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Halb so schlimm 29 Essays über Rape Culture

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13208

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,5/12,1/4,7 cm

Gewicht

299 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Not that Bad. Dispatches from Rape Culture

Übersetzt von

Cornelia Röser

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77428-9

Beschreibung

Rezension

»Ein wichtiges Buch … scharf beobachtet, die Sprache oft so anschaulich wie Blutergüsse … die hier versammelten Stimmen sind klar, überzeugend und niederschmetternd.« ("Observer")
»So entsetzlich wie viele dieser Geschichten sind, so vertraut sind sie uns auch – und wir haben alle etwas Besseres verdient.« ("Glamour")
»Das ist ein Buch voller Zeugnisse, ein Buch der Empörung, der Vorwürfe, des Nachdenkens, geschrieben mit Scharfsinn und Talent.« ("The Times Literary Supplement")
»Das ist ein enorm wichtiges Buch, aber ein Buch, das nicht existieren müssen sollte.« ("The Guardian")

Produktdetails

Verkaufsrang

13208

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,5/12,1/4,7 cm

Gewicht

299 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Not that Bad. Dispatches from Rape Culture

Übersetzt von

Cornelia Röser

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77428-9

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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29 Essays, die weh tun müssen: Hinschauen, wo es am schwersten fällt

Olivia Grove am 22.11.2024

Bewertungsnummer: 2347788

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Das Mädchen, das ich früher war, haben diese Jungen getötet, aber sie haben mich nicht ganz getötet.« (S. 9) Ich möchte nicht viele Worte verlieren, aber möglichst viele Menschen dazu bringen, dieses Buch über Rape Culture* zu lesen. Auch wenn es im Bauch brodelt, einem übel wird, die Kehle sich zuschnürt und man kaum atmen kann – diese Essays reißen auch Nichtbetroffene mit. Sie zwingen zum Hinschauen und Mitfühlen, was viele lieber verdrängen würden. »Halb so schlimm« ist ein ungeschöntes, kompromissloses Leseerlebnis, das dich nicht unverändert zurücklässt. Roxane Gay zerreißt den Schleier des Schweigens über Rape Culture. »Irgendwann hatte ich endlich genug Menschen kennengelernt, hauptsächlich Frauen, die ihre schrecklichen Erlebnisse für halb so schlimm hielten, genau wie ich, obwohl sie eindeutig ganz schlimm waren.« (S. 11) Die Essays sind kraftvoll und mächtig. Sie sind roh, ungefiltert, ungeschliffen. Umwerfend berührend, unerträglich traurig, tief erschütternd. Hier geht es nicht nur um Vergewaltigungen als Akt selbst, sondern auch um alltägliche Mikroaggressionen wie anzügliche Bemerkungen, unerwünschte Berührungen oder das Herunterspielen sexualisierter Gewalt. Die alltäglichen, persönlichen Geschichten können bei Betroffenen Erinnerungen wecken. Doch sie ermutigen, den eigenen Erfahrungen nachzuspüren und Wut sowie Trauer Raum zu geben. »Irgendwie würde ich sie vor dem bewahren, was uns als Nächstes passieren wird, obwohl ich weiß, Süße, dass es nicht deine Schuld ist. Nichts davon ist deine Schuld. Hörst du mich? Nicht. Deine. Schuld.« (S. 28) [*Rape Culture (von englisch rape „Vergewaltigung“, und culture „Kultur“) bezeichnet soziale Milieus oder Gesellschaften, in denen Vergewaltigungen und andere Formen sexualisierter Gewalt verbreitet sind und weitgehend toleriert oder geduldet werden.]

