Produktbild: Albrecht Weinberg - »Damit die Erinnerung nicht verblasst wie die Nummer auf meinem Arm«

Albrecht Weinberg - »Damit die Erinnerung nicht verblasst wie die Nummer auf meinem Arm« Eine wahre Geschichte vom Holocaust, dem Überleben und einem Versprechen, das die Zeit überdauert

14

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31110

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Abbildungen

farbige Illustrationen

Verlag

Penguin

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/2,6 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Schwarz / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11144-3

Beschreibung

Rezension

»Weinberg ist fast 100 Jahre alt und erzählt, wie er die Hoffnung nicht verlor, wie er den Glauben an das Gute nie aufgab. Es ist jede Mühe wert, den letzten Überlebenden des entsetzlichsten Menschheitsverbrechens zuzuhören. Die Größe, die aus ihren Berichten spricht, lehrt Demut und Resilienz gegenüber den Gefahren der Gegenwart.«

Produktdetails

Verkaufsrang

31110

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Abbildungen

farbige Illustrationen

Verlag

Penguin

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/2,6 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Schwarz / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11144-3

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Überwältigend

Joolte_hoert am 08.06.2026

Bewertungsnummer: 3161907

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für eine ergreifende, schockierende und gleichzeitig beeindruckende Biografie? Albrecht Weinberg ist 1925 in Leer geboren und Jude. Nicolas Büchse hat sich mit ihm getroffen und gemeinsam haben sie seine Lebensgeschichte niedergeschrieben. Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil ich in letzter Zeit mit großem Interesse Geschichten lese, die zur Zeit des Krieges spielen. Ich wollte mich mehr mit dem Thema auseinandersetzen. Die Geschichte hat mir nochmal von einer anderen Seite gezeigt, wie damals zwischen 1939 bis 1945 mit den Juden umgegangen wurde. Albrecht erzählt erst von unbeschwerten Tagen in seiner Kindheit. Der Kontakt mit seinen Onkeln und Tanten, sowie Cousinen und Cousins war stark ausgeprägt. Er war das jüngste Kind neben seinen zwei Geschwistern. Dieter war der älteste, und seine Schwester Friedel war nur ein Jahr älter als er selbst. Es wurde total anschaulich beschrieben, wie die drei Geschwister immer zusammenhielten, obwohl sie so viel durchgemacht haben. Niemand hat aufgegeben, sie waren allesamt so verdammt stark. Erst durften sie die Schule in Leer nicht mehr besuchen und wurden fortgeschickt. Der Judenhass war sehr extrem, und ich hatte mir bis dato noch gar kein so genaues Bild davon gemacht. Aber die Geschehnisse aus dem Konzentrationslagern von einem Überlebenden erzählt zu bekommen, war sehr besonders. Die Bilder bekomme ich alleine nur vom Lesen nicht mehr aus dem Kopf, wie mag es dann erst den Überlebenden gehen? Albrecht hat drei Konzentrationslager überlebt, darunter auch den Todesmarsch. Nach der Befreiung aus Bergen Belsen sind seine Schwester Friedel und er in die USA ausgewandert. Dort haben sie 60 Jahre zusammen gelebt. Sie waren immer zusammen und haben sich nicht allein gelassen. Nach einem Schlaganfall von Friedel sind die beiden wieder nach Deutschland zurückgekehrt, damit sich im Pflegeheim besser um sie gekümmert werden kann. Auch da ist Albrecht nie von ihrer Seite gewichen. Was mich mitunter am meisten beeindruckt hat, ist der Umstand, das Albrecht nach dem Tod seiner Schwester an Schulen Aufklärungsarbeit geleistet hat. Über zehn Jahre lang. Vorher hat er nie über die Geschehnisse seiner Kindheit gesprochen, aber mit der Hilfe seiner Pflegerin Gerda war ihm das möglich. Der Aufbau und Schreibstil sind unheimlich gut gelungen, trotz der schweren Thematik. Ihr müsst das Buch unbedingt selbst lesen, damit so etwas in Deutschland nicht mehr passiert. Albrecht Weinberg hat so viel erlebt und überlebt, dass reicht eigentlich für mehrere Leben.

