Perfekt für Fans charmanter Krimikost wie David Safiers »Miss Merkel« und Martin Walkers »Bruno«-Reihe
Zwanzig Jahre ist Freya Lockwood nicht mehr in Little Meddingford gewesen, dem malerischen Ort in den Cotswolds, in dem sie aufgewachsen ist. Doch ein unerwarteter Todesfall ruft sie zurück: Ihr früherer Mentor Arthur Crockleford wurde tot in seinem Geschäft aufgefunden. Mord oder Unfall? Tatsächlich hat der Antiquitätenhändler einen letzten Brief hinterlassen, der Freya eindringlich warnt und sie bittet, unbedingt den Verantwortlichen für sein Ableben zu finden. Denn schafft sie es nicht, den Täter zu stellen, schwebt sie selbst in höchster Gefahr! Zusammen mit ihrer exzentrischen Tante Carole folgt Freya Arthurs Hinweisen und findet sich auf einem Landhauswochenende für Antiquitätensammler wieder. Inmitten gefälschter Schätze und dubioser Gestalten versteht sie fast zu spät, von wem die echte Bedrohung ausgeht ...
Ungekürzte Lesung mit Sandrine Mittelstädt, Matthias Lühn
9h 56min
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3.9/5.0
103 Bewertungen
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Glückskekssprüche
Bewertung aus München am 02.04.2024
Bewertungsnummer: 2168803
Bewertet: Hörbuch-Download
Zwanzig Jahre lang war Freya Lockwood nicht mehr in der kleinen cosy Gemeinde, in der sie bei ihrer Tante Carole aufwuchs und bei ihrem Mentor Arthur Crockleford alles über Antiquitäten gelernt hat. Dann kam der Tag in Kairo, sie überwarfen sich und haben sich seitdem nie mehr gesehen. Doch jetzt ruft Tante Carole an - Arthur ist ermordet worden. Und wie es aussieht, hat er Hinweise auf seinen Mörder hinterlassen, die nur Freya enträtseln kann. Unterstützt von Carole, macht sich Freya auf die Suche: nach einem Mörder, nach Kunsthehlern, nach falschen und seltsamen Vögeln, nach der Wahrheit über die Vergangenheit und sich selbst.
Oh, Mann. Das ist eines der Bücher, die man sieht, den Klappentext liest und sofort weiß: Das will man lesen/sich vorlesen lassen. Das kann nur gut werden - oder? Oder auch nicht. Die Idee ist gut und vielleicht hat die Autorin wirklich Ahnung von dem Antiquitätenthema. Aber damit war's das auch schon. Hier merkt man sehr deutlich, dass es sich um ein Debüt handelt und leider haben es auch die LektorInnen nicht hinbekommen, es an den entsprechenden Stellen zu kürzen oder auszuarbeiten, dass eine stringente Geschichte zusammenkommt. Dieses "Mach Platz, Miss Marple" ist ja dabei der Burner. Freya Lockwood ist alles, nur keine Erbin, schon gar keine würdige Erbin von Miss Marple. Obwohl von allen Seiten immer wieder beteuert wurde, wie unglaublich scharfsinnig und bemerkenswert sie ist, blieb sie den Beweis dafür absolut schuldig. Selbst wenn sie immer wieder betonte, dass sie "jetzt endlich wieder das tut, was sie am besten kann" war sie eher damit beschäftigt, sich selbst zu bemitleiden.
Woran es auch allerorten haperte, war die Logik. Man kommt aus dem Lachen, warum Arthur tat, was er für Freya tat, nicht mehr heraus. Entschuldigung, aber das ist doch kein Beweis! Man konnte sich nur an den Kopf fassen. Genauso lief es auch mit der "Beweisführung" am Schluss, als Freya alle poirotlike in den Salon bat, um ihre großartige Auflösung zu präsentieren und einen oder mehrere Täter aus dem Hut zu zaubern wie das weiße Kaninchen. Nicht zu vergessen, dass FBI-Leute auf einem englischen Anwesen herumliefen und sich dort im Herzen einer Verbrecherorganisation versteckten, ohne dass diese eine Ahnung von dem tollen Versteck hatten.
Abgerundet wurde diese alles, nur nicht überzeugende, Geschichte durch die Glückskekssprüche von Arthur Crockleford, der damit jedes Kapitel einleitete. Trotzdem muss ich sagen, dass mir Arthur trotz der Tatsache, dass er sich scheinbar leicht ins Bockshorn jagen ließ und nicht mehr unter den Lebenden weilte, die sympathischste Figur in der ganzen Sache war. Und das sagt eigentlich alles über dieses Buch aus, was es zu wissen gibt. Auf jeden Fall hat das Hörbuch gute SprecherInnen gehabt, die den Punktestand von 2 auf 2.5/5 Punkten nach oben drücken.
Durchschnitt
Bewertung aus Mönchengladbach am 31.05.2024
Bewertungsnummer: 2212814
Bewertet: Hörbuch-Download
Sicher, es ist ein feel good krimi und das hatte ich auch erwartet. Allerdings bin ich erst neugierig geworden als ich von einer neuen Agatha Christie fabulieren hörte. C.L.Miller ist allerdings so weit weg von der genialen Miss Christie, dass ich die Vergleiche nur unverschämt nennen kann.
Diesen Krimi kann man lesen, aber man hat nichts besonderes verpasst, wenn man es bleiben läßt.
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