Produktbild: Das Land, das ich dir zeigen will

Das Land, das ich dir zeigen will Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,6/14,6/4 cm

Gewicht

609 g

Farbe

Kaffee / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60331-3

Beschreibung

Rezension

»Das Land, das uns Sara Klatt zeigt, atmet. Die Landschaften, die sie uns zeigt, aber vor allem die Menschen, die das Land sind, kommen voller Leben auf einen zu. Alle, wie verschieden sie in Israel auch sein mögen, können sich der Zärtlichkeit der Autorin gewiss sein. Sie erzählt viele Geschichten und spiegelt mit ihnen Geschichte. Vor allem ist es aber die Sprache, die den Roman so lesenswert macht.« ("Rachel Salamander")
»Ein famoser Erstling. Klar, ehrlich, spannend. Wir wollen noch mehr von Sara Klatt lesen.« ("Rafael Seligmann")
»Dieses Buch macht einen fertig! Sara Klatt entfaltet ihre Geschichte erst sanft, dann durchdringend, und verwebt Vergangenheit und Gegenwart zu einem bildgewaltigen und sprachlich herausragenden Roman. Große Leseempfehlung!« ("Joana Osman")
»Ihre Worte sind wie Perlen der Erinnerung. In ihnen liegt viel sprachliche Schönheit – aber auch inhaltlicher Schrecken.« ("Die Rheinpfalz, Patrick Göbel")
»Auf besondere Weise werden Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbunden, weil das Eine nicht ohne das Andere erklärbar ist.« ("Wartburg-Radio Eisenach")
»Nach der Lektüre von Sara Klatts wunderbarem Buch wissen wir besser, wie vielfältig und divers und lebhaft dieses Land Israel ist und wie nahe dort Traum und Trauma liegen.« ("Aargauer Zeitung, Julian Schütt")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,6/14,6/4 cm

Gewicht

609 g

Farbe

Kaffee / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60331-3

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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GANZ GANZ GROSSE LESEEMPFEHLUNG

Isa.Literature.Love aus Hamburg am 30.06.2024

Bewertungsnummer: 2234128

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Mein Sommer war wild und nostalgisch in dieser Stadt, die mich beim Erwachsenwerden Vertrauen und Gelassenheit lehrte.« (S. 40) Mit ihrem autofiktionalen Roman »Das Land, das ich dir zeigen will« lädt die Dokumentarfotografin, Journalistin und Schriftstellerin Sara Klatt Lesende ein, Tel Aviv, Jerusalem, die Kulturen und das Land Israel kennenzulernen. Sie nimmt die Lesenden mit in ihre Erinnerungen von ihrem Leben zwischen Tel Aviv und dem Nachtleben Jerusalem . Erzählt vom Trampen, wie es ihr Vater ihr bereits beigebracht hat, erzählt von all den Begegnungen, Freund- und Bekanntschaften und Gesprächen, die sie dort geführt hat. Dabei werden Themen wie die Shoah, Judentum, Jüdischsein, Einsamkeit, Trauer, Familie, Identität, Heimat, Heimattraurigkeit, die Rolle von Religion und der Nah-Ost-Konflikt verhandelt. »Nach dem Holocaust fehlten sechs Millionen. Sechs Millionen, die sich verliebt und gestritten hatten, die ihren Kindern Geschichten erzählten, die Träume, Ziele, Wünsche hatten und die gute oder weniger gute Menschen geworden wären. Manche von ihnen waren glücklich, andere eher nicht. Die ganze Welt hätte sich anders zusammengesetzt, wäre heute anders verbunden, hätte es den Holocaust nicht gegeben.« (S. 75) Sie webt diese Themen ganz fein in die Erzählung ein, berichtet von ihrem Leben in Israel und flechtet dabei Erinnerungen und Gedanken an ihre Familie, ihren jüdischen Großvater, der die Shoah überlebte, genauso wie von palästinensischen Freunden mit einer Leichtigkeit in die Erzählung ein, dass sie nie überfrachtet wirkt. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass so viele Themen so passend zusammenfügen, gleichermaßen Bewusstsein für die Vielfalt und Vielseitigkeit schaffen und Kritik üben kann, ohne je den (moralischen) Zeigefinger zu erheben. Ich hätte auch noch 400 weitere Seiten gelesen und mindestens genauso sehr geliebt, gefühlt, gelacht und geschluckt. ‍ Großartige Literatur! ❤️‍ Es ist ein ruhiges, ehrliches, eindrückliches, offenes Buch, das zärtlich, liebevoll, vertrauens- und hoffnungsvoll von Menschen, Schicksalen, Begegnungen, Erinnerungen und dem Leben selbst erzählt. Besonders passend fand ich immer auch die Zitate, die jedes Kapitel eröffnen. Ich könnte noch so viel mehr zu diesem Buch schreiben, und dann fehlen wir aber auch wieder die Worte, um dieses Leseerlebnis zu fassen. Am besten: Lest es selbst. Ganz ganz große Leseempfehlung für dieses großartige Buch. ❤️