29 Essays, die weh tun müssen: Hinschauen, wo es am schwersten fällt

Olivia Grove am 22.11.2024
Bewertungsnummer: 2347788
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Das Mädchen, das ich früher war, haben diese Jungen getötet, aber sie haben mich nicht ganz getötet.« (S. 9) Ich möchte nicht viele Worte verlieren, aber möglichst viele Menschen dazu bringen, dieses Buch über Rape Culture* zu lesen. Auch wenn es im Bauch brodelt, einem übel wird, die Kehle sich zuschnürt und man kaum atmen kann – diese Essays reißen auch Nichtbetroffene mit. Sie zwingen zum Hinschauen und Mitfühlen, was viele lieber verdrängen würden. »Halb so schlimm« ist ein ungeschöntes, kompromissloses Leseerlebnis, das dich nicht unverändert zurücklässt. Roxane Gay zerreißt den Schleier des Schweigens über Rape Culture. »Irgendwann hatte ich endlich genug Menschen kennengelernt, hauptsächlich Frauen, die ihre schrecklichen Erlebnisse für halb so schlimm hielten, genau wie ich, obwohl sie eindeutig ganz schlimm waren.« (S. 11) Die Essays sind kraftvoll und mächtig. Sie sind roh, ungefiltert, ungeschliffen. Umwerfend berührend, unerträglich traurig, tief erschütternd. Hier geht es nicht nur um Vergewaltigungen als Akt selbst, sondern auch um alltägliche Mikroaggressionen wie anzügliche Bemerkungen, unerwünschte Berührungen oder das Herunterspielen sexualisierter Gewalt. Die alltäglichen, persönlichen Geschichten können bei Betroffenen Erinnerungen wecken. Doch sie ermutigen, den eigenen Erfahrungen nachzuspüren und Wut sowie Trauer Raum zu geben. »Irgendwie würde ich sie vor dem bewahren, was uns als Nächstes passieren wird, obwohl ich weiß, Süße, dass es nicht deine Schuld ist. Nichts davon ist deine Schuld. Hörst du mich? Nicht. Deine. Schuld.« (S. 28) [*Rape Culture (von englisch rape „Vergewaltigung“, und culture „Kultur“) bezeichnet soziale Milieus oder Gesellschaften, in denen Vergewaltigungen und andere Formen sexualisierter Gewalt verbreitet sind und weitgehend toleriert oder geduldet werden.]

29 Essays von Überlebenden…

CK aus Raum Stuttgart am 19.10.2024

Bewertungsnummer: 2895724

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

29 Essays von Überlebenden Die von der großartigen Roxane Gay herausgegebene Anthologie "Halb so schlimm - 29 Essays über Rape Culture" versammelt 29 unterschiedliche Lebensgeschichten von Überlebenden. Es gab hier nur einen Essay, der mir persönlich überhaupt nicht gefallen hat. Alle anderen Essays fand ich sehr gewinnbringend zu lesen. Ganz besonders tief bewegt haben mich folgende Beiträge: "Fragmente" von Aubrey Hirsch, "Wie wir lernen, Mädchen zu sein" von xTx, "Der Lebenszerstörer" von Nora Salem, "Floccinaucinihilipilification" von So Mayer, "Warum ich aufgehört habe" von Zoë Medeiros, "Das perfekte Bild" von Sharisse Tracey, "Endlich darüber hinwegkommen" von Stacey May Fowles, "Ernten, was die Rape Culture sät" von Elisabeth Fairfield Stokes und "Warum ich nicht Nein gesagt habe" von Elissa Bassist. "Wie du lernst ein Mädchen zu sein, entscheidet darüber, wie du als Frau sein wirst - eine Frau, die tief im Inneren nicht gut genug ist. Wertlos und befleckt." (aus "Wie wir lernen, Mädchen zu sein" von xTx) "Man kann leise weinen, oder man kann laut heulen. Man kann gedämpft schreien oder durchdringend schrill. Aber Achweigen ist nur Schweigen. Es klingt immer gleich, egal wie tief es ist. Es ist nichts, was man sehen könnte, vor allem wenn man nicht mehr in den Spiegel schaut. Wenn ich mich nicht ansehe, kann ich so tun, als hätte sich nichts verändert." (aus "Ernten, was die Rape Culture sät" von Elisabeth Fairfield Stokes) "Weil etwas mehr als der Hälfte der Bevölkerung regelmäßig erzählt wird, dass das, was passiert, nicht wahr sei oder keine so große Sache, wie sie draus machen." - "Weil es als gutes Benehmen gilt, sein Trauma zu unterdrücken." (aus "Warum ich nicht Nein gesagt habe" von Elissa Bassist) Das Buch ist einerseits nicht leicht zu lesen - Achtung, Triggerwarnung! Es wühlt so einiges in einem auf, was man vielleicht vergessen wollte... Andererseits ist es auch heilsam und wichtig, diese Überlebensberichte zu lesen (und auszusprechen!). Ich bin Roxane Gay sehr dankbar dafür, wie passend und gut sie die Essays für dieses Buch ausgewählt hat. Die kraftvollen und bewegenden Texte dieser Autor*innen werden sicher noch sehr lange in mir nachwirken. Eindeutige Leseempfehlung von mir!

