Produktbild: Lügendorf
Band 3

Lügendorf Thriller

Aus der Reihe Diana Heller
10

17,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9800

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,1/12,3/2,2 cm

Gewicht

314 g

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0628-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9800

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,1/12,3/2,2 cm

Gewicht

314 g

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0628-7

Herstelleradresse

Gmeiner
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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  • sleepwalker

    5/5

    24.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    „Lügendorf“ ist mein erstes…

    „Lügendorf“ ist mein erstes Buch von Eva Reichl und ich bin wirklich traurig, dass ich die beiden anderen Teile der Trilogie (noch) nicht kenne. So bin ich ohne Vorkenntnisse in den Krimi gestolpert und bin froh, dass die Autorin alle Wissenslücken gewissenhaft füllt und ich keine Verständnisprobleme hatte. So konnte mich „Lügendorf“ vollauf begeistern. Aber von vorn. Diana Heller hat sich in dem Dorf im Mühlviertel, in dem sie aufgewachsen ist, ein altes renovierungsbedürftiges Haus gekauft. Vorher hatte sie mit ihrem Mann auf dem elterlichen Hof gelebt. Nach dem Tod ihres Mannes (Thema im Krimi „Todesdorf“) hat ihr Bruder Alexander den Hof zusammen mit seinem Lebensgefährten Florian übernommen. Diana renoviert ihr neues Zuhause und auf einem Spaziergang trifft sie auf drei Kinder, die an einem Bachufer menschliche Knochen gefunden haben. Schnell wird klar, dass es sich bei dem Skelett um die vor 14 Jahren verschwundene Stefanie Sipenthaler handelt. Alle hatten geglaubt, Stefanie sei einfach nur weggelaufen, aber jetzt ist klar: sie wurde erschlagen, denn ihr Schädel weist schwere Brüche auf. Diana, Stefanie und Nora waren damals in einer Klasse und mehr oder weniger befreundet, hauptsächlich war Diana aber von Stefanie drangsaliert worden. Nora war mit beiden befreundet und ist inzwischen eine enge Freundin von Diana. Da Stefanie vor ihrem Verschwinden unschöne Dinge über Nora in ihr Tagebuch geschrieben hat, wird sie für die Polizei schnell zur Hauptverdächtigen. Aber auch Diana rückt in den Fokus der Ermittler und muss selbst anfangen, den Mörder zu suchen. „Lügendorf“ ist sowohl ein Titel, der gut in die Serie passt (die anderen Bücher heißen „Todesdorf“ und „Rachedorf“), als auch ein Titel, der das Buch hervorragend zusammenfasst. In diesem Dorf gibt es so viele Lügen, dass es mir beim Lesen ganz schwindelig wurde. Gewöhnungsbedürftig fand ich den österreichischen Dialekt, in dem die Autorin manche Dialoge schreibt, aber, Hut ab dafür, dass sie es kann. Manches musste ich mir laut vorlesen, was das Verständnis erleichterte. Das macht das Buch sprachlich sehr besonders. Das Konstrukt „Dorfleben“ beschreibt sie hervorragend, ich lebe in einem Dorf mit etwa 200 Einwohnern und kann es beurteilen. Dorftratsch ist hier mindestens mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs, wenn nicht noch schneller und Gerüchte sind hartnäckig und schwer aus der Welt zu schaffen. Dass dieser Krimi mich so packen würde und ich ihn so dermaßen spannend finden würde, hat mich wirklich überrascht. Zwar hatte ich schnell eine Ahnung, wer der Täter ist, aber das tat der Spannung für ich keinen Abbruch. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und muss dringend die beiden anderen Teile der Serie auch noch lesen. Mit Diana Heller hat Eva Reichl eine ganz besondere Protagonistin geschaffen. Sie ist sehr weit davon entfernt, eine Heldin zu sein, sie ist nicht einmal wirklich sympathisch. Aber sie ist bodenständig, arbeitet fleißig an der Renovierung ihres Hauses und ist in Dorf und Familie fest verwurzelt. Sie hat im Dorf keinen leichten Stand und einige Päckchen zu tragen, kämpft sich aber durch. Die anderen Charaktere sind neben ihr ein bisschen blass, aber durchaus dreidimensional dargestellt. Beim Täter hatte ich schon sehr früh den richtigen Riecher, aber die Ermittlungen, die dann zur Lösung des Falls führen, fand ich trotzdem rasant spannend, zumal die Frage nach dem Motiv immer noch über allem schwebte und die Autorin einige Wendungen einbaut. Ich habe das Buch sehr gern gelesen. Von mir fünf Sterne.

