• Produktbild: Die Henkerstochter und das Vermächtnis des Henkers
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Band 10

Die Henkerstochter und das Vermächtnis des Henkers Historischer Roman | Der Jubiläumsband der internationalen Bestsellerserie: Die Kuisls ermitteln im historischen Passau

Aus der Reihe Die Henkerstochter-Saga
15

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

461

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.09.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

18,6/12/4,1 cm

Gewicht

444 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06544-1

Beschreibung

Rezension

»Zum zehnten Mal setzt Pötzsch seinen eigenen Vorfahren, den Kuisls, ein spannendes literarisches Denkmal. Eine dramatische und atmosphärisch dichte Zeitreise in die Ära der Belagerung Wiens durch die Türken.« Beate Rottgardt Ruhr Nachrichten 20250402

Produktdetails

Verkaufsrang

461

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.09.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

18,6/12/4,1 cm

Gewicht

444 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06544-1

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Eliza

    5/5

    01.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Fulminantes aber trauriges Finale

    Ein fulminantes, aber auch trauriges Finale, dass mich sehr melancholisch, aber auch zufrieden zurückgelassen hat. Im Jahr 1683 tobt ein Krieg in Europa, die Osmanen stehen vor Wien und der Kontinent steht vor politischen und gesellschaftlichen Veränderungen. Jakob Kuisl, alt und etwas gebrechlich tritt seine letzte große Reise an, um einen alten Weggefährten wiederzutreffen, der ihn bittet nach Passau zu kommen, um ihn bei der Bergung eines Schatzes zu helfen. In Passau angekommen muss Kuisl entsetzt feststellen, dass sein Freund brutal ermordet wurde. Dort trifft er auf weitere Kameraden seiner früheren “Soldaten-Zeit” und gemeinsam beschließen sie sich auf die Suche nach dem Schatz zu machen. Doch da beginnt der Horror für Kuisl so richtig. Dieser Roman, der mehrere Handlungsstränge hat, sorgt mit seinen verschiedenen Spannungsmomenten für die richtige Mischung beim Lesen. Da ist die Nebengeschichte von Paul, der in Wien gegen die Osmanen kämpft aber auch Magdalena, die Tochter Kuisls, die zusammen mit ihrem Mann Simon von Kaiser Leopold in “Anspruch genommen wird”, diesem und seiner Ehefrau medizinisch beizustehen. Diese Nebengeschichte sorgen für zusätzliches Fortune, ohne zu sehr von dem schwersten persönlichen Fall Kuisl abzulenken. Die stärksten Figuren neben Kuisl waren für mich Kuisls Enkelin Sophia und Prinz Eugen Franz von Savoyen, ein Adeliger. Sophia ist ihrem Großvater in manchem sehr ähnlich und agiert impulsiv, auch wenn sie in ihren so jungen Jahren noch sehr unausgereift sein müsste. Doch ist ihre Sorge um den geliebten Großvater so groß, dass sie sehr schnell erwachsen werden muss. Prinz Eugen war eine große Überraschung für mich und ich mochte ihn als Figur sehr. Er sorgt mit seiner mutigen, aber auch unkomplizierten Art für interessante, aber auch humorvolle Elemente. Der Roman wird getragen von den Beschreibungen des Zeitgeistes. Es war auch in dieser Zeit neben den kriegerischen Elementen immer noch eine harte Zeit für die Bevölkerung. Die medizinischen Verhältnisse aber auch die Hygiene-Bedingungen waren nicht gut und somit war es für die Menschen dort nicht leicht ein gesundes und langes Leben zu führen. Der Autor hat es geschafft der gesamten Saga ein sehr gutes voraussichtliches Ende zu geben. Ich war äußerst begeistert, aber auch ein wenig traurig. Aber die gute Nachricht ist, es gibt bisher 10 Henkerstochter-Bände. Warum diese nicht alle nochmal von vorne lesen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    16.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    »Was du glaubst oder nicht, spielt keine Rolle«

