Produktbild: Eine Feder auf dem Atem Gottes

Eine Feder auf dem Atem Gottes Roman

42

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2024

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

222

Maße (L/B/H)

18,7/11,3/2 cm

Gewicht

208 g

Farbe

Lachs

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Feather On The Breath Of God

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3855-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2024

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

222

Maße (L/B/H)

18,7/11,3/2 cm

Gewicht

208 g

Farbe

Lachs

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Feather On The Breath Of God

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3855-3

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

42 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Tolle Wiederentdeckung!

takabayashi aus Berlin am 23.08.2022

Bewertungsnummer: 1772626

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rezension von takabayashi: Endlich mal wieder ein Buch, das ich quasi in einem Rutsch durchgelesen habe! Der autobiographische Roman von Sigrid Nunez hat mich von der ersten Seite an fasziniert. In vier unterschiedlichen Abschnitten berichtet sie über ihren Vater, ihre Mutter, ihre Ballettambitionen als Teenager und schließlich eine Affäre mit einem russischen Einwanderer. Speziell die beiden ersten Abschnitte haben mir besonders gut gefallen. im ersten Abschnitt trägt sie alles zusammen, was sie über ihren chinesisch-panamischen Vater weiß. Das ist nicht viel - ein zurückhaltender, verschlossener, rätselhafter Mann, der kaum Englisch sprach. Genau wie die Autorin selbst möchte man als Leser gern mehr über ihn erfahren! Dann seziert sie die deutsche Mutter - eine sehr widersprüchliche, mit ihrem Schicksal unzufriedene, sehr dominante und im Gegensatz zum Vater ununterbrochen redende Frau, die die Autorin sehr geprägt hat: in fast jeder Situation hat sie noch den Spruch im Ohr, den die Mutter an dieser Stelle gemacht hätte. Dann geht es um die masochistische Quälerei einer angehenden Ballerina, bis sie merkt, dass sie zu spät mit dem Tanzen angefangen und nicht das Zeug für eine meistehafte Tänzerin in sich hat. Und im letzten Abschnitt ist die Protagonistin bereits berufstätig als Englischlehrerin und beginnt eine Affäre mit einem ihrer Schüler, einem verheirateten russischen Einwanderer, den sie nach und nach als den Macho, Drogensüchtigen, ehemaligen Zuhälter erkennt, der er ist. Besonders die beiden ersten Abschnitte über ihre Eltern, die keine gemeinsame Sprache hatten und sich beide in den USA nie wirklich heimisch fühlten, fand ich sehr spannend und sehr beeindruckend und bewundere die Fähigkeit der Autorin, das alles so genau zu analysieren und die Anteilnahme des Lesers zu erwecken. Obwohl es um tendenziell traurige Sachverhalte geht, ist der Ton der Erzählung doch leicht und bringt einen hin und wieder zum Schmunzeln. Sigrid Nunez Art zu schreiben hat mich berührt und ich will noch mehr von ihr lesen. P.S. Aber was hat sich der Verlag nur bei dem Titelbild gedacht? Das ist das häßlichste Cover, das ich seit langem gesehen habe - zum Glück habe ich mich dadurch nicht von der Lektüre abhalten lassen ...

Tolle Wiederentdeckung!

takabayashi aus Berlin am 23.08.2022
Bewertungsnummer: 1772626
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rezension von takabayashi: Endlich mal wieder ein Buch, das ich quasi in einem Rutsch durchgelesen habe! Der autobiographische Roman von Sigrid Nunez hat mich von der ersten Seite an fasziniert. In vier unterschiedlichen Abschnitten berichtet sie über ihren Vater, ihre Mutter, ihre Ballettambitionen als Teenager und schließlich eine Affäre mit einem russischen Einwanderer. Speziell die beiden ersten Abschnitte haben mir besonders gut gefallen. im ersten Abschnitt trägt sie alles zusammen, was sie über ihren chinesisch-panamischen Vater weiß. Das ist nicht viel - ein zurückhaltender, verschlossener, rätselhafter Mann, der kaum Englisch sprach. Genau wie die Autorin selbst möchte man als Leser gern mehr über ihn erfahren! Dann seziert sie die deutsche Mutter - eine sehr widersprüchliche, mit ihrem Schicksal unzufriedene, sehr dominante und im Gegensatz zum Vater ununterbrochen redende Frau, die die Autorin sehr geprägt hat: in fast jeder Situation hat sie noch den Spruch im Ohr, den die Mutter an dieser Stelle gemacht hätte. Dann geht es um die masochistische Quälerei einer angehenden Ballerina, bis sie merkt, dass sie zu spät mit dem Tanzen angefangen und nicht das Zeug für eine meistehafte Tänzerin in sich hat. Und im letzten Abschnitt ist die Protagonistin bereits berufstätig als Englischlehrerin und beginnt eine Affäre mit einem ihrer Schüler, einem verheirateten russischen Einwanderer, den sie nach und nach als den Macho, Drogensüchtigen, ehemaligen Zuhälter erkennt, der er ist. Besonders die beiden ersten Abschnitte über ihre Eltern, die keine gemeinsame Sprache hatten und sich beide in den USA nie wirklich heimisch fühlten, fand ich sehr spannend und sehr beeindruckend und bewundere die Fähigkeit der Autorin, das alles so genau zu analysieren und die Anteilnahme des Lesers zu erwecken. Obwohl es um tendenziell traurige Sachverhalte geht, ist der Ton der Erzählung doch leicht und bringt einen hin und wieder zum Schmunzeln. Sigrid Nunez Art zu schreiben hat mich berührt und ich will noch mehr von ihr lesen. P.S. Aber was hat sich der Verlag nur bei dem Titelbild gedacht? Das ist das häßlichste Cover, das ich seit langem gesehen habe - zum Glück habe ich mich dadurch nicht von der Lektüre abhalten lassen ...

