Die junge Ornella Ronchetti, Spross einer mächtigen Olivenbauern-Dynastie, stürzt vom Felsen der Burg Arco. Die Erklärung der Familie: Selbstmord. Rosina Gamper, die auf dem Landgut der Ronchettis Deckenfresken restauriert, hat daran so ihre Zweifel. Sie kratzt an der Fassade der Vorzeige-Familie und stößt auf tiefe Gräben und vergiftete Stimmung. Als Ornellas beste Freundin Marta spurlos verschwindet, ist Rosina nicht mehr zu halten. Doch ermitteln muss sie allein, denn mit Mario, dem Ex-Kardinal ihres Herzens, hat sie keine Zukunft. Oder doch?
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Peter Klein
aus Bodenheim
5/5
23.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Oliven, Familie, Gardasee
Rosina Gamper wird zum zweiten Mal auf den Plan gerufen und ermittelt wieder. Die Geschichte wird erzählt von ihrer Freundin Cara, die sie auch tatkräftig bei den Ermittlungen bei der Aufklärung des Todes von Ornella Ronchetti unterstützt. Der Unfall ereignet sich ausgerechnet auf der Hochzeit von Ornellas Schwester Bianca. Aber Rosina glaubt nicht an einen Unfall oder Selbstmord. Die Ermittlungen decken immer mehr dunkle Geheimnisse und Machenschaften des Ronchetti-Imperiums auf.
Interessant ist der Schreibstil der Autorin Katharina Eigner. Jedes Kapitel beginnt mit einer Stichpunktartigen Zusammenfassung. Ansonsten ist die Handlung rasant gewürzt mit Liebe, Drama, Leidenschaft, Kunst, Geschichte und gardaseetypischem Essen.
Eine rasante Geschichte mit viel Gardaseefeeling.
Sandhaas
aus Bodenheim
5/5
23.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Oliven, Familie, Gardasee…
Oliven, Familie, Gardasee Rosina Gamper wird zum zweiten Mal auf den Plan gerufen und ermittelt wieder. Die Geschichte wird erzählt von ihrer Freundin Cara, die sie auch tatkräftig bei den Ermittlungen bei der Aufklärung des Todes von Ornella Ronchetti unterstützt. Der Unfall ereignet sich ausgerechnet auf der Hochzeit von Ornellas Schwester Bianca. Aber Rosina glaubt nicht an einen Unfall oder Selbstmord. Die Ermittlungen decken immer mehr dunkle Geheimnisse und Machenschaften des Ronchetti-Imperiums auf. Interessant ist der Schreibstil der Autorin Katharina Eigner. Jedes Kapitel beginnt mit einer Stichpunktartigen Zusammenfassung. Ansonsten ist die Handlung rasant gewürzt mit Liebe, Drama, Leidenschaft, Kunst, Geschichte und gardaseetypischem Essen. Eine rasante Geschichte mit viel Gardaseefeeling.
Jürg K.
5/5
07.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Geheimnisvoller Krimi
Ornella Ronchetti ist der Spross einer Olivenbauern-Dynastie. Sie stürzt sich vom Felsen der Burg Arco. Die Familie erklärt, dass es ein Selbstmord war. Rosina Gamper restauriert auf dem Landgut die Deckenfresken und zweifelt an der Erklärung. Als sie an der Fassade der Familie zu kratzen beginnt, stösst sie auf tiefe Gräben und toxische Stimmung. Als auch Marta, Freundin von Ornella verschwindet ist Rosina nicht mehr aufzuhalten. Recherchieren muss sie alleine mit ihrem Ex, Mario hat sie keine Zukunft, oder etwa doch? Dieses Buch ist ein toller Ferienkrimi der beste Unterhaltung bietet. Beim Lesen entsteht eine eigenwillige Atmosphäre. Der man sich nicht entziehen kann. Was in der Geschichte so passiert, werde ich nicht näher kommentieren. Sonst ist die Spannung weg. Diesen kurzweiligen Krimi kann ich wärmstens empfehlen.
Gertie G.
aus Wien
5/5
14.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Feiner Urlaubskrimi
„Die Häufung von Todesfällen in Rosinas Umgebung ist nicht zu übersehen. Für die Statistik wären ihre Fälle ein gefundenes Fressen; wo immer sie auftaucht, ist das Verbrechen nicht weit. Wir kennen uns zwar seit unserer Schulzeit in Salzburg, trotzdem ist mir ihre magnetische Wirkung auf Kriminalfälle bisher nie aufgefallen. Seit wir allerdings beide am Gardasee leben, lässt ich das nicht mehr ignorieren. Mord und Totschlag, Diebstahl, Raub: Die Kriminalistik umschwirrt meine beste Freundin wie eine Schmeißfliege, stets darauf bedacht, nicht erwischt zu werden.“
Ausgerechnet kurz vor der Trauungszeremonie ihrer Schwester Bianca stürzt sich Ornella Ronchetti vom Felsen der Burg Arco. Die Familie ist felsenfest von einem Selbstmord überzeugt. Rosina Gamper, die seit Jahren die Deckenfreskos auf dem Landgut der Ronchettis restauriert, hegt erhebliche Zweifel. Doch gegen das Gutachten des Polizeiarztes Dottore Elia Fontanelli, das Ornella psychische Probleme bescheinigt, hat sie wenig Argumente.
