen des Krieges und der Erfindung der Papiertaschentücher auf ihre Broderie waren Themen dieses Buches und gekonnt in die Geschichte verflochten. Maria Antonias Eskapaden und ihre Kontakte mit berühmten Persönlichkeiten brachten die Einwohner in der Heimat zum Staunen. Die Stickerin aus Eggerstanden wurde zu einer Frau von Welt – die Mode-Ikone brachte bei ihren Besuchen neben zahlreichen Aufträgen auch jede Menge Glamour in die Appenzeller Wellenhügel. Über diese faszinierende Persönlichkeit zu lesen war keine Sekunde langweilig! Ich sah dabei diese anziehende, kleingewachsene Frau mit herzförmigem Gesicht und eindringlichen schwarzen Augen dank der Abbildungen im Buch auch tatsächlich vor mir. Maria Antonia Räss hat sich ihren Weg mit einer Stahlnadel bis an die Spitze gebahnt und ihr eigenes Fairy Tale gelebt. Und dennoch blieb sie im Herzen stets eng mit ihrer Heimat verbunden. „Unsere Ohren sind Stille gewohnt. Wir können jedes Geräusch herausfiltern. Bläss zottelt mit den klirrenden Milchtansen über den Schotterweg. Ein Bauer dengelt seine Sense. Die Schellen aufgescheuchter Geißen klingeln ihre wilde Sinfonie. Stickende seufzen beim Sticheln zum Himmel. Und gelegentlich klappert eine Schere, die auf den Beistelltisch gelegt wird. Wenn die Jüngste in eine Karotte beißt, sehen alle von der Arbeit auf. Abends flechten wir die Hände ineinander, dann schleift noch der Wind seine Schleppe übers Gras. Tannen orgeln. Und Regen trommelt im Nussbaum auf eine Million Tambourins. Von den Hagelgeschützen auf dem Ziegeldach nicht zu reden. Diese Geräusche nehmen uns den Atem. Sie sind unser Herzton. In der Ferne vermissen wir ihn. Sehnsucht zerreißt unsere Brust. Zum Sterben kehren wir in die Wellenhügel zurück.“ FAZIT: „Die Stickerin“ ist ein Roman über eine außergewöhnliche Frau, die mutig ihren Weg suchte und nach den Sternen griff. Die Lebensgeschichte dieser ebenso talentierten wie smarten Geschäftsfrau wurde mir von der Schweizer Autorin Margrit Schriber auf unnachahmliche Weise nahegebracht. Der brillante Schreibstil, eine bildhafte Beschreibung von Charakteren und Szenerie sowie die akribische Recherche der historischen Hintergründe machten dieses beeindruckende Werk zu einem herausragenden und überwältigenden Leseerlebnis. Ich hatte nie zuvor von appenzellischer Stickerei gehört und mich völlig unbefangen und neugierig in diese Materie vertieft. Nach Lektüre dieses Buches werde ich dieses außergewöhnliche Kunsthandwerk und die unermessliche Arbeit, die hinter diesen hochwertigen und zauberhaften Produkten steht, niemals mehr vergessen. Margrit Schriber hat die Geschichte der Maria Antonia Räss zu Papier gebracht und sie für alle Zeiten davor bewahrt, in Vergessenheit zu geraten. Begeisterte fünf Bewertungssterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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