Produktbild: Der Himmel, unter dem wir Kinder waren

Der Himmel, unter dem wir Kinder waren Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.04.2024

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/4,5 cm

Gewicht

542 g

Farbe

Altweiß / Rost

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10536-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.04.2024

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/4,5 cm

Gewicht

542 g

Farbe

Altweiß / Rost

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10536-8

Herstelleradresse

Bertelsmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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berührend authentisch

Bewertung aus Wuppertal am 28.01.2025

Bewertungsnummer: 2397118

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman „Der Himmel, unter dem wir Kinder waren“ von Marion Lagoda beschreibt das Erleben der NS-Zeit eines jungen Mädchens in einer ländlichen Hofschaft im Bergischen Land. Die Mutter Katholikin, der Vater Kommunist; Clara wächst in einem Haushalt auf, der aktiv Widerstand gegen das Regime leistet. Die Geschichte verfolgt Claras Aufwachsen von der Machtergreifung der Nazis bis in die Nachkriegszeit. Dabei lernt der*die Leser*in die ganze Hofschaft kennen: Sämtliche Nachbarsfamilien mit Kindern, darunter jüdische Menschen, stramme Nazis und einige sogenannte Mitläufer*innen. Gleichzeitig ist der Roman eine Hommage an das Bergische Land, „wo die Wälder noch rauschen, die Nachtigall singt, die Berge hoch ragen, der Amboss erklingt.“

berührend authentisch

Bewertung aus Wuppertal am 28.01.2025
Bewertungsnummer: 2397118
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman „Der Himmel, unter dem wir Kinder waren“ von Marion Lagoda beschreibt das Erleben der NS-Zeit eines jungen Mädchens in einer ländlichen Hofschaft im Bergischen Land. Die Mutter Katholikin, der Vater Kommunist; Clara wächst in einem Haushalt auf, der aktiv Widerstand gegen das Regime leistet. Die Geschichte verfolgt Claras Aufwachsen von der Machtergreifung der Nazis bis in die Nachkriegszeit. Dabei lernt der*die Leser*in die ganze Hofschaft kennen: Sämtliche Nachbarsfamilien mit Kindern, darunter jüdische Menschen, stramme Nazis und einige sogenannte Mitläufer*innen. Gleichzeitig ist der Roman eine Hommage an das Bergische Land, „wo die Wälder noch rauschen, die Nachtigall singt, die Berge hoch ragen, der Amboss erklingt.“

Leseempfehlung!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 10.11.2024

Bewertungsnummer: 2337849

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Sanft geschwungene Hügel bis zum Horizont und immer wieder der weite Himmel: Behütet und geborgen wächst Clara in den 1930er Jahren in einer kleinen Hofschaft im Bergischen Land auf. Ihr Vater ist Redakteur bei einer kommunistischen Tageszeitung, ihre Mutter arbeitet für einen jüdischen Buchhändler. Auch wenn die Familie einen freigeistigen, kulturell interessierten Lebenswandel pflegt, so ist das Mädchen trotzdem integriert in die Dorfgemeinschaft. Mit der Machtergreifung Hitlers ändert sich Claras idyllische Kindheit jedoch schlagartig. Der Vater wird inhaftiert, die Mutter verliert ihre Anstellung und hat Mühe, ihre Tochter und sich über Wasser zu halten, während sie unermüdlich für die Freilassung ihres Mannes kämpft. Bald bemerkt Clara auch, dass sich ihre Nachbarn und Freunde ihr gegenüber anders verhalten. Mehr und mehr fühlt sie sich ausgeschlossen und zerrissen. Einzig ihr Patenonkel Artur erscheint Clara wie ein Fixstern am Himmel – auch wenn er als Mitglied der KPD bald fliehen muss.“ Es war nicht mein erstes Buch von Marion Lagoda und es wird auch nicht mein letztes von der Autorin sein. Auch dieses Mal hat sie mich auf ganzer Linie begeistert. Wie bereits beschrieben, ist ihre Geschichte rund um Clara durch ihre eigene Familiengeschichte inspiriert. Aus diesem Grund merkt man auch die Verbundenheit der Autorin zu ihren Figuren. Sie erzählt emotional und betont aber dennoch stets ohne Kitsch oder Klischee. Schnell wird dem Leser eine gewisse Zerrissenheit deutlich. Eigentlich leben Clara und ihre Eltern ein selbstbestimmtes Leben aber die braune, politische Wende sieht anders vor. Heimat und Widerstand. Zwei große Worte die hier aufzeigen wie dicht Glück und Wahnsinn beieinander liegen. Die Autorin beschreibt mit sehr viel Gefühl Claras Geschichte und die ihrer Eltern. Man fiebert mit, man fühlt mit und wir Leser wissen bereits im Vorfeld, was diese politische Entwicklung mit dem Menschen machen wird. Es gibt Ahnungen, Vermutungen wie die Geschichte ihren Lauf nehmen wird, aber ob diese so eintreffen, müssen Sie selbst erlesen. Es lohnt sich sehr und das quittiere ich mit 5 ausgezeichneten Sternen! Ich freue mich auf Neues von Autorin Marion Lagoda!

