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Hexen Eine Weltgeschichte in 13 Prozessen vom Mittelalter bis heute

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15618

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Abbildungen

48, mit Abbildungen

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

465

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/5 cm

Gewicht

699 g

Farbe

Lichtgrau / Rost

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Witchcraft. A History in Thirteen Trials

Übersetzt von

Karin Schuler + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04222-6

Beschreibung

Rezension

»Ein spannendes, hochinteressantes Buch.« ("Magazin Bücherschau")
»Ein seriöses wissenschaftliches Buch und ein roter Faden der Hexenjagd, der sich bis in die Gegenwart zieht.« ("Die Presse am Sonntag")
»Gibson schreibt so packend und lebendig, dass sich das Buch liest wie eine True-Crime-Story.« ("Freundin")
»Needless to say: Unbedingte Leseempfehlung!« ("@lese_verliebt")
»Dieses Werk ist eines der wenigen, das in diesem Zusammenhang gekonnt die Verknüpfung von Misogynie, Rassismus, Ableismus und Queerfeindlichkeit aufzeigt.« ("Missy Magazine")
»Eine umfangreiche Recherche« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Sehr eindringlich zeigt sie, wie sich der rote Faden der Hexenjagd bis in die Gegenwart zieht.« ("Kronen Zeitung")
»Fantastisch recherchierte Historie der Hexenjagd« ("Buchkultur")

Produktdetails

Verkaufsrang

15618

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Abbildungen

48, mit Abbildungen

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

465

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/5 cm

Gewicht

699 g

Farbe

Lichtgrau / Rost

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Witchcraft. A History in Thirteen Trials

Übersetzt von

  • Karin Schuler
  • Thomas Stauder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04222-6

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hexenmacht und die Angst davor

    Marion Gibson schaut hier in diesem wirklich gut recherchierten Buch auf das Thema Hexen. Ein mich seit Jahren umtreibendes Thema. Denn wie geht so etwas? Gut, das mag vielleicht etwas naiv klingen. Denn der Mensch ist halt der Mensch. Dann kommt noch der patriarchal tickende Mensch hinzu. Und naja. Frauen mit Macht. Dies geht nun mal gar nicht. Und bei uns in Deutschland, Gefilden, in denen die Hexenprozesse sehr massiv wüteten, waren die Hexenjäger recht agil. Schätzungen besagen, dass es allein in Deutschland 40000 Hexenverbrennungen von 1450 bis 1750 gab, das ist mehr als die Hälfte der Hexenverbrennungen in Gesamteuropa. Und dies spricht nicht unbedingt für uns als Gesellschaft. Nun könnte man sagen, dies war damals. Doch ist dies wirklich nur auf das Damals zu beziehen? Frauen mit Macht. Frauen in Machtpositionen. Wo sind sie bei uns zu finden in Zeiten der Frauenquoten? Und wenn sie denn mal in Machtpositionen angekommen sind. Was passiert dann? Man schaue mal auf unsere ehemalige Kanzlerin. Wie ist über sie geredet worden? Was war damals ihr Erscheinungsbild wichtig? Als ob dies irgendetwas über ihre Fähigkeiten aussagt. Oder haben wir schon einmal gelesen, dass es wichtig wäre, wie unser jetziger Kanzler auftritt, was er angezogen hat. Übrigens auch jemand, der damals an Angies Macht kratzte, sägte. Wie so viele andere. Wie reden bestimmte Kreise noch heute über sie? Wie wird über Frau Baerbock und Frau Lang gehetzt? In teilweise sehr beschämender Weise! Und was passiert? Nichts. Über Frau Merkel sagte damals ein führender Politiker der unsäglichen Blauen, Wir müssen Sie jagen. Und. Was passierte? Nichts. So etwas darf man anscheinend sagen. Nun ist das keine Hexenverbrennung, aber vergleichbar ist es dennoch. Denn Frauen in Machtpositionen sehen patriarchale Kräfte nicht so gern und versuchen gegen sie vorzugehen. Marion Gibson schaut in ihrem Buch „Hexen“ auf 13 Hexenprozesse, angesiedelt vom Mittelalter bis in die heutige Zeit und sie zeigt damit, dass eben jene Hexenverfolgung des Mittelalters nicht aufgehört hat, sich nur verändert hat. Marion Gibson schaut auf die Opfer, gibt ihnen Gesichter und verleiht ihnen ihre Stimme. Sie schaut auf die Gründe, auf diese unsägliche Machtgier, auf den Kolonialismus, auf die Angst vor nicht passender und/oder indigener Spiritualität, auf politische Verschwörungen. Sie schaut auf das Damals, aber eben nicht nur, denn über dieses Damals gibt es Überschneidungen ins Jetzt. Man sollte niemals glauben, dass es Hexenverfolgungen nicht mehr gibt. Sie enden halt nur nicht auf dem Scheiterhaufen. Denn mundtot gemacht werden funktioniert in recht vielfältiger Weise. Das Patriarchat ist da recht erfinderisch und wird sich niemals ohne kämpferische Aktivitäten die Macht nehmen lassen. Man braucht nur in die heutige politische Landschaft zu schauen und dann findet man sie, unsere heutigen Hexenverfolgungen. Unsere heutigen Diffamierungen an den Menschen, die an der patriarchalen Macht sägen. Dies trifft nicht nur Frauen. Siehe Habeck. Denn das Patriarchat hat auch mediale Verflechtungen und die Springer Presse agiert hier recht fleißig. Und diese Presse hat eine immense Reichweite, wie uns auch diese beschämende Covid-Zeit zeigte. Noch heute befinden wir uns in den Folgen dieser Hetzwelle, die damals und heute auf viele offene Ohren stieß und auch diese Zeit hat viele Hexenverfolgungen gezeigt. Also Obacht, denn auch heute gibt es dieses Verfolgen von Personen, die dem ach so heiligen Patriarchat gefährlich werden können. Die Angst vor dem Machtverlust gebiert fürchterliche Dinge!!! Marion Gibsons Buch „Hexen“ kann ich nur empfehlen, denn es schaut recht weit gefächert und sehr gut recherchiert auf das Damals und das Jetzt der Hexenverfolgungen. Ein wirklich erhellendes Buch!!!

