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Wären wir Vögel am Himmel Roman. Eine bewegende, persönliche Reise in die ukrainische Geschichte. Von der Autorin von DENK ICH AN KIEW

25

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.03.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,8/14,2/3,8 cm

Gewicht

586 g

Auflage

1. Auflage 2024

Originaltitel

The Lost Daughters of Ukraine

Übersetzt von

Rainer Schumacher

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0040-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.03.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,8/14,2/3,8 cm

Gewicht

586 g

Auflage

1. Auflage 2024

Originaltitel

The Lost Daughters of Ukraine

Übersetzt von

Rainer Schumacher

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0040-9

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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Strategien und Emotionen in belastenden Situationen

Ancaxy am 11.05.2024

Bewertungsnummer: 2198706

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lilija kehrt nach dem Mord ihres Vaters durch polnische Nationalisten in ihr Haus in Maky zurück und kämpft mit Trauer und Verlust. Die Nazis deportieren Dorfbewohner als Zwangsarbeiter nach Deutschland, wobei Lilijas Freundin Nina bei einem Fluchtversuch ums Leben kommt. Olesky schließt sich der örtlichen Polizei der Schutzmannschaft an, um seine Familie zu schützen, was Lilija jedoch missbilligt. Obwohl er ihr einen Heiratsantrag macht, lehnt sie ab. Lilija trifft auf Filip Novak, einen polnischen Stallknecht, und ihre Beziehung wird kompliziert. Vika sorgt sich um Lilijas geistiges Wohlergehen, während diese sich nach ihren Verlusten zurückzieht. Die Nazis verstärken die Deportationen von Ukrainern. Lilija und Filip werden bei einem Überfall gefangen genommen, können jedoch fliehen. Filip hilft Lilija, mit ihrer Trauer umzugehen, und sie kommen sich näher, was Lilijas Gefühle verwirrt. Olesky gibt Bekannt, dass er sich dem Widerstand der Ukrainischen Auftsändischen Armee aufgestanden hat. Die Spannungen zwischen einheimischen Polen und Ukrainern nehmen zu, da die nationalistische Gewalt zunimmt. Ich glaube, dass es ein sehr interessantes Buch ist, mit einem starken Einfluss auf dem Lesern. Mir hat es wegen der stärklichkeit der beschriebenen Situationen sehr gefallen. Der Stil ist deskriptiv, da er die Ereignisse in anstrengende Zeiten darstellt. Er ist auch kreativ, da es die Schrift des Autors charakterisiert. Es geht um eine eigene Art des Darstellen des Geschriebenes. Wegen der Ereignisse sind die Charaktere stark entwickelt, da diese durch schwere Situationen gehen. Das Thema des Buches ist Resilienz und den Umgang mit Herausforderungen. Das Buch beschäftigt sich mit den Strategien und Emotionen der Figuren in belastenden Situationen. Das Zielalter umfasst Menschen, die bereits etwas älter sind und das Leben in vergangenen Zeiten besser nachvollziehen können. Angesichts des aktuellen Krieges in der Ukraine ist dieses Thema besonders relevant. Ein ähnliches Buch wäre A woman in Berlin. Eine Frau in Berlin.