Spurensuche

Bewertung am 10.08.2022

Bewertungsnummer: 1764661

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In dem stark autobiografisch geprägten Roman „Eine Feder auf dem Atem Gottes“, der bereits 1995 in Amerika erschienen ist, geht die vor allem in den USA bekannte Schriftstellerin Sigrid Nunez auf biografische Spurensuche. In vier Kapiteln geht sie ihren biografischen Wurzeln nach bis zum Alter von 17 Jahren nach. Das erste Kapitel ist dem chinesisch-panamaischen Vater gewidmet, der kaum spricht, aber umso mehr arbeitet. Was sie über ihn weiß, erfährt sie von anderen Personen. Mit ihm selbst hat sie kaum gesprochen. Im zweiten Kapitel beschreibt die Ich-Erzählerin ihre Mutter, die mit ihrem Leben unzufrieden ist und keine auf Vertrauen basierende Beziehung zu ihrer Tochter aufbauen kann. Das dritte Kapitel hat dem Roman den Titel gegeben. Die Ich-Erzählerin berichtet von ihrem Traum, eine Ballett-Tänzerin zu werden und von dem Scheitern dieses Traumes. Ballett ist für sie auf der einen Seite die Möglichkeit, ihrer Wirklichkeit zu entfliehen. Auf der anderen Seite stellt sie aber auch schonungslos die desillusionierende Wirklichkeit des Balletttrainings dar. Im vierten Kapitel geht es um die erste große Liebe der 17-Jährigen. Sie geht eine Beziehung mit einem doppelt so alten, verheirateten Russen aus Odessa ein. Dabei gelingt es ihr, ein für den Leser wirklich nachzuvollziehendes Portrait ihres Geliebten anzufertigen. Der Roman ist sprachlich sehr präzise geschrieben und lässt sich dadurch sehr gut lesen. Eine Leseempfehlung für alle, die sich dafür interessieren, aus welchen biografischen Gegebenheiten sich eine Persönlichkeit entwickelt.

Spurensuche

Bewertung am 10.08.2022
Bewertungsnummer: 1764661
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In dem stark autobiografisch geprägten Roman „Eine Feder auf dem Atem Gottes“, der bereits 1995 in Amerika erschienen ist, geht die vor allem in den USA bekannte Schriftstellerin Sigrid Nunez auf biografische Spurensuche. In vier Kapiteln geht sie ihren biografischen Wurzeln nach bis zum Alter von 17 Jahren nach. Das erste Kapitel ist dem chinesisch-panamaischen Vater gewidmet, der kaum spricht, aber umso mehr arbeitet. Was sie über ihn weiß, erfährt sie von anderen Personen. Mit ihm selbst hat sie kaum gesprochen. Im zweiten Kapitel beschreibt die Ich-Erzählerin ihre Mutter, die mit ihrem Leben unzufrieden ist und keine auf Vertrauen basierende Beziehung zu ihrer Tochter aufbauen kann. Das dritte Kapitel hat dem Roman den Titel gegeben. Die Ich-Erzählerin berichtet von ihrem Traum, eine Ballett-Tänzerin zu werden und von dem Scheitern dieses Traumes. Ballett ist für sie auf der einen Seite die Möglichkeit, ihrer Wirklichkeit zu entfliehen. Auf der anderen Seite stellt sie aber auch schonungslos die desillusionierende Wirklichkeit des Balletttrainings dar. Im vierten Kapitel geht es um die erste große Liebe der 17-Jährigen. Sie geht eine Beziehung mit einem doppelt so alten, verheirateten Russen aus Odessa ein. Dabei gelingt es ihr, ein für den Leser wirklich nachzuvollziehendes Portrait ihres Geliebten anzufertigen. Der Roman ist sprachlich sehr präzise geschrieben und lässt sich dadurch sehr gut lesen. Eine Leseempfehlung für alle, die sich dafür interessieren, aus welchen biografischen Gegebenheiten sich eine Persönlichkeit entwickelt.

Kundinnen und Kunden meinen

Eine Feder auf dem Atem Gottes

von Sigrid Nunez

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Eine Feder auf dem Atem Gottes