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Der längste Sommer ihres Lebens Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,3/13,7/4,3 cm

Gewicht

536 g

Farbe

Hellblau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-27298-9

Beschreibung

Rezension

»Der hochaktuelle Roman ist die Familiengeschichte dreier Frauen, die sich aufgemacht haben, ihren Weg zu finden – und ihn auch zu gehen.« ("Brigitte")
»Amelie Frieds neuer Roman [ist] mehr als nur Urlaubslektüre – er ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft, verpackt in eine Geschichte, die von der ersten Seite an fesselt.« ("Sven Trautwein, 24books.de")
»Der hochaktuelle Roman ist die Familiengeschichte dreier Frauen, die sich aufgemacht haben, ihren Weg zu finden – und ihn auch zu gehen.« ("brigitte.de, Buchtipps der Brigitte-Redaktion")
»Warmherzig und brillant … Ein klasse Familienroman über drei entschlossene Frauen und wichtige Fragen unserer Zeit.« ("Christa Thelen, Für Sie")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,3/13,7/4,3 cm

Gewicht

536 g

Farbe

Hellblau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-27298-9

Herstelleradresse

Heyne Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus München

    5/5

    01.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares Lesevergnügen…

    Ein wunderbares Lesevergnügen Auf der 110 Jahrfeier des von ihr geleiteten Autohauses Berner im fiktiven baden-württembergischen Meutlingen verkündet Geschäftsführerin Claudia Berner, 49, dass sie die Geschäfte demnächst in die Hände ihres Mannes Martin legen wird. Sie selbst will für das Bürgermeisteramt kandidieren und sich für eine modernere, nachhaltige und sozial gerechte Politik einsetzen. Ihre Mutter Marianne, 74, immer noch die Grand Dame des Autohauses hält weder etwas von der Übergabe der Geschäfte an ihren Schwiegersohn, noch von der Kandidatur ihrer Tochter. Anouk, die bisher unauffällige brave Tochter des Hauses schmeißt am Tag ihrer Volljährigkeit die Schule und zieht in die WG einer Gruppe von Klimaaktivisten, denen sie sich angeschlossen hat, klebt sich an Straßen fest, wird bei einer Demo verhaftet und sitzt zwei Wochen in Bayern im Knast. Sie bricht jeden Kontakt zu ihren Eltern, die sich nach diesen Eskapaden einer Hausdurchsuchung stellen müssen, ab. Das alles hat natürlich Auswirkungen sowohl auf die Wahl zur Bürgermeisterin als auch auf ihre Ehe, die ganz langsam den Bach runter geht… Amelie Fried ist es mit dieser Familiengeschichte und ihrem fantastischen Erzählstil ganz schnell gelungen mich direkt in die Familie Berner hinein zu katapultieren. Mit Claudia, Martin, Julian und Marianne habe ich um Anouk gebangt. Ich konnte Sohn Julians Wut so gut nachvollziehen, als er in der Schule wegen seiner familiären Verhältnisse ausgegrenzt wird. Ich habe auch Anouk verstehen können, die sich in ihrer Angst um unsere Welt in eine absolute Ausnahmesituation begibt. Ich fand es schrecklich beim langsamen Zerfall der kleinen Familie zuschauen zu müssen. Dass die bisher so disziplinierte Marianne ihre erste große Liebe wiederfindet und beschließt sich nur noch auf sich zu konzentrieren, was sogar ihre Wohnungseinrichtung einschließt, fand ich einfach rührend. So einfühlsam, farbig und menschlich wie die Autorin die Menschen hier beschreibt, habe ich mich sehr gut in sie hinein versetzen können. Ich hätte gerade Anouk so gerne mal in den Arm genommen und ganz feste gedrückt. Bei Claudia war ich froh, dass sie Menschen wie ihre Freundinnen Ceyda, die ihr fast bis zur Selbstaufgabe hilft, und Tina, die ihr in Berlin Quartier gibt, um sich hat, die ihr beistehen. Ihre Unsicherheit und ihre Bedenken konnte ich zumeist gut verstehen. Vor allem, dass sie das Muttersein über alles stellt, fand ich sehr gut. Mit Martin hätte ich auch gerne mal ein ernstes Gespräch geführt und ihm den Kopf gewaschen. Selten hat mich eine Geschichte so aufgewühlt und betroffen gemacht. Die verschiedensten Situationen, bei denen ich dabei bin, waren für mich alle sehr gut vorstell- und nachvollziehbar. Das Verweben eines Familien-Unterhaltungsromanes mit den derzeit weiterhin aktuellen und brisanten politischen Themen ist Amelie Fried hier sehr gut gelungen. Drei Frauen, jede auf ihre Weise stark und kämpferisch, haben mir ein tolles Leseerlebnis geschenkt. Das Ende hat mich mit den vielen kritischen Situationen, die ich hier beim lesen durchlebt habe, wieder versöhnt. Ich habe diesen Pageturner verschlungen und hoffe, dass das Buch noch ganz viele Leser*innen finden wird.