Strategien und Emotionen in belastenden Situationen

Ancaxy am 11.05.2024
Bewertungsnummer: 2198706
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lilija kehrt nach dem Mord ihres Vaters durch polnische Nationalisten in ihr Haus in Maky zurück und kämpft mit Trauer und Verlust. Die Nazis deportieren Dorfbewohner als Zwangsarbeiter nach Deutschland, wobei Lilijas Freundin Nina bei einem Fluchtversuch ums Leben kommt. Olesky schließt sich der örtlichen Polizei der Schutzmannschaft an, um seine Familie zu schützen, was Lilija jedoch missbilligt. Obwohl er ihr einen Heiratsantrag macht, lehnt sie ab. Lilija trifft auf Filip Novak, einen polnischen Stallknecht, und ihre Beziehung wird kompliziert. Vika sorgt sich um Lilijas geistiges Wohlergehen, während diese sich nach ihren Verlusten zurückzieht. Die Nazis verstärken die Deportationen von Ukrainern. Lilija und Filip werden bei einem Überfall gefangen genommen, können jedoch fliehen. Filip hilft Lilija, mit ihrer Trauer umzugehen, und sie kommen sich näher, was Lilijas Gefühle verwirrt. Olesky gibt Bekannt, dass er sich dem Widerstand der Ukrainischen Auftsändischen Armee aufgestanden hat. Die Spannungen zwischen einheimischen Polen und Ukrainern nehmen zu, da die nationalistische Gewalt zunimmt. Ich glaube, dass es ein sehr interessantes Buch ist, mit einem starken Einfluss auf dem Lesern. Mir hat es wegen der stärklichkeit der beschriebenen Situationen sehr gefallen. Der Stil ist deskriptiv, da er die Ereignisse in anstrengende Zeiten darstellt. Er ist auch kreativ, da es die Schrift des Autors charakterisiert. Es geht um eine eigene Art des Darstellen des Geschriebenes. Wegen der Ereignisse sind die Charaktere stark entwickelt, da diese durch schwere Situationen gehen. Das Thema des Buches ist Resilienz und den Umgang mit Herausforderungen. Das Buch beschäftigt sich mit den Strategien und Emotionen der Figuren in belastenden Situationen. Das Zielalter umfasst Menschen, die bereits etwas älter sind und das Leben in vergangenen Zeiten besser nachvollziehen können. Angesichts des aktuellen Krieges in der Ukraine ist dieses Thema besonders relevant. Ein ähnliches Buch wäre A woman in Berlin. Eine Frau in Berlin.

Eine erschütternde Geschichte

leseratte1310 am 09.05.2024

Bewertungsnummer: 2197217

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sommer 1941: In Lilijas Heimatort haben die Russen bis vor kurzem Angst und Schrecken verbreitet. Als nun die deutsche Wehrmacht näher rückt, hoffen die Menschen, dass sich die Verhältnisse bessern, doch es kommt noch schlimmer. Sie werden verschleppt, um für die Deutschen auf den Feldern und in den Fabriken zu arbeiten. Auch Lilija, die gerne so frei wie ein Vogel wäre, trifft dieses Schicksal. Sie, ihr Cousin Slavko und die erst zwölfjährige Halya werden mit einem Viehwaggon nach Leipzig gebracht. Werden sie ihre Familien jemals wiedersehen? Die Autorin hatte mich mit dem bewegenden Roman „Denk ich an Kiew“ wirklich packen können, daher wollte ich dieses Buch auch unbedingt lesen. Leider kam es für mich zu einer falschen Zeit, da ich aus persönlichen Gründen sehr angespannt war und „Wären wir Vögel am Himmel“ daher immer wieder zur Seite legen musste. Doch das Buch ist es wert, noch einmal gelesen zu werden. Anfangs habe ich mich sehr schwergetan, die Personen auseinander zu halten, doch nachdem ich mir eine Art Stammbaum aufgeschrieben hatte, war das kein Problem mehr. Ich habe sehr mitgelitten mit diesen Menschen, die doch nur ihr bescheidenes Leben leben wollten und immer wieder vom Regen in die Traufe kamen. Sie mussten unter den Deutschen genauso leiden wie unter den Russen. Die Grausamkeiten sind schrecklich und die Familien mussten auch noch zuschauen, wie ihre Liebsten gefoltert und ermordet wurden. Es ist erschreckend, wie manche Menschen zur Bestie werden und jede Menschlichkeit ablegen. Lilija und ihr Vater fliehen vor den schrecklichen Erinnerungen und können ihnen doch nicht entkommen. Dann geht Lilija in ihr Dorf zurück, wo sie von Verwandten aufgenommen wird. Sie trifft alte Freunde und den Polen Filip. Filip ist eigentlich ihr Feind und doch fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Aber kann man in solchen Zeiten sein Herz verschenken? Auch Halya wird erbarmungslos von ihrer Familie getrennt. Auf dem Transport treffen sich Lilija, Slavko und Halya. Sie stehen zusammen und geben sich gegenseitig Kraft. Als Vika, Slavkos Mutter, erfährt, wo die Kinder sind, macht sie sich auf den Weg nach Westen. Interessant sind die Vorbemerkungen der Autorin, die wichtig sind, das Geschehen einzuordnen. Es ist schwer zu ertragen, wie grausam die Menschen sein können. Aber sich zu erinnern und aus dem Vergangenen zu lernen, ist wichtig. Ich kann diesen erschütternden Roman nur empfehlen.

