Produktbild: Die Toten von der Königsmauer
Band 2

Die Toten von der Königsmauer Von der Heyden jagt einen skrupellosen Serienmörder

8

11,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.04.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

508 (Printausgabe)

Dateigröße

988 KB

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783751759830

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ePUB

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Erscheinungsdatum

26.04.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

508 (Printausgabe)

Dateigröße

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Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783751759830

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  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    09.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungener Mix aus Kriminalfällen, Historie und Privatem

    Berlin 1856: Wilhelm von der Heyden hat sich als Kriminalkommissar etabliert, mit seinem Kollegen Vorweg arbeitet er sehr gut zusammen. Derzeit sind es drei Fälle, die zu bearbeiten sind, einer davon entwickelt sich sehr brisant, denn ein Serienmörder scheint in Berlin umzugehen. Bereits der erste Band der Reihe konnte mich schnell überzeugen, und auch dieser zweite packte mich nach kurzer Zeit. Ralph Knobelsdorf gelingt es wieder sehr gut, den historischen Hintergrund, das private Leben der Ermittler und spannende Kriminalfälle so zu verbinden, dass man den Roman kaum aus den Händen legen mag. Jedes dieser Teile ist dabei wichtig für die Gesamtgeschichte, wie etwa der reale Duelltod des Polizeipräsidenten, der Umstrukturierungen nach sich zog, und auch an Wilhelm und Vorweg nicht vorbeigeht. Oder die technischen und forensischen Entwicklungen, die in Berlin noch nicht ganz angekommen sind, aber sich schon abzeichnen, und so trifft man auch auf manche historische Persönlichkeit, wie Rudolf Virchow und sogar Prinz Friedrich Wilhelm, der tatsächlich einen wichtigen Part innehat. Dass dabei die Kriminalfälle manchmal etwas in den Hintergrund treten, finde ich persönlich nicht schlimm, im Gegenteil, ich schätze es an historischen Kriminalromanen sehr, wenn auch die Historie selbst ein Teil der Geschichte ist. Am Ende werden alle Fälle natürlich nachvollziehbar aufgeklärt. Dieses Mal erfährt man auch ein bisschen mehr über die privaten Hintergründe Vorwegs, sogar sein Vornamen wird endlich aufgedeckt. Nein, ich verrate ihn hier nicht, ich empfehle, das Buch zu lesen. Wilhelm, Vorweg, Wilhelms Zimmerwirtin, und einige andere Charaktere, die man schon bereits im Vorgängerband kennengelernt hat, muss man einfach mögen, dem Autor ist es auch gut gelungen, ihnen Tiefe zu geben. Aber auch mancher Gegenspieler, wie etwas Wilhelms Kindheitsfreund, mit dem ihn nun eine erbitterte Feindschaft verbindet, ist wieder dabei. Am Ende ergeben sich private Entwicklungen, über die ich unbedingt in einem weiteren Band mehr lesen möchte, abgesehen davon, dass ich mir auch weitere interessante Romane erhoffe. Erzählt wird vor allem aus den Perspektiven der beiden Ermittler, aber auch ein Täter kommt Wort. Es gibt einige überraschende Wendungen, insgesamt ist der Roman sehr gut zu lesen, wie auch das Nachwort des Autors, das manches noch vertieft, Fiktion von Fakten trennt, und weitere Hintergründe zu Geschehnissen und Personen liefert. Auch der zweite Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen, ich hoffe, es gibt noch viele weitere Bände, denn ich mag die gelungene Mischung aus Kriminalfällen, Historie und Privatem, die beiden Ermittler und ihr Umfeld sowie die spannenden Kriminalfälle.

  • Bewertung

    5/5

    09.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ich liebe historische Krimis,...

    Ich liebe historische Krimis, die so ganz nebenbei sehr viel Wissenswertes eingebaut haben. Dieses Buch gehört dazu - neben den spannenden Handlungssträngen, den interessanten Protagonisten, gibt es eine Menge Zeitkolorit. Tolles Buch, freue mich auf den nächsten Teil.

