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Tochter des Regenwaldes Meine Wurzeln, mein Volk und unser Kampf gegen die Zerstörung unserer Heimat - Reese Witherspoon Book Club Pick

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38665

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.06.2024

Abbildungen

mit Bildteil

Verlag

Heyne

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,8/14,5/4,2 cm

Gewicht

567 g

Farbe

Karamell / Cognac

Originaltitel

We Will Not Be Saved

Übersetzt von

Elisabeth Schmalen + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-21836-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38665

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.06.2024

Abbildungen

mit Bildteil

Verlag

Heyne

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,8/14,5/4,2 cm

Gewicht

567 g

Farbe

Karamell / Cognac

Originaltitel

We Will Not Be Saved

Übersetzt von

  • Elisabeth Schmalen
  • Katharina Uhlig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-21836-9

Herstelleradresse

Heyne Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    20.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges Buch

    Ein wichtiges Buch Mich faszinieren andere Kulturen und Lebensgewohnheiten schon immer. Als Kind fand ich es spannend zu sehen, dass nicht alle leben wie wir. In einer Wohnung und mit fließendem Wasser aus der Wand. Das es Menschen gibt, die “anders” leben. Daher wollte ich gern die Geschichte von Nemonte Nenquimo lesen. Sie beginnt in ihrer Kindheit in Ecuador. Sie wird in den Stamm der Waorani im Regenwald hineingeboren. Schon dort gibt es eine Frau, die den dort lebenden Menschen das Christentum näher bringen möchte. Das zieht sich durch ihre Kindheit und Jugend und doch sind es ihre eigenen Wurzeln, die immer stärker sind. Wegen ihres Einsatzes wird Nemonte Nenquimo schließlich von den indigenen Völkern vom Stamm der Waorani zur Präsidentin gewählt, und 2019 gelingt ihr ein spektakulärer Sieg gegen die Ölkonzerne und die ecuadorianische Regierung, der über 200.000 Hektar Regenwald vor der Zerstörung schützt. Nemonte nimmt und mit in ihre Welt und ich war und bin immer noch fasziniert. Sie beschreibt klar und deutlich, aber auch emotional, was sie erlebt hat. Wie sie sich ein Kleid gewünscht hat und das nur bekam, weil sie in die Kirche ging. Alles hat seinen Preis. Das hat sie schon in jungen Jahren lernen müssen. Umso toller ist es, wie sie es geschafft hat, für sich und ihr Volk einzustehen. Ihre Heimat zu schützen und sich nicht klein zu machen. Für manche Leser sicher gut zu wissen - es ist im Grunde zwar eine Biographie/Sachbuch, doch ist es als Roman verfasst und somit wirklich flüssig zu lesen. Das einzige, was ich mir anders gewünscht hätte - die Kapitel und Abschnitte wurden einfach durchnummeriert. Hier hätte ich mir wenigstens ein kleines Schlagwort zur Orientierung gewünscht. Dass nun auch dieses Buch erscheint , ist ein weiterer Meilenstein, um ihre Worte und Erlebnisse Menschen zugänglich zu machen. Wir alle sollten mehr auf unsere Natur achten. Wir haben nämlich nur diese eine. ISBN: 978-3453218369 Umfang: 400 Seiten Autorin: Nemonte Nenquimo Verlag: Heyne Erscheinungsdatum: 12.06.2024

  • Bewertung

    5/5

    08.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr bewegend

    Ein wundervolles Buch! Es ist kaum zu ertragen was den Waorani, speziell Nemonte, aber auch anderen indigenen Völkern passiert ist. Eine große Mahnung an uns alle unsere Natur besser zu schützen.

  • Lia48

    5/5

    01.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Christen vs. indigene Waorani im Regenwald - eine Frau kämpft für ihr Volk

