Produktbild: Palais Heiligendamm - Tage der Entscheidung
Band 3

Palais Heiligendamm - Tage der Entscheidung Roman. Die mitreißende Geschichte einer Hoteliersfamilie in bewegten Zeiten

Aus der Reihe Heiligendamm-Saga
44

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.09.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/4 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Lichtgrau / Mokka

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-19300-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.09.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/4 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Lichtgrau / Mokka

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-19300-4

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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Das Erstarken des Faschismus

Bewertung am 01.02.2026

Bewertungsnummer: 3032411

Im dritten Teil der Saga um das Palais Heiligendamm, geht es zunächst um Julia, die Tochter von Elisabeth und Julius, die als Schülerin das Erstarken des Faschismus in Deutschland erlebt. Veränderungen in der Schule, die Ungleichbehandlung von Ariern und anderen veranlassen sie, früher als von den Eltern gewollt, ins Hotel zu wechseln, um dort eine Ausbildung zu machen. Den schon vertrauten Figuren zu begegnen, nach Jahrhundertwende und erstem Weltkrieg, ist schön und auch ihre Entwicklungen zu verfolgen, macht große Freude. Das Umfeld im Deutschland der 30er Jahre ist erschreckend düster dargestellt und mehr als einmal ziehe ich Parallelen zur heutigen Zeit mit Krisen und dem Erstarken des Faschismus in vielen Ländern. Aus diesem Grund musste ich die Lektüre mehrfach unterbrechen, weil mich diese Parallelen erschreckt haben. Die Frage: Wie konnte Hitler damals so schnell an die Macht kommen?, ist hier aus den persönlichen Geschichten der Familie Kuhlmann sehr eindrücklich geschildert. Der Umbau einer Republik zu einer faschistischen Diktatur ist sehr nachvollziehbar beschrieben. Wird es noch eine weitere Geschichte geben? Stoff dafür böte das Ende. Die gesamte Reihe hat mich bewegt und beeindruckt. Angefangen hatte ich, weil ich im letzten Herbst erstmals in Heiiligendamm war und gern historische Geschichten lese. Dass gerade der dritte Band so aktuell ist, hätte ich mir nicht träumen lassen. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung.

Das Erstarken des Faschismus

Bewertung am 01.02.2026
Bewertungsnummer: 3032411

Im dritten Teil der Saga um das Palais Heiligendamm, geht es zunächst um Julia, die Tochter von Elisabeth und Julius, die als Schülerin das Erstarken des Faschismus in Deutschland erlebt. Veränderungen in der Schule, die Ungleichbehandlung von Ariern und anderen veranlassen sie, früher als von den Eltern gewollt, ins Hotel zu wechseln, um dort eine Ausbildung zu machen. Den schon vertrauten Figuren zu begegnen, nach Jahrhundertwende und erstem Weltkrieg, ist schön und auch ihre Entwicklungen zu verfolgen, macht große Freude. Das Umfeld im Deutschland der 30er Jahre ist erschreckend düster dargestellt und mehr als einmal ziehe ich Parallelen zur heutigen Zeit mit Krisen und dem Erstarken des Faschismus in vielen Ländern. Aus diesem Grund musste ich die Lektüre mehrfach unterbrechen, weil mich diese Parallelen erschreckt haben. Die Frage: Wie konnte Hitler damals so schnell an die Macht kommen?, ist hier aus den persönlichen Geschichten der Familie Kuhlmann sehr eindrücklich geschildert. Der Umbau einer Republik zu einer faschistischen Diktatur ist sehr nachvollziehbar beschrieben. Wird es noch eine weitere Geschichte geben? Stoff dafür böte das Ende. Die gesamte Reihe hat mich bewegt und beeindruckt. Angefangen hatte ich, weil ich im letzten Herbst erstmals in Heiiligendamm war und gern historische Geschichten lese. Dass gerade der dritte Band so aktuell ist, hätte ich mir nicht träumen lassen. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung.