Die (fiktive) Familie Ronchetti ist keine unbekannte in Italien. Die Familie gehört zu den größten Olivenöl-Produzenten in Norditalien. Sie liefert ihre Produkte sogar in den Buckingham-Palast. Eugenio Ronchetti ist der Patriarch der Familie, die er wie das erfolgreiche Unternehmen mit eiserner Hand führt.
Rosina Gamper beginnt also zu recherchieren, denn der angebliche Selbstmord Ornellas ist nicht der einzige mysteriöse Todesfall in der Familie. Als dann noch Marta, eine Bekannte von Ornella verschwindet, ist Rosina nicht mehr zu halten und stößt auf dunkle Flecken in Eugenios Vergangenheit.
Zu ihrem Leidwesen muss sie diesmal auf ihren charmanten wie attraktiven Ex-Kardinal, Mario Ivic verzichten, der scheint erstens beleidigt und ist zweitens in eigener Sache unterwegs.
Meine Meinung:
Auch in ihrem zweiten Gardasee-Krimi behält Katharina Eigner ihren Erzählstil bei. Dazu gehören die langen Kapitelüberschriften inklusive einer Kurzzusammenfassung der Geschehnisse, die vielleicht nicht jedermanns Sache sind. Sie können auch überlesen werden. Die Geschichte selbst wird von Cara, Rosinas tolpatschiger Freundin in der Ich-Form erzählt. Cara, eine nicht allzu erfolgreiche Taschendesignerin, lässt sich die Ereignisse rund um Rosinas Recherchen, soweit sie nicht direkt dabei ist, bei einem Glas Limoncello erzählten und notiert diese. Diese Mischung aus selbst Erlebtem und Nacherzähltem gibt dem Buch eine ganz eigene Atmosphäre.
Daneben erfahren wir Leser einiges zum Olivenanbau und Ernte. Wahrscheinlich macht sich kaum jemand von uns Gedanken, wie die vielen Tonnen Oliven geerntet werden. Möglicherweise haben wir die romantisierenden Vorstellung, dass unter jedem Baum feinmaschige Netze ausgebreitet werden und die Bäume solange geschüttelt werden, bis die köstlichen Früchte von den Bäumen fallen. Dass das mitnichten so passiert, sondern dass Erntemaschinen eingesetzt werden, wird hier vermittelt. Diese Erntemethode ist auch der Tod vieler Singvögel, denn es wird des Nächtens geerntet und das Licht der Scheinwerfer blendet die Vögel, die anstatt wegzufliegen, sich starr in den Bäumen zusammenkauern. Ein Grund mehr beim Kauf von Olivenöl auf Nachhaltigkeit zu achten.
Geschickt platziert Katharina Eigner die Hochwasserkatastrophe in Florenz von 1966 bei der Hunderte von freiwilligen Helfer die Kunstschätze der Stadt zu bergen geholfen haben. Dass hierbei das eine oder andere verschwunden ist, ist Stoff für einen eigenen Krimi.
Dieser Krimi kann auch ohne seinen Vorgänger gelesen, denn die Autorin lässt die wichtigsten Ereignisse aus Band eins geschickt einfließen. Allerdings brächte man sich um das Vergnügen, einen Italien-Krimi zu lesen.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Wohlfühlkrimi, der kurzweilige Unterhaltung garantiert und in vor der traumhaften Kulisse des Gardasees spielt, 5 Sterne.
Sikal
4/5
02.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Gelungene Fortsetzung
Als sich Ornella Ronchtti von einem Felsen der Burg Arco in die Tiefe stürzt, ist nicht nur die Familie der Toten von Selbstmord überzeugt. Auch die Polizei, allen voran Dottore Fontanelli, ist dieser Meinung, immerhin soll Ornella unter psychischen Problemen gelitten haben. Rosina Gamper ist nicht nur als Restauratorin immer wieder mit der Familie Ronchetti in Kontakt, sie ist eine gute Bekannte der Toten und sieht die Thematik naturgemäß völlig anders.
Wie könnte es anders sein und so beginnt Rosina mit ihren privaten Recherchen, kramt in der Vergangenheit der Ronchettis und findet einige Ungereimtheiten, die sie nach und nach zusammenträgt. Leider ist dieses Mal Ex-Kardinal Mario nicht an ihrer Seite und daran ist wiederum Fontanelli nicht ganz unschuldig.
Die Autorin Katharina Eigner hat mit „Oliva del Garda“ eine gelungene Fortsetzung geschrieben. Bereits zum zweiten Mal darf Rosina ihre Spürnase einsetzen. Wenn schon nicht von Mario, so wird sie zumindest von ihrer Freundin Cara begleitet.
Auch einige historische Ereignisse werden eingeflochten, was mir immer sehr gut gefällt bei Krimis. So wird man immer wieder erinnert „Ach, da war doch was …“ und kann das Wissen ein wenig auffrischen.
Ich empfehle, den Krimi unbedingt erst nach dem Einführungsband zu lesen, damit die Hintergründe bekannt sind. Ansonsten bringt man sich um ein wunderbares Krimierlebnis: Mediterrane Atmosphäre, sympathische Protagonisten und eine Portion Humor.
Gespannt warte ich auf eine weitere Fortsetzung. 4 Sterne
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