GANZ GANZ GROSSE LESEEMPFEHLUNG

Isa.Literature.Love aus Hamburg am 30.06.2024
Bewertungsnummer: 2234128
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Mein Sommer war wild und nostalgisch in dieser Stadt, die mich beim Erwachsenwerden Vertrauen und Gelassenheit lehrte.« (S. 40) Mit ihrem autofiktionalen Roman »Das Land, das ich dir zeigen will« lädt die Dokumentarfotografin, Journalistin und Schriftstellerin Sara Klatt Lesende ein, Tel Aviv, Jerusalem, die Kulturen und das Land Israel kennenzulernen. Sie nimmt die Lesenden mit in ihre Erinnerungen von ihrem Leben zwischen Tel Aviv und dem Nachtleben Jerusalem . Erzählt vom Trampen, wie es ihr Vater ihr bereits beigebracht hat, erzählt von all den Begegnungen, Freund- und Bekanntschaften und Gesprächen, die sie dort geführt hat. Dabei werden Themen wie die Shoah, Judentum, Jüdischsein, Einsamkeit, Trauer, Familie, Identität, Heimat, Heimattraurigkeit, die Rolle von Religion und der Nah-Ost-Konflikt verhandelt. »Nach dem Holocaust fehlten sechs Millionen. Sechs Millionen, die sich verliebt und gestritten hatten, die ihren Kindern Geschichten erzählten, die Träume, Ziele, Wünsche hatten und die gute oder weniger gute Menschen geworden wären. Manche von ihnen waren glücklich, andere eher nicht. Die ganze Welt hätte sich anders zusammengesetzt, wäre heute anders verbunden, hätte es den Holocaust nicht gegeben.« (S. 75) Sie webt diese Themen ganz fein in die Erzählung ein, berichtet von ihrem Leben in Israel und flechtet dabei Erinnerungen und Gedanken an ihre Familie, ihren jüdischen Großvater, der die Shoah überlebte, genauso wie von palästinensischen Freunden mit einer Leichtigkeit in die Erzählung ein, dass sie nie überfrachtet wirkt. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass so viele Themen so passend zusammenfügen, gleichermaßen Bewusstsein für die Vielfalt und Vielseitigkeit schaffen und Kritik üben kann, ohne je den (moralischen) Zeigefinger zu erheben. Ich hätte auch noch 400 weitere Seiten gelesen und mindestens genauso sehr geliebt, gefühlt, gelacht und geschluckt. ‍ Großartige Literatur! ❤️‍ Es ist ein ruhiges, ehrliches, eindrückliches, offenes Buch, das zärtlich, liebevoll, vertrauens- und hoffnungsvoll von Menschen, Schicksalen, Begegnungen, Erinnerungen und dem Leben selbst erzählt. Besonders passend fand ich immer auch die Zitate, die jedes Kapitel eröffnen. Ich könnte noch so viel mehr zu diesem Buch schreiben, und dann fehlen wir aber auch wieder die Worte, um dieses Leseerlebnis zu fassen. Am besten: Lest es selbst. Ganz ganz große Leseempfehlung für dieses großartige Buch. ❤️

3 gute Sterne hierfür!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 10.11.2024