  • kaffeeelse

    aus D

    5/5

    10.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hexenmacht und die Angst…

    Hexenmacht und die Angst davor Marion Gibson schaut hier in diesem wirklich gut recherchierten Buch auf das Thema Hexen. Ein mich seit Jahren umtreibendes Thema. Denn wie geht so etwas? Gut, das mag vielleicht etwas naiv klingen. Denn der Mensch ist halt der Mensch. Dann kommt noch der patriarchal tickende Mensch hinzu. Und naja. Frauen mit Macht. Dies geht nun mal gar nicht. Und bei uns in Deutschland, Gefilden, in denen die Hexenprozesse sehr massiv wüteten, waren die Hexenjäger recht agil. Schätzungen besagen, dass es allein in Deutschland 40000 Hexenverbrennungen von 1450 bis 1750 gab, das ist mehr als die Hälfte der Hexenverbrennungen in Gesamteuropa. Und dies spricht nicht unbedingt für uns als Gesellschaft. Nun könnte man sagen, dies war damals. Doch ist dies wirklich nur auf das Damals zu beziehen? Frauen mit Macht. Frauen in Machtpositionen. Wo sind sie bei uns zu finden in Zeiten der Frauenquoten? Und wenn sie denn mal in Machtpositionen angekommen sind. Was passiert dann? Man schaue mal auf unsere ehemalige Kanzlerin. Wie ist über sie geredet worden? Was war damals ihr Erscheinungsbild wichtig? Als ob dies irgendetwas über ihre Fähigkeiten aussagt. Oder haben wir schon einmal gelesen, dass es wichtig wäre, wie unser jetziger Kanzler auftritt, was er angezogen hat. Übrigens auch jemand, der damals an Angies Macht kratzte, sägte. Wie so viele andere. Wie reden bestimmte Kreise noch heute über sie? Wie wird über Frau Baerbock und Frau Lang gehetzt? In teilweise sehr beschämender Weise! Und was passiert? Nichts. Über Frau Merkel sagte damals ein führender Politiker der unsäglichen Blauen, Wir müssen Sie jagen. Und. Was passierte? Nichts. So etwas darf man anscheinend sagen. Nun ist das keine Hexenverbrennung, aber vergleichbar ist es dennoch. Denn Frauen in Machtpositionen sehen patriarchale Kräfte nicht so gern und versuchen gegen sie vorzugehen. Marion Gibson schaut in ihrem Buch „Hexen“ auf 13 Hexenprozesse, angesiedelt vom Mittelalter bis in die heutige Zeit und sie zeigt damit, dass eben jene Hexenverfolgung des Mittelalters nicht aufgehört hat, sich nur verändert hat. Marion Gibson schaut auf die Opfer, gibt ihnen Gesichter und verleiht ihnen ihre Stimme. Sie schaut auf die Gründe, auf diese unsägliche Machtgier, auf den Kolonialismus, auf die Angst vor nicht passender und/oder indigener Spiritualität, auf politische Verschwörungen. Sie schaut auf das Damals, aber eben nicht nur, denn über dieses Damals gibt es Überschneidungen ins Jetzt. Man sollte niemals glauben, dass es Hexenverfolgungen nicht mehr gibt. Sie enden halt nur nicht auf dem Scheiterhaufen. Denn mundtot gemacht werden funktioniert in recht vielfältiger Weise. Das Patriarchat ist da recht erfinderisch und wird sich niemals ohne kämpferische Aktivitäten die Macht nehmen lassen. Man braucht nur in die heutige politische Landschaft zu schauen und dann findet man sie, unsere heutigen Hexenverfolgungen. Unsere heutigen Diffamierungen an den Menschen, die an der patriarchalen Macht sägen. Dies trifft nicht nur Frauen. Siehe Habeck. Denn das Patriarchat hat auch mediale Verflechtungen und die Springer Presse agiert hier recht fleißig. Und diese Presse hat eine immense Reichweite, wie uns auch diese beschämende Covid-Zeit zeigte. Noch heute befinden wir uns in den Folgen dieser Hetzwelle, die damals und heute auf viele offene Ohren stieß und auch diese Zeit hat viele Hexenverfolgungen gezeigt. Also Obacht, denn auch heute gibt es dieses Verfolgen von Personen, die dem ach so heiligen Patriarchat gefährlich werden können. Die Angst vor dem Machtverlust gebiert fürchterliche Dinge!!! Marion Gibsons Buch „Hexen“ kann ich nur empfehlen, denn es schaut recht weit gefächert und sehr gut recherchiert auf das Damals und das Jetzt der Hexenverfolgungen. Ein wirklich erhellendes Buch!!!

