Produktbild: Babettes Gastmahl
Band 31

Babettes Gastmahl Erzählung. Kommentierte Neuübersetzung von Ulrich Sonnenberg, mit einem Nachwort von Erik Fosnes Hansen - Penguin Edition (Deutsche Ausgabe) – Klassiker einfach lesen

Aus der Reihe Penguin Edition
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13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44292

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/1,5 cm

Gewicht

141 g

Farbe

Mandarine / Elfenbein

Originaltitel

Babettes gæstebud

Übersetzt von

Ulrich Sonnenberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11138-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44292

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/1,5 cm

Gewicht

141 g

Farbe

Mandarine / Elfenbein

Originaltitel

Babettes gæstebud

Übersetzt von

Ulrich Sonnenberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11138-2

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    09.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Babettes Gastmahl

    eindrucksvoll erzählt, so dass beim Lesen Personen und ihre Umgebung zu inneren Bildern werden das Buch ist aufwendig gebunden und die Erläuterungen zum Inhalt sind interessant und wissenswert

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    11.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Französin Babette, daheim…

    Die Französin Babette, daheim eine Spitzenköchin, hat es in das norwegische Dörfchen Berlevaag verschlagen, wo sie seit Jahren ihren Dienst im Haushalt der beiden Pfarrerstöchter Philippa und Martine erledigt. Ihre Herrinnen wissen nicht, über welche Talente Babette eigentlich verfügt. Im hohen pietistischen Norden hat kaum jemand Interesse an Gourmetgenüssen. Hier muss Babette meist Stockfisch und Brotsuppe zubereiten. Doch eines Tages ergibt sich die Gelegenheit, dass Babette ihre Kochkünste zeigen kann. Sie hat in der Lotterie gewonnen und lädt die beiden Damen und eine Handvoll Gäste zu einem echten französischen Festmahl ein. Mit ihrer lukullischen Verführungskunst begeistert sie die Gäste mit einem meisterhaften und romantischen Dinner. Mit der anrührenden Erzählung ist Tania Blixen ein literarisches Glanzstück gelungen. Im Mittelpunkt stehen die Gäste, die mit effektiven Beschreibungen vorgestellt werden. Auch die Jugend von Philippa und Martine wird skizziert. Am Ende gibt Babette ihr Geheimnis preis: „Ich bin eine große Künstlerin“, doch sie beschwert sich nicht, nicht einen Moment. Fazit: eine unbedingt empfehlenswerte Lektüre. Zwei Stunden Lesespaß sind garantiert.

  • J. Kaiser

    5/5

    13.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grossartiges Buch

    Klapptext: Die Französin Babette hat es ins norwegische Dörfchen Berlevaag verschlagen, wo sie jahrein, jahraus ihren Dienst im Haushalt der Pfarrerstöchter versah. Fazit: Das Cover mit der Hauptperson im Vordergrund hat mir gut gefallen. Sie arbeitet im Haushalt und ihre Herrin wusste nichts von dem Kochtalent von Babettes. Hier im Norden macht man sich nicht so viel Gedanken um das Essen wie in Frankreich. Das Änderte sich, als sie in der Lotterie gewann. Der Leser findet sich sehr schnell in der Geschichte zurecht. Es ist interessant zu lesen wie die Dorfgemeinschaft mit dieser Einladung zu diesem Mahl auftauen. Es ist ein Buch, dass man verschlingt, so gut ist es geschrieben. Das Lesen ist unterhaltsam und macht Spass. Die Überraschung ist. Dass auch die Norweger nicht nur ihr Knäckebrot lieben. Sondern auch andere Genüsse nicht abgeneigt sind. Das Buch empfehle ich gerne.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    04.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Strenggläubigkeit, Genuss und Kunst...

