'Joe war mal cool. Jetzt ist er nur noch irgendsoein drogenabhängiger Loser.'
Emmy steht in einer der Kabinen der Mädchentoilette und weint. Sie weiß, dass ihr großer Bruder Joey viel mehr ist als das. Joey ist derjenige, der ihr das Fahrradfahren beigebracht hat, weil ihre Eltern ständig arbeiten mussten. Joey saß stundenlang mit ihr in der Bettlakenhöhle, und hörte ihr beim Vorlesen zu, selbst als er schon viel zu alt dafür war. Joe zeigte ihr, wie man Rührei macht und ließ sie zugucken, während er malte. Bis zu dem Tag, an dem Emmy an seine Zimmertür klopft und Joey mit kalter Stimme sagt: 'Geh weg.'
Ein Roman darüber, dass kein Mensch nur gut ist oder nur schlecht ... sondern mindestens beides. Von der 'New York Times'- und 'SPIEGEL'-Bestsellerautorin sowie der TikTok-Sensation 'Girl in Pieces'¿ das neue bewegende Jugendbuch von Kathleen Glasgow.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Annis-Bücherstapel
5/5
27.06.2024
eBook (ePUB 3)
HIGHLIGHT! Sehr emotionale und bewegende Geschichte…
Das Cover gefällt mir gut. Es hat mich sofort neugierig gemacht und es passt perfekt zu dieser Geschichte.
Emmy und ihr Bruder Joey hatten einen schweren Autounfall, bei dem ein Mädchen ums Leben kam. Emmy selbst hat auch noch mit einer Verletzung zu kämpfen, doch schlimmer findet sie, dass ihr Bruder Joey Drogen im Blut hatte. Heroin. Nun kommt er von einer Entziehungskur nach Hause und alle wollen alles richtig machen. Wird Joey der Neuanfang gelingen?
Emmy ist einfach bezaubernd. Herzensgut, immer freundlich, ein Sonnenschein. Nur, wird sie durch Joeys Probleme übersehen oder ihre Eltern sind ungerecht zu ihr. Mir hat sie so leid getan, weil man schnell erkennen kann, dass sie sich Liebe und Aufmerksamkeit wünscht und man spürt auch, wie sehr sie leidet. Dann wird ihr ungefragt eine unheimlich hohe Verantwortung übertragen, doch sie gibt nie auf. Auch als es ihr selbst richtig schlecht geht, stellt sie das Wohlergehen ihres Bruders darüber. Mich hat es echt bewegt, wie sie alles gegeben hat, aber immer wieder enttäuscht wird.
Joey hat mir auch gut gefallen. Aus meiner Sicht wurde er sehr authentisch dargestellt, insbesondere mit der Drogenproblematik. Seine Gedanken fand ich super interessant und auch wie er seine Gefühle und seine Situation verbalisiert hat. Dazu gehört aber eben auch immer jemand, der einem wirklich zuhört.
Alle anderen Figuren fand ich ebenfalls super gelungen und authentisch.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es gab einige Konflikte, Missverständnisse und überraschende Wendungenund mich hat es von Anfang bis zum Ende im Buch gehalten. Die gewählten Themen fand ich interessant und super bearbeitet. Gerade das Thema “Umgang mit Sucht” wurde sehr ehrlich beleuchtet und es hat mich sehr aufgewühlt. Die Geschichte macht nochmal sehr deutlich, dass nur geholfen werden kann, wenn jemand wirklich Hilfe möchte. Es wird gezeigt, wie die ganze Familie involviert ist und welche Dynamiken und Schwierigkeiten es geben kann. Und das Ende fand ich sehr gelungen und auch passend zum Verlauf der Geschichte und des Themas.
Der Schreibstil ist super. Alles liest sich sehr flüssig und angenehm. Die Dialoge sind authentisch und sehr ehrlich. Die Beschreibungen der Settings und die atmosphärischen Beschreibungen haben einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen lassen. Und die Beschreibung der emotionalen Ebene war hervorragend. Ich konnte mich super in die Figuren hineinversetzen und habe mit ihnen mitgelitten.