  • gaby2707

    aus München

    5/5

    01.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares Lesevergnügen

    Auf der 110 Jahrfeier des von ihr geleiteten Autohauses Berner im fiktiven baden-württembergischen Meutlingen verkündet Geschäftsführerin Claudia Berner, 49, dass sie die Geschäfte demnächst in die Hände ihres Mannes Martin legen wird. Sie selbst will für das Bürgermeisteramt kandidieren und sich für eine modernere, nachhaltige und sozial gerechte Politik einsetzen. Ihre Mutter Marianne, 74, immer noch die Grand Dame des Autohauses hält weder etwas von der Übergabe der Geschäfte an ihren Schwiegersohn, noch von der Kandidatur ihrer Tochter. Anouk, die bisher unauffällige brave Tochter des Hauses schmeißt am Tag ihrer Volljährigkeit die Schule und zieht in die WG einer Gruppe von Klimaaktivisten, denen sie sich angeschlossen hat, klebt sich an Straßen fest, wird bei einer Demo verhaftet und sitzt zwei Wochen in Bayern im Knast. Sie bricht jeden Kontakt zu ihren Eltern, die sich nach diesen Eskapaden einer Hausdurchsuchung stellen müssen, ab. Das alles hat natürlich Auswirkungen sowohl auf die Wahl zur Bürgermeisterin als auch auf ihre Ehe, die ganz langsam den Bach runter geht… Amelie Fried ist es mit dieser Familiengeschichte und ihrem fantastischen Erzählstil ganz schnell gelungen mich direkt in die Familie Berner hinein zu katapultieren. Mit Claudia, Martin, Julian und Marianne habe ich um Anouk gebangt. Ich konnte Sohn Julians Wut so gut nachvollziehen, als er in der Schule wegen seiner familiären Verhältnisse ausgegrenzt wird. Ich habe auch Anouk verstehen können, die sich in ihrer Angst um unsere Welt in eine absolute Ausnahmesituation begibt. Ich fand es schrecklich beim langsamen Zerfall der kleinen Familie zuschauen zu müssen. Dass die bisher so disziplinierte Marianne ihre erste große Liebe wiederfindet und beschließt sich nur noch auf sich zu konzentrieren, was sogar ihre Wohnungseinrichtung einschließt, fand ich einfach rührend. So einfühlsam, farbig und menschlich wie die Autorin die Menschen hier beschreibt, habe ich mich sehr gut in sie hinein versetzen können. Ich hätte gerade Anouk so gerne mal in den Arm genommen und ganz feste gedrückt. Bei Claudia war ich froh, dass sie Menschen wie ihre Freundinnen Ceyda, die ihr fast bis zur Selbstaufgabe hilft, und Tina, die ihr in Berlin Quartier gibt, um sich hat, die ihr beistehen. Ihre Unsicherheit und ihre Bedenken konnte ich zumeist gut verstehen. Vor allem, dass sie das Muttersein über alles stellt, fand ich sehr gut. Mit Martin hätte ich auch gerne mal ein ernstes Gespräch geführt und ihm den Kopf gewaschen. Selten hat mich eine Geschichte so aufgewühlt und betroffen gemacht. Die verschiedensten Situationen, bei denen ich dabei bin, waren für mich alle sehr gut vorstell- und nachvollziehbar. Das Verweben eines Familien-Unterhaltungsromanes mit den derzeit weiterhin aktuellen und brisanten politischen Themen ist Amelie Fried hier sehr gut gelungen. Drei Frauen, jede auf ihre Weise stark und kämpferisch, haben mir ein tolles Leseerlebnis geschenkt. Das Ende hat mich mit den vielen kritischen Situationen, die ich hier beim lesen durchlebt habe, wieder versöhnt. Ich habe diesen Pageturner verschlungen und hoffe, dass das Buch noch ganz viele Leser*innen finden wird.