  • Bewertung

    5/5

    20.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer wissen will warum Mädchen...

    Wer wissen will warum Mädchen und Frauen in unserem angeblich so aufgeklärten Jahrhundert immer noch von zu Vielen (Männern) mit Vorurteilen überschüttet und misshandelt werden lese dieses Buch. Adios Machismo, rapido !

  • Bewertung

    aus Bad Liebenwerda

    4/5

    24.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Informative

    "Hexen- Eine Weltgeschichte in 13 Prozessen vom Mittelalter bis heute" von Marion Gibson mit der 9783841235220. Das Buch behandelt die bekanntesten Fälle aus der Geschichte zum Thema Hexenprozesse. Laut der Inhaltsangabe erfolgt der Fokus auf den Überschneidungen von Geschlecht und Macht, indigener Spiritualität und kolonialer Herrschaft sowie politischer Verschwörung und individuellem Widerstand. Das fasst es meiner Meinung nach ganz gut zusammen. Viele Personen bzw. angeklagte Frauen sind bekannt jedoch wartet dieses Buch mit vielen Details auf, die ein neues Bild entstehen lassen wie bei Tituba aus Salem, welche wahrscheinlich eher südamerikanischer Herkunft war. Somit erfährt man viel Spannendes und erhascht einen Blick in die Epochen.

  • Bewertung

    4/5

    18.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Reproduktion dieser schrecklichen Taten

    Dieses Buch befasst sich in mehreren Kapiteln mit der Geschichte der Hexen und beschreibt diese anhand von 13 wahren Beispielen. Es wurden damals nicht nur Frauen, sondern auch Männer der Hexerei verdächtigt und angeklagt. Obwohl es ein Sachbuch ist, lassen sich die einzelnen Geschichten schon fast als Romane lesen. Allerdings umfasst ein Kapitel um ca 40 Seiten mit sehr vielen Hintergrundinfos. Das hat es für mich manchmal langatmig werden lassen. Erschreckend ist, wie es überhaupt zu diesen Anklagen und der Dämonologie kommen konnte. Angst, Unwissen, Ego, Frauenhass... Interessant fand ich u.a. auch die Abbildungen von Plakaten aus damaliger Zeit und dass es auch im 16. Jhd. schon richtig vor Gericht verhandelt wurde. Man kann sich jedoch vorstellen, dass diese Gerichte nicht ganz fair waren. Gut gelungen ist auch die Reproduktion der einzelnen Schicksale. Man erfährt über das Leben der "Hexen" und wie sie mit den grausamen Prozessen umgegangen sind. 4/5 und eine Empfehlung für alle, die sich für dieses Thema interessieren.

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