Von mir erhält dieses Buch eine ganz klare Kaufempfehlung (5+/5 Sterne), weil die Geschichte authentisch und ehrlich ist, weil ich die Figuren mit ihren Gedanken Gefühlen sehr realistisch fand und weil mich die Geschichte wirklich bewegt hat.
Vielen Dank an Kathleen Glasgow und den Fischer Sauerländer Verlag für diese Geschichte.
Lisa
aus Bochum
5/5
31.05.2024
eBook (ePUB 3)
tolles (nicht leichtes) Buch
Dieses Buch hat mich durch und durch berührt. Es war toll geschrieben, ich konnte gut mitfiebern und es war schwer, das Buch auch nur kurz aus der Hand zu legen. Absolut empfehlenswert, auch wenn es keine leichte Kost ist.
Liv
5/5
27.03.2024
eBook (ePUB 3)
Wichtiger Jugendroman, der die Opioidkrise und Abhängigkeit voller Emotion an die Jugend richtet
Wow. . . Das war . . . heftig. . .
Weil in der Unterhaltungsliteratur Drogenkonsum ein kleines Tabuthema ist, aus Angst, dass die Jugendlichen dadurch animiert werden sie auszuprobieren, bin ich sehr dankbar, dass ich dieses Buch vorablesen durfte und die Verarbeitung des Themas in diesem Buch analysieren darf. Denn eines schon vorweg: Dieses Buch ist so viel mehr als nur Drogensucht.
Cover
Das Cover ist schlicht gehalten und passt mit den Covern der anderen Bücher der Autorin sehr gut zusammen, da der Stil ähnlich ist. Die Pillen, die die Os ersetzen sind ein thematisch passender Touch und die Schrift des Titels sieht sehr danach aus, als ob man mit einem Wachsmalstift geschrieben hätte. Beim Lesen des Buches kann man vielleicht eine kleine Referenz erkennen. Trotz der Schlichtheit ist das Cover sehr ansprechend und lässt schon eine tiefere Message im Buch vermuten.
Inhalt
Eine Party, eine Nacht, ein Unfall und ein Todesopfer. So hat alles seinen Lauf genommen. Emorys Bruder Joey wird danach in eine Klinik geschickt, um aus seiner Drogensucht herauszukommen. Doch Emmy selbst ist nicht ohne Schaden davon gekommen, denn nicht nur ihr Knie schmerzt. Die Folgen des Unfalls sind so viel größer als die körperlichen Schmerzen, die Joey und Emmy empfinden, denn auch ihr soziales Leben in der Highschool wird stark von dem Ereignis beeinflusst. Erzählt aus der Sicht von Emory bekommt man einen Einblick in das Leben einer Teenagerin, die viel mehr Verantwortung trägt, als sie in ihrem Alter sollte.
Meine Leseerfahrung
Schon von Beginn an, weckt das Buch intensive Emotionen. Denn man wird als Leser direkt in die Unfallsituation geworfen und alles was danach kommt; der Krankenhausaufenthalt, die Schmerzen und all die Gefühle von Emory angesichts des Entzugs ihres Bruders Joey.
Die Beziehung der beiden ist wirklich etwas Besonderes. Sogar die älteste Schwester Maddie erkennt das. Emmy und Joey stehen sich sehr nahe und unterstützen sich gegenseitig. Doch mit der Zeit erkennt man, dass der Einsatz von Emmy viel höher ist, weil sie in gewisser Weise seit Jahren dazu konditioniert wurde auf ihren Bruder aufzupassen. Sie wusste von Joeys Abhängigkeit und hat versucht ihn und seine schulischen Leistungen über Wasser zu halten, damit das ja niemandem auffällt.
Und hier kommt der Teil, der jeden Leser wütend machen sollte. Mein persönlicher Bezug dazu ist, dass ich in Emmys Alter genau die gleiche Sache erlebt habe und ein sehr starkes Verantwortungsgefühl für die Situation zu Hause oder meinen Bruder, seine Erziehung und seine schulischen Leistungen hatte. Jetzt, nach einigen Jahren in Therapie, wird mir immer mehr bewusst, dass es nicht meine Aufgabe und nicht meine Verantwortung war, mich darum zu kümmern. Und Emmys ist es auch nicht.
