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Produktbild: He Who Drowned the World (Der strahlende Kaiser II)
Band 2

He Who Drowned the World (Der strahlende Kaiser II)

Aus der Reihe She Who Became the Sun
2

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.07.2024

Verlag

Cross Cult

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

4738 KB

Übersetzt von

Aimée Bruyn De Ouboter

Sprache

Deutsch

EAN

9783986662837

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

15.07.2024

Verlag

Cross Cult

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

4738 KB

Übersetzt von

Aimée Bruyn De Ouboter

Sprache

Deutsch

EAN

9783986662837

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Zwischen Grössenwahnsinn und Glück

Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 18.06.2026

Bewertungsnummer: 3171298

Bewertet: eBook (ePUB 3)

He Who Drowned the World verstärkt alle Schwierigkeiten, die ich mit dem ersten Band hatte. War Zhu schon in She Who Became the Sun rücksichtslos und zunehmend unsympathisch, schlägt ihre Ambition im zweiten Band das für mich endgültig in Grössenwahn um. Für mich blieb unklar, warum Zhu den Thron überhaupt besteigen will, abgesehen von ihrem Ego. Der Roman präsentiert ihren Machtanspruch als etwas Grosses und Bedeutendes, doch ich konnte nie erkennen, welche Vision für das Reich dahintersteht. Andere Figuren haben nachvollziehbare Motive, innere Konflikte und emotionale Widersprüche. Deutlich interessanter als Zhu fand ich Ouyang und Baoxiang. Beide Figuren besitzen eine Tiefe und Ambivalenz. Ouyang bewegt sich weiterhin zwischen Loyalität, Hass, Liebe und Selbstzerstörung, während Baoxiang mit seinen eigenen Wünschen und seiner Identität ringt. Ihre Entscheidungen sind oft widersprüchlich, aber gerade deshalb nachvollziehbar. Sie erscheinen menschlich, selbst wenn sie fragwürdige Dinge tun. Sprachlich ist der Roman weiterhin atmosphärisch und die politischen Intrigen sowie die historische Kulisse sind interessant gestaltet. Dennoch konnte mich die Geschichte insgesamt nicht überzeugen. Wer bereits im ersten Band Schwierigkeiten mit Zhu hatte, wird vermutlich auch hier nicht warm mit ihr werden.

Zwischen Grössenwahnsinn und Glück

Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 18.06.2026
Bewertungsnummer: 3171298
Bewertet: eBook (ePUB 3)

He Who Drowned the World verstärkt alle Schwierigkeiten, die ich mit dem ersten Band hatte. War Zhu schon in She Who Became the Sun rücksichtslos und zunehmend unsympathisch, schlägt ihre Ambition im zweiten Band das für mich endgültig in Grössenwahn um. Für mich blieb unklar, warum Zhu den Thron überhaupt besteigen will, abgesehen von ihrem Ego. Der Roman präsentiert ihren Machtanspruch als etwas Grosses und Bedeutendes, doch ich konnte nie erkennen, welche Vision für das Reich dahintersteht. Andere Figuren haben nachvollziehbare Motive, innere Konflikte und emotionale Widersprüche. Deutlich interessanter als Zhu fand ich Ouyang und Baoxiang. Beide Figuren besitzen eine Tiefe und Ambivalenz. Ouyang bewegt sich weiterhin zwischen Loyalität, Hass, Liebe und Selbstzerstörung, während Baoxiang mit seinen eigenen Wünschen und seiner Identität ringt. Ihre Entscheidungen sind oft widersprüchlich, aber gerade deshalb nachvollziehbar. Sie erscheinen menschlich, selbst wenn sie fragwürdige Dinge tun. Sprachlich ist der Roman weiterhin atmosphärisch und die politischen Intrigen sowie die historische Kulisse sind interessant gestaltet. Dennoch konnte mich die Geschichte insgesamt nicht überzeugen. Wer bereits im ersten Band Schwierigkeiten mit Zhu hatte, wird vermutlich auch hier nicht warm mit ihr werden.