    »Was du glaubst oder nicht, spielt keine Rolle« Während Magdalena, ihr Mann Simon sowie Sohn Peter in Passau weilen, um verwundete Soldaten zu versorgen – immerhin stehen die Türken bereits vor Wien –, soll ihr Vater, der ehemalige Henker Jakob Kuisl, in Schongau auf seine Enkelin Sophia aufpassen. Dagegen fehlt von Paul, dem zweiten Sohn der Henkerstochter, seit zwei Jahren jede Spur und die Familie macht sich, besonders aufgrund des Kriegsgeschehens, Sorgen. Als bei Jakob ein ominöser Brief, von seinem Freund Nepomuk aus der gemeinsamen Zeit als Söldner, eintrifft und er darin gebeten wird ebenfalls nach Passau zu kommen, kann Jakob Kuisl nicht mehr lange stillhalten. Dort angekommen, muss er feststellen, dass neben ihm auch weitere ehemalige Weggefährten herbeigerufen wurden, um dem im Brief erwähnten mysteriösen Schatz auf die Spur zu kommen. Doch der Absender ist bereits tot. Zwischen der Brutalität des Kriegs und vielen unvorhergesehenen Ereignissen, werden die ehemaligen Söldner mit ihrer keinesfalls glänzenden Vergangenheit konfrontiert, zumindest solange sie den Fängen des Mörders entkommen können… Ein weiteres Abenteuer beginnt! Dieser Roman ist schon der zehnte Band der Henkerstochter-Serie und mal wieder hat Oliver Pötzsch es geschafft, die Lesenden vollkommen in die Irre zu führen, sie auf falsche Fährten zu locken und ihnen dadurch das Gefühl zu geben, sich mit der vermutenden Einschätzung, wie es ausgehen wird, in Sicherheit wiegen zu können – doch falsch gedacht! Die Bücher von Oliver Pötzsch sind stets so genial und ausgetüftelt konstruiert, dass sie nicht nur spannende Plot-Twist, sondern auch einige unvorhersehbare Überraschungen bereit halten. Daneben ist auch dieser rasante Krimi einfach toll geschrieben und entführt einen regelrecht in andere, düstere Welten der Vergangenheit. So müssen Krimis sein! PS: Lest das Nachwort erst, wenn es an der Reihe ist!

  • Michael Sterzik

    aus Wallenhorst

    5/5

    09.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Jäger des verlorenen Schatzes

