Produktbild: Silberne Geister

Silberne Geister Roman

16

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.03.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

4168 KB

Originaltitel

Silver Nitrate

Übersetzt von

Frauke Meier

Sprache

Deutsch

EAN

9783641312190

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Erscheinungsdatum

01.03.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

4168 KB

Originaltitel

Silver Nitrate

Übersetzt von

Frauke Meier

Sprache

Deutsch

EAN

9783641312190

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  • Recensio

    aus Datteln

    5/5

    27.03.2024

    eBook (ePUB)

    Macht Bock auf Horrorfilme

    Silvia Moreno-Garcia war mir schon vorher ein Begriff; zuletzt habe ich »Der mexikanische Fluch« von ihr verschlungen. Als angehender Fan der Autorin sowie von Okkultismus und Gothik-Geschichten musste ich unbedingt dieses Buch lesen. So habe ich mich in die Seiten gestürzt und war anfangs noch etwas skeptisch, als unerfahrene Individuen versuchten, mit ihren Kräften zu experimentieren, die sie überhaupt nicht beherrschten. Doch diese Skepsis verblasste im Nullkommanix, als die Geschichte sich plötzlich zu einer faszinierenden und einzigartigen Erzählung voller Magie wandelte. Ich war von jetzt auf gleich komplett in den Handlungsverlauf versunken und verfolgte diesen mit Faszination. Bereits auf den ersten Seiten lernen wir Montserrat kennen, eine kluge Frau mit einem besonderen Namen, die versucht, sich in einer Männerdomäne zu behaupten. Die Filmindustrie, genauer gesagt die Filmbearbeitung ist noch nicht bereit für selbstbewusste Frauen, die jedoch einen ebenso guten Job machen wie die Männer. (Zitat aus dem Buch: Frauen in dem Business sind so selten wie Einhörner.) Im Fall von Montserrat ist es sogar so, dass sie eine ganz fantastische Soundeditorin ist. Und zudem ein großer Horror-Fan, was ihr direkt drölfzig Smypathiepunkte eingebracht hat. Sie macht ihr Ding und bleibt sich dabei selbst treu. Zitat Pos. 21: »Du willst mich doch verarschen, oder? Dieses ›Teamentwicklungsseminar‹ bestand darin, Bier aus sehr großen Gläsern zu trinken und Kellnerinnen in den Hintern zu kneifen. Ich muss nicht mit den Jungs ›Sexistischer Höhlenmensch‹ spielen, um meine Arbeit zu machen.« Den Charakter von Tristán mochte ich noch ein klitzekleines bisschen mehr als Montserrat. Die Beziehung zwischen den beiden ist sehr vertraut und unglaublich intensiv. Sie passen einfach zusammen wie Ars*h auf Eimer (oder wie Regler an Regler) und lassen den Leser an ihren Erlebnissen teilhaben. So lacht man mit ihnen, scherzt, ist traurig, fühlt sich unwohl, möchte, dass sie sich wieder vertragen usw. Ein stetes Auf und Ab, wie es in Beziehungen (oder bei Status "ungeklärt") eben so üblich ist. Die Autorin schreibt so bildhaft und authentisch, dass ich förmlich den abgestandenen Mief in dem schallgedämmten Raum riechen konnte. Die Soundeditoren, Pizzakartons und Pepsiflaschen vor mir sah und mich gefühlt habe, als wäre ich ein Teil von ihnen, zu diesem nerdigen Team dazugehören. Das Setting hat mich schier an die Seiten gefesselt. Moreno-Garcia greift die geheimnisvolle, schaurige Atmosphäre gekonnt auf und lässt den Leser die Handlung noch intensiver erleben. Sie hat mich an Orte entführt, die mir eine Gänsehaut beschert hätten, wäre ich Live und in Farbe dort gewesen. Und diese Orte mit mysteriösen Begegnungen gespickt, die den wahren Horror erst real machen. Zitat Pos. 334: Tristán blickte auf, sah sich erneut zu Montserrat um. Die vagen Umrisse des Rauchs, die er vor ihr wahrgenommen hatte, hatten sich in eine reale, solide Gestalt verwandelt. Zumindest war es so gewesen, für einen Moment, denn nun schien sie zu flackern, zu verschwimmen wie ein unscharfes Bild. Aber die graue Gestalt hatte Montserrat an eine Wand getrieben. Die eingebauten okkulten Elemente haben der Story den letzten Schliff verliehen, mich aber auch zum Nachdenken angeregt. So fand ich es faszinierend zu beobachten, in welchem Ausmaß der Okkultismus im Deutschland der Nationalsozialisten verbreitet war, und war gleichzeitig erschrocken darüber, wie tief er doch mit dem Konzept der „arischen Rasse“ verknüpft war. Ein besonderes Schmankerl sind die Kapitelunterteilungen, beispielweise Eröffnungssequenz und Hauptfilm. Wie passend! Fazit: Ein faszinierender Roman über Okkultismus, Kulte und die Filmindustrie der früheren Jahrzehnte. Hat mich bestens unterhalten - und Bock auf Horrorfilme gemacht.