Einfach nur ein Highlight

LizzyCurse am 05.05.2024

Bewertungsnummer: 2194766

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Wie konnte er in diesem Moment noch etwas anderes als Erleichterung empfinden? Doch auf seinem Gesicht lag unverkennbar der triumphierende Ausdruck eines Mannes, der sich das Äußerste abverlangt hatte - und zwar ohne Furcht, weil er gewusst hatte, dass er stark genug war, um durchzuhalten. Um zu überleben.“ Der Abschlussband der Dilogie um den Aufstieg der Ming-Dynastie war eine Wucht. Und ich schreibe nicht von einer kleinen Silvesterknallerexplosion - nein, dieser Roman, tief verwurzelt in der chinesischen und mongolischen Geschichte, kommt über euch wie ein Tsunami, verschlingt euch mit ungeahnter Wucht und spuckt euch durchnässt und verwirrt wieder aus, ein Bündel aus Emotionen Zhu hat nach ihrem eindrucksvollen Sieg das mongolische Herrscherhaus aus dem Süden Chinas vertrieben und herrscht nun als strahlender König. Doch sie will den Kaiserthron des Reiches Groß-Yuan. Nach dem tödlichen Verrat an Esen haben sowohl Ouyang, Esens Vertrauter, als auch sein jüngerer Bruder mit dem Tod zu kämpfen - und diese Abgründe waren für mich unglaublich fesselnd. Je näher sie - auf unterschiedlichen Wegen - der Kaiserstadt kommen, desto tiefer, desto unergründlicher werden diese Abgründe. Die zentrale Frage ist eigentlich, wie soll man weiterleben, wenn an den Händen das Blut von Menschen klebt, die man geliebt und mit denen man sein Leben geteilt hat. Und diese Frage hat Parker-Chan wirklich minutiös in seine Einzelteile zerlegt. So tief, wie sie in diese Thematik eindringt, blieb mir das Herz stehen. Kummer, Gram, Wut, Schmerz - ich habe alles mit ihnen durchlebt. Obwohl ich ihnen nie verzeihen kann, was sie im ersten Band getan haben. Aber mein Verständnis wuchs. Haben wir schon viele Szenen aus Ouyangs Sicht im ersten Buch erlebt, kommt nun noch die Perspektive von Wang Baoxiang hinzu - mit Abstand einer der spannendsten, widersprüchlichsten Charaktere im gesamten Buch und gleichzeitig auch ziemlich faszinierend. Welche Schläge haben ihn zu dem Menschen gemacht, der gegen seinen Bruder intrigieren kann? Sein Weg, sein Zweifel, seine Abgründe habe ich atemlos erkundet. Ich wollte ihn hassen. Es ist mir nicht gelungen. Genauso Ouyang mit seinem Hass, seinem Zwiespalt, seinem Schmerz, den er brauchte, um sich von seinem seelischen Schmerz abzulenken. Gegen diese beiden rückte Zhu beinahe ein wenig in den Hintergrund (keine Sorge, Parker-Chan stellt sie rechtzeitig wieder in den Vordergrund). Warum haben so zorn- und hassgeprägte Figuren für mich, die eigentlich den lieben Sidekicks und technikafinen Nerds ihr Herz schenkt, trotzdem so gut funktioniert. Parker-Chan schreibt sie wahrhaftig. Man kann jede ihrer grausamen Taten nachvollziehen. Ich bin jeden qualvollen Schritt mit ihnen gegangen - und das hat dieses Buch für mich zu so einem monumentalen Werk gemacht. Zudem wird in diesem Band genau wie im letzten mit der (sexuellen) Identität gespielt. Wer bin ich? Wer will ich sein und wie verhalte ich mich, dass man mich mit diesen Attributen wahrnimmt. Ein sehr spannender, gleichzeitig auch schockierender Aspekt des Romans. Außerdem hat mich der Hauch Phantastik in diesem Roman beeindruckt - die allgegenwärtigen Geister, die die Protagonisten heimgesucht haben. Das feurige Mandat, das in ihnen schlummerte. Genau das richtige Maß für einen Roman diesen Formates. Das Buch ist eine Studie der Abgründe der menschlichen Seele. Liebe, Hass, Schmerz, vermengt zu einer wilden Mischung, eingebettet in den Fall der mongolischen Herrschaft über China. Am Ende liegt das Urteil beim Leser - rechtfertigt das Ergebnis, das wir aus der Geschichte kennen, all die grausamen Taten?