    Der zehnte und vielleicht letzte Band dieser historischen Reihe von Oliver Pötzsch ist ein wirklich gelungener Abschluss dieser Familiengeschichte. In den letzten 10 Bänden haben wir die Möglichkeit gehabt, in chronologischer Reihenfolge eine umfassende Geschichte zwischen dem Tod und dem Leben zu verfolgen. Als Henker war Jakob Kuisl gezwungen, im Namen des Gesetzes Menschen zu töten - ein Schritt, der in psychologischer Hinsicht immer wieder Spuren in der Seele hinterlässt. Parallel verfolgen wir den Werdegang von Simon Frohnwieser, der sich entschied, Medizin zu studieren und zu praktizieren, um Leben zu retten. Die Henkerstochter heiratete einen Arzt - ein gesellschaftlicher Übergriff, wenn man bedenkt, dass dies in einer an Ständen und Berufsgruppen orientierten Gesellschaft nur in Ausnahmefällen akzeptiert wurde. Die Zahl der Figuren wuchs stetig, Kinder, Verwandte, Freunde und Bekannte wurden zu Haupt- und Nebenfiguren. Oliver Pötzsch gab all diesen Figuren nicht nur eine unverwechselbare Stimme, sondern entwickelte sie auch charakterlich weiter. Aber alles hat ein Ende und das ist auch gut so - auch wenn ich diese Romanfiguren vermissen werde, ist es ein guter Zeitpunkt aufzuhören. Diese Reihe zeichnet sich durch die historischen Details aus, die Oliver Pötzsch fabelhaft recherchiert hat. Ereignisse, Situationen, Berufsbeschreibungen und auch Handlungsorte hat er nach historischen Quellen perfekt in fiktive, spannende und vor allem unterhaltsame Romane umgesetzt. 1683: Das Reich ist in Gefahr, denn das osmanische Heer steht kurz vor Wien und ein vernichtender Krieg scheint unausweichlich. Auch um den alten Henker Jakob Kuisl steht es schlecht, körperliche Schmerzen und Sorgen plagen ihn. Umso erstaunter ist er, als er einen Brief von seinem früheren Weggefährten Nepomuk erhält, der ihn bittet, nach Passau zu kommen, um bei der Bergung eines Schatzes zu helfen. Jakob Kuisl tritt diese letzte große Reise in der Hoffnung an, mit seinem Anteil des Schatzes seiner Familie das Bürgerrecht zu erkaufen. Doch als der Henker in der Stadt an der Donau ankommt, macht er eine schreckliche Entdeckung: Sein Freund wurde auf entsetzliche Weise ermordet. Schnell erfährt Kuisl, dass er nicht der Einzige ist, den Nepomuk nach Passau gebeten hat: Vier frühere Kameraden haben ebenfalls Briefe erhalten. Und so schließen sich die fünf alten Söldner zusammen, um herauszufinden, wer Nepomuk getötet hat – und warum ...(Verlagsinfo) Jakob Kuisl war nicht immer Henker - er war zwar Spross einer Henkersfamilie, aber auch Soldat im Dreißigjährigen Krieg. Dass der alte Henker natürlich posttraumatische Erinnerungen an Mord, Verstümmelung und Totschlag hat, wird in diesem Roman deutlich. Dass der griesgrämige, aber liebenswerte Großvater nicht immer ein guter Mensch war, erkennt dann auch seine Enkelin. Ein Opfer des Krieges ist immer auch die Unschuld - und unschuldig war er ganz sicher nicht. Vieles aus der unrühmlichen Vergangenheit des alten Henkers wird nun ans Licht gezerrt. Alte Erfahrungen reißen neue und alte Wunden auf. Die alten Kriegskameraden - ebenso desillusioniert, zum Teil immer noch gewalttätig - katapultieren die Vergangenheit in seine unmittelbare Gegenwart. Tod und Leben - auch hier im ewigen Kampf. Für den Enkel des Henkers spielt die Belagerung des osmanischen Heeres vor Wien, der als Soldat seiner eigentlichen Berufung folgt, eine wesentliche Rolle. Zur gleichen Zeit sind Simon und seine Frau als Leibarzt des Kaisers und seiner schwangeren Frau für das Leben der beiden verantwortlich. Der Leser trifft auf eine ganze Reihe faszinierender Persönlichkeiten - die als Nebenfiguren ein gewisses Standing haben und die Geschichte auf eindrucksvolle Art und Weise vertiefen. Spannend ist die Geschichte um einen historischen Schatz - eine alte Sage, die bekanntlich einen wahren Kern hat. Jakob Kuisl wird zum „Jäger des verlorenen Schatzes“. Auch dieser Roman ist mit zahlreichen Actionsequenzen und anderen Spannungsmomenten gespickt, die keine Langeweile aufkommen lassen. In einigen Dialogen spiegelt sich aber auch der feine Humor von Oliver Pötzsch wieder. Historisch gesehen ist der Roman absolut grandios. Auch wenn der aktuelle Krieg kaum thematisiert wird. Viele Erzählstränge und Schicksale finden in diesem Band ein sehr gutes Ende. Zwar lässt der Autor noch einige Türen offen - und vielleicht bekommt die eine oder andere Figur aus dieser Reihe in Zukunft ein eigenes Buch. Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden. Die Geschichte konzentriert sich auf das Schicksal von Jakob Kuisl und drängt damit leider viele andere Figuren in den Hintergrund. Ich hätte gerne die Gedanken einiger weiterer - auch der Nebencharaktere - gelesen. Dennoch ist „Die Henkerstochter und das Vermächtnis des Henkers“ einer der stärksten Bände dieser Reihe. Und mit jedem Ende - öffnet sich auch eine neue Tür - aber diese Tür muss Oliver Pötzsch irgendwann selbst aufstoßen. Fazit Das ist der grandiose Abschluss einer grandiosen Reihe, die unbedingt in chronologischer Reihenfolge gelesen werden sollte. Eine historische Geschichte, die in eine tolle atmosphärische Geschichte verpackt ist, die ein pures Lesevergnügen auf höchstem Niveau garantiert. Michael Sterzik