  • Mrs_reads_a_lot

    aus Oedheim

    5/5

    15.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    silberne Geister

    Die geschichte ist spannend geschrieben. Man begleitet Monserat und Tristan die beide ihr Leben seit Kindheitstagen miteinander verbringen. Die wenigen Personen machen es einem leicht am lesen zu bleiben und mit zu fiebern. Was passiert nachdem Tristan den Regisseur Abel trifft... Was haben nazis damit zu tun und und und... Es ist super spannend. Ich fand auch die Einblicke hinter die Kulissen super und informativ. Ein solider Geister thriller der ohne Gemetzel und zuviel Gewalt.

  • Bewertung

    5/5

    15.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Silvia Moreno-Garcia ist eine...

    Silvia Moreno-Garcia ist eine meiner neuen Lieblingsautorinnen. Ihr magischer Realismus mit einer Spur Horror glänzt mit lebensechten Charakteren und spannenden Twists. Toll recherchierte historische Details und eine Prise dunkler Humor runden "Silberne Geister" perfekt ab.

  • booksurfer

    aus Ludwigshafen

    5/5

    15.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Follow me into the Night

    Ein legendärer Horrorfilm, Séancen und Okkultes, das alles bietet „Silberne Geister“ von Silvia Moreno-Garcia, die mich bereits mit Der mexikanische Fluch sehr begeistern konnte. Auch diesmal hört sich die Geschichte wieder super spannend an: Ein legendärer Horrorfilm, der nie beendet wurde, und auf dem angeblich ein Fluch liegt, soll fertiggestellt werden. Dabei werden okkulte Kräfte freigesetzt und das Grauen nimmt seinen Lauf... Der Einstieg in die Geschichte fiel mir total leicht, ich mochte unsere Protagonistin Montserrat total gerne, die sich als Frau in der mexikanischen Filmindustrie durchsetzt, ebenso wie ihren besten Freund Tristan. Wir erfahren hier relativ viel über die Filmindustrie in Mexiko mit ihren patriarchalischen Strukturen, aber auch über die Arbeiten beim Film. Insgesamt ein Thema, das mich besonders anspricht und das gut umgesetzt wurde. Die Idee um den verfluchten Horrorfilm, mit den Séancen, dem Okkulten und Mysteriösen konnte mich sofort in seinen Bann schlagen. Das Buch lebt durch das Setting der 90er Jahre, von dem Unerklärlichen, der düsteren Atmosphäre, den unheimlichen Vorkommnissen und der Frage: Was ist wahr und was Fantasie? Dadurch bleibt es immer sehr spannend und undurchsichtig. Viel mehr kann man gar nicht zu dem Buch sagen, ohne zu Spoilern. Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen und ich freue mich auf weitere Geschichten der Autorin. 4,5 von 5 Sternen

  • Barbaras Bücherbox

    aus Niederbayern

    5/5

    21.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Horrorfilme, urbane Legenden und Sektenführer

