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»Heuss weiß es und billigt es« Die erstaunliche Geschichte der Bundespräsidenten und ihrer Ausspähung durch die DDR-Staatssicherheit - Theodor Heuss, Heinrich Lübke, Gustav Heinemann, Walter Scheel, Karl Carstens, Richard von Weizsäcker

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.04.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/3,8 cm

Gewicht

531 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-21804-8

Beschreibung

Rezension

»Schwan gehört zu den besten Kennern unserer Zeitgeschichte ... Die Analyse der Archivunterlagen gelingt ihm so spannend, dass sie sich wie ein politischer Roman liest.« ("Das Parlament")
»Er befördert einige Informationen zu Tage, die nicht so bekannt sind (...) Sehr spannend, weil es eine Perspektive ist, die man sonst nicht hat.« ("Deutschlandfunk Kultur Buchkritik, Hans von Trotha")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.04.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/3,8 cm

Gewicht

531 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-21804-8

Herstelleradresse

Heyne Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Heribert Schwan hat gut…

BücherändernLeben aus Alt Ruppin am 24.04.2024

Bewertungsnummer: 2912577

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heribert Schwan hat gut recherchiert . . . Der Autor ist mir seit Jahrzehnten gut bekannt. Vor vielen Jahrzehnten bereits habe ich jeden Morgen im tiefen Mecklenburg gesessen, den verbotenen Deutschlandfunk angemacht um der täglichen Rubrik mit Heribert Schwan "Aus Ostberliner Zeiungen" zu lauschen. Schwan versetzte mich öfter in den Aha-Modus, ganz sicher auch viele andere DDR-Bürger. Nun hat der Autor sich also in die Stasiarchive begeben um zu schauen wie die Stasi die Bundespräsidenten ausspioniert hat, wie sie arbeitete, was sie herausfand um diese Spitzenpolitiker möglicherweise an ideologischen Pranger stellen zu können. Schwan wurde fündig und dann tut sich eine weitere spannende Frage auf: Warum war die Stasi an dem einen Bundespräsidenten mehr interessiert als an dem anderen ? Dieser Spionagethriller zeigt sehr genau wie die Stasi gearbeitet hat und sie führt den Leser auf 350 Seiten einmal durch die Geschichte der alten Bundesrepubik und dies mit garantiert neuem Blickwinkel. Es ist ein wahrlich spannendes Buch mit einigen Neuigkeiten, die heute vielleicht niemanden mehr direkt vom Hocker reißt, damals aber für so manch einen handfesten politischen Skandal gesorgt hätte. So gab es zwar Bundespräsidenten die reichlich NS-Dreck mit sich rumschleppten, aber die waren mitunter überhaupt nicht interessant für die Kollegen von Horch und Kuck. Ein Carl Carstens z.B. hatte immer behauptet nie in der NSDAP gewesen zu sein, jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Carstens hatte Glück, dass die Stasi diese Schlagzeile nicht brachte, aber zu dem Zeitpunkt hatte man in Berlin entschieden die gerade besser werdenden Beziehungen zwischen der BRD und der DDR nicht zu gefährden. Dem Autor danke ich sehr für seine fleißige Recherchearbeit. Es war eine spannende Lektüre durch die Geschichte der beiden deutschen Staaten.

Heribert Schwan hat gut…

BücherändernLeben aus Alt Ruppin am 24.04.2024
Bewertungsnummer: 2912577
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heribert Schwan hat gut recherchiert . . . Der Autor ist mir seit Jahrzehnten gut bekannt. Vor vielen Jahrzehnten bereits habe ich jeden Morgen im tiefen Mecklenburg gesessen, den verbotenen Deutschlandfunk angemacht um der täglichen Rubrik mit Heribert Schwan "Aus Ostberliner Zeiungen" zu lauschen. Schwan versetzte mich öfter in den Aha-Modus, ganz sicher auch viele andere DDR-Bürger. Nun hat der Autor sich also in die Stasiarchive begeben um zu schauen wie die Stasi die Bundespräsidenten ausspioniert hat, wie sie arbeitete, was sie herausfand um diese Spitzenpolitiker möglicherweise an ideologischen Pranger stellen zu können. Schwan wurde fündig und dann tut sich eine weitere spannende Frage auf: Warum war die Stasi an dem einen Bundespräsidenten mehr interessiert als an dem anderen ? Dieser Spionagethriller zeigt sehr genau wie die Stasi gearbeitet hat und sie führt den Leser auf 350 Seiten einmal durch die Geschichte der alten Bundesrepubik und dies mit garantiert neuem Blickwinkel. Es ist ein wahrlich spannendes Buch mit einigen Neuigkeiten, die heute vielleicht niemanden mehr direkt vom Hocker reißt, damals aber für so manch einen handfesten politischen Skandal gesorgt hätte. So gab es zwar Bundespräsidenten die reichlich NS-Dreck mit sich rumschleppten, aber die waren mitunter überhaupt nicht interessant für die Kollegen von Horch und Kuck. Ein Carl Carstens z.B. hatte immer behauptet nie in der NSDAP gewesen zu sein, jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Carstens hatte Glück, dass die Stasi diese Schlagzeile nicht brachte, aber zu dem Zeitpunkt hatte man in Berlin entschieden die gerade besser werdenden Beziehungen zwischen der BRD und der DDR nicht zu gefährden. Dem Autor danke ich sehr für seine fleißige Recherchearbeit. Es war eine spannende Lektüre durch die Geschichte der beiden deutschen Staaten.

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»Heuss weiß es und billigt es«

von Heribert Schwan

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