Produktbild: Großonkel Pauls Geigenbogen

Großonkel Pauls Geigenbogen Die Familiengeschichte eines preußischen Sinto - Das berührende Memoir einer preußischen Sinti-Familie

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Rezension

»Das berührende Buch ist die Reliquie eines in Auschwitz Ermordeten.« ("Der Freitag")
»Die Erzählung ist insgesamt beeindruckend zugewandt und lebensbejahend. Sie zeigt auf, wie vielfältig die Lebensrealitäten der Menschen mit Romanes-Hintergrund jenseits der Vorurteile sind.« ("BÜCHERmagazin")
» Eine faszinierende und bewegende Lektüre, die Geschichte lebendig macht und dazu einlädt, sich intensiv mit den Erfahrungen der Sinti in Deutschland auseinanderzusetzen« ("Bekenntniskirche")
»Musik durchzieht das gesamte Buch (...) Romeo erzählt lebhaft, wie seine Großonkel ihn an die Geige und ans Klavier heranführten und welche musikalischen Größen er kennenlernte.« ("MiGAZIN")
»Ein detailreiches und sehr gut recherchiertes Werk.« ("SWR")
»Beleuchtet die Bedeutung von Musik, Familie und Widerstand und die Folgen der fortgesetzten Verfolgung und Stigmatisierung, die bis in die heutigen Generationen nachwirken und andauern« ("WELT am Sonntag Hamburg")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2024

Abbildungen

4-farbige Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen, farbige Illustrationen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,9/14,6/4,2 cm

Gewicht

596 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-31707-3

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2024

Abbildungen

4-farbige Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen, farbige Illustrationen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,9/14,6/4,2 cm

Gewicht

596 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-31707-3

Herstelleradresse

Goldmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • BücherändernLeben

    aus Alt Ruppin

    5/5

    20.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Heimat ist dort, wo meine…

    "Heimat ist dort, wo meine Familie ist" Als mir mein Großvater vor mehr als einem halben Jahrhundert Geschichten aus seiner alten Heimat Bessarabien (Teile der heutigen Ukraine) erzählte, kamen auch immer Sinti und Roma in ihnen vor. Vor hundert Jahren seien sie die besten Erntehelfer gewesen, die er finden konnte. Aber er fügte immer auch hinzu, dass meine Großmutter an Waschtagen ihretwegen auch gut auf ihre Wäsche aufpassen musste. So hörte ich schon als Kind viel von den Sinti und Roma. Dann streifte mich dieses Thema Jahrzehnte nicht mehr, aber jetzt stieß ich durch Zufall auf dieses Buch und mir ist es beinah peinlich, dass mein bisheriges Wissen über Sinti und Roma aus Vorurteilen und Getratsche bestand. Romeo Franz erzählt seine berührende Familiengeschichte und mir wird schnell klar, eigentlich haben sie schon seit Jahrhunderten hierher gehört und werden noch immer als Fremde gesehen. Schaue ich in den Geschichten des Autors tiefer in seine Familie hinein, war es eigentlich ein ständiges auf und ab. Mal ging es der Familie ganz gut, man kam sogar zu ein wenig Reichtum, es gab Männer die kämpften im Krieg als Soldaten für Deutschland, aber immer konnte es ebenso schnell wieder alles den Bach heruntergehen. Dann war diese Minderheit plötzlich nichts mehr wert. Sinti und Roma wurden ausgegrenzt und unter den Nazis deportiert und tausendfach ermordet. Den wenigen Sinti und Roma die sich nach Kriegsende zusammenfanden, ging es im wesentlichen nicht viel besser als vor dem Krieg. Geht es heute in Deutschland oder auch Europa um Minderheiten, vergisst man Sinti und Roma all zu oft. Benachteiligt werden sie noch immer, egal ob durch Behörden oder unser dummes Alltagsgequatsche. Ich danke den beiden Autoren sehr für ihr Buch. Meine Lektüre war lehrreich und hat mir einmal mehr gezeigt wie all unser Gerede von der Gleichheit der Menschen doch wieder hinfällig wird, wenn wir Menschen im Alltag nicht begreifen, dass ein jeder Mensch gleich viel wert ist.

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