  • Dianaslesezauber

    aus Obermoschel

    5/5

    10.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend

    Mich hat der historische Krimi total überzeugt! Ich mag den ruhigen Schreibstil und die Sprache des Autors. Wir Leser tauchen dabei ins Berlin der 1856er ein und bekommen Einblick in die „Monarchie-Liebe“ des Adels, dem Frauenbild der Zeit und wie sich die Polizei mit neuen Techniken und Wissenschaft bei der Ermittlung der Fälle bedient. Die Jagd nach dem Serienmörder war in sich spannend. Ich mochte auch die vielen kleinen Nebenschauplätze innerhalb des Buches. Die Protagonisten wurden dadurch; dass man die näher kennenlernte, sympathisch und auch passend zu der Geschichte dargestellt. Ich freue mich auf weitere Teile der Reihe!

  • bookloving

    5/5

    18.08.2022

    eBook (ePUB)

    *Gelungene Fortsetzung dieser fesselnden historischen Krimi-Reihe*

    Nach dem gelungenen Auftakt »Des Kummers Nacht« hat der deutsche Autor Ralph Knobelsdorf mit dem neuen Kriminalroman » Ein Fremder hier zu Lande« eine äußerst fesselnde Fortsetzung seiner vielversprechenden historischen Krimi-Reihe vorgelegt. Dieser Band lässt sich problemlos auch ohne Vorkenntnisse des Vorgängerbands lesen, da für das Verständnis wichtige Informationen in die Handlung eingeflochten wurden. Im Mittelpunkt des zweiten Bands stehen erneut der junge Kriminalkommissar Wilhelm von der Heyden und sein Kollege Vorweg, die gleich in mehreren Kriminalfällen zu ermitteln haben und zudem durch den tragischen Tod ihres Vorgesetzten um ihre noch neue Dienststelle der Kriminalpolizei zu bangen haben. Durch die gekonnt eingestreuten Kapitel, die aus der Perspektive des mysteriösen Frauenmörders erzählt werden und uns Einblicke in seine gestörte Psyche geben, ist uns lange vor den beiden klar, dass dieser Serienmörder ein perfides Katz-und-Maus-Spiel mit der Berliner Polizei treibt, und es weitere Morde zu verhindern gilt. Mit fundierten historischen Hintergründen und seinem lebendigen, mitreißenden Erzählstil entwirft Knobelsdorf ein schillerndes, sehr überzeugendes Bild der preußischen Hauptstadt. Zudem erhalten wir interessante Einblicke in das Alltagsleben der Berliner aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und in die damaligen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse Mitte des 19. Jahrhunderts. Im Zuge der komplexen Ermittlungen haben auch einige historische Persönlichkeiten einen Gastauftritt in der fesselnden und zugleich lehrreichen Geschichte. Immer wieder rückt der Autor auch das private Leben des jungen Wilhelm, der als Sohn eines preußischen Junkers ein folgenschweres Familiengeheimnis zu ergründen hat, in den Mittelpunkt der Handlung, so dass der Krimi-Plot bisweilen in den Hintergrund tritt und die Ermittlungen deutlich an Fahrt verlieren. Äußerst spannend sind auch die geschickt eingewobenen, aufschlussreichen Einblicke in die starren bürokratischen Strukturen des preußischen Beamtentums sowie in die damalige kriminalistische Ermittlungsarbeit, bei der allmählich auch fortschrittlichere Methoden bei der alltäglichen Aufklärung von Verbrechen Einzug hielten. Der clever angelegte Krimi lebt neben den sehr anschaulich und lebendig geschilderten Schauplätzen vor allem von seinen vielschichtig angelegten Figuren, die mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und hervorragend in ihrem geschichtlichen Kontext gezeichnet sind. Ausgezeichnet haben mir die sympathische Hauptfigur Wilhelm gefallen und seine Zusammenarbeit mit dem „alten Hasen“ Vorweg, die während ihrer komplexen und keineswegs einfachen Ermittlungen und der Suche nach dem Serienmörder immer wieder auf die Probe gestellt wurde. Auch die vielen Nebenfiguren sind entsprechend ihrer Rolle in der Geschichte facettenreich ausgearbeitet und sorgen für Abwechslung und so manche humorvolle Szene. Nach einigen unerwarteten Wendungen nimmt der eigentliche Kriminalfall zum Ende hin deutlich an Fahrt auf. Die Auflösung der Mordfälle und das Motiv des perfiden Mörders sind schlüssig und nachvollziehbar dargelegt. Abgerundet wird dieser stimmige historische Kriminalroman mit einem ausführlichen, für mich sehr lehrreichen Nachwort, in dem der Autor auf einige literarische Freiheiten eingeht, die er sich genommen hat, und eine interessante geschichtliche Einordnung der erwähnten realen Personen und historischen Ereignisse vornimmt. Ich bin schon sehr gespannt auf eine Fortsetzung dieser gelungenen historischen Krimi-Reihe mit einem neuen Fall und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit Wilhelm von der Heyden. FAZIT Eine gelungene Fortsetzung dieser fesselnden historischen Kriminalroman-Reihe - mit viel zeitgeschichtlichem Flair, interessanten Charakteren und einem spannenden Fall, der uns ins preußische Berlin Mitte des 19. Jahrhunderts abtauchen lässt.

