Babettes Gastmahl
Erzählung. Kommentierte Neuübersetzung von Ulrich Sonnenberg, mit einem Nachwort von Erik Fosnes Hansen - Penguin Edition (Deutsche Ausgabe) – Klassiker einfach lesen
Eine literarische Feier der Genussfreude, der Gastfreundschaft und der Generosität wahren Künstlertums Die Französin Babette hat es ins nordnorwegische Dörfchen Berlevaag verschlagen, wo sie ihren Dienst im Haushalt der Pfarrerstöchter Philippa und Martine tut und tagsaus, tagein Brotsuppe und Stockfisch zubereitet. Denn ihre Herrinnen ahnen nicht, welches Talent in ihr schlummert: Menschen mit ihren Kochkünsten glücklich zu machen. Babette war ehemals die gefeierte Meisterköchin eines Gourmettempels, des Pariser «Café Anglais». Doch für Schwelgereien und sublime Genüsse hat im hohen pietistischen Norden niemand einen Sinn. Bis Babette eines Tages in der Lotterie gewinnt und die Gemeinde zu einem echt französischen Festmahl lädt. Endlich kann sie beweisen, dass Gaumenfreuden Wunder wirken – und das selbst bei überzeugten Asketen und Kostverächtern. PENGUIN EDITION. Zeitlos, kultig, bunt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
5/5
09.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Babettes Gastmahl
eindrucksvoll erzählt, so dass beim Lesen Personen und ihre Umgebung zu inneren Bildern werden
das Buch ist aufwendig gebunden und die Erläuterungen zum Inhalt sind interessant und wissenswert
MaWiOr
aus Halle
5/5
11.03.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Französin Babette, daheim…
Die Französin Babette, daheim eine Spitzenköchin, hat es in das norwegische Dörfchen Berlevaag verschlagen, wo sie seit Jahren ihren Dienst im Haushalt der beiden Pfarrerstöchter Philippa und Martine erledigt. Ihre Herrinnen wissen nicht, über welche Talente Babette eigentlich verfügt. Im hohen pietistischen Norden hat kaum jemand Interesse an Gourmetgenüssen. Hier muss Babette meist Stockfisch und Brotsuppe zubereiten. Doch eines Tages ergibt sich die Gelegenheit, dass Babette ihre Kochkünste zeigen kann. Sie hat in der Lotterie gewonnen und lädt die beiden Damen und eine Handvoll Gäste zu einem echten französischen Festmahl ein. Mit ihrer lukullischen Verführungskunst begeistert sie die Gäste mit einem meisterhaften und romantischen Dinner. Mit der anrührenden Erzählung ist Tania Blixen ein literarisches Glanzstück gelungen. Im Mittelpunkt stehen die Gäste, die mit effektiven Beschreibungen vorgestellt werden. Auch die Jugend von Philippa und Martine wird skizziert. Am Ende gibt Babette ihr Geheimnis preis: „Ich bin eine große Künstlerin“, doch sie beschwert sich nicht, nicht einen Moment. Fazit: eine unbedingt empfehlenswerte Lektüre. Zwei Stunden Lesespaß sind garantiert.
J. Kaiser
5/5
13.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Grossartiges Buch
Klapptext: Die Französin Babette hat es ins norwegische Dörfchen Berlevaag verschlagen, wo sie jahrein, jahraus ihren Dienst im Haushalt der Pfarrerstöchter versah.
Fazit: Das Cover mit der Hauptperson im Vordergrund hat mir gut gefallen. Sie arbeitet im Haushalt und ihre Herrin wusste nichts von dem Kochtalent von Babettes. Hier im Norden macht man sich nicht so viel Gedanken um das Essen wie in Frankreich. Das Änderte sich, als sie in der Lotterie gewann. Der Leser findet sich sehr schnell in der Geschichte zurecht. Es ist interessant zu lesen wie die Dorfgemeinschaft mit dieser Einladung zu diesem Mahl auftauen. Es ist ein Buch, dass man verschlingt, so gut ist es geschrieben. Das Lesen ist unterhaltsam und macht Spass. Die Überraschung ist. Dass auch die Norweger nicht nur ihr Knäckebrot lieben. Sondern auch andere Genüsse nicht abgeneigt sind. Das Buch empfehle ich gerne.
ein Wintermärchen Wir befinden uns in Nordnorwegen bei zwei Schwestern, Martine und Phlippa, die von ihrem Vater, dem Propst der Gemeinde, nach den Reformatoren Luther und Melanchton benannt wurden. Die Schwester werden mit ihren Verehrern nicht warm, doch einer von ihnen sendet aus Paris das Hausmädchen Babette. Die nur 62 Seite lange Novelle erhält eine Wendung, als Babette bei der Lotterie gewinnt. Anstatt die Einöde zu verlassen, veranstaltet sie ein Fest für die tief verschneite Gemeinde, bei dem nicht das exquisite Essen, sondern die Gäste im Mittelpunkt stehen. Sie lassen sich das gute Essen nicht anmerken. Mit dem Gastmahl ist der Gewinn verbraucht, was Babette nicht stört, weil sie eine Künstlerin ist. Erst dann habe ich gemerkt, dass auf die Novelle 6 Seiten Anmerkungen folgen, die aber viele Bibelstellen erklärt, die ich auch so kannte. Aber bei den französischen Gerichten haben sie geholfen. Den Anmerkungen folgt ein gut lesbares Nachwort, wobei ich nicht weiß, ob ich es nicht besser vorher gelesen hätte. Auch wenn einige von Weltliteratur schwärmen, bekommt das Büchlein von mir 4 Sterne, weil der unbedingte Anlass fehlt, das Werk zu lesen. Es ist aber nette Unterhaltung für ein bis zwei Tage.
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