Der traumhafte Lago Maggiore als Kulisse für ein perfides Verbrechen:
Eigentlich dürfte an einem idyllischen Ort wie Ascona gar kein Mord geschehen, und doch liegt Herbert Kummer vergiftet in seiner luxuriösen Villa. Tabea, die Schwiegertochter des Opfers, will nicht untätig bleiben und stürzt sich in heimliche Ermittlungen. Dabei deckt sie ein Geheimnis nach dem anderen über ihren Schwiegervater auf – und weckt nicht nur den Unmut der ermittelnden Kommissarin, sondern auch den des Mörders.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
13.07.2025
Buch (Taschenbuch)
Für Freunde weniger blutrünstiger Krimis
Weniger blutrünstig heisst aber nicht, weniger fesselnd. Nach einem eher ruhigen ersten Drittel wird es in der Geschichte so richtig spannend.
Mit gut gezeichneten Figuren, subtilem Humor und toller Sprache überzeugt die Story, bei dem es Herbert, dem Unsympathen, an den Kragen geht.
Guter „Who‘s done it?“-Krimi.
Nanette
aus Heinsberg
5/5
09.05.2025
Buch (Taschenbuch)
In aussichtsreicher Lage gerät manch einer in aussichtslose Situationen
Alexandra Holensteins flüssiger, empathischer, liebevoll detaillierter, bild- und lebhafter Schreibstil in Kombination mit den unterschiedlichen, sehr gut ausgearbeiteten, starken, facettenreichen Charakteren mit Ecken und Kanten in verschiedenen Altersgruppen zog mich nicht nur in den Bann, sondern ebenso mitten ins eindrucksvolle Geschehen.
Sie beschert uns einen in vielfacher Hinsicht reizvollen Augen- sowie Gaumenschmaus und lehrt uns, was im Leben von wahrem Wert ist.
Ganz nebenbei bringt sie uns im Textverlauf die italienische Sprache näher und auch ein ganz klein wenig Schweizerdeutsch.
Die sprachlichen Besonderheiten unterstreichen das Lokalkolorit und tragen zum unwiderstehlichen Charme der Geschichte bei.
Die Autorin versteht sich auf das Spiel mit Gegensätzen und stellt diese durch ihre Formulierungen und Sprachwahl sehr gut heraus.
Sie bietet anhand der vielen Informationen, die wir gewahr werden, die Möglichkeit mitzurätseln.
Überraschende Wendungen halten die Spannung auch im zwischenmenschlichen Bereich bis zum Schluss hoch.
Die genussreiche Verbrechensaufklärung mit tierischer Unterstützung hat mir viel Vergnügen bereitet.
Ich hoffe auf literarischen Nachschlag.
Nanette
aus Heinsberg
5/5
09.05.2025
Buch (Taschenbuch)
In aussichtsreicher Lage…
In aussichtsreicher Lage gerät manch einer in aussichtslose Situationen Alexandra Holensteins flüssiger, empathischer, liebevoll detaillierter, bild- und lebhafter Schreibstil in Kombination mit den unterschiedlichen, sehr gut ausgearbeiteten, starken, facettenreichen Charakteren mit Ecken und Kanten in verschiedenen Altersgruppen zog mich nicht nur in den Bann, sondern ebenso mitten ins eindrucksvolle Geschehen. Sie beschert uns einen in vielfacher Hinsicht reizvollen Augen- sowie Gaumenschmaus und lehrt uns, was im Leben von wahrem Wert ist. Ganz nebenbei bringt sie uns im Textverlauf die italienische Sprache näher und auch ein ganz klein wenig Schweizerdeutsch. Die sprachlichen Besonderheiten unterstreichen das Lokalkolorit und tragen zum unwiderstehlichen Charme der Geschichte bei. Die Autorin versteht sich auf das Spiel mit Gegensätzen und stellt diese durch ihre Formulierungen und Sprachwahl sehr gut heraus. Sie bietet anhand der vielen Informationen, die wir gewahr werden, die Möglichkeit mitzurätseln. Überraschende Wendungen halten die Spannung auch im zwischenmenschlichen Bereich bis zum Schluss hoch. Die genussreiche Verbrechensaufklärung mit tierischer Unterstützung hat mir viel Vergnügen bereitet. Ich hoffe auf literarischen Nachschlag.