    Silvia Moreno-Garcia gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsautorinnen – jedes ihrer Bücher konnte mich bisher überzeugen und auch, wenn »Der mexikanische Fluch« mein bisheriges Highlight ist, reiht sich auch silberne Geister in die Reihe der großartigen Bücher ein. Doch worum geht es? Montserrat und Tristán lernen durch Zufall den fast vergessenen Regisseur Abel Urueta kennen, dessen aufsteigende Karriere vor gut vierzig Jahren ein jähes Ende fand. Als Horrorfilmfan kennt Montserrat Urueta natürlich und liebt seine alten, wenn auch nicht besonders guten Horrorstreifen. Vor allem um seinen letzten Film – Jenseits der gelben Tür – ranken sich viele Legenden. Nicht nur, dass er nie fertiggestellt und bis heute keine Kopie mehr aufgefunden wurde, auch soll die Menschen, die mit ihm in Verbindung stehen, das Unglück ereilt haben. Eine Legende, die den Mythos um den Film weiter verstärkt hat. Als Urueta Montserrat und Tristán nun bittet, mit ihm den Film fertigzustellen, können die beiden nichts anderes als zusagen. Dass sie damit nicht nur den Zauber alter Zeiten heraufbeschwören, haben zumindest Montserrat und Tristán nicht geahnt. Silvia Moreno-Garcia schreibt wunderbar. Ihre Figuren, besonders die weiblichen, sind stark, schillernd und auch ein wenig schwierig. Wo Noemi (aus Der mexikanische Fluch) taff und fast schon eine Femme Fatale war, so ist Montserrat clever und kaum aus der Ruhe zu bringen. Sie zeigt immer Rückgrat und jedem die Stirn, der sich ihr in den Weg stellt und ist sich dabei auch dem ein oder anderen harschen Wort nicht zu schade. Dass das in den 90er Jahren nicht immer gut ankommt, ist nachvollziehbar. Währenddessen ist Tristán ein Lebemann. Der ehemalige Schauspieler, dessen Karriere nach einem schweren Unfall den Bach runter ging, sucht bei jeder und jedem Gesellschaft und tut sich schwer damit, allein zu sein. Er hangelt sich von einer Affäre in die nächste und sieht sein Glück einzig darin, seine Karriere wieder aufleben zu lassen. Die beiden sind wie Feuer und Wasser und doch die besten Freunde seit ihrer Kindheit. Und das konnte man als Leser richtig spüren. Besonders mit Montserrat konnte ich mich stark identifizieren. So sehr, dass es teilweise schon unangenehm war. Montserrat: Sie hatte nie mit jemandem zusammengelebt. Sie konnte den Gedanken nicht ertragen, ihre Filmplakate dem Geschmack einer anderen Person ausliefern zu müssen oder sich mit häuslichen Kompromissen herumzuschlagen, die solche Beziehungen mit sich brachten. Montserrat lebt in der Dunkelheit. Sie liebt Horrorfilme und alles was damit zu tun hat, während Tristán die Schönheit sucht. Tristán: Manchmal, Momo, bist du schön, wenn es nur du und ich in der Abenddämmerung sind, dachte er. Der unfertige Film und Ewers, der Zauberer, der hinter allem steht, zieht nicht nur Montserrat und Tristán in seinen Bann, sondern auch den Leser. Die unheimliche Stimmung schleicht sich durch den ganzen Roman, wirklich gruselig wird es aber nie. Die Geschichte lebt viel mehr von ihren Figuren und dem Rätsel um Urueta, den Film und den Zauberer Ewers, der in alledem eine große Rolle spielt. Düster und irgendwie romantisch reisen wir durch das Mexiko der 90er Jahre, auf der Suche nach der Antwort Jenseits der gelben Tür. Und was wir entdecken, sollte man, wie in einem Horrorfilm, manchmal nur durch die Finger hindurch beobachten.

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Bewertungen (16)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Viktoria Georg

    Viktoria Georg

    Thalia Imst – FMZ

    Buchhändler*in

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    3/5

    19.07.2026

    eBook (ePUB)

    Eine spannende Idee mit kleinen Längen

    Das Buch hat mich mit seiner Grundidee überzeugt und einige atmosphärische sowie spannende Momente geboten. Allerdings zog sich die Handlung an manchen Stellen etwas, sodass die Spannung nicht immer ganz gehalten wurde. Ein etwas strafferes Tempo hätte dem Buch gutgetan. Trotzdem mochte ich das Thema und den Ansatz der Geschichte. Insgesamt eine solide Lektüre mit Potenzial, die für mich etwas kürzer noch stärker gewesen wäre.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin

    Katrin

    Thalia Graz – Shopping Nord

    Buchhändler*in

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    3/5

    13.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Gute Grundstimmung, leider sehr langatmig!

    Eine interessante Thematik und die abwechselnde Dual-POV sind gut gewählt. Es herrscht durchgehend eine atmosphärische Stimmung wie in einem typischen Horrorfilm der 90er, was ja auch zur Handlung passt. Das Thema Okkultismus wurde gut recherchiert und auch die Verknüpfung mit Nationalsozialismus ist gelungen, durch die vielen Aufzählungen von großen Namen wirkt alles jedoch mehr wie Geschichtsaufsatz und macht den Roman sehr langatmig. Zudem dauert es gefühlt ewig, bis die erste spannende Stelle kommt. Das Ende war vorhersehbar und überzogen.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Friedrich

    Dagmar Friedrich

    Thalia Krems – ALEX

    Buchhändler*in

    4/5

    01.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Montserrat schlägt sich mehr schlecht...

    Montserrat schlägt sich mehr schlecht als recht in einer Männerdomäne, der mexikanischen Filmindustrie, durch. Als Tristan, ein alter Freund, ihr eine Vorschlag macht. Einen alten Stummfilm zu vertonen, um dessen Fluch zu brechen. Ein gefährliches Unterfangen.

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