Einfach nur ein Highlight

LizzyCurse am 05.05.2024
Bewertungsnummer: 2194766
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Wie konnte er in diesem Moment noch etwas anderes als Erleichterung empfinden? Doch auf seinem Gesicht lag unverkennbar der triumphierende Ausdruck eines Mannes, der sich das Äußerste abverlangt hatte - und zwar ohne Furcht, weil er gewusst hatte, dass er stark genug war, um durchzuhalten. Um zu überleben.“ Der Abschlussband der Dilogie um den Aufstieg der Ming-Dynastie war eine Wucht. Und ich schreibe nicht von einer kleinen Silvesterknallerexplosion - nein, dieser Roman, tief verwurzelt in der chinesischen und mongolischen Geschichte, kommt über euch wie ein Tsunami, verschlingt euch mit ungeahnter Wucht und spuckt euch durchnässt und verwirrt wieder aus, ein Bündel aus Emotionen Zhu hat nach ihrem eindrucksvollen Sieg das mongolische Herrscherhaus aus dem Süden Chinas vertrieben und herrscht nun als strahlender König. Doch sie will den Kaiserthron des Reiches Groß-Yuan. Nach dem tödlichen Verrat an Esen haben sowohl Ouyang, Esens Vertrauter, als auch sein jüngerer Bruder mit dem Tod zu kämpfen - und diese Abgründe waren für mich unglaublich fesselnd. Je näher sie - auf unterschiedlichen Wegen - der Kaiserstadt kommen, desto tiefer, desto unergründlicher werden diese Abgründe. Die zentrale Frage ist eigentlich, wie soll man weiterleben, wenn an den Händen das Blut von Menschen klebt, die man geliebt und mit denen man sein Leben geteilt hat. Und diese Frage hat Parker-Chan wirklich minutiös in seine Einzelteile zerlegt. So tief, wie sie in diese Thematik eindringt, blieb mir das Herz stehen. Kummer, Gram, Wut, Schmerz - ich habe alles mit ihnen durchlebt. Obwohl ich ihnen nie verzeihen kann, was sie im ersten Band getan haben. Aber mein Verständnis wuchs. Haben wir schon viele Szenen aus Ouyangs Sicht im ersten Buch erlebt, kommt nun noch die Perspektive von Wang Baoxiang hinzu - mit Abstand einer der spannendsten, widersprüchlichsten Charaktere im gesamten Buch und gleichzeitig auch ziemlich faszinierend. Welche Schläge haben ihn zu dem Menschen gemacht, der gegen seinen Bruder intrigieren kann? Sein Weg, sein Zweifel, seine Abgründe habe ich atemlos erkundet. Ich wollte ihn hassen. Es ist mir nicht gelungen. Genauso Ouyang mit seinem Hass, seinem Zwiespalt, seinem Schmerz, den er brauchte, um sich von seinem seelischen Schmerz abzulenken. Gegen diese beiden rückte Zhu beinahe ein wenig in den Hintergrund (keine Sorge, Parker-Chan stellt sie rechtzeitig wieder in den Vordergrund). Warum haben so zorn- und hassgeprägte Figuren für mich, die eigentlich den lieben Sidekicks und technikafinen Nerds ihr Herz schenkt, trotzdem so gut funktioniert. Parker-Chan schreibt sie wahrhaftig. Man kann jede ihrer grausamen Taten nachvollziehen. Ich bin jeden qualvollen Schritt mit ihnen gegangen - und das hat dieses Buch für mich zu so einem monumentalen Werk gemacht. Zudem wird in diesem Band genau wie im letzten mit der (sexuellen) Identität gespielt. Wer bin ich? Wer will ich sein und wie verhalte ich mich, dass man mich mit diesen Attributen wahrnimmt. Ein sehr spannender, gleichzeitig auch schockierender Aspekt des Romans. Außerdem hat mich der Hauch Phantastik in diesem Roman beeindruckt - die allgegenwärtigen Geister, die die Protagonisten heimgesucht haben. Das feurige Mandat, das in ihnen schlummerte. Genau das richtige Maß für einen Roman diesen Formates. Das Buch ist eine Studie der Abgründe der menschlichen Seele. Liebe, Hass, Schmerz, vermengt zu einer wilden Mischung, eingebettet in den Fall der mongolischen Herrschaft über China. Am Ende liegt das Urteil beim Leser - rechtfertigt das Ergebnis, das wir aus der Geschichte kennen, all die grausamen Taten?

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He Who Drowned the World (Der strahlende Kaiser II)

von Shelley Parker-Chan

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