Fünfzehn Jahre ist es her, dass Mitch McDeere gemeinsam mit dem FBI seine verbrecherische alte Firma hat hochgehen lassen. Mittlerweile arbeitet er in der größten Anwaltskanzlei der Welt in Manhattan. Da holt ihn das Verbrechen wieder ein: Als ihn ein Mentor in Rom um einen Gefallen bittet, findet sich Mitch schnell im Zentrum eines mörderischen Konflikts wieder. Er soll durch eine immense Lösegeldzahlung eine Geiselnahme beenden, doch die Umstände sind dramatisch. Schon bald ist nicht nur er selbst in Gefahr, sondern auch die, die ihm nahestehen.
Kundinnen und Kunden meinen
3.1/5.0
Eduard Häfliger
aus Menzingen
4/5
25.03.2024
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Spannung ohne Ende
Nicht nur der Plot ist hervorragend, auch die erzählerische Umsetzung ist es. Die Pointen folgen Schlag auf Schlag. Ich konnte das Buch fast nicht weglegen. So freue ich mich denn auf den nächsten Grisham.
Ed. Häfliger
Kathrin V.
aus Rostock
3/5
19.03.2024
eBook (ePUB)
Nicht ganz der alte Grisham
Ich habe mich schon doch auf das Buch gefreut, da ich früher fast jedes von John Grishams Bücher sehr gerne gelesen und teilweise verschlungen habe. Und nun habe ich mich wirklich gefreut Mitch McDeere nach seinem Auftritt in der Firma "wiederzusehen". Mich hatte fast wenig gewundert, dass er doch wieder als Anwalt arbeitet. Aber er hat es ja auch nicht sofort nach den Ereignissen in der Firma getan, sondern sich doch erst Zeit genommen, wieder zu sich selbst zu finden.
Jetzt ist er ein angesehener Partner in einer bekannten Anwaltsfirma. Und nun soll er einem Mentor in Rom einen Gefallen tun. Und schneller als Mitch denkt, landet er schon wieder in einer internationalen Verschwörung verwickelt. Und beinahe jeder, den er kennt und liebt, wird darin verwickelt.
Keine Frage, das Buch ist schon spannend, teilweise wirklich sehr spannend. Und es ist vor allem sehr gut recherchiert. Aber doch fehlt mir hierbei etwas und ich war nicht ganz zufrieden mit dem Roman. Bisher hatte Grisham fast immer überraschende Plot Twists in seinen Büchern., aber diesmal lief alles schon fast ein wenig zu gerade und vorhersehbar ab.
Charles Bauer hat das Buch wie immer sehr gut und spannend vorgetragen und darum fiel es mir auch eher leicht, dem Geschehen zu folgen. Ich bin nicht sicher, ob ich das Buch so lange durchgehalten hätte. Aber alles in allem eine gute Empfehlung und das ist Grisham ja fast immer.
Bewertung
2/5
09.01.2025
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Ein Grisham ohne Spannung, eigentlich unvorstellbar
Für mich ist es der schlechteste Roman von Grisham. Ich habe bisher alle von ihm gelesen , aber bei diesem Buch habe ich den Eindruck das jemand anderes für Grisham geschrieben hat. Es kommt so gut wie gar keine Spannung auf . Ich will hoffen das es im nächsten Roman wieder besser wird , ansonsten war es das für mich und Grisham!!!
Bewertung
aus Zollikofen
2/5
26.04.2024
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Eine schlechte Fortsetzung
Einer der schlechteren, wenn nicht der schlechtetste Roman von John Grisham. Das Buch ist sehr langweilig und es kommt nicht einmal etwas Spannung auf. Zudem werden Tatsachen aus "Die Firma" wie die Verfolgung von Mitch und Abby durch die Mafia und das FBI oder der erwartet Verlust der Anwaltslizenz wegen der Preisgabe von Mandantengeheimnissen ignoriert oder kurz abgetan. In "Die Firma" heisst es die Mafia vergisst nie. In "Die Entführung" wird erzählt das Mitch nur 5 Jahre nach den Ereignissen in "Die Firma" Mitch wieder ein normales Leben als Anwalt führen konnte.