  • Doris

    5/5

    22.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltungsroman und Klimawandel - geht das zusammen?

    Ja, das geht, finde ich. Der Autorin ist mit ihrem Buch "Der längste Sommer ihres Lebens" der Spagat zwischen Unterhaltungsroman verbunden mit einem brisanten, aktuellen Thema gelungen. Der etwas andere Roman von Amelie Fried. In einem Punkt ist sie sich auf jeden Fall treu geblieben: Die starke Frau steht im Mittelpunkt. Hier sind es, um genau zu sein, derer gleich 3: Drei Generationen toller Frauen. Jede auf ihre eigene Art. Die eine seit Jahrzehnten Inhaberin eines Autohauses, die sich mehr oder weniger zurückgezogen und die Aufgabe an die Tochter übertragen hat. Diese wiederum, eigentlich nun mit Ambitionen zur Bürgermeisterin des Ortes, und schlussendlich, die jüngste der Frauen, die alles hinterfragt und sich Sorgen um die Welt und das Klima macht bis hin zur Radikalisierung als Klimaaktivistin. Sie ist es, die den Anstoß gibt gewisse Dinge zu hinterfragen und durch ihr Agieren die Familienmitglieder wachrüttelt und dadurch auch deren Leben im Allgemeinen ändert. Als treue Leserin über die Jahre hinweg war ich gespannt und wurde nicht enttäuscht. Das Buch liest sich flüssig, und ich habe es in einem Ruck durchgelesen. Darum vergebe ich 5 Sterne.

  • Christine Kulgart

    5/5

    17.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unvoreingenommen, einfühlsam und brandaktuell

    "Der längste Sommer ihres Lebens" wurde mir freundlicherweise kostenlos als Rezensionsexemplar von der Autorin zur Verfügung gestellt, trotzdem handelt es sich hierbei um meine ehrliche Meinung. Aktueller könnte ein Familienroman kaum sein: Claudia, Unternehmenstochter und Geschäftsführerin eines Autohauses im schwäbischen Meutlingen, möchte sich einen lang gehegten Traum erfüllen und lässt sich bei der Bürgermeisterwahl aufstellen. So weit, so gut. Doch kaum beginnt der Wahlkampf, steht ihr Leben Kopf: Tochter Anouk bricht die Schule ab und schließt sich der Klimaaktivisten-Gruppe "Fünf vor zwölf" an, Sohn Julian kämpft mit der Pubertät und schlechten Einflüssen, Mutter Marianne kifft heimlich (für die Gesundheit) und Mann Martin kann nur schwer mit den Plänen seiner Frau umgehen. Bald muss Claudia sich entscheiden, was ihr mehr bedeutet: ihr Traum oder ihre Familie. Die Autorin schafft es, die aktuelle Situation gekonnt und ohne dabei voreingenommen zu sein, einzufangen: Wir treffen auf die 18-jährige Anouk, deren empathische Persönlichkeit ihre Sorgen um das Klima noch verstärken und die bereit ist, alles zu geben, um eine Klimakatastrophe zu verhindern. Marianne hingegen erlebt einen wundervollen Wandel von der stahlharten Matriarchin zur Großmutter, die nicht nur ihren zweiten Frühling erlebt, sondern durch verschiedene klimarelevante Ereignisse die Taten ihrer Enkelin versteht und lernt, ihre Gefühle zu zeigen. Man fühlt mit Claudia, die zwischen ihren Rollen als Mutter, Tochter, Ehefrau, Geschäftsführerin und zukünftige Bürgermeisterin hin- und hergerissen wird. Besonders haben mir der Einsatz des schwäbischen Dialekts, die Storyline von Marianne und die Tatsache, das am Ende eben nicht alles gut wird, gefallen. Die Charaktere sind unglaublich real und man kann sich einfach die Situation, die so brandaktuell ist, hineinfühlen. Wie Claudia es 20 Jahre mit Ehemann Martin ausgehalten hat, ist mir allerdings ein Rätsel - ihn fand ich vom ersten Moment an sehr unsympathisch. Noch schlimmer ist der schwäbische Donald Trump, Noch-Bürgermeister Abele. Fried zeigt hier, dass sie auch unangenehme Charaktere gut darstellen kann, ohne diese gleich zu verurteilen. Ein Buch, das ich definitiv empfehlen kann und empfehlen werden.

