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Die Schuld

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.01.2024

Herausgeber

Wolfgang Franssen

Verlag

Polar Verlag

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

19,5/14,6/3,5 cm

Gewicht

500 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Guilt We Carry

Übersetzt von

Andrea Stumpf

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948392-96-3

Beschreibung

Rezension

„Gailey hat eine meiner Lieblingsfiguren der letzten Zeit geschaffen ...tragisch, fehlerhaft, niedergeschlagen, aber zäh und widerstandsfähig genug, um zu überleben. Ein Roman, der nicht aufhört zu brennen.“ - Willy Vlautin
„Eine fesselnde Geschichte der Erlösung ... Gailey gelingt es hervorragend, seine fehlerhaften Hauptfiguren sympathisch zu machen.“ - Publishers Weekly
„...das Breaking Bad der Buchwelt.“ - New York Journal of Books

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.01.2024

Herausgeber

Wolfgang Franssen

Verlag

Polar Verlag

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

19,5/14,6/3,5 cm

Gewicht

500 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Guilt We Carry

Übersetzt von

Andrea Stumpf

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948392-96-3

Herstelleradresse

Polar Verlag e.K.
Rippoldsauer Straße 2
70372 Stuttgart
DE

Email: kontakt@polar-verlag.de

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“Schuld ist wie ein Sack Ziegelsteine: Du musst sie nur abladen.“ | Al Pacino

Dirk Knappe aus Hagen am 22.09.2024

Bewertungsnummer: 2298162

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Samuel W. Gailey's Bücher wurden mit John Steinbeck und Cormac McCarthy verglichen und sind faszinierende Studien menschlicher Schicksale. Im vorliegenden Roman erzählt der Autor ein spannendes Drama und einen rauen Thriller, in dem die junge Alice nach einem schweren Schicksalsschlag ihre Lebensperspektive verloren hat.  Die Schuldgefühle verfolgen Alice und sie mit einer Menge Diebesgut auf der Flucht vor der Polizei. Auf ihrem Roadtrip erlebt sie die "hässliche Seite der USA" von Gewalt bis hin zu täglichem Rassismus. Am Ende hält der Roman bezüglich der Frage nach Schuld und Absolution für Alice einen "schon fast theologischen Dreh" [Thomas Wörtche] bereit, der mich vollauf überzeugt hat.

“Schuld ist wie ein Sack Ziegelsteine: Du musst sie nur abladen.“ | Al Pacino

Dirk Knappe aus Hagen am 22.09.2024
Bewertungsnummer: 2298162
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Samuel W. Gailey's Bücher wurden mit John Steinbeck und Cormac McCarthy verglichen und sind faszinierende Studien menschlicher Schicksale. Im vorliegenden Roman erzählt der Autor ein spannendes Drama und einen rauen Thriller, in dem die junge Alice nach einem schweren Schicksalsschlag ihre Lebensperspektive verloren hat.  Die Schuldgefühle verfolgen Alice und sie mit einer Menge Diebesgut auf der Flucht vor der Polizei. Auf ihrem Roadtrip erlebt sie die "hässliche Seite der USA" von Gewalt bis hin zu täglichem Rassismus. Am Ende hält der Roman bezüglich der Frage nach Schuld und Absolution für Alice einen "schon fast theologischen Dreh" [Thomas Wörtche] bereit, der mich vollauf überzeugt hat.

Schuld und kann ich mir selber vergeben?