Es ist die Aufgabe der Eltern. Was ist mit ihnen? Und dabei macht es keinen Unterschied, welche anspruchsvolle Arbeit sie ausüben. Wenn man sich für Kinder entscheidet, dann trägt man die Verantwortung sich um sie zu kümmern. Denn das Verhalten von den Eltern bringt einen zur Weißglut. Der Vater flieht in die Arbeit um sich nicht mit dem Drogenproblem des Sohnes auseinanderzusetzen und die Mutter ist einfach nur eiskalt. Sie übt auf Joey als auch auf Emory Druck aus, stellt Regeln auf und dirigiert sie autoritär herum als wären sie Sklaven. Es macht wirklich wütend, dass die Eltern den beiden passiv ständig vermitteln, dass sie nicht genug sind, wie sie sind.
Da wundert man sich nicht, dass Emmy sich unsichtbar fühlt. Ihr werden die Flügel abgeschnitten in einer Lebensphase, in der das Wichtigste ist, sich selbst zu finden und herauszufinden wer man sein will. Doch Emmy wird die Verantwortung für Joeys Wohlergehen aufgebürdet indem sie als seine Aufpasserin eingesetzt wird. Sicherlich kann jeder von uns dieses Gefühl unsichtbar zu sein nachempfinden.
Durch dieses wird auch das Verlangen endlich gesehen zu werden viel zu nachvollziehbar. Die Sache mit Gage ist schön in der Fantasie aber sich verstecken zu müssen, ist echt kein tolles Gefühl. Persönlich habe ich mich auch mal in der Situation von Emmy (mit den Fotos, nur dass es bei mir nie soweit wie im Buch gekommen ist) wiedergefunden und dieses irrationale Handeln ist sehr plausibel in diesem wirren Gefühlschaos. Sie tut einem echt leid als alles in Flammen aufgeht. Doch nicht nur Gage ist ein Versuch diese Leere zu füllen, denn in solchen verzweifelten Momenten fängt man selbst auch an in riskantem Verhalten teilzunehmen. Emmys Verhalten (ohne zu spoilern was sie genau macht) ist nur ein weiterer Versuch Etwas zu fühlen aber gleichzeitig auch ein Ruf nach Aufmerksamkeit und Hilfe.
Auf der anderen Seite kann man Joeys Handeln auch nachvollziehen. Durch meine Erfahrung mit meinen mentalen Krankheiten, hat es mich aufgeregt, dass Joey eine ganze Liste voller Regeln vorgelegt bekommt und neben der Schule noch arbeiten muss. Das hat nichts mit Struktur oder Disziplin zu tun, denn Joey ist schon in einem fragilen Zustand und sollte mit Liebe und Unterstützung überhäuft werden und nicht mit Regeln. Da Versagen wieder die Eltern in dem sie ohne Erfahrung behaupten, sie wüssten alles und nicht zuhören. Dazu fliehen sie sich in Arbeit, damit sie sich dem Problemkind nicht stellen müssen.
Nachdem meine Wut jetzt ein Ventil bekommen hat, konzentrieren wir uns auf die positiveren Aspekte. Ein schönes Erlebnis in diesem Buch, ist wie Emmy neue Freunde findet und auch eine alte Freundschaft wieder eine zweite Chance bekommt. Vor allem in diesem Alter kann es schwer seine neue Freundschaften zu knüpfen als auch alte zu pflegen. Gemeinsam mit dem Ausprobieren einer neuen Aktivität, zeigt es, dass Emmy langsam aus diesem verstrickten System zu Hause ausbricht und anfängt ihr eigenes Leben zu leben. Im Endeffekt ist es der erste Schritt in eine bessere Zukunft.
Da ich jetzt viel vom Inhalt kommentiert habe, hier ein bisschen faktischeres zum Buch. Der Schreibstil ist wirklich angenehm und vermittelt Emmys Gefühle sehr gut an den Leser. Es liest sich leicht und schnell, wozu auch die Länge der Kapitel beiträgt. Im Durchschnitt ist die Kapitellänge sehr angenehm. Besonders ist, dass die Kapitellänge auch mit der Handlung variiert. Denn als Emmy Kummer fühlt und sie in ein depressives Loch fällt, werden auch die Kapitel kürzer.