Bewertungsnummer: 2337771

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Israel – das Land, das sie als Kind oft besuchte, da ein Teil ihrer Familie hier vor Jahrzehnten Zuflucht fand. Es ist das Land der Menschen, die S. durch Erzählungen ihres Großvaters kennenlernte, und gleichzeitig der Menschen, denen sie heute beim Trampen zwischen Tel Aviv und Jerusalem begegnet. Früher, da gab es den Untergrundkämpfer Jitzchak, der Tomaten in der Wüste überleben lassen konnte. Es gab Eva und Zwi Goldberg, die ihre Sehnsucht nach der alten Heimat mit deutschen Rosen zu besänftigen versuchten. Heute ist da Mohammad, der in einem Techno-Club auflegt und nicht über seine jüdische Exfreundin hinwegkommt. Es gibt den Siedler Rafi und den Beduinen Abdallah, die wie Zwillingsbrüder aussehen, aber keine sind. Und es gibt den Cafébesitzer Lior, der davon träumt, mit seiner Tochter einen Roadtrip in einem himmelblauen VW-Bus zu machen. Und während S. immer mehr über das Leben dieser Menschen lernt, eröffnet sich ihr Stück für Stück die eigene Geschichte, die ihres Vaters, ihres Großvaters – und ihr eigener Platz in diesem Land.“ Autorin Sara Klatt erzählt hier eine mehr als aktuelle Geschichte. Erst bekommt der Leser und sie selbst ein Bild über das Land durch die Erzählungen ihres Großvaters und dann macht sie ihre eigenen Erfahrungen. Es ist ein ruhiges Buch, eine Art Biografie, Roadtrip aber auch Selbstfindung und auch eine Art Bekenntnis, verwoben mit der Landesgeschichte und eben den Erfahrungen der Protagonistin S.. Es ist nunmal ihre Geschichte und dies zu bewerten, steht niemandem zu. Dennoch ist der Schreibstil angenehm, die Aufmachung der Geschichte rund und lesenswert. Welche Schlüsse man schlussendlich am Ende des Buches zieht, werden für jeden Leser andere sein. Fest steht aber, es ist ein lesenswertes Buch zu aktuellem Anlass. 3 gute Sterne hierfür.

3 gute Sterne hierfür!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 10.11.2024
Bewertungsnummer: 2337771
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Israel – das Land, das sie als Kind oft besuchte, da ein Teil ihrer Familie hier vor Jahrzehnten Zuflucht fand. Es ist das Land der Menschen, die S. durch Erzählungen ihres Großvaters kennenlernte, und gleichzeitig der Menschen, denen sie heute beim Trampen zwischen Tel Aviv und Jerusalem begegnet. Früher, da gab es den Untergrundkämpfer Jitzchak, der Tomaten in der Wüste überleben lassen konnte. Es gab Eva und Zwi Goldberg, die ihre Sehnsucht nach der alten Heimat mit deutschen Rosen zu besänftigen versuchten. Heute ist da Mohammad, der in einem Techno-Club auflegt und nicht über seine jüdische Exfreundin hinwegkommt. Es gibt den Siedler Rafi und den Beduinen Abdallah, die wie Zwillingsbrüder aussehen, aber keine sind. Und es gibt den Cafébesitzer Lior, der davon träumt, mit seiner Tochter einen Roadtrip in einem himmelblauen VW-Bus zu machen. Und während S. immer mehr über das Leben dieser Menschen lernt, eröffnet sich ihr Stück für Stück die eigene Geschichte, die ihres Vaters, ihres Großvaters – und ihr eigener Platz in diesem Land.“ Autorin Sara Klatt erzählt hier eine mehr als aktuelle Geschichte. Erst bekommt der Leser und sie selbst ein Bild über das Land durch die Erzählungen ihres Großvaters und dann macht sie ihre eigenen Erfahrungen. Es ist ein ruhiges Buch, eine Art Biografie, Roadtrip aber auch Selbstfindung und auch eine Art Bekenntnis, verwoben mit der Landesgeschichte und eben den Erfahrungen der Protagonistin S.. Es ist nunmal ihre Geschichte und dies zu bewerten, steht niemandem zu. Dennoch ist der Schreibstil angenehm, die Aufmachung der Geschichte rund und lesenswert. Welche Schlüsse man schlussendlich am Ende des Buches zieht, werden für jeden Leser andere sein. Fest steht aber, es ist ein lesenswertes Buch zu aktuellem Anlass. 3 gute Sterne hierfür.

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Das Land, das ich dir zeigen will

von Sara Klatt

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