claudi-1963 aus Schwaben am 10.02.2024

Bewertungsnummer: 2128035

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Schicksalsschläge lassen sich ertragen, sie kommen von außen, sind zufällig. Aber durch eigene Schuld leiden, darin liegt der Schmerz des Lebens." (Oscar Wilde) Während die Eltern ihren Hochzeitstag feiern, soll die 15-jährige Alice O’Farrell auf ihren 4-jährigen Bruder Jason aufpassen. Doch dann beschmiert Jason Alice Zimmer mit Nagellack und sie ist stocksauer auf ihn. Während Alice versucht, ihr Zimmer wieder sauber zu bekommen, hört sie ungewöhnliche Laute aus dem Keller. Als sie nachschaut, findet sie ihren Bruder tot im angeschalteten Trockner. Ihre Eltern machen ihr zwar selbst keine Vorwürfe, doch das Familienleben verändert sich dennoch. Alice hält die Stille nicht mehr aus und haut von zu Hause ab. Sechs Jahre sind seit dieser Zeit vergangen. Eines Morgens wacht Alice betrunken neben ihrem toten Chef Terry Otis auf. Nachdem sie die Polizei verständigt hat, klopfen zwei Typen, die mit Terry Geschäfte machen, an die Tür seines Trailers. Als kurz danach die Cops eintreffen, kommt es zu einem tödlichen Showdown zwischen Polizei und Verbrecher. Alice schnappt sich das Geld und flieht, ohne zu ahnen, welcher Gefahr sie sich damit aussetzt. Meine Meinung: Das recht unscheinbare Cover kann mich nicht gerade überzeugen, doch ich halte mich sowieso lieber an Klappentext und Leseprobe. In Samuel W. Gailey Buch haben wir es mit einem ganz speziellen Krimi zu tun. Dabei geht es weniger um Ermittlungen und Ermittler, sondern eher um Verbrechen und dessen Auswirkungen. Der Schreibstil ist recht angenehm, unterhaltsam und das, obwohl er mitunter eine derbe, vulgäre Sprache an den Tag legt. Doch ich finde das nicht weiter schlimm und irgendwie gehört es zu so einer Gangstergeschichte. Der Plot selbst wird in zwei Handlungssträngen erzählt, was alles noch interessanter macht. Während wir im einen Strang mehr über Alice Vergangenheit erfahren, spielt die andere Handlung in der Gegenwart. Der Krimi selbst beginnt schon recht heftig mit dem Tod von Jason und dem Aufeinandertreffen von Gut und Böse. Der Autor geht hier teilweise extrem ins Detail, doch das stört mich selbst eher weniger. Mitunter habe ich beim Lesen sogar den Eindruck, in einem alten Gangsterfilm zu stecken. Was mich dagegen mehr stört, ist Jasons Unfall. Weil ich nicht glauben kann, wie ein 4-jähriges Kind einen Trockner schließen und einschalten kann, während er selbst drinsteckt. Allerdings als ich im Netz recherchiere, finde ich dann doch ein paar Einträge mit Trocknerunfällen von Kindern ähnlich wie hier beschrieben. Bei unserem Gerät jedoch würde das niemals funktionieren. Etwas übertrieben fand ich außerdem das Buchende. Hier gibt es einige Ungereimtheiten, die ich mir einfach von Alice schmächtiger Statur her nicht vorstellen kann. Doch ansonsten hat mir dieser Krimi sehr gut gefallen. Ich finde dafür, dass es sein erster Krimi gewesen ist, hat es der Autor hervorragend geschrieben. Sehr gut durchdacht sind im Übrigen seine Charaktere. In erster Linie faszinierend finde ich Alice mit ihrer belasteten, misstrauischen Art und dem Drang nach Alkohol tut sie mir schon extrem leid. Das Schicksal um ihren Bruder hat sie nie wirklich losgelassen, weshalb sie versucht, ihre Albträume in Alkohol zu ertränken. Ein weiterer imposanter Charakter ist der Drogenboss Sinclair, der schon alleine mit seiner kleinen Statur und der arroganten, klugscheißerisch Art extrem auffällt. Seine Hände selbst macht er sich nie schmutzig, dafür hat er ja Phillip, seinen kräftigen Fahrer und Handlanger. Doch noch beeindruckende finde ich Alice älterer Freund Elton, der für sie mehr wie ein Vater ist. Seine Liebe zu Alice und seine weisen Ratschläge finde ich wirklich signifikant. Zwar bleiben am Ende noch ein paar Fragen offen, die ich gerne gewusst hätte, doch ansonsten gebe ich dem Buch gute 4 von 5 Sterne.

