Produktbild: Frau Putz

Frau Putz

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.02.2024

Verlag

Ulrike Helmer Verlag

Seitenzahl

250 (Printausgabe)

Dateigröße

1225 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783897419100

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

09.02.2024

Verlag

Ulrike Helmer Verlag

Seitenzahl

250 (Printausgabe)

Dateigröße

1225 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783897419100

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  • Claudia H.

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Aus dem bunten Leben einer Reinigungsfachkraft.

    Worum es geht: Kerstin Wischnewski ist selbstständige Reinigungskraft. Nachdem ihr ein paar Aufträge weggefallen sind, muss sie jeden Euro 2-mal umdrehen. Doch dann kann sie die Kunden einer Kollegin übernehmen. Allerdings haben diese Kunden es echt in sich. Da ist der Künstler, der seine Anweisungen schriftlich hinterlässt und sich weigert das volle Honorar zu zahlen, falls doch mehr geputzt wurde. Eine alte Dame, die mit einer Taube spricht und die völlig überforderte Mutter mit Drillingen. Dazu kommt denn noch der zum Teil echt verrückte Umgang mit Kerstin. Mein Fazit: Der Roman wurde mit dem Preis des Literaturfests Meißen 2025 ausgezeichnet. Zurecht? Auf alle Fälle. Die Protagonistin ist ein wenig einfach gestrickt und skurril, was sie jedoch sehr liebenswert macht. Noch skurriler und merkwürdiger sind auf alle Fälle auch ihre Auftraggeber. Oft ballt Kerstin einfach nur ihre Faust in den Taschen und versucht, sich nicht provozieren zu lassen. Wer nimmt sie und ihre Befindlichkeiten eigentlich war? Auf alle Fälle regt dieses Buch auch sehr zum Nachdenken an. Der eine oder andere Satz, der hier fällt, bei dem hätte auch ich mir wahrscheinlich nichts bei gedacht. Sollte man aber. Jedenfalls ist der Roman sehr witzig geschrieben und ich habe ihn in einem Rutsch durchgelesen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und habe oft geschmunzelt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    15.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ehrenwerter Job

    Kerstin Wischnewski ist selbstständige Reinigungsfachkraft, allerdings hat sie in letzter Zeit viele Aufträge verloren. Eine Kollegin unterbreitet ihr das Angebot, einige Stammkunden von ihr zu übernehmen, da sie selbst sich zur Ruhe setzen will. Diese Stammkundschaft ist sehr speziell, ob es nun die gutbetuchte Dame mit dem Mops namens Richard III ist, oder der Künstler, der selbst nie in Erscheinung tritt und seltsame Arbeitsanweisungen in schriftlicher Form hinterlässt; Kerstin ist darauf bedacht, es jedem recht zu machen. Die Kunden indessen nehmen keine Rücksicht und immer wieder fragt sich Kerstin, woran das liegen mag. „Kerstin war diese ganzen Wörter für ihre Berufsbezeichnung dermaßen leid: Reinigungsfee, Putzfee, Putzfrau, Putze, Perle. Warum taten sich die Menschen mit einer vernünftigen Bezeichnung so schwer? Sie sagte zu einem Mathematiklehrer auch nicht Vorrechner oder zu einer Postbotin Briefeeinschmeißerin oder zu einem Dachdecker Ziegelpuzzler. Fühlten sich die Leute dabei besonders originell? Wieso konnten sie ihr nicht ein kleines bisschen zeigen, dass ihre Arbeit wichtig war?“ (Seite 96) Sehr selten lese ich lustige Bücher, ich bin einfach nicht der Typ für seitenlange Heiterkeit. Dieses Buch aber hat mich durchgehend begeistert, denn so amüsant es zu lesen war, hatte die Geschichte durchaus einen ernsten Hintergrund. Kerstin ist einsam, Kerstin ist nicht reich, am schlimmsten aber für Kerstin ist, dass sie oft unsichtbar ist und es, wenn es nach den meisten Kunden geht, auch bleiben soll. Das macht etwas mit einem Menschen, das geht nicht spurlos an einem vorbei. Ganz wunderbar hat Julia Hoch das in einen Roman verpackt, der mich am Ende das Buch mit einem Lächeln zuklappen lässt und zum Nachdenken bringt. Lesenswert!

  • Andrea-lesemaus

    aus Pattensen

    5/5

    20.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ganz tolles Buch mit der versteckten Bitte nach mehr Respekt für Reinigungskräfte