  • dru07

    aus feldkirchen

    5/5

    04.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Schatzsuche 1683: Das…

    Schatzsuche 1683: Das osmanische Heer steht kurz vor Wien und ein vernichtender Krieg scheint unausweichlich. Auch dem alten Henker Jakob Kuisl geht es nicht gut. Ihm plagen körperliche Schmerzen und seelische Sorgen. Als er von seinem früheren Weggefährten Nepomuk einen Brief erhält, macht er sich trotz seiner Beschwerden auf nach Passau. Nepomuk bittet ihn, nach Passau zu kommen um mit ihm einen Schatz zu bergen. Mit seinem Anteil des Schatzes möchte er seiner Familie das Bürgerrecht erkaufen. Doch in Passau angekommen, muss er feststellen, dass auch die anderen vier Weggefährten einen Brief erhalten haben und Nepomuk ermordet wurde. Gemeinsam wollen sie herausfinden wer Nepomuk getötet hat und wo der Schatz begraben liegt, doch wem kann Jakob vertrauen? Auch dieser Teil mit Jakob hat mir sehr gut gefallen. Er war wieder spannend und flüssig geschrieben. Jakob hat ein stolzes Alter erreicht und ist es nur eine Frage der Zeit bis er von uns geht – was mich traurig stimmt. Ich habe sehr gehofft, dass er den Mörder von Nepomuk finden wird, doch wem seiner alten Weggefährten kann er trauen? Und wer ist der Mörder? Wird er den Schatz finden und seiner Familie das Bürgerrecht erkaufen können? Ich habe es sehr gehofft. Nicht nur Jakob verschlägt es nach Passau, auch seine Tochter und sein Schwiegersohn verweilen in der Stadt an der Donau und müssen sich um die Wehwehchen der Höflinge kümmern. Auch Paul, der Sohn von Magdalena, muss sich im Krieg beweisen und spielt wieder eine größere Rolle in diesem Buch. Es war schon sehr lustig und interessant zu lesen, wie immer wieder das eine mit dem anderen zusammenhängt. Das Ende hat mich traurig gemacht, aber ich habe trotzdem noch ein kleines bisschen Resthoffnung. 5 von 5*.

  • crazy girl

    aus Schleswig-Holstein

    5/5

    25.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Schatzsuche

    1683 vor der Kulisse des Krieges spielen sich dramatische Szenen ab. Das Osmanische Heer belagert Wien und ausgerechnet Paul, der Sohn von Magdalena Fronwieser, ist der wahnwitzige Kurier, der Nachrichten zum Heer bringt. Magdalena, spürt die Gefahr für ihren Sohn und meldet sich mit ihrem Mann zum Dienst in der Truppe und reist nach Passau. Der ehemalige Scharfrichter JaKob Kuisel, soll derweil auf die jüngste Enkeltochter Sophia aufpassen. Als Jakob einen Brief von seinem alten Freund Nepomuk erhält, in dem von einem Schatz die Rede ist, begibt er sich auch auf die Reise nach Passau und damit in seine Vergangenheit. Sophia folgt ihm heimlich aufs Schiff. In Passau angekommen, sieht sich Jakob mit weiteren Personen aus seiner Vergangenheit konfrontiert. Das Cover und der Titel passen zu den vorherigen Bänden um die Henkerstochter. Das Personenregister ist sehr hilfreich und ich bin sofort wieder drin im Geschehen. Dramatische, spannende, mysteriöse Ereignisse um die Familie Kuisl lassen mich tief in die Geschichte eintauchen. Der Epilog am Ende gibt noch einmal einen Überblick über vergangene Abenteuer.

Kundinnen und Kunden meinen

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