Im Großen und Ganzen ist das Buch ein gutes und wichtiges Stück der Jugendliteratur und bringt das wichtige Thema der Drogensucht aber auch der Opioidkrise an eine junge Leserschaft, die potentiell schon früh betroffen sein könnte. Es zeigt auch viele der gesellschaftlichen Probleme an, mit der eine Drogensucht behaftet ist und bietet den Anreiz über unser Handeln zu reflektieren und über Verbesserungen für die Zukunft nachzudenken.
Fazit
Ein sehr wichtiges Buch über die Opioidkrise, die an die Jugendlichen gezielt ist. Und dennoch erzählt das Buch so viel mehr, weckt viele Emotionen und schiebt das Hauptaugenmerk auf die Angehörigen der Betroffenen und wie sich die Abhängigkeit auf sie auswirkt. Die Autorin konnte mich mit dem Buch definitiv überzeugen und werde in Zukunft weitere ihrer Bücher lesen, die die Tabuthemen der Gesellschaft präsenter machen.
Aarany
aus Berlin
5/5
27.03.2024
eBook (ePUB 3)
Schrecklich ... schön ...
Cover & Klappentext
Kathleen Glasgow ist mir ein Begriff, obwohl dies tatsächlich das erste Buch ist, was ich von ihr gelesen habe. Das Cover ist schlicht gehalten, nicht überladen oder zu bunt, und passt damit perfekt zum Inhalt. Der Klappentext ist okay, aber auf Englisch gefällt er mir besser. Deswegen beziehe ich mich auch in meiner Meinung auf dessen Inhalt.
Meinung
Emory ist die Jüngste von drei Geschwistern. Ihre Schwester Maddie ist die Schöne, ihr Bruder Joey der Wilde und sie ist die Ruhige, Zurückhaltende.
Das Buch beginnt mit einem Unfall, der das Leben der gesamten Familie verändert. Man erfährt, dass ihr Bruder drogenabhängig ist, wie ihre Eltern und sie sowie die Umwelt darauf reagieren. Es ist wirklich intensiv.
Ich habe selbst Erfahrungen mit Drogenabhängigen und kenne die Ohnmacht, die man oft empfindet. Aber das ist nicht der Grund – zumindest nicht ausschließlich –, warum ich so mitgerissen wurde. Es ist eine andere Art, mit diesem Thema konfrontiert zu werden, wenn es nicht aus der Sicht desjenigen beschrieben wird, der Drogen konsumiert. Es gibt immer Gründe, die sogar nachvollziehbar sind. Und doch wird einer süchtig, aber der andere nicht. Manchmal liegt eine Prädisposition vor, manchmal kommt man mit abhängig machenden Mitteln schon in der Kindheit in Kontakt, wodurch die Hirnchemie verändert werden kann. Gerade in den USA werden Schmerzmittel verschrieben, die unheimlich schnell abhängig machen können, auch an Kinder. Das ist erschreckend.
Natürlich geht es in dem Buch nicht um eine Auflistung von Gründen, es ist schließlich keine wissenschaftliche Abhandlung. Es geht um Emory, die nie eine eigene Stimme hatte. Deren Eltern ihr Leben seit ihrer Geburt vorgeplant haben. Ich erinnerte mich während des Lesens an meine eigene Kindheit, wie es war, als ich sechszehn war. Der Druck, der auf einem lastet. Es ist schon schwer genug, erwachsen zu werden und sich zu finden. Leider wird das oft vergessen, wenn man irgendwann selbst Kinder hat.
Kathleen Glasgow hat es mit einfachen Worten geschafft, Emorys Wesen einzufangen. Ihre Ohnmacht, ihre Wut, ihre Verzweiflung, weil sie ihrem Bruder helfen will, aber auch das Gefühl, unsichtbar zu sein, während sie versucht, sich anzupassen. Man erkennt sogar die Ähnlichkeit zu Joey, was seine Abhängigkeit betrifft. Obwohl sie noch so jung ist und als Tochter einer Anwältin und eines Arztes ein vermeintlich privilegiertes Leben führt, muss sie schnell erwachsen werden. Diese Entwicklung wurde hervorragend umgesetzt.