    Kerstin Wischnewskis Ein - Mann - Reinigungsetrieb läuft überhaupt nicht gut und umso dankbarer ist sie, als ihre frühere Kollegin Erika ihr anbietet, einige ihrer Kunden zu übernehmen. Kerstin bleibt aufgrund ihrer finanziellen Situation gar nichts anderes übrig als zuzusagen. Sie wird zwar von Erika darauf hingewiesen, dass das eine oder andere Objekt etwas extravagant oder merkwürdig sein kann, aber das scheint für die selbstbewußte Kerstin kein Problem zu sein. Zudem hat sie ja auch gar keine andere Wahl. Da ist zum Beispiel Familie Fläck, eine komplett überforderte Drillingsmama und ihre rotznäsige Tochter Thea, die eigentlich ein Junge namens Teddy sein möchte. Oder die Mitarbeiterinnen auf einer Büroetage, denen Kerstin aufgrund ihres frühen Arbeitsbeginns eigentlich nicht über den Weg laufen sollte. Was sie an für sich auch nicht möchte, schließlich wird sie von ihnen ziemlich diskriminiert und der von ihnen verliehene Titel "Putzfrau" schmeckt Kerstin gar nicht, denn sie ist doch definitiv eine Reinigungskraft. Und dann ist da noch der extrem merkwürdige Künstler, den sie aber noch nie zu Gesicht bekommen hat,seine Aufgaben bekommt sie immer in Briefform. Ein sehr seltsamer Mensch. Eine kunterbunte Mischung verschiedenster Reinigungsobjekte warten auf Kerstin, aber können ihr diese in ausreichender Form über ihre finanziellen Probleme helfen? Und überhaupt, was fällt manchen Leuten eigentlich ein, wie sie mit ihr umspringen, nur weil sie den Dreck anderer wegmacht? Woher Kerstin Wischnewski den Namen "Frau Putz" hat? Na das verrate ich nicht. @julehoch hat mit ihrem Buch verdeutlicht, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen verschiedener Menschen sind, wenn sie mit Reinigungskräften in Kontakt kommen. Die einen sind respektlos, andere achten die Tätigkeiten ebensolcher und wieder andere nehmen sie gar nicht erst wahr. Die Autorin hat ihre Hauptprotagonistin mit viel Charme wunderbar in Szene gesetzt, so konnte ich oftmals mit Kerstin mitfühlen und ihren zeitweilig aufflammenden Frust sehr gut nachvollziehen. ⭐⭐⭐⭐⭐5 /5 Sternen für dieses unterhaltsame und schöne Buch,

  • Bewertung

    5/5

    29.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Aus dem Alltag einer Reinigungsfachkraft

    Und wer denkt, der habe nur mit Wischen und Moppen zu tun, der irrt gewaltig. Die Protagonistin Frau Wischnewski erhält durch ihre selbständige Arbeit Einblick in ganz unterschiedliche Lebens- oder sollte ich besser sagen: Putzwelten? So nimmt sie uns mit auf ihre Expedition ins Reich der zu säubernden Behausungen. Sie begegnet der überforderten Mutter, der schrulligen aber so liebenswerten Alten, der reichen, aber einsamen Ehefrau und dem exzentrischen Künstler, wobei sie Letzteren nie in ‚echt‘ trifft sondern nur Briefe mit Anweisungen von ihm erhält. Und auch sie selbst rückt ein gutes Stück näher an uns heran mit all ihren Stärken und Schwächen. Der Autorin gelingt dies so locker und leicht zu schreiben, mit Wärme und Menschlichkeit und mit einer gut dosierten Prise Humor. Sie spart auch nicht die Dramen des Lebens aus. Mich hat die Lektüre tief ergriffen. Fazit: Kein reines Feel-good-Buch sondern eine umfassende, fast schon philosophische Betrachtung des Daseins. Ein kleines literarisches Schätzchen.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    24.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Zum Nachdenken

    Frau Putz Julia Hoch Bei Kerstin Wischnewski läuft es zur Zeit nicht rund: Die Mahnungen flattern täglich ins Haus und neue Zähne bräuchte sie eigentlich auch. Geld hingegen kommt keines regelmäßig auf ihrem Konto an. Damals hatte sie die Schule abgebrochen und seitdem arbeitet sie als selbstständige Reinigungskraft. Da kommt es gerade recht, als ihre ehemalige Kollegin Erika sie bittet, ihre guten Kunden zu übernehmen. Kunden, die zwar extraordinär und einige Extrawünsche haben, aber ausgesprochen gut zahlen. Fortan verbringt Kerstin viel Zeit in einem Atelier, bei einem speziellen Künstler, der mit skurrilen Materialien arbeitet, einem Großraumbüro mit nervigen Angestellten, einer älteren Dame, die an Demenz erkrankt ist und eine Taube für ihre Großtante hält, sowie einer Familie mit Drillingen, wo gerne auch mal Arbeiten anstehen, für die sie eigentlich nicht gebucht wurde. All diese Menschen stellen Kerstin auf eine harte Probe. Die Botschaft in diesem Buch ist deutlich: Es geht um mangelnde Wertschätzung ihres Berufsstandes. Wie sie von den einzelnen Leuten behandelt wird, hat mich teilweise betroffen gemacht; zum Ende musste ich eine kleine Träne verdrücken. Obwohl ich eine Aversion gegen Tauben habe, hat mich dieses Buchcover total für sich eingenommen. Der leichte Schreibstil von Julia Hoch ließ mich durch die Seiten fliegen, und obwohl ich nur ein leichtes Buch für den Urlaub wollte, hat mich am Ende der Tiefgang überrascht. Fazit: Niedliche Geschichte, die sich sehr gut lesen lässt und über dessen Botschaft man gerne mal nachdenken darf! 4½/ 5

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