  • clematis

    5/5

    11.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Alte Knochen

    Am Bachufer in ihrer Mühlviertler Heimatgemeinde geht Diana spazieren, als ein paar Kinder aufgeregt einen sonderbaren Fund vermelden: tatsächlich sind hier die alten Knochen eines menschlichen Skelettes durch den Regen freigespült worden. Es handelt sich um die Überreste der vor vierzehn Jahren verschwundenen Stefanie, welche von daheim weglaufen wollte. Nun fühlt die Polizei allen damaligen Mitgliedern der Jugendclique sehr genau auf den Zahn, zunehmend geraten Diana und ihre beste Freundin Nora unter Verdacht. Kurzweilig geht es zu in diesem dritten Teil der Serie „Diana Heller“, wer – so wie ich – erst jetzt neu einsteigt, hat vielleicht da und dort etwas aus Dianas Privatleben verpasst, für die aktuellen Mordermittlungen allerdings wird genug aus der Vergangenheit wiederholt, sodass man sich schnell sehr gut zurechtfindet. Einige Dialoge im Dialekt und Grias di als Gruß bringen Lokalkolorit ins Geschehen, Mühlviertler Spezialitäten am Tisch sorgen für die passende kulinarische Note. Daneben gibt es allerhand Verdächtige, die etwas mit dem Tod von Steffi zu tun haben könnten, mysteriöse Ereignisse in Dianas altem Bauernhaus sorgen für eine entsprechende gruselige Atmosphäre. Wirklich arg zum Fürchten wird es aber dann zum Glück doch nicht, auch wenn gegen Ende zu einige Szenen den Leser den Atem anhalten lassen. Erwähnenswert ist auch eine schwarz-weiße Katze namens Hedwig, welche Diana in einsamen Stunden Gesellschaft leistet und für allerlei Vermutungen Anlass gibt. So entsteht aus verschiedensten Puzzleteilen ein gelungenes Ganzes, am Ende bleiben auch im logisch aufgebauten Kriminallfall keinerlei Fragen offen. Eva Reichls beschwingter Schreibstil entführt den Leser für spannende Stunden ins schöne Oberösterreich, die Ermittlungen aus Dianas Sicht zu verfolgen, hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn die Reihenfolge nicht korrekt ist, so bin ich nun doch auch neugierig, was zuvor geschehen ist. Lügendorf kann ich schon einmal weiterempfehlen!

  • Jürg K.

    5/5

    08.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Krimi bis zum Schluss

    An einem Bachufer, im Mühlviertel werden Knochen freigespült. Der Schädel weist verschiedene Brüche auf. Es sind die Überreste einer Jugendlichen, die vor 14 Jahren verschwand. Man glaubte, dass Stefanie, weggelaufen sei. Im Tagebuch findet die Polizei Hinweise, dass Nora etwas mit dem Verschwinden zu tun haben muss. Diana versucht Beweise für ihre Unschuld zu suchen und kommt dabei dem Mörder sehr nahe, so dass dieser erneut zuschlägt. Für mich war dies einer der besseren Thriller, die ich gelesen habe. Man wird sofort in das Geschehen mit hinein gezogen und die Spannung steigt von Seite zu Seite. Die Autorin versteht es meisterhaft ihre Heimat in einen Tatort zu verwandeln. Die macht das Lesen der Geschichten interessant und zugleich spannend. Die Protagonisten, Hauptkommissar Oskar Stern und Diana Heller kann man sich bildlich sehr gut vorstellen und ihre Handlungen bestens nachvollziehen. Diesen Thriller kann ich als sehr gut weiter empfehlen. Dies auch für Leser die gerne Thriller mit Lokalem Flair möchten.

  • M.W:

    aus Pasching

    5/5

    29.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    es bleibt spannend!

    Der Valentinstag als Erscheinungsdatum lässt erhoffen, dass Diana Heller endlich wieder die Liebe findet und zur Ruhe kommt. Auf den ersten Seiten merkt man aber schon direkt, dass der schöne Schein im Dorf trügt. Jeder hat etwas zu verbergen und wem kann man eigentlich wirklich vertrauen? So schön die neue Idylle klingt, ein kleines Sacherl zum renovieren und Heimat finden, der nette hilfsbereite Tischler und Nachbar, die schmeichelnde Katze.....so steigt aber auch das Misstrauen mit jeder Seite. Eva Reichl versteht es im Dritten Teil wieder ihre Leser perfekt in die Gefühlwelt ihrer Figuren zu verwickeln und so durch Misstrauen auch manchmal falsche Fährten zu legen...die Spannung hält bis zum Schluss. Und zu meiner Hoffnung aufgrund des Valentinstags, findet Diana Heller die Liebe wieder? Es bleibt spannend.

  • misspider

    4/5

    26.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Packender Lokal-Thriller

    Ich mag Lokal-Thriller, die einen gelungenen Mix aus Ortsverbundenheit und Spannung liefern, ohne das Lokalkolorit allzu sehr auf die Schippe zu nehmen. Auch der dritte Teil der Diana Heller-Reihe hat mich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht, wenngleich die Handlung einige Male unglaubwürdige, fast absurde Züge annahm und mein Anfangsverdacht sich am Ende bestätigte. Letztlich fügte sich aber alles zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen: eine verschworene, fast hinterwäldlerische Dorfgemeinschaft, die allem, was nicht der Tradition und dem verstaubten Weltbild entspricht, mit Ablehnung begegnet. Eine Frau, die an ihre Grenzen gebracht wird, um ein Verbrechen aufzuklären und erneut ihre Unschuld zu beweisen. Auch der Wechsel zwischen Gegenwart und Rückblenden in die verhängnisvolle Vergangenheit hat mir gut gefallen, nährt man sich so doch Schritt für Schritt der Wahrheit. Der Schreibstil war wieder unsagbar spannend und auch wenn ich Dianas planloses und gefährliches Verhalten oft nicht gutheißen konnte, wurde es doch durch die starke emotionale Belastung, die auch aufgrund der Ablehnung des Dorfes auf ihr liegt, relativiert. Fazit: eine Anti-Heldin mit Macken, alte und neue Verbrechen und ein Dorf voller Geheimnisse liefern ein fesselndes Leseerlebnis.

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