Hohe See und niemands Land Gedichte
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
28.02.2024
Verlag
Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und SachbuchSeitenzahl
139
Maße (L/B/H)
22,5/14,3/1,7 cm
Gewicht
321 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-5393-0
Auf dem Weg dorthin führen die Gedichte räumlich und geschichtlich in Weiten und Tiefen, den Leserinnen und Lesern begegnen vielfältigste Ereignisse und Personen. Diesem world wide web, dieser Selbst- und Weltbegegnung steht vor allem Shakespeare als großes Vorbild voran, nur dass sich das angesprochene Du in Bartschs Sonetten nicht als Mann, sondern als Frau Welt entpuppt - und das Ich versucht, den gegenwärtigen Tumulten standzuhalten.
Als Jeffers` Haus sich aus der Wolke schälte
Nach ihrem Ich-bin-Silberpfirsich-Trick,
War es ein Felskern gleich fürs Ungezählte,
Fürs unplanbare Ausmaß auch von Glück.
Farewell! Entmenschlicht stehn die Kliffs, die Weite
Durchströmt uns und der Seelenkompass zeigt
Nur hohe See und niemands Land, nur Heute,
Wo Geist als Licht blitzt, das die Wahrheit scheucht.
Sonst Desperados, wenn wir Banner pflanzen
Und bald zum Stückwerk machen jede Flur,
Soll unser Müll nun mit dem Ozean tanzen,
Nur weil zur Welt wir kommen im Big Sur?
Robinson Jeffers donnert im Gehäuse -
Wie kommen wir durch diese Weltraumschleuse
Kundinnen und Kunden meinen
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