Auf Messers Schneide - Spannend und unterhaltsam

Internetmaus aus Dörentrup am 05.08.2022

Bewertungsnummer: 1761528

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dunkle Zeiten brechen auch für das Palais Heiligendamm in Bad Doberan an. Der dritte Teil über die Hoteliersfamilie Kuhlmann, beginnt im Februar 1933 und endet 1939. Wieder stehen wichtige Entscheidungen im Palais an. Es ist kaum zu ertragen, was Elisabeth, ihr Mann und ihre Geschwister alles erleben und schon erlebten. Ihr Leben ist ein Kampf, der hauptsächlich um den Erhalt ihres Hotels geführt wird. Wenn ich daran denke, das im ersten Band Julius Falkenhayn, als Fotograf an der Front, die blutige Katastrophe dokumentierte, damit zukünftig nie wieder jemand in einen sinnlosen Krieg ziehen muss, steht der nächste bevor. Die Zeichen sind untrüglich. Die Handlung knüpft an den Vorgängerband an. Die Familien Kuhlmann und Falkenhayn stehen ständig vor neuen Herausforderungen. Sie sind mir alle sehr sympathisch, da ich sie schon lange begleiten darf. Ihre Handlungen sind sehr realistisch dargestellt. Dem Schreibstil von Michaela Grünig kann man sich schwer entziehen. Er ist bildlich und glaubhaft. Man fühlt sich ins Geschehen eingebunden. Die Gesellschaft befindet sich im Umbruch. Mit dem Nationalsozialismus und der Ernennung des größenwahnsinnigen Hitlers zum Reichskanzler, beansprucht dieser mit seinen Gefolgsleuten den absoluten Führungsanspruch. In ihren Anfängen eine unbedeutende Partei wächst die NSDAP rasant und steht unter anderem für Terror, Antisemitismus, Verfolgung von Homosexuellen. Elisabeth spielt nun eine untergeordnete Rolle. Ihre Tochter ist in den Vordergrund gerückt. Julia arbeitet mit im familieneigenen Palais, das einst von ihrem Großvater gegründet wurde. Ava ist ihre beste Freundin. Eine Jüdin, was in dieser Zeit Diskriminierung, Verfolgung und Hass bedeutet. Johanna, Elisabeths ältere Schwester ist mit einem jüdischen Arzt verheiratet. Auch ihr schwuler Bruder Paul, der wieder einen festen Freund hat, muss mit vielen Kompromissen leben. Wenn auch nur ein Verdacht besteht, dass er homosexuell sein könnte, reicht dies aus um in zu inhaftieren. Er ist mir in diesem Teil, dadurch das er Einblicke in seine Gefühlswelt zulässt, sehr ans Herz gewachsen. Für sie alle, brechen finstere Zeiten an, die fatale Folgen haben können. Michaela Grünig lässt uns hautnah die Ereignisse dieser Zeit erleben. Die Olympischen Spiele 1936 in Berlin, die Reichskristallnacht in Deutschland vom 9. November 1938. Geschickt werden historische Ereignisse in den Roman eingeflochten. Für mich ist es der beste Teil der Trilogie, den ich mit 5 Sternen bewerte. Gern empfehle ich alle Teile dieser sehr emotionalen Saga weiter.

Auf Messers Schneide - Spannend und unterhaltsam

Internetmaus aus Dörentrup am 05.08.2022
Bewertungsnummer: 1761528
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dunkle Zeiten brechen auch für das Palais Heiligendamm in Bad Doberan an. Der dritte Teil über die Hoteliersfamilie Kuhlmann, beginnt im Februar 1933 und endet 1939. Wieder stehen wichtige Entscheidungen im Palais an. Es ist kaum zu ertragen, was Elisabeth, ihr Mann und ihre Geschwister alles erleben und schon erlebten. Ihr Leben ist ein Kampf, der hauptsächlich um den Erhalt ihres Hotels geführt wird. Wenn ich daran denke, das im ersten Band Julius Falkenhayn, als Fotograf an der Front, die blutige Katastrophe dokumentierte, damit zukünftig nie wieder jemand in einen sinnlosen Krieg ziehen muss, steht der nächste bevor. Die Zeichen sind untrüglich. Die Handlung knüpft an den Vorgängerband an. Die Familien Kuhlmann und Falkenhayn stehen ständig vor neuen Herausforderungen. Sie sind mir alle sehr sympathisch, da ich sie schon lange begleiten darf. Ihre Handlungen sind sehr realistisch dargestellt. Dem Schreibstil von Michaela Grünig kann man sich schwer entziehen. Er ist bildlich und glaubhaft. Man fühlt sich ins Geschehen eingebunden. Die Gesellschaft befindet sich im Umbruch. Mit dem Nationalsozialismus und der Ernennung des größenwahnsinnigen Hitlers zum Reichskanzler, beansprucht dieser mit seinen Gefolgsleuten den absoluten Führungsanspruch. In ihren Anfängen eine unbedeutende Partei wächst die NSDAP rasant und steht unter anderem für Terror, Antisemitismus, Verfolgung von Homosexuellen. Elisabeth spielt nun eine untergeordnete Rolle. Ihre Tochter ist in den Vordergrund gerückt. Julia arbeitet mit im familieneigenen Palais, das einst von ihrem Großvater gegründet wurde. Ava ist ihre beste Freundin. Eine Jüdin, was in dieser Zeit Diskriminierung, Verfolgung und Hass bedeutet. Johanna, Elisabeths ältere Schwester ist mit einem jüdischen Arzt verheiratet. Auch ihr schwuler Bruder Paul, der wieder einen festen Freund hat, muss mit vielen Kompromissen leben. Wenn auch nur ein Verdacht besteht, dass er homosexuell sein könnte, reicht dies aus um in zu inhaftieren. Er ist mir in diesem Teil, dadurch das er Einblicke in seine Gefühlswelt zulässt, sehr ans Herz gewachsen. Für sie alle, brechen finstere Zeiten an, die fatale Folgen haben können. Michaela Grünig lässt uns hautnah die Ereignisse dieser Zeit erleben. Die Olympischen Spiele 1936 in Berlin, die Reichskristallnacht in Deutschland vom 9. November 1938. Geschickt werden historische Ereignisse in den Roman eingeflochten. Für mich ist es der beste Teil der Trilogie, den ich mit 5 Sternen bewerte. Gern empfehle ich alle Teile dieser sehr emotionalen Saga weiter.

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Palais Heiligendamm - Tage der Entscheidung

von Michaela Grünig

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