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Ein Tag mit Herrn Jules

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2024

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

19/11,6/1,2 cm

Gewicht

109 g

Farbe

Lichtgrau / Rost

Auflage

1

Originaltitel

De buitenkant van Meneer Jules

Übersetzt von

Isabel Hessel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-71003-0

Beschreibung

Rezension

»Ein ganz liebenswertes, kleines, schönes Buch darüber, wie Rituale uns helfen, große Verluste zu überwinden.«
»Ein poetisches Plädoyer des Abschieds, in dem Emotionen und Rationales immer ein Gleichgewicht finden.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Eine Mischung aus viel Gefühl, ein wenig Spannung, Poesie und der puren Realität. Ein Roman, in dem Lebensgeheimnisse aufgedeckt werden, und in dem sich ein kleiner Junge ganz groß verhält. Traurig aber schön – es lohnt sich immer wieder, einen Tag mit Herrn Jules zu verbringen.« ("Literatwo")
»Es ist eine rührende Geschichte, nüchtern und sachlich erzählt, so, wie wir vielleicht gewohnt sind, Kindern komplexe Sachverhalte zu erklären. Ein bemerkenswertes Buch.« ("Literaturkritik.de")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2024

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

19/11,6/1,2 cm

Gewicht

109 g

Farbe

Lichtgrau / Rost

Auflage

1

Originaltitel

De buitenkant van Meneer Jules

Übersetzt von

Isabel Hessel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-71003-0

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
Siemensstr. 16
35463 Fernwald
DE
mail@unionsverlag.ch

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck oHG
Neptunstraße 20
8032 Zürich
CH
produktsicherheit@beck.de

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  • schmoekerstunde

    aus Stuttgart

    5/5

    14.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein stiller Tag im Leben einer Frau, die ihren verstorbenen Mann weiterhin bei sich spürt

    in Tag im Leben einer alten Frau, deren Mann zwar verstorben ist, aber in ihrer Wahrnehmung weiterhin präsent bleibt. Eine besondere Perspektive, die der Geschichte auf ihre Art eine besonders zarte Tiefe verleiht. Besonders beeindruckend ist der unaufgeregte Umgang mit dem Thema Tod. Während in vielen Kulturen Trauer oft durch Verdrängung oder Schwere geprägt ist, vermittelt die Autorin – ganz im Sinne einer eher niederländisch geprägten Haltung – einen offeneren, natürlicheren Zugang. Der Tod wird hier nicht als endgültiger Verlust dargestellt, sondern als Teil des Lebens. Es bleibt Raum für Erinnerung und Nähe. Durch die schlichte und zurückhaltende Sprache werden Emotionen umso stärker spürbar, und die alltäglichen Handlungen der Protagonistin sind für den Leser gut nachvollziehbar. „Ein Tag mit Herrn Jules“ ist ein leises Buch, eines, das anregt, über Vergänglichkeit und den Umgang mit Abschied nachzudenken.

  • schmoekerstunde

    5/5

    14.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein stiller Tag im Leben einer Frau, die ihren verstorbenen Mann weiterhin bei sich spürt

    Ein Tag im Leben einer alten Frau, deren Mann zwar verstorben ist, aber in ihrer Wahrnehmung weiterhin präsent bleibt. Eine besondere Perspektive, die der Geschichte auf ihre Art eine besonders zarte Tiefe verleiht. Besonders beeindruckend ist der unaufgeregte Umgang mit dem Thema Tod. Während in vielen Kulturen Trauer oft durch Verdrängung oder Schwere geprägt ist, vermittelt die Autorin – ganz im Sinne einer eher niederländisch geprägten Haltung – einen offeneren, natürlicheren Zugang. Der Tod wird hier nicht als endgültiger Verlust dargestellt, sondern als Teil des Lebens. Es bleibt Raum für Erinnerung und Nähe. Durch die schlichte und zurückhaltende Sprache werden Emotionen umso stärker spürbar, und die alltäglichen Handlungen der Protagonistin sind für den Leser gut nachvollziehbar. „Ein Tag mit Herrn Jules“ ist ein leises Buch, eines, das anregt, über Vergänglichkeit und den Umgang mit Abschied nachzudenken.

  • C. Lehrmann

    aus Wiesbaden

    5/5

    08.01.2007

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das liest sich in einem Rutsch durch..

    Romantische Geschichte einer Ehe... es läßt sich schwer beschreiben, aber dieses Buch hat einfach was. Die Geschichte ist etwas ganz besonderes...sollte man unbedingt mal lesen!

  • Bewertung

    aus Kottingbrunn, Niederösterreich

    5/5

    28.12.2006

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotion ohne Kitsch

    Seit mehr als fünfzig Jahren verheiratet haben Alice und Jules ihr eigenes Ritual entwickelt. In bestimmten Eckpunkten läuft ihr Leben Tag täglich gleich ab, das ist auch gut so - denn es gibt ihnen Sicherheit. Auch dieser Wintertag beginnt wie jeder andere Tag der letzten Jahre, Jules steht auf um Kaffee zu kochen. Als Alice ihm aus dem Bett folgt, findet sie Jules tot auf dem Sofa sitzend. Von der Situation vollkommen überfordert, beschließt sie sich noch einen Tag Zeit zu geben um sich von Jules verabschieden zu können - erst morgen würde sie ihren Sohn benachrichtigen und die nötigen Schritte veranlassen. Damit beginnt eine Reise ins tiefste Innerste eines Menschen, in einer Grenzsituation. Das wahrhaft existenzialistische Thema wird vertieft, als David - ein autistischer Junge der drei Etagen tiefer wohnt - zu seiner täglichen Schachpartie kommt. Sprachlich ist der Niederländerin ein wirklich großartiges Werk gelungen. Trotz der absoluten Kürze des Buches, das gerade 92 Seiten aufzuweisen hat, schafft Diane Broeckhoven einen Text der das Gefühl vermittelt dieser Tag würde endlos sein. Die Zeit verrinnt - der Situation angemessen - extrem langsam. Der Roman der gerade auf der Gefühlsebene sehr dicht geschrieben ist, hinterlässt dennoch nicht den Eindruck klischeehaft zu sein, oder gar billig auf die Tränendrüse zu drücken. Alice reflektiert über ihr gemeinsames Leben und kehrt für den Leser ihr innerstes nach außen. Am Ende hat man den Eindruck, Alice sein ganzes Leben lang zu kennen und ihre Persönlichkeit zutiefst zu bewundern. Aus meiner Sicht kann ich das Buch nur uneingeschränkt empfehlen. Für mich steht es in einer Reihe mit Paulo Coelhos "Veronika beschließt zu sterben" oder auch Patrick Süskinds "Die Taube".

  • Nadeschda

    5/5

    03.04.2006

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckend...

    ...fand ich dieses Buch. Wie meine Vorgängerin schon sagt, ist das Thema des Buches der Tod und der Umgang bzw. die Verarbeitung des Todes... Fand es auch sehr natürlich, wie sie damit umgegangen ist...aber noch toller fand ich den David..was er als autistischer Junge mit nur einem Blick erfasst und damit auch umzugehen weiß. Habe noch nie ein derartiges Buch gelesen und finde es klasse geschrieben, ist auch wieder ein Buch, dass stark zum nachdenken anregt bzw. sehr lange im Gedächtnis bleibt, gell? =)

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