  • Jeanette Lube

    aus Magdeburg

    4/5

    30.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender historischer Berlin-Krimi

    Dieses Buch erschien 2022 in der Bastei Lübbe AG und beinhaltet 506 Seiten. „Berlin jagt den ersten Serienmörder der Stadtgeschichte“ An der Königsmauer, der berüchtigten Bordellgasse Berlins, wird im März des Jahres 1856 die Leiche einer jungen Frau aus gutem Haus gefunden. Es ist auf den ersten Blick klar, dass sie stranguliert wurde. Jedoch entdeckt der Leichenbeschauer seltsame Kerben am Schienbein, die er bereits bei drei anderen Opfern nachgewiesen hat. Diese waren alle Prostituierte. Keiner der Morde wurde bisher aufgeklärt. Ist hier der erste Serienmörder der Stadt unterwegs? Der junge Kommissar Wilhelm von der Heyden und sein Kollege Vorweg ermitteln. Von Tag zu Tag wächst der Druck auf sie. Wenn die Presse von den Fällen erfährt, wird Angst die Stadt erfassen. Aufgrund des düsteren Covers, das wunderschön gestaltet ist, gelang es mir sofort, mich in die Zeit von damals gedanklich zurückzuversetzen. Der Schreibstil ist wunderbar bildhaft und authentisch, sodass ich mir die Zeit auch echt gut vorstellen konnte. Ich bin jetzt noch ganz begeistert. Wilhelm von der Heyden und Vorweg sind ein unschlagbares Team, das pausenlos ermittelt, aber natürlich nebenher auch ein Privatleben hat. Was war das für eine Zeit?! Man konnte nur heiraten, wenn man den Segen der Eltern hatte. Die Polizei hatte es damals nicht leicht, denn die Techniken, die heute bekannt sind, gab es damals noch nicht und so gestaltete sich die Suche nach Verbrechern nicht einfach. Man erfährt auch einiges aus der Sicht des Täters. Hier handelt es sich um einen spannenden, aufregenden, fesselnden und packenden Kriminalfall, der mir als Leserin keine Zeit zum Verschnaufen ließ. Was für mich etwas anstrengend war, war die ziemlich intensive Beschreibung der Familiengeschichten der Protagonisten. Da ist weniger manchmal mehr. Die Geschichte zwischen Marie und Wilhelm hingegen fand ich toll. Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter. Wer historische Kriminalfälle mag, ist hier genau richtig. Toll, aber etwas zu ausschweifend, daher nur 4 Sterne!

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