Schuld und kann ich mir selber vergeben?

claudi-1963 aus Schwaben am 10.02.2024
Bewertungsnummer: 2128035
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Schicksalsschläge lassen sich ertragen, sie kommen von außen, sind zufällig. Aber durch eigene Schuld leiden, darin liegt der Schmerz des Lebens." (Oscar Wilde) Während die Eltern ihren Hochzeitstag feiern, soll die 15-jährige Alice O’Farrell auf ihren 4-jährigen Bruder Jason aufpassen. Doch dann beschmiert Jason Alice Zimmer mit Nagellack und sie ist stocksauer auf ihn. Während Alice versucht, ihr Zimmer wieder sauber zu bekommen, hört sie ungewöhnliche Laute aus dem Keller. Als sie nachschaut, findet sie ihren Bruder tot im angeschalteten Trockner. Ihre Eltern machen ihr zwar selbst keine Vorwürfe, doch das Familienleben verändert sich dennoch. Alice hält die Stille nicht mehr aus und haut von zu Hause ab. Sechs Jahre sind seit dieser Zeit vergangen. Eines Morgens wacht Alice betrunken neben ihrem toten Chef Terry Otis auf. Nachdem sie die Polizei verständigt hat, klopfen zwei Typen, die mit Terry Geschäfte machen, an die Tür seines Trailers. Als kurz danach die Cops eintreffen, kommt es zu einem tödlichen Showdown zwischen Polizei und Verbrecher. Alice schnappt sich das Geld und flieht, ohne zu ahnen, welcher Gefahr sie sich damit aussetzt. Meine Meinung: Das recht unscheinbare Cover kann mich nicht gerade überzeugen, doch ich halte mich sowieso lieber an Klappentext und Leseprobe. In Samuel W. Gailey Buch haben wir es mit einem ganz speziellen Krimi zu tun. Dabei geht es weniger um Ermittlungen und Ermittler, sondern eher um Verbrechen und dessen Auswirkungen. Der Schreibstil ist recht angenehm, unterhaltsam und das, obwohl er mitunter eine derbe, vulgäre Sprache an den Tag legt. Doch ich finde das nicht weiter schlimm und irgendwie gehört es zu so einer Gangstergeschichte. Der Plot selbst wird in zwei Handlungssträngen erzählt, was alles noch interessanter macht. Während wir im einen Strang mehr über Alice Vergangenheit erfahren, spielt die andere Handlung in der Gegenwart. Der Krimi selbst beginnt schon recht heftig mit dem Tod von Jason und dem Aufeinandertreffen von Gut und Böse. Der Autor geht hier teilweise extrem ins Detail, doch das stört mich selbst eher weniger. Mitunter habe ich beim Lesen sogar den Eindruck, in einem alten Gangsterfilm zu stecken. Was mich dagegen mehr stört, ist Jasons Unfall. Weil ich nicht glauben kann, wie ein 4-jähriges Kind einen Trockner schließen und einschalten kann, während er selbst drinsteckt. Allerdings als ich im Netz recherchiere, finde ich dann doch ein paar Einträge mit Trocknerunfällen von Kindern ähnlich wie hier beschrieben. Bei unserem Gerät jedoch würde das niemals funktionieren. Etwas übertrieben fand ich außerdem das Buchende. Hier gibt es einige Ungereimtheiten, die ich mir einfach von Alice schmächtiger Statur her nicht vorstellen kann. Doch ansonsten hat mir dieser Krimi sehr gut gefallen. Ich finde dafür, dass es sein erster Krimi gewesen ist, hat es der Autor hervorragend geschrieben. Sehr gut durchdacht sind im Übrigen seine Charaktere. In erster Linie faszinierend finde ich Alice mit ihrer belasteten, misstrauischen Art und dem Drang nach Alkohol tut sie mir schon extrem leid. Das Schicksal um ihren Bruder hat sie nie wirklich losgelassen, weshalb sie versucht, ihre Albträume in Alkohol zu ertränken. Ein weiterer imposanter Charakter ist der Drogenboss Sinclair, der schon alleine mit seiner kleinen Statur und der arroganten, klugscheißerisch Art extrem auffällt. Seine Hände selbst macht er sich nie schmutzig, dafür hat er ja Phillip, seinen kräftigen Fahrer und Handlanger. Doch noch beeindruckende finde ich Alice älterer Freund Elton, der für sie mehr wie ein Vater ist. Seine Liebe zu Alice und seine weisen Ratschläge finde ich wirklich signifikant. Zwar bleiben am Ende noch ein paar Fragen offen, die ich gerne gewusst hätte, doch ansonsten gebe ich dem Buch gute 4 von 5 Sterne.

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