NiniSte
aus Kiel
5/5
03.07.2024
Buch (Taschenbuch)
Cozy crime vom Feinsten .Unterhaltsamer Wohlfühlkrimi , am schönsten Sehnsuchtsort Lago Maggiore
In ihrem Wohlfühlkrimi ,, Mord am Lago Maggiore " entführt Alexandra Holenstein den Leser ins wunderschöne Ascona am Lago Maggiore.
Als Tabea und Ludwig Kummer in Zürich zuerst ihre Wohnung und dann auch noch das Fotoatelier gekündigt wird, entschließen sie sich nach Ascona zu ziehen In die Villa von Herbert Kummer, Ludwigs Vater, wo eine Wohnung frei steht. Als angesehener Fotograf kann Ludwig überall tätig sein und bis Tabea ihre neue Stelle am Kolleg beginnt , möchte sie die Zeit nutzen , um sich wieder mehr mit dem Schreiben von Lyrik zu widmen. Die Villa ist wunderschön gelegen, bietet einen Blick auf den See und auch der Garten ist ein Traum. Tabea genießt es, dort Gemüsebeete anzulegen. Alles könnte so schön sein, wenn das Zusammenleben mit Herbert nicht so anstrengend wäre. Der alte Herr , der seinen Basset Bruno liebt, ist zwar recht agil, auch in Liebesdingen, aber eben auch sehr bestimmend und anstrengend. Privatsphäre zählt für ihn nicht wirklich. Eines Tages macht Tabea eine furchtbare Entdeckung: Herbert liegt tot im Wohnzimmer. Schnell ist klar, es ist kein natürlicher Tod, sondern Mord. Die Kommissarin nimmt die Ermittlungen auf, gibt es doch einige Verdächtige im näheren Umfeld. Ludwig trifft sich auffällig oft mit der Kommissarin. Muss Tabea sich auch noch Sorgen um ihre Ehe machen?
Bei Tabea wird der Spürsinn geweckt und so macht sie sich eigenständig auf die Suche und versucht aus dem grosen Kreis der Verdächtigen, von Freunden, Nachbarn und Angestellten etwas herauszukommen. Sie findet so manches heraus. Doch führen ihre Spuren zum Mörder? War es , wie so häufig, der Gärtner?
Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Tabea und Ludwig erzählt. Dadurch konnte ich mich jederzeit perfekt in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen, ihre Sorgen und Zweifel nachvollziehen. Von Beginn an waren die beiden Ü50er sympathisch, wenn auch ihre Beziehung etwas an Elan verloren hat. So ist es ja manchmal nach jahrelangem Zusammensein. Auch die weiteren Charaktere sind wunderbar bildhaft beschrieben, es sind interessante und auch etwas skurrile Personen . Der zuweilen behäbige Basset Bruno hat sich wie bei Tabea, auch bei mir immer mehr ins Herz geschlichen.
Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge, der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil lässt die Seiten nur so fliegen. Die Ermittlungen haben mich gefesselt, so daß ich am liebsten immer weiter gelesen hätte.
Der Erzählstil ist hervorragend bildhaft, die wunderschönen Beschreibungen der Umgebung sind so großartig, daß sofort Bilder vor meinen Augen auftauchten. Die Atmosphäre ist perfekt eingefangen. Ich habe so sehr den Blick auf den See genossen, war mit an der Uferpromenade, habe im Café gesessen und war mit Tabea im See baden. Es wurde sofort die Sehnsucht geweckt, den Koffer zu packen und an den schönen Lago zu fahren, wo ich seit vielen Jahren meinen Urlaub verbringe. Am liebsten hätten ich die kulinarischen Leckereien, die mir im Buch begegnet sind , alle probiert
Die Geschichte wird gefühlvoll , aber auch mit Wortwitz humorvoll erzählt. Häufig musste ich schmunzeln. Durch die Ermittlungen finden sich viele Ansätze, die zum Täter führen könnten. Ich habe beim Lesen bis zum Schluss mitgerätselt, wer Herbert auf dem Gewissen hat. Die sehr gelungene Lösung des Falls hat mich überrascht .
Alexandra Hohenstein hat mit ,, Mord am Lago Maggiore " einen unterhaltsamen , humorvollen und stimmungsvollen Kriminalroman geschaffen, der neben dem Mordfall auch die zwischenmenschlichen Aspekte anspricht.