    Die Französin Babette hat es ins nordnorwegische Dörfchen Berlevaag verschlagen, wo sie ihren Dienst im Haushalt der Pfarrerstöchter Philippa und Martine tut und tagsaus, tagein Brotsuppe und Stockfisch zubereitet. Denn ihre Herrinnen ahnen nicht, welches Talent in ihr schlummert: Menschen mit ihren Kochkünsten glücklich zu machen. Babette war ehemals die gefeierte Meisterköchin eines Gourmettempels, des Pariser «Café Anglais». Doch für Schwelgereien und sublime Genüsse hat im hohen pietistischen Norden niemand einen Sinn. Bis Babette eines Tages in der Lotterie gewinnt und die Gemeinde zu einem echt französischen Festmahl lädt. Endlich kann sie beweisen, dass Gaumenfreuden Wunder wirken – und das selbst bei überzeugten Asketen und Kostverächtern.Jenseits der realistischen Lesart offenbart Blixens Erzählung eine parabelhafte Botschaft: die der Erhöhung des Menschen durch die Kunst. (Klappenext) Zugegeben, dies ist mein erstes Buch von Tania Blixen (1885-1962) - noch nicht einmal ihren berühmten Memoirenband “Jenseits von Afrika” habe ich gelesen, wohl aber vor Urzeiten die Verfilmung gesehen mit Meryl Streep und Robert Redford. Nun also eine parabelhafte Erzählung, die 1958 erstmals erschien, gerade einmal gut 60 Seiten lang, hier noch ergänzt um Anmerkungen und ein fast ebenso langes Nachwort von Erik Fosnes Hansen. Eine Erzählung, die sogar ebenfalls verfilmt wurde (“Babettes Fest”, 1988), wodurch der Status als “Klassiker” sicherlich noch einmal untermauert wurde. Die Handlung spielt zwischen 1871 und 1885 in Berlevåg, einem kleinen Ort sehr weit nördlich in Norwegen, weitestmöglich entfernt von allem, was mit Zivilisation oder urbanem Leben zu tun hat. Zwischen Berlevåg und dem Nordpol gibt es nur noch das Meer, karger, trister und kälter geht es kaum. In dieser Abgeschiedenheit hat einst ein Probst eine fromme kirchliche Sekte gegründet, er selbst ist schon längst gestorben, doch seine Anhänger sowie seine beiden unverheirateten Töchter sind noch immer in strengem Glauben vereint. Philippa und Martine leben ganz im Sinne ihres Vaters: keusch, arm, bescheiden, und stets mit offenem Ohr für die Belange der Gemeinde und der Armen. Für jede der Töchter gab es einst einen Verehrer, doch mussten letztlich beide unverrichteter Dinge wieder abziehen. Der Dienst an Gott und den Armen war wichtiger. Dennoch spielen die abgewiesenen Verehrer auch bei der Handlung um die titelgebende Babette noch eine Rolle. Als Babette eines Tages im Jahr 1871 erschöpft an die Tür von Martine und Philippa klopft und auf der Schwelle ohnmächtig zusammenbricht, erklärt einer der Veehrer in einem Brief an die Schwestern, was es mit der Ankunft der jungen Frau auf sich hat. Sie musste aus Paris fliehen aufgrund der Ereignisse um die Pariser Kommune während des Deutsch-Französischen Krieges: Babettes Mann und Sohn wurden bei den Unruhen erschossen, sie selbst hat alles verloren und auch ihr Leben war bedroht. In dem einstigen Verehrer einer der Schwestern hat sie einen Fürsprecher gefunden, und so landet Babette schließlich per Schiff im abgelegenen Berlevåg. Der Schlusssatz des Briefes erklärt schließlich lapidar: Babette kann kochen, weshalb die Schwestern beschließen, die Französin als Magd aufzunehmen und sich von ihr mit Stockfisch und Brot bekochen zu lassen. Vierzehn Jahre später erfährt Babette durch einen Brief, dass sie in der Lotterie gewohnnen hat: 10.000 Francs. Eine gewaltige Summe, und Babette bittet darum, als Dankeschön für ihr gewährtes Asyl und zu Ehren des hundertsten Geburtstags des verstorbenen Probstes ein französisches Gastmahl ausrichten zu dürfen. Martine und Philippa mögen ihr den Wunsch nicht abschlagen, doch als sie die umfassenden Vorbereitungen für das Fest beobachten, wird ihnen doch mulmig zumute. Sie warnen ihre strenggläubigen Gäste vor, verzweifelt fast, was da auf sie zukommen mag, und diese Gäste beschließen, das Essen nicht zu kommentieren, um ihre Gastgeberinnen nicht in Verlegenheit zu bringen. Tatsächlich steht in der Erzählung weniger das Essen selbst im Vordergrund - es wird gerade einmal von drei Gängen verraten, was es gibt, die restlichen Gänge werden nicht gesondert erwähnt, und auch die Zubereitung der exquisiten Speisen findet im Verborgenen hinter der verschlossenen Küchentür statt, ohne dass die Lesenden einen Blick darauf werfen können. Worauf die Autorin die Aufmerksamkeit lenken möchte, sind lt. Nachwort die Gäste selbst sowie die große Künstlerin, Babette. Ein eher zufällig hinzugekommener Gast (ein schwedischer General und eben jener zweite seinerzeit abgewiesene Verehrer) erkennt die Großartigkeit der Speisen und glaubt, seinen Sinnen nicht trauen zu können. Pariser Haute Cuisine in dieser Einöde am Rande der Welt? Alle anderen jedoch essen sich wie vereinbart stoisch durch die Gänge und versuchen sich unbeeindruckt zu geben - doch vergebens. Dieses Gastmahl verändert die Menschen, sicherlich auch mit Hilfe der exquisiten alkoholischen Getränke, vor allem aber durch die Kochkunst Babettes. Das einzigartige Gefühl von absolutem Genuss und Erhebung. Da steht niemand unbeeindruckt vom Tisch auf. Klug konzipiert, mit keinem überflüssigen Wort oder unnötigen Ablenkungen skizziert Tania Blixen die Geschehnisse und den harschen Kontrast zwischen Strenggläubigkeit und Armut auf der einen Seite, Genuss und Kunst auf der anderen - und Babettes Kochkunst als Brückenschlag zwischen beiden Welten. Hier ist jedes Wort wohlgesetzt, und doch lässt sich die Erzählung flüssig lesen, durchsetzt mit feindosiertem Humor. Das ergänzende Nachwort weist zudem auf zu beachtende Details hin, was ich als hilfreich empfand. Alles in allem eine gelungene Neuauflage des Klassikers, und bei Gelegenheit werde ich mir sicher auch die Verfilmung anschauen.   © Parden

