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Am See Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.04.2024

Verlag

Blessing

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,1/12,9/2,2 cm

Gewicht

295 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Al Llac

Übersetzt von

Heike Nottebaum

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-755-6

Beschreibung

Rezension

»Tiefgründig« ("WOMAN")
»entwickelt [...] einen Sog wie eine Unterwasserströmung. [...] Eine Literatur der leisen Töne [...] aber auch eine, in der Stilwille und Beobachtungsgabe gedeihen.« ("Galore")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.04.2024

Verlag

Blessing

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,1/12,9/2,2 cm

Gewicht

295 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Al Llac

Übersetzt von

Heike Nottebaum

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-755-6

Herstelleradresse

Blessing Karl Verlag
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Kurz & intensiv „Am See“ ist…

Tara aus Ratingen am 24.09.2024

Bewertungsnummer: 2889034

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurz & intensiv „Am See“ ist ein intensiver Roman der in Barcelona lebenden Autorin Maria Barbal. Sonntags fährt die zwölfjährige Nora gemeinsam mit einigen Erwachsenen mit der Bahn zu einem Stausee in den Pyrenäen. Sie liebt diese Nachmittage, lediglich der fünfjährige Quim ist eine ziemliche Nervensäge. Bis es zu einem Ereignis kommt, das sie nicht in Gänze erfasst, das aber dennoch das Ende ihrer Kindheit bedeutet. Der unaufgeregte Schreibstil von Maria Barbal liest sich leicht und flüssig. Die Kapitel sind kurz - 20 Stück auf 176 Seiten - und jedes beginnt mit einigen kursiv gedruckten Sätzen aus der Ich-Perpektive von Nora. Direkt von Anfang an wird eine sommerliche Atmosphäre aufgebaut, in der die Kulisse des Sees mit seiner Natur lebendig wird und in der die Sonnenstrahlen und der Wind spürbar sind. Die Charaktere werden ausführlich vorgestellt, so dass ich schnell ein gutes Bild von ihnen bekommen habe. Durch Noras Blickwinkel bekommt das Buch einen ganz besonderen Reiz. Sie nimmt die Dinge auf eine sehr objektive, beobachtende und unwissende Art und Weise wahr, ohne dabei zu werten. Der Roman ist kurz, aber intensiv, tiefgründig und berührend. Mir gefiel vor allem der ruhige, teils poetische Schreibstil, der direkt für ein wunderbares Kopfkino gesorgt hat. Ich war direkt am See und habe durch Noras Augen das Geschehen erlebt. Ich kann das Buch empfehlen und das am besten an einem ruhigen Nachmittag am See.

Kurz & intensiv „Am See“ ist…

Tara aus Ratingen am 24.09.2024
Bewertungsnummer: 2889034
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurz & intensiv „Am See“ ist ein intensiver Roman der in Barcelona lebenden Autorin Maria Barbal. Sonntags fährt die zwölfjährige Nora gemeinsam mit einigen Erwachsenen mit der Bahn zu einem Stausee in den Pyrenäen. Sie liebt diese Nachmittage, lediglich der fünfjährige Quim ist eine ziemliche Nervensäge. Bis es zu einem Ereignis kommt, das sie nicht in Gänze erfasst, das aber dennoch das Ende ihrer Kindheit bedeutet. Der unaufgeregte Schreibstil von Maria Barbal liest sich leicht und flüssig. Die Kapitel sind kurz - 20 Stück auf 176 Seiten - und jedes beginnt mit einigen kursiv gedruckten Sätzen aus der Ich-Perpektive von Nora. Direkt von Anfang an wird eine sommerliche Atmosphäre aufgebaut, in der die Kulisse des Sees mit seiner Natur lebendig wird und in der die Sonnenstrahlen und der Wind spürbar sind. Die Charaktere werden ausführlich vorgestellt, so dass ich schnell ein gutes Bild von ihnen bekommen habe. Durch Noras Blickwinkel bekommt das Buch einen ganz besonderen Reiz. Sie nimmt die Dinge auf eine sehr objektive, beobachtende und unwissende Art und Weise wahr, ohne dabei zu werten. Der Roman ist kurz, aber intensiv, tiefgründig und berührend. Mir gefiel vor allem der ruhige, teils poetische Schreibstil, der direkt für ein wunderbares Kopfkino gesorgt hat. Ich war direkt am See und habe durch Noras Augen das Geschehen erlebt. Ich kann das Buch empfehlen und das am besten an einem ruhigen Nachmittag am See.