Sehr gerne empfehle ich diesen Wohlfühlkrimi , der bei Emons in der Reihe der Sehnsuchtsorte erschienen ist. Für mich war es der erste Roman von Alexandra Holenstein. Ich bin begeistert und hoffe auf weitere von ihr.
niniste
aus Kiel
5/5
03.07.2024
Buch (Taschenbuch)
Cozy crime vom Feinsten In…
Cozy crime vom Feinsten In ihrem Wohlfühlkrimi ,, Mord am Lago Maggiore " entführt Alexandra Holenstein den Leser ins wunderschöne Ascona am Lago Maggiore. Als Tabea und Ludwig Kummer in Zürich zuerst ihre Wohnung und dann auch noch das Fotoatelier gekündigt wird, entschließen sie sich nach Ascona zu ziehen In die Villa von Herbert Kummer, Ludwigs Vater, wo eine Wohnung frei steht. Als angesehener Fotograf kann Ludwig überall tätig sein und bis Tabea ihre neue Stelle am Kolleg beginnt , möchte sie die Zeit nutzen , um sich wieder mehr mit dem Schreiben von Lyrik zu widmen. Die Villa ist wunderschön gelegen, bietet einen Blick auf den See und auch der Garten ist ein Traum. Tabea genießt es, dort Gemüsebeete anzulegen. Alles könnte so schön sein, wenn das Zusammenleben mit Herbert nicht so anstrengend wäre. Der alte Herr , der seinen Basset Bruno liebt, ist zwar recht agil, auch in Liebesdingen, aber eben auch sehr bestimmend und anstrengend. Privatsphäre zählt für ihn nicht wirklich. Eines Tages macht Tabea eine furchtbare Entdeckung: Herbert liegt tot im Wohnzimmer. Schnell ist klar, es ist kein natürlicher Tod, sondern Mord. Die Kommissarin nimmt die Ermittlungen auf, gibt es doch einige Verdächtige im näheren Umfeld. Ludwig trifft sich auffällig oft mit der Kommissarin. Muss Tabea sich auch noch Sorgen um ihre Ehe machen? Bei Tabea wird der Spürsinn geweckt und so macht sie sich eigenständig auf die Suche und versucht aus dem grosen Kreis der Verdächtigen, von Freunden, Nachbarn und Angestellten etwas herauszukommen. Sie findet so manches heraus. Doch führen ihre Spuren zum Mörder? War es , wie so häufig, der Gärtner? Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Tabea und Ludwig erzählt. Dadurch konnte ich mich jederzeit perfekt in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen, ihre Sorgen und Zweifel nachvollziehen. Von Beginn an waren die beiden Ü50er sympathisch, wenn auch ihre Beziehung etwas an Elan verloren hat. So ist es ja manchmal nach jahrelangem Zusammensein. Auch die weiteren Charaktere sind wunderbar bildhaft beschrieben, es sind interessante und auch etwas skurrile Personen . Der zuweilen behäbige Basset Bruno hat sich wie bei Tabea, auch bei mir immer mehr ins Herz geschlichen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge, der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil lässt die Seiten nur so fliegen. Die Ermittlungen haben mich gefesselt, so daß ich am liebsten immer weiter gelesen hätte. Der Erzählstil ist hervorragend bildhaft, die wunderschönen Beschreibungen der Umgebung sind so großartig, daß sofort Bilder vor meinen Augen auftauchten. Die Atmosphäre ist perfekt eingefangen. Ich habe so sehr den Blick auf den See genossen, war mit an der Uferpromenade, habe im Café gesessen und war mit Tabea im See baden. Es wurde sofort die Sehnsucht geweckt, den Koffer zu packen und an den schönen Lago zu fahren, wo ich seit vielen Jahren meinen Urlaub verbringe. Am liebsten hätten ich die kulinarischen Leckereien, die mir im Buch begegnet sind , alle probiert Die Geschichte wird gefühlvoll , aber auch mit Wortwitz humorvoll erzählt. Häufig musste ich schmunzeln. Durch die Ermittlungen finden sich viele Ansätze, die zum Täter führen könnten. Ich habe beim Lesen bis zum Schluss mitgerätselt, wer Herbert auf dem Gewissen hat. Die sehr gelungene Lösung des Falls hat mich überrascht . Alexandra Hohenstein hat mit ,, Mord am Lago Maggiore " einen unterhaltsamen , humorvollen und stimmungsvollen Kriminalroman geschaffen, der neben dem Mordfall auch die zwischenmenschlichen Aspekte anspricht. Sehr gerne empfehle ich diesen Wohlfühlkrimi , der bei Emons in der Reihe der Sehnsuchtsorte erschienen ist. Für mich war es der erste Roman von Alexandra Holenstein. Ich bin begeistert und hoffe auf weitere von ihr.
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