  • Juti

    aus HD

    4/5

    11.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein Wintermärchen Wir…

    ein Wintermärchen Wir befinden uns in Nordnorwegen bei zwei Schwestern, Martine und Phlippa, die von ihrem Vater, dem Propst der Gemeinde, nach den Reformatoren Luther und Melanchton benannt wurden. Die Schwester werden mit ihren Verehrern nicht warm, doch einer von ihnen sendet aus Paris das Hausmädchen Babette. Die nur 62 Seite lange Novelle erhält eine Wendung, als Babette bei der Lotterie gewinnt. Anstatt die Einöde zu verlassen, veranstaltet sie ein Fest für die tief verschneite Gemeinde, bei dem nicht das exquisite Essen, sondern die Gäste im Mittelpunkt stehen. Sie lassen sich das gute Essen nicht anmerken. Mit dem Gastmahl ist der Gewinn verbraucht, was Babette nicht stört, weil sie eine Künstlerin ist. Erst dann habe ich gemerkt, dass auf die Novelle 6 Seiten Anmerkungen folgen, die aber viele Bibelstellen erklärt, die ich auch so kannte. Aber bei den französischen Gerichten haben sie geholfen. Den Anmerkungen folgt ein gut lesbares Nachwort, wobei ich nicht weiß, ob ich es nicht besser vorher gelesen hätte. Auch wenn einige von Weltliteratur schwärmen, bekommt das Büchlein von mir 4 Sterne, weil der unbedingte Anlass fehlt, das Werk zu lesen. Es ist aber nette Unterhaltung für ein bis zwei Tage.

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