    „Eine Geschichte, die niemand erzählt, stirbt.“ ---- INHALT: Nemonte Nenquimo wächst im Regenwald Ecuadors im Stamm der Waorani heran. Hier lebt sie mit ihrer Familie im Dorf Toñampare im Einklang mit der Natur, mit den Tieren, Pflanzen sowie mit dem Wissen und den Geheimnissen ihrer Ahnen. Sie vertrauen auf die Kräfte der Schamanen und Pflanzen, auf die Weisheit und Erfahrung der Ältesten und sie spüren die Seelen ihrer Vorfahren, die als Geisterjaguare in den Wäldern leben und dort zu ihnen sprechen. Gleichzeitig wird das Dorf seit Jahren von einer weißen, christlichen Missionarin geleitet, die aus der Zivilisation stammt und die Einwohner mit Geschenken lockt, oder ihnen medizinische Hilfe anbietet, wenn sie im Gegenzug sonntags ihren Gottesdienst besuchen. Rachel verabscheut deren indigene Kultur, versucht die Menschen zum christlichen Glauben zu führen, ihnen Kleidung und christliche Namen aufzudrängen, sie von ihren Traditionen und ihrer spirituellen Lebensweise zu trennen, damit sie „Erlösung“ finden können. Dass vor Jahren so viele der Leute an Polio gestorben sind, war ihrer Meinung nach der Zorn und die Strafe Gottes für den fehlenden Glauben an „Wengongi“ – den Gott der Christen. Mit 14 Jahren verlässt Nemonte zum Missfallen ihrer Familie, das erste Mal den Regenwald, besucht eine christliche Schule und wird schließlich zur Mission ausgebildet. Doch dabei gerät sie an weiße Christen, die ihr im angeblichen Namen Gottes viel Leid zufügen. „Gott hatte bestimmte Vorstellungen davon, wie ich sein sollte. Er wollte, dass ich es ihm recht machte, und wenn ich mich weigerte, belehrte mich das Paddel eines Besseren.“ „Den Großteil meines Lebens war ich den weißen Leuten gefolgt. Ich hatte mir für sie die Zähne rausreißen lassen. Ich hatte mein Zuhause für sie verlassen. Sie hatten Hoffnungen und Träume in mir geweckt und mich gebrochen zurückgelassen.“ Nemonte sehnt sich immer mehr nach der Geborgenheit ihrer Familie und nach dem gewohnten Leben im Regenwald zurück. Aber würden ihre Eltern sie überhaupt zurücknehmen, nachdem sie solche „Schande“ über sie gebracht hatte? Schließlich folgt Nemonte dem Ruf ihrer Ahnen, setzt sich für ihr Volk ein, wird Anführerin des Stammes der Waorani, findet ihre Berufung und wird zur erfolgreichen Aktivistin, die gegen mächtige Ölkonzerne kämpft, welche Kriege auslösen, die Gewässer vergiften und den Regenwald zerstören. „Die Weißen zerstören den Wald, weil sie ihn nicht kennen (…). Es ist leicht, etwas zu zerstören, über das man nichts weiß.“ ---- MEINUNG: Wow, was für ein intensives Buch, was für eine starke Frau, was für eine eindrückliche, autobiografische Geschichte! Es fällt mir schwer, hier die richtigen Worte zu finden. Zu Beginn lernt man erst einmal etwas über die Lebenswelt der indigenen Waorani kennen. Da ich vorher noch nie etwas über sie gelesen hatte und sie so fernab von jeder Zivilisation leben, fand ich dies sehr interessant, auch wenn der Spannungsbogen hier etwas geringer ausgeprägt ist. Mit der Zeit erfährt man immer mehr über ihre Kultur und Traditionen. Man spürt das Misstrauen der Einwohner gegenüber den Weißen. Verständlich, nachdem so viele von ihnen vor Jahren getötet wurden und als ihnen die weiße Rachel eine andere Kultur und Religion aufzwingen möchte. Diese Scheinheiligkeit und das Verhalten mancher Missionare, fand ich schmerzhaft, zu lesen. Wie muss es sich anfühlen, wenn einem so vieles, was die eigene Identität betrifft, für schlecht empfunden und/ oder weggenommen wird? Wie, wenn man als Mutter eines kranken Kindes damit erpresst wird, dass man nur Hilfe bekommen wird, wenn man dafür die Kirche besucht? Wie, wenn die Abbildung des Teufels in der Sonntagsschule dem eigenen schwarzen Großvater ähnelt, während Gott weiß dargestellt wird? Wie, wenn einem Angst vor einem zornigen und strafenden Gott gemacht wird? Wie, wenn die eigenen Bemühungen nie genug sind? Wie, wenn Missionare das Vertrauen junger Leute missbrauchen, Grenzen überschreiten, sich an Kindern vergehen und Gewalt als „Gottes Hand“ rechtfertigen? Mit der Zeit hatte ich immer mehr Mitgefühl für Nemonte und habe sehr mit ihr mitgefiebert. Ich konnte ihre Zerrissenheit spüren und ihr Wanken bzgl. ihrer Identität gut nachvollziehen. („War es möglich, zwischen den Welten zu leben, zwischen den Sprachen, zwischen Vergangenheit und Zukunft?“) Umso bemerkenswerter ist die Entwicklung, die sie gegen Ende an den Tag legt, wie sie schließlich für ihre Wurzeln, Rechte und für die Erhaltung des Regenwaldes kämpft und wie sie sich für ihr Volk starkmacht. Durch die vielen Wörter auf Wao Tededo, zahlreiche unbekannte Namen und Orte, Tiere, Pflanzen und andere Fremdwörter, war dies für mich kein Buch, das man eben mal durchliest. Eine Liste mit Erklärungen bzw. Übersetzungen wäre hilfreich gewesen. Die Themen unter die Haut. Man muss sich daher schon etwas Zeit für die Lektüre nehmen, aber es lohnt sich! Die Aussagen und Gedanken der Protagonistin am Anfang entsprachen meinem Empfinden nach nicht denen einer 6-Jährigen – da bin ich immer empfindlich. Doch das Buch enthält so viele starke Inhalte, dass ich darüber überwiegend hinwegsehen kann. Ich musste mir immer wieder klarmachen, dass dies die reale Geschichte einer starken Frau darstellt und keine fiktive Handlung! Das Leben schreibt oftmals die eindrücklichsten Geschichten! ---- FAZIT: Eine unbedingte Leseempfehlung für eine wirklich starke, autobiografische Geschichte über das Leben zwischen zwei Welten, der heutigen Anführerin der indigenen Waorani! 4,5-5/5 Sterne und ein Jahreshighlight! ---- C. N.: V. a. Se*ueller & religiöser Missb*auch, Bestrafung in Form von physischer Gewalt, Rassismus

