Zivile Opfer des Zweiten Weltkriegs in der Sowjetunion Deutsche Vernichtungspolitik und sowjetische Nachkriegsrepressionen
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- Deutsch ausgewählt
41,50 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
24.06.2026
Abbildungen
mit Abbildung
Herausgeber
Tanja Penter + weitereVerlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
492
Maße (L/B)
22,2/14 cm
Auflage
1
Übersetzt von
Christine Hengevoss + weitere
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-5601-6
Der deutsche Vernichtungskrieg in der Sowjetunion kostete 14 Millionen sowjetische Zivilist:innen das Leben. In ihren Beiträgen verbinden die Autor:innen die Untersuchung der Verbrechenskontexte mit Fragen der juristischen Aufarbeitung nach 1945 und der aktuellen Erinnerungskultur. Die Autor:innen nehmen neben den jüdischen Opfern weniger erforschte zivile Opfergruppen, wie die Bewohner zerstörter Ortschaften, kranke und behinderte Menschen, Frauen und Kinder in den besetzten Gebieten, Rom:nja, aber auch ehemalige Zwangsarbeiter:innen und jüdische Überlebende, die in der Nachkriegszeit stalinistischen Repressionen ausgesetzt waren, in den Blick. Dabei werden neu zugängliche Aktenbestände aus ehemaligen sowjetischen Geheimdienstarchiven ausgewertet.
Aus dem Inhalt:
Dmytro Tytarenko: »Marginale« Kriegsopfer: das Schicksal von Frauen mit Geschlechtskrankheiten in den besetzten Gebieten der UdSSR.
Irina Machalova: Die Beteiligung von Kollaborateuren an der Gewalt gegen die Zivilbevölkerung auf der Krim unter der nationalsozialistischen Besatzung (1941-1944).
Artem Latyshev: Zivilisten in den Prüf- und Filtrationslagern des NKVD 1942-1948.
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