  • zauberblume

    5/5

    17.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine packende Lektüre

    „Der Längste Sommer Ihres Lebens“ aus der Feder der Bestseller-Autorin ist eine große emotionale Familiensaga, in der drei eigenwillige Frauen, drei Generationen einen Sommer voller Konflikte erleben, der ihre Familie zu zerstören droht. Und nach diesem Sommer ist nichts mehr wie es einmal war. Der Inhalt: Die engagierte Unternehmerin Claudia steht kurz vor der Erfüllung ihres großen Traums: Bürgermeisterin ihrer süddeutschen Heimatstadt zu werden. Plötzlich taucht ihre achtzehnjährige Tochter Anouk im Umfeld radikaler Klimaaktivisten auf, landet im Gefängnis und beschert ihrer Familie sogar eine Hausdurchsuchung – alles ein gefundenes Fressen für die Medien. Claudias Kandidatur ist gefährdet, der Ruf des Autohauses, das sie in dritter Generation leitet, beschädigt, die Kunden bleiben weg. Ihre Mutter Marianne, die heimliche »Bössin« der Firma, hintertreibt Claudias Pläne ebenfalls. Und anstatt seiner Frau beizustehen, wird Ehemann Martin zum unberechenbaren Gegenspieler. Claudias ganze Existenz steht auf dem Spiel – und schließlich sogar das Leben ihrer Tochter. Wird es ihr gelingen, Anouk zu retten? Wow! Was für ein packender und hochemotionaler Roman, der mich auch tief berührt hat. Der Schreibstil der Autorin ist einfach großartig. Wenn ich die Augen schließe, läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich lerne drei unterschiedliche Frauen kennen, jede ist auf ihre Art einzigartig. Eigentlich sollte es ja einer der schönsten Tage im Leben von Claudia werden, die Feier im Autohaus Berner, dass sie nun in dritter Generation schon leitet. Doch dieser Tag hat das Leben der Familie plötzlich komplett auf den Kopf gestellt. Tochter Anouk bricht aus ihrer heilen Welt aus und taucht im Umfeld radikaler Klimaaktivisten auf. Da steht nun Claudias Kandidatur zur Bürgermeisterin – ihr großer Traum – auf der Kippe. Der Ruf des Autohauses ist gefährdet, die Umsätze brechen ein. Claudia hat oft das Gefühl sie befindet sich in einem bösen Albtraum, zumal ihr eigner Mann plötzlich ihr Gegenspieler ist. Nun steht Claudias ganze Existenz auf dem Spiel. Das allerschlimmste ist jedoch, das sich Anouk plötzlich in Lebensgefahr befindet. Wenn ich mir manchen Szenen des Buches vor Augen führe, überkommt mich jetzt noch ein Gänsehautfeeling und meine Emotionen überschlagen sich förmlich. Der Spannungsbogen ist einfach gigantisch, ich konnte die Lektüre nicht mehr aus der Hand legen. Für mich ein absolutes Lesehighlight, das mir interessante, berührende, aber auch nachdenkliche Lesestunden beschert hat. Für diese Traumlektüre vergebe ich sehr gerne 5 Sterne.

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