  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    5/5

    27.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Top aktuell! Bewegend, eine wichtige Stimme!

    **** Worum geht es? & Mein Eindruck **** Ein Buch über das man nicht viel sagen muss, denn meiner Ansicht nach, sollte man es einfach lesen! Es ist die Geschichte von Nemonte und Mitch, aber vor allem die Geschichte aller indigenen Völker, im Regenwald oder sonst wo auf der Welt. Es ist ein Statement, ein Kampf der Möglichkeiten eröffnet und der Einblick in eine Lebensweise, die uns hoffentlich noch besseres lehren wird. Es ist ein beeindruckendes Buch. Die Bilder in der Mitte lassen es erst so richtig real werden und ich möchte einfach Danke sagen. Danke für diese Worte, für diese Erzählung und diese reflektierten Einblicke und Emotionen. Ich habe viel gelernt und werde dieses Buch nicht vergessen. **** Empfehlung? **** Wer etwas über das Leben indigener Völker, vor allem in Ecuador, lernen möchte, sollte dieses Buch lesen. Eine absolute Bereicherung.

  • buecherwurm_01

    aus Heinsberg

    5/5

    29.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine indigene Lebensgeschichte

    Nemonte wächst im Regenwald Ecuadors im Schoße ihrer großen Familie auf. Veränderungen zeichnen sich ab, als die Missionare in die Region kommen und ein anderes Leben predigen. Davon beeindruckt, wendet sie sich von ihrer Familie ab und geht in die sogenannte Zivilisation. Sie lernt Mitglieder anderer indigener Stämme und deren Probleme mit den Ölkonzernen kennen. Als ihr Volk davon bedroht wird, startet sie einen Kampf gegen das Verramschen ihrer Heimat durch die Regierung, gegen die Ölbohrungen und ihre Konsequenzen. Sie überdenkt auch ihr Leben und ihre Beziehung zur Familie. Das Buch hat mich tief beeindruckt, nachdenklich gestimmt sowie in eine mir unbekannte Welt und Kultur eintauchen lassen. Beschaulich, aber ehrlich erzählt, hat diese Reise mit Nemonte und ihren Erlebnissen meine Sicht auf einige Dinge der Welt verändert, ich konnte davon lernen. Es lohnt sich immer, genauer hinzuschauen und zu reagieren. Das Cover ist auffällig und erregt die Aufmerksamkeit, die das Buch verdient. Nachdem ich es gelesen habe, ist der Buchtitel nochmal eindrucksvoller, denn er trifft exakt zu. Gerne empfehle ich dieses Buch mit seiner beeindruckenden Erzählweise an der Realität interessierten Lesern.

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