29 Essays von Überlebenden…

CK aus Raum Stuttgart am 19.10.2024
Bewertungsnummer: 2895724
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

29 Essays von Überlebenden Die von der großartigen Roxane Gay herausgegebene Anthologie "Halb so schlimm - 29 Essays über Rape Culture" versammelt 29 unterschiedliche Lebensgeschichten von Überlebenden. Es gab hier nur einen Essay, der mir persönlich überhaupt nicht gefallen hat. Alle anderen Essays fand ich sehr gewinnbringend zu lesen. Ganz besonders tief bewegt haben mich folgende Beiträge: "Fragmente" von Aubrey Hirsch, "Wie wir lernen, Mädchen zu sein" von xTx, "Der Lebenszerstörer" von Nora Salem, "Floccinaucinihilipilification" von So Mayer, "Warum ich aufgehört habe" von Zoë Medeiros, "Das perfekte Bild" von Sharisse Tracey, "Endlich darüber hinwegkommen" von Stacey May Fowles, "Ernten, was die Rape Culture sät" von Elisabeth Fairfield Stokes und "Warum ich nicht Nein gesagt habe" von Elissa Bassist. "Wie du lernst ein Mädchen zu sein, entscheidet darüber, wie du als Frau sein wirst - eine Frau, die tief im Inneren nicht gut genug ist. Wertlos und befleckt." (aus "Wie wir lernen, Mädchen zu sein" von xTx) "Man kann leise weinen, oder man kann laut heulen. Man kann gedämpft schreien oder durchdringend schrill. Aber Achweigen ist nur Schweigen. Es klingt immer gleich, egal wie tief es ist. Es ist nichts, was man sehen könnte, vor allem wenn man nicht mehr in den Spiegel schaut. Wenn ich mich nicht ansehe, kann ich so tun, als hätte sich nichts verändert." (aus "Ernten, was die Rape Culture sät" von Elisabeth Fairfield Stokes) "Weil etwas mehr als der Hälfte der Bevölkerung regelmäßig erzählt wird, dass das, was passiert, nicht wahr sei oder keine so große Sache, wie sie draus machen." - "Weil es als gutes Benehmen gilt, sein Trauma zu unterdrücken." (aus "Warum ich nicht Nein gesagt habe" von Elissa Bassist) Das Buch ist einerseits nicht leicht zu lesen - Achtung, Triggerwarnung! Es wühlt so einiges in einem auf, was man vielleicht vergessen wollte... Andererseits ist es auch heilsam und wichtig, diese Überlebensberichte zu lesen (und auszusprechen!). Ich bin Roxane Gay sehr dankbar dafür, wie passend und gut sie die Essays für dieses Buch ausgewählt hat. Die kraftvollen und bewegenden Texte dieser Autor*innen werden sicher noch sehr lange in mir nachwirken. Eindeutige Leseempfehlung von mir!

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von Roxane Gay

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