Sonntagslektüre über Sonntage

nil_liest aus RheinMain Gebiet am 18.09.2024

Bewertungsnummer: 2295725

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sucht ihr nach einem Roman, der kurz ist, aber trotzdem einnimmt? Dann gerne zu „Am See“ von Maria Barbal greifen. Kurz, schön, gut, auch wenn nicht so viel passiert. Es geht auf den nicht mal 200 Seiten um Nora, ein Mädchen, dass auf ihre sonntäglichen Ausflüge dem Erwachsen werden zum Greifen nahe ist. Sonntags macht sie sich mit dem Cousin ihrer Mutter, dessen Frau und Sohn sowie der Großmutter auf zu einem Seen in den katalanischen Pyrenäen. Mit von der Partie ein weiteres befreundetes Paar, Lídia und ihr Mann. Lídia ist eine Schlüsselfigur, denn die bildhübsche Frau ist nicht nur Nora nahe sondern weckt auch Begehren. Einerseits werden hier Beziehungen und Geflechte aus fast entwachsenen Kinderaugen toll beschrieben und andererseits auch naiv wahrgenommen. Interessant gewählte Perspektive. Große Klasse sind die äußeren Umstände, der See, die Natur, wenn man die Augen schließt liegt man daneben am See. Die katalanische Autorin beschreibt es wunderbar, aber nicht ausschweifend. Ohnehin gut übersetzt von Heike Nottebaum aus dem Katalanischen, soweit ich das beurteilen mag. Handlung ist wenig vorhanden, aber diese Stimmung dieser Sonntage wird großartig transportiert. Zum Ende hin wird ein Ereignis beigemengt, dass einen Abschluss und eine Veränderung herbeiführen. Ist aber ohnehin nicht das entscheidende bei diesem schmalen Band. Also, nicht auf die „Pointe“ warten, sondern den See genießen.

Sonntagslektüre über Sonntage

nil_liest aus RheinMain Gebiet am 18.09.2024
Bewertungsnummer: 2295725
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sucht ihr nach einem Roman, der kurz ist, aber trotzdem einnimmt? Dann gerne zu „Am See“ von Maria Barbal greifen. Kurz, schön, gut, auch wenn nicht so viel passiert. Es geht auf den nicht mal 200 Seiten um Nora, ein Mädchen, dass auf ihre sonntäglichen Ausflüge dem Erwachsen werden zum Greifen nahe ist. Sonntags macht sie sich mit dem Cousin ihrer Mutter, dessen Frau und Sohn sowie der Großmutter auf zu einem Seen in den katalanischen Pyrenäen. Mit von der Partie ein weiteres befreundetes Paar, Lídia und ihr Mann. Lídia ist eine Schlüsselfigur, denn die bildhübsche Frau ist nicht nur Nora nahe sondern weckt auch Begehren. Einerseits werden hier Beziehungen und Geflechte aus fast entwachsenen Kinderaugen toll beschrieben und andererseits auch naiv wahrgenommen. Interessant gewählte Perspektive. Große Klasse sind die äußeren Umstände, der See, die Natur, wenn man die Augen schließt liegt man daneben am See. Die katalanische Autorin beschreibt es wunderbar, aber nicht ausschweifend. Ohnehin gut übersetzt von Heike Nottebaum aus dem Katalanischen, soweit ich das beurteilen mag. Handlung ist wenig vorhanden, aber diese Stimmung dieser Sonntage wird großartig transportiert. Zum Ende hin wird ein Ereignis beigemengt, dass einen Abschluss und eine Veränderung herbeiführen. Ist aber ohnehin nicht das entscheidende bei diesem schmalen Band. Also, nicht auf die „Pointe“ warten, sondern den See genießen.

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