Leseempfehlung!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 10.11.2024
Bewertungsnummer: 2337849
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Sanft geschwungene Hügel bis zum Horizont und immer wieder der weite Himmel: Behütet und geborgen wächst Clara in den 1930er Jahren in einer kleinen Hofschaft im Bergischen Land auf. Ihr Vater ist Redakteur bei einer kommunistischen Tageszeitung, ihre Mutter arbeitet für einen jüdischen Buchhändler. Auch wenn die Familie einen freigeistigen, kulturell interessierten Lebenswandel pflegt, so ist das Mädchen trotzdem integriert in die Dorfgemeinschaft. Mit der Machtergreifung Hitlers ändert sich Claras idyllische Kindheit jedoch schlagartig. Der Vater wird inhaftiert, die Mutter verliert ihre Anstellung und hat Mühe, ihre Tochter und sich über Wasser zu halten, während sie unermüdlich für die Freilassung ihres Mannes kämpft. Bald bemerkt Clara auch, dass sich ihre Nachbarn und Freunde ihr gegenüber anders verhalten. Mehr und mehr fühlt sie sich ausgeschlossen und zerrissen. Einzig ihr Patenonkel Artur erscheint Clara wie ein Fixstern am Himmel – auch wenn er als Mitglied der KPD bald fliehen muss.“ Es war nicht mein erstes Buch von Marion Lagoda und es wird auch nicht mein letztes von der Autorin sein. Auch dieses Mal hat sie mich auf ganzer Linie begeistert. Wie bereits beschrieben, ist ihre Geschichte rund um Clara durch ihre eigene Familiengeschichte inspiriert. Aus diesem Grund merkt man auch die Verbundenheit der Autorin zu ihren Figuren. Sie erzählt emotional und betont aber dennoch stets ohne Kitsch oder Klischee. Schnell wird dem Leser eine gewisse Zerrissenheit deutlich. Eigentlich leben Clara und ihre Eltern ein selbstbestimmtes Leben aber die braune, politische Wende sieht anders vor. Heimat und Widerstand. Zwei große Worte die hier aufzeigen wie dicht Glück und Wahnsinn beieinander liegen. Die Autorin beschreibt mit sehr viel Gefühl Claras Geschichte und die ihrer Eltern. Man fiebert mit, man fühlt mit und wir Leser wissen bereits im Vorfeld, was diese politische Entwicklung mit dem Menschen machen wird. Es gibt Ahnungen, Vermutungen wie die Geschichte ihren Lauf nehmen wird, aber ob diese so eintreffen, müssen Sie selbst erlesen. Es lohnt sich sehr und das quittiere ich mit 5 ausgezeichneten Sternen! Ich freue mich auf Neues von Autorin Marion Lagoda!

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Der Himmel, unter dem wir Kinder waren

von Marion Lagoda

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