Überwältigend

Joolte_hoert am 08.06.2026
Bewertungsnummer: 3161907
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für eine ergreifende, schockierende und gleichzeitig beeindruckende Biografie? Albrecht Weinberg ist 1925 in Leer geboren und Jude. Nicolas Büchse hat sich mit ihm getroffen und gemeinsam haben sie seine Lebensgeschichte niedergeschrieben. Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil ich in letzter Zeit mit großem Interesse Geschichten lese, die zur Zeit des Krieges spielen. Ich wollte mich mehr mit dem Thema auseinandersetzen. Die Geschichte hat mir nochmal von einer anderen Seite gezeigt, wie damals zwischen 1939 bis 1945 mit den Juden umgegangen wurde. Albrecht erzählt erst von unbeschwerten Tagen in seiner Kindheit. Der Kontakt mit seinen Onkeln und Tanten, sowie Cousinen und Cousins war stark ausgeprägt. Er war das jüngste Kind neben seinen zwei Geschwistern. Dieter war der älteste, und seine Schwester Friedel war nur ein Jahr älter als er selbst. Es wurde total anschaulich beschrieben, wie die drei Geschwister immer zusammenhielten, obwohl sie so viel durchgemacht haben. Niemand hat aufgegeben, sie waren allesamt so verdammt stark. Erst durften sie die Schule in Leer nicht mehr besuchen und wurden fortgeschickt. Der Judenhass war sehr extrem, und ich hatte mir bis dato noch gar kein so genaues Bild davon gemacht. Aber die Geschehnisse aus dem Konzentrationslagern von einem Überlebenden erzählt zu bekommen, war sehr besonders. Die Bilder bekomme ich alleine nur vom Lesen nicht mehr aus dem Kopf, wie mag es dann erst den Überlebenden gehen? Albrecht hat drei Konzentrationslager überlebt, darunter auch den Todesmarsch. Nach der Befreiung aus Bergen Belsen sind seine Schwester Friedel und er in die USA ausgewandert. Dort haben sie 60 Jahre zusammen gelebt. Sie waren immer zusammen und haben sich nicht allein gelassen. Nach einem Schlaganfall von Friedel sind die beiden wieder nach Deutschland zurückgekehrt, damit sich im Pflegeheim besser um sie gekümmert werden kann. Auch da ist Albrecht nie von ihrer Seite gewichen. Was mich mitunter am meisten beeindruckt hat, ist der Umstand, das Albrecht nach dem Tod seiner Schwester an Schulen Aufklärungsarbeit geleistet hat. Über zehn Jahre lang. Vorher hat er nie über die Geschehnisse seiner Kindheit gesprochen, aber mit der Hilfe seiner Pflegerin Gerda war ihm das möglich. Der Aufbau und Schreibstil sind unheimlich gut gelungen, trotz der schweren Thematik. Ihr müsst das Buch unbedingt selbst lesen, damit so etwas in Deutschland nicht mehr passiert. Albrecht Weinberg hat so viel erlebt und überlebt, dass reicht eigentlich für mehrere Leben.

Unfassbar trauriges Buch, was alle Menschen gelesen haben müssten

Bewertung am 16.10.2025

Bewertungsnummer: 2627849

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat mich zutiefst berührt. Schon nach den ersten Seiten wurde mir klar, dass es sich nicht nur um eine Geschichte handelt, sondern um ein Stück Menschheitsgeschichte, das uns alle betrifft. Ich finde, jeder Mensch sollte dieses Buch gelesen haben, um zu verstehen, wie wichtig Erinnern ist. Während des Lesens hatte ich Tränen in den Augen so sehr, dass ich zeitweise die Buchstaben kaum noch erkennen konnte. Die Schilderungen sind so ehrlich, so schonungslos und gleichzeitig so menschlich, dass sie tief unter die Haut gehen. Ich danke Herrn Weinberg von Herzen, dass er den Mut hatte, seine Erinnerungen mit uns zu teilen. Dieses Buch hat mich nachhaltig verändert. Worte reichen kaum aus, um auszudrücken, was ich beim Lesen empfunden habe Trauer, Mitgefühl, Dankbarkeit und tiefen Respekt. Ein Buch, das man nicht vergisst so wie die Erinnerungen, die es bewahren möchte.

Unfassbar trauriges Buch, was alle Menschen gelesen haben müssten

Bewertung am 16.10.2025
Bewertungsnummer: 2627849
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat mich zutiefst berührt. Schon nach den ersten Seiten wurde mir klar, dass es sich nicht nur um eine Geschichte handelt, sondern um ein Stück Menschheitsgeschichte, das uns alle betrifft. Ich finde, jeder Mensch sollte dieses Buch gelesen haben, um zu verstehen, wie wichtig Erinnern ist. Während des Lesens hatte ich Tränen in den Augen so sehr, dass ich zeitweise die Buchstaben kaum noch erkennen konnte. Die Schilderungen sind so ehrlich, so schonungslos und gleichzeitig so menschlich, dass sie tief unter die Haut gehen. Ich danke Herrn Weinberg von Herzen, dass er den Mut hatte, seine Erinnerungen mit uns zu teilen. Dieses Buch hat mich nachhaltig verändert. Worte reichen kaum aus, um auszudrücken, was ich beim Lesen empfunden habe Trauer, Mitgefühl, Dankbarkeit und tiefen Respekt. Ein Buch, das man nicht vergisst so wie die Erinnerungen, die es bewahren möchte.

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Albrecht Weinberg - »Damit die Erinnerung nicht verblasst wie die Nummer auf meinem Arm«

von Nicolas Büchse

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