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Anti-Girlboss Den Kapitalismus vom Sofa aus bekämpfen | Plädoyer für das gute Leben in der Komfortzone

75

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/1,9 cm

Gewicht

186 g

Farbe

Magenta

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06918-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/1,9 cm

Gewicht

186 g

Farbe

Magenta

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06918-0

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    02.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lob der Faulheit

    Ein kontroverses Buch: Statt der üblichen Ratgeber zum Verlassen der Komfortzone zu folgen, plädiert die Autorin für mehr Gemütlichkeit und weniger Ambitionen. Ein bequemer Lebensstil nur mit der notwendigen Arbeit ist attraktiv, aber wahrscheinlich nicht für jeden. Aber ein wichtiges Buch mit einer notwendigen Aussage in unserer selbstoptimierenden Welt. Sehr empfehlenswert.

  • MK262

    aus Garmisch-P.

    5/5

    11.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Schon das tolle knallige…

    Schon das tolle knallige Cover hat mit sofort angesprochen. OK bin ehrlich die Katze hatte auch eine Portion Schuld dran. Diese Vierbeiner haben einfach eine Magische Anziehungskraft besonders wenn es um Chillen und relaxen geht. Es ist mit einer guten Portion Witz und Humor geschrieben genau das was man sich hinter diesem Klappentext vermutet und sich auch erhofft. Dieses Buch trifft voll ins Schwarze, jeder erwartet immer noch mehr und nach oben stehen einem angeblich alle Türen offen. Aber bitte zu welchem Preis? Nach außen schauen viele Familien und Partnerschaften nach Punkt und Sonnenschein aus. Aber wehe man kratzt auch nur ein bisschen an der Oberfläche schon kommen auch hier die dunklen Seiten raus. Es ist nicht jeder als Unternehmer oder Chef geboren und das muss ja auch gar nicht sein. Es braucht auch die Arbeiter und die Rädchen die funktionieren. Sei wie du bist und mache nichts künstliches Übertriebenes aus dir und deinen Lieben. Natur PUR!

  • xuscha01

    aus Münster

    4/5

    18.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wichtiges Thema

    Dieses Buch kann auf den ersten Blick stutzig machen und provokativ sein. "Wieso schreibt eine Frau etwas, dass uns Frauen von der Chefetage fernhalten soll?" . Doch sobald frau in das Buch eintaucht, wird klar, wieso es keine "Girlbosses" braucht. Denn allein dieser Begriff macht uns Frauen klein, zeigt, wie unterbesetzt und nicht selbstverständlich in Berufen und Posten sind, die in Vergangeheit immer eine Männerdomäne war und in der Gegenwart größtenteils noch ist! Nadia Shehadeh beschreibt den Leistungsdruck von uns Frauen, der uns von der Gesellschaft auferlegt wird seitdem wir geboren sind. Egal, wie wir es machen, es ist immer falsch. Die Erwartungen sind stets andere, als unsere Leistung. Ungerechte Bezahlung, fehlende Anerkennung (z.B. der Care Arbeit) und Degradierung der Fähigkeiten sobald ein Mann zum Vergleich vorhanden ist... Der Schreibstil spiegelt die Wut wieder, die einem hochkommt, wenn frau die Fakten betrachtet und die Ungerechtigkeit sich wie ein Schlag ins Gesicht anfühlt. Insgesamt vergebe ich 4 Sterne, weil mir der Schreibstil auf Dauer too much war und ich mir alternative Lösungen ebenfalls gewünscht hätte nach all diesen Fakten. Dem Thema tut es dadurch keinen Abbruch. Denn es ist und bleibt wichtig die Stimme zu erheben für Gleichberechtigung!

  • Diana

    aus Berlin

    5/5

    29.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein gleichzeitig wichtiges und unterhaltsames Buch

    Das Buch “Anti-Girlboss” von Nadia Shehadeh ist eine leidenschaftliche Abrechnung mit der kapitalistische Hustle Culture, die von einem ständigem Streben nach beruflichem Erfolg und persönlichem Wachstum geprägt ist. Die Autorin kritisiert diese Kultur und plädiert für eine entspanntere und selbstbestimmtere Arbeitsweise, für mehr Chillen und Nein sagen und ein Leben in der “Komfortzone”. Shehadeh kritisiert die Idee, dass individueller Ehrgeiz Frauen und Mädchen aus strukturell bedingter gesellschaftlicher Ungerechtigkeit befreien könnte, als kollektiven Selbstbetrug, der ihnen vordergründig (mehr) Chancengleichheit vortäuscht und sie damit jedoch zu immer mehr bezahlter und unbezahlter Arbeit antreibt. Sie plädiert dafür, sich eine Komfortzone zu bewahren, die davor schützt, allen von außen an Frauen und Mädchen gestellten Anforderungen zu gehorchen und so unweigerlich das Risiko des Burn Out einzugehen. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und sympathisch. Shehadeh schreibt mit einer klaren und humorvollen Stimme, die die Leser*innen durch das Buch führt. Ich konnte mich gut mit ihr identifizieren und ihre Argumente nachvollziehen. Allerdings neige ich tatsächlich eher zum „Vieltun“ als zum Nichtstun, was Shehadehs Ansatz manchmal schwierig für mich machte. Vielleicht kam das Buch auch gerade zur rechten Zeit. Nadia Shehadeh ist Soziologin und Autorin, wohnt in Bielefeld und lebt nach eigenen Aussagen für Livemusik, Pop-Absurditäten und Deko-Ramsch. Sie führt ihren eigenen Blog shehadistan.com und ist Mitbetreiberin des Blogprojekts maedchenmannschaft.net. Shehadeh ist Kolumnistin des Missy Magazine sowie bei Neues Deutschland und freie Autorin bei der taz.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    31.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Patriarchat ist nicht alles

    Gerade als neurodiverse Frau struggle ich extrem mit dem Gedanken von einer konstanten Leistungsgesellschaft, von den erfolgreichen Linkedinfrauen, die immer mehr arbeiten, sich in Arbeit total selbst verwirklichen, dort ihre Identität finden, Karriere über alles stellen. Die Autorin zeigt hier ganz gut auf, dass wir nicht alleine sind, mit Tagen wo man einfach absolut nix packt (oder auch nicht schaffen will!), dass nicht jede Frau um sich ihren Platz im Patriarchat zu "verdienen" (sowieso ein ganz falscher Gedankengang), genau so arbeiten und Arbeit und Alltag definieren muss wie es von Männern seit Jahrzehnten erwartet und gefordert wird. Ein tolles Buch mit feministischen Ansichten, die ich gut nachempfinden konnte - es gibt letztendlich viel mehr Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung, Produktivität und Selfcare, ganz abseits von Kapitalismus und Patriarchat.

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