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Produktbild: Herr Kiyak dachte, jetzt fängt der schöne Teil des Lebens an

Herr Kiyak dachte, jetzt fängt der schöne Teil des Lebens an Roman

7

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

40486

Erscheinungsdatum

29.01.2024

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1845 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446282353

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

40486

Erscheinungsdatum

29.01.2024

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1845 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446282353

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Wunderschönes Buch, traurig, aber auch witzig

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 10.12.2025

Bewertungsnummer: 2674399

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mely Kiyak ist einfach großartig! Ich LIEBTE Ihr Buch “Frausein” und auch “Haltung” sowie “Werden sie uns mit Flixbus deportieren?”. Dieses Buch über ihren Vater ist sehr, sehr bewegend … traurig, aber auch mit viel Humor, ganz in ihrem eigenen und wunderbaren Stil! Ich könnte jeden Tag etwas von Mely Kiak lesen!

Wunderschönes Buch, traurig, aber auch witzig

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 10.12.2025
Bewertungsnummer: 2674399
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mely Kiyak ist einfach großartig! Ich LIEBTE Ihr Buch “Frausein” und auch “Haltung” sowie “Werden sie uns mit Flixbus deportieren?”. Dieses Buch über ihren Vater ist sehr, sehr bewegend … traurig, aber auch mit viel Humor, ganz in ihrem eigenen und wunderbaren Stil! Ich könnte jeden Tag etwas von Mely Kiak lesen!

Ein sorgfältig konzipiertes Werk.

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.03.2025

Bewertungsnummer: 2448126

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Mein Vater geht wie eine betrunkene Ballerina. Weder trinkt er, noch kann er tanzen.“ Dieser erste Satz ist bezeichnend für die unglaubliche Sprache, aus der dieses Buch geschaffen ist. Wir befinden uns im Spital, wo Mely Kiyas Vater wegen Lungenkrebs behandelt wird. Dort lässt sie uns an ihrem Kummer, an ihrer Wut – z. B. über die entmenschlichte Gesundheitsindustrie oder die Krankheit, die der Gastarbeiter durch seine Arbeit in Dämpfen davongetragen hat – teilhaben. Sie beschreibt eindrücklich, wie brachial medizinische Maßnahmen sein können und wie entsetzlich es ist, diesen peinigenden Prozeduren beizuwohnen. Immer wieder berührt einem die Liebe und Nähe zwischen ihr und ihrem Vater und die Ohnmacht gleichermassen – sie leidet mit, wenn er weint, hält es kaum aus, rennt durch die Klinik, kocht türkische Gerichte und organisiert die Einreise des Vaters’ Geliebten aus der Türkei. Dies geht bis zur eigenen Erschöpfung. Tröstlich sind des Vaters Ahnengeschichten, die schon Generationen vor ihm erzählt und ausgeschmückt wurden - und wenn er doch einen Happen isst. Eine Schlüsselszene ist für mich, dass sie vom Psychologen hört, der Vater müsse seinen Pessimismus ausleben, bevor er Zuversicht gewinnen könne. Dazu reflektiert sie sprachlich ebenso treffend und schonungslos über sich selbst wie über die widrigen Umstände und sinnlosen Hürden, die ihr begegnen. „Wie einfältig wir in unserer Liebe sind“, sagt sie sich und sie erfindet das Wort „Belagerungsfürsorge“ - was sie aber nicht verurteilt, auch nicht die Art der familiären Kommunikation, die sie als eher streitbar bezeichnet. In der spürbaren Hilflosigkeit und der im Laufe der Krankheit entstehenden Isolation wettert Kiya wortreich in viele Richtungen - dass dies nicht wie ein beliebiger Rundumschlag wirkt, ist der sprachlichen Kunstfertigkeit geschuldet - und es schien ihr zu helfen. Einem selbst hilft es auch, die Schwere des Themas zu verdauen.

Ein sorgfältig konzipiertes Werk.

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.03.2025
Bewertungsnummer: 2448126
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Mein Vater geht wie eine betrunkene Ballerina. Weder trinkt er, noch kann er tanzen.“ Dieser erste Satz ist bezeichnend für die unglaubliche Sprache, aus der dieses Buch geschaffen ist. Wir befinden uns im Spital, wo Mely Kiyas Vater wegen Lungenkrebs behandelt wird. Dort lässt sie uns an ihrem Kummer, an ihrer Wut – z. B. über die entmenschlichte Gesundheitsindustrie oder die Krankheit, die der Gastarbeiter durch seine Arbeit in Dämpfen davongetragen hat – teilhaben. Sie beschreibt eindrücklich, wie brachial medizinische Maßnahmen sein können und wie entsetzlich es ist, diesen peinigenden Prozeduren beizuwohnen. Immer wieder berührt einem die Liebe und Nähe zwischen ihr und ihrem Vater und die Ohnmacht gleichermassen – sie leidet mit, wenn er weint, hält es kaum aus, rennt durch die Klinik, kocht türkische Gerichte und organisiert die Einreise des Vaters’ Geliebten aus der Türkei. Dies geht bis zur eigenen Erschöpfung. Tröstlich sind des Vaters Ahnengeschichten, die schon Generationen vor ihm erzählt und ausgeschmückt wurden - und wenn er doch einen Happen isst. Eine Schlüsselszene ist für mich, dass sie vom Psychologen hört, der Vater müsse seinen Pessimismus ausleben, bevor er Zuversicht gewinnen könne. Dazu reflektiert sie sprachlich ebenso treffend und schonungslos über sich selbst wie über die widrigen Umstände und sinnlosen Hürden, die ihr begegnen. „Wie einfältig wir in unserer Liebe sind“, sagt sie sich und sie erfindet das Wort „Belagerungsfürsorge“ - was sie aber nicht verurteilt, auch nicht die Art der familiären Kommunikation, die sie als eher streitbar bezeichnet. In der spürbaren Hilflosigkeit und der im Laufe der Krankheit entstehenden Isolation wettert Kiya wortreich in viele Richtungen - dass dies nicht wie ein beliebiger Rundumschlag wirkt, ist der sprachlichen Kunstfertigkeit geschuldet - und es schien ihr zu helfen. Einem selbst hilft es auch, die Schwere des Themas zu verdauen.

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Herr Kiyak dachte, jetzt fängt der schöne Teil des Lebens an

von Mely Kiyak

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