Getrennte Medienwelten Mediennutzung in Ost- und Westberlin nach der Wende
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Sprache:Deutsch
33,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.09.2024
Abbildungen
5 Abbildungen, 4 Tabellen
Verlag
Herbert von Halem VerlagSeitenzahl
392
Maße (L/B/H)
21,3/14,1/2,4 cm
Gewicht
486 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86962-681-9
In ihrer Studie hat Elisa Pollack über 80 biografische Interviews mit Berlinern und Berlinerinnen aus Ost und West über ihre Mediennutzung seit der Wende geführt. Als theoretische Grundlage dienen die Strukturations- und Identitätstheorie von Anthony Giddens sowie der Nutzen- und Belohnungsansatz.
Dass Ostberliner sich heute eher von den Leitmedien abwenden als ihre Nachbarn im Westen der Stadt, ist nach Einschätzung der Autorin viel weniger mit der DDR-Vergangenheit zu erklären als mit der gesellschaftlichen Position der Ostdeutschen nach 1989/1990. Das Fortbestehen einer Ost-West-Spaltung ist letztlich auch als das Ergebnis der Neugestaltung der ostdeutschen Medienlandschaft im Zuge der deutschen Wiedervereinigung zu verstehen.
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