Michael Sterzik
aus Wallenhorst
2/5
24.03.2024
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Kein Justizthriller
Die Entführung – John Grisham
John Grisham feierte mit seinem Bestseller „Die Firma“ einen großen internationalen Erfolg. Durch die Verfilmung mit Tom Cruise wurde der Titel zu einem der bekanntesten des Erfolgsautors. Als ehemaliger Anwalt versteht es der Amerikaner, das nordamerikanische Rechtssystem und die verschiedenen Instanzen der Justiz auf spannende und sehr informative Art und Weise darzustellen. Als Leser begleiten wir die Protagonisten bis vor den Richterstuhl, sitzen mit dem Angeklagten im Gerichtssaal und warten auf das Urteil. Wir verfolgen die rhetorischen Wortgefechte zwischen Verteidigung und Staatsanwaltschaft. Die Justiz ist nicht blind, sie ist nicht unvoreingenommen, sie ist nicht unparteiisch - sie ist mitunter käuflich, sie ist manipulierbar.
Der Roman „Die Entführung“ ist eine Fortsetzung von „Die Firma“, und wir treffen den Anwalt Mitch McDeere - nur fünfzehn Jahre später. Erfahren und inzwischen Vater von zwei Kindern, ist er ein erfolgreicher Anwalt in New York.
Es ist ein ambitioniertes Vorhaben, eine Fortsetzung zu einem so erfolgreichen Titel zu schreiben. Die Erwartungen der Leserinnen und Leser können sehr hoch sein. Die Handlung spielt nicht vor Gericht. „Die Entführung“ ist ein Politthriller, der gnadenlos vom Weg abgekommen ist.
Fünfzehn Jahre ist es her, dass Mitch McDeere gemeinsam mit dem FBI seine kriminelle alte Firma hat hochgehen lassen. Mittlerweile arbeitet er in der größten Anwaltskanzlei der Welt in Manhattan. Da holt ihn das Verbrechen wieder ein: Als ihn ein Mentor in Rom um einen Gefallen bittet, findet sich Mitch schnell im Zentrum eines mörderischen Konflikts wieder. Er soll durch eine immense Lösegeldzahlung eine Geiselnahme beenden, doch die Umstände sind dramatisch. Schon bald ist nicht nur er selbst in Gefahr, sondern auch die, die ihm nahestehen. (Verlagsinfo)
Wer erwartet, dass dieser Titel an die Spannung des ersten Teils anknüpft, wird enttäuscht. Es geht nur sekundär um ein juristisches Thema, wie auch eine Geiselnahme, bzw. die Verhandlungen um die Freilassung der Geisel, dem Rechtssystem wenig Präsenz bietet, um sich von einer überzeugenden Seite zu zeigen.
Wir erfahren viel über die Organisation großer Anwaltskanzleien. Wir reisen in ein Libyen unter der Willkürherrschaft Gaddafis. Mit einer aktuellen politischen Situation hat dieser Titel also nichts im Sinn. Das ist schade, denn diese Aktualität hätte dem Roman vielleicht den Weg zum Erfolg geebnet. An keiner Stelle wird die Geschichte spannend. Nicht einmal eine interessante Wendung, eine Momentaufnahme, die man als nachhaltig empfinden könnte, blitzt auf.
Auch die Figuren sind nicht überzeugend positioniert. Mitch McDeere und seine Frau, die auch im ersten Band eine Nebenrolle spielte, werden immer wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Nicht von außen betrachtet, denken sie immer wieder an die dramatischen, spektakulären Ereignisse zurück, die sie in Lebensgefahr brachten. Keine Figur trägt die Handlung oder treibt sie in eine Richtung, die den Leser fesseln könnte. Kaum vorhanden sind auch Nebengeschichten mit interessanten, charismatischen Charakteren.
Fazit
„Die Entführung“ entführt den Leser in eine überdimensionierte Kurzgeschichte. Mit einem Justizthriller hat das Buch nur wenig zu tun. John Grisham vergibt hier die Chance, eine bekannte und erfolgreiche Figur nachhaltig für spätere Romane aufzubauen. Zwar solide geschrieben, aber zu keinem Zeitpunkt atmosphärisch spannend. Leider enttäuschend.
Michael Sterzik
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