Eine erschütternde Geschichte

leseratte1310 am 09.05.2024
Bewertungsnummer: 2197217
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sommer 1941: In Lilijas Heimatort haben die Russen bis vor kurzem Angst und Schrecken verbreitet. Als nun die deutsche Wehrmacht näher rückt, hoffen die Menschen, dass sich die Verhältnisse bessern, doch es kommt noch schlimmer. Sie werden verschleppt, um für die Deutschen auf den Feldern und in den Fabriken zu arbeiten. Auch Lilija, die gerne so frei wie ein Vogel wäre, trifft dieses Schicksal. Sie, ihr Cousin Slavko und die erst zwölfjährige Halya werden mit einem Viehwaggon nach Leipzig gebracht. Werden sie ihre Familien jemals wiedersehen? Die Autorin hatte mich mit dem bewegenden Roman „Denk ich an Kiew“ wirklich packen können, daher wollte ich dieses Buch auch unbedingt lesen. Leider kam es für mich zu einer falschen Zeit, da ich aus persönlichen Gründen sehr angespannt war und „Wären wir Vögel am Himmel“ daher immer wieder zur Seite legen musste. Doch das Buch ist es wert, noch einmal gelesen zu werden. Anfangs habe ich mich sehr schwergetan, die Personen auseinander zu halten, doch nachdem ich mir eine Art Stammbaum aufgeschrieben hatte, war das kein Problem mehr. Ich habe sehr mitgelitten mit diesen Menschen, die doch nur ihr bescheidenes Leben leben wollten und immer wieder vom Regen in die Traufe kamen. Sie mussten unter den Deutschen genauso leiden wie unter den Russen. Die Grausamkeiten sind schrecklich und die Familien mussten auch noch zuschauen, wie ihre Liebsten gefoltert und ermordet wurden. Es ist erschreckend, wie manche Menschen zur Bestie werden und jede Menschlichkeit ablegen. Lilija und ihr Vater fliehen vor den schrecklichen Erinnerungen und können ihnen doch nicht entkommen. Dann geht Lilija in ihr Dorf zurück, wo sie von Verwandten aufgenommen wird. Sie trifft alte Freunde und den Polen Filip. Filip ist eigentlich ihr Feind und doch fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Aber kann man in solchen Zeiten sein Herz verschenken? Auch Halya wird erbarmungslos von ihrer Familie getrennt. Auf dem Transport treffen sich Lilija, Slavko und Halya. Sie stehen zusammen und geben sich gegenseitig Kraft. Als Vika, Slavkos Mutter, erfährt, wo die Kinder sind, macht sie sich auf den Weg nach Westen. Interessant sind die Vorbemerkungen der Autorin, die wichtig sind, das Geschehen einzuordnen. Es ist schwer zu ertragen, wie grausam die Menschen sein können. Aber sich zu erinnern und aus dem Vergangenen zu lernen, ist wichtig. Ich kann diesen erschütternden Roman nur empfehlen.

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Wären wir Vögel am Himmel

von Erin Litteken

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