Der Schreibstil besticht nicht durch einen komplizierten Satzbau, er ist schnörkellos, genau wie das Cover. Das macht den Inhalt umso authentischer, schließlich ist es die Sicht einer Sechzehnjährigen. Dabei ist der Aufbau beeindruckend. Man neigt dazu, bei Tragödien einen Schuldigen zu suchen. So ging es mir auch beim Lesen. Joey ist abhängig, weil die Eltern zu viel Kontrolle ausüben. Joey ist abhängig, weil er die falschen Freunde hat. Joey ist abhängig, weil mit ihm irgendwas nicht stimmt. Man darf aber nicht vergessen, dass Sucht eine Krankheit ist. Nichts, was man mal eben so beheben kann. Das spiegelt auch das Ende wider. Nein, es ist kein Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende-Ende.
Zitat aus „You’d be Home Now“ von Kathleen Glasgow. Emory, Kapitel 47, vorletzte Seite: Es schenkt uns kein Happy End, weil, tja, das Leben so nun mal nicht läuft. Jedenfalls nicht immer. Manchmal lässt es uns sehr, sehr lange darauf warten, und selbst dann sieht es vielleicht nicht so aus, wie man es sich vorgestellt hat. Zwar geht es dabei um ein Buch, was Emory gelesen hat, aber es trifft auch perfekt auf dieses hier zu.
Fazit
Ich habe mich schwergetan, dieses Buch zu bewerten, einfach weil alles vorhanden war, jede Erklärung, jeder Anhaltspunkt, um anzusetzen. Vielleicht ist es so gut gelungen, weil Kathleen Glasgow sich mit der Materie hervorragend auskennt, vielleicht weil sie ein untrügliches Gespür für die Abgründe der Menschheit hat, ich weiß es nicht. Was ich weiß, ist, dass dieses Buch den berüchtigten Nachhall hat, den ich so oft vermisse. Der mich noch eine Weile nicht loslassen wird, der selbst, obwohl es nur ein Echo des Buches ist, mir immer noch die Tränen in die Augen treibt (die während des Lesens regelmäßig überliefen). Deshalb vergebe ich fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Bewertung
5/5
17.03.2024
eBook (ePUB 3)
Beklemmend Beeindruckend Beängstigend
Ein unglaublich gut gelesenes Hörbuch mit einer gut recherchierten Story.
Diese ist wirklich keine leichte Kost, da das Thema Drogen und Sucht nunmal sehr viel Schatten und wenig Licht zuläßt.
Ich bin immer noch beeindruckt von der Geschichte, grob zusammengefasst, reicher Junge aus gutem Hause ist drogensüchtig und ein fataler verhängnisvoller Unfall verändert innerhalb weniger Sekunden das Leben vieler Jugendlicher und deren Familien.
Unglaublich gut geschrieben, eindrucksvoll, glaubwürdig zu jedem Zeitpunkt. Die Protagonisten sind authentisch und deren Verhalten zumeist nachvollziehbar. Der Leser hofft mit den Figuren, leidet mit, drückt die Daumen und muß trotzdem hin und wieder den Kopf schütteln.
Dieses Buch wird aus der Perspektive der Hauptprotagonistin, der Schwester des Drogensüchtigen behandelt und wie diese um ihren Bruder kämpft und wie es ihr dabei geht.
Einfach nur ein super gutes Buch. Klare Lese und Hörempfehlung!!!!!
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4/5
27.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine emotionale Reise
You’d Be Home Now war für mich eine sehr emotionale Geschichte. Ich mochte besonders, wie die Gefühle und Probleme der Charaktere dargestellt wurden und wie man Emorys Entwicklung miterlebt. Die Beziehung zu ihrer Familie fand ich dabei besonders interessant und an einigen Stellen hat mich die Geschichte wirklich berührt.
Teilweise war es mir etwas zu langsam und manche Stellen haben sich gezogen, trotzdem konnte mich das Buch fesseln. Es hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht und einige Themen sind mir auch nach dem Lesen noch im Kopf geblieben. Insgesamt ein schönes und emotionales Buch, das ich gerne gelesen habe.
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4/5
26.10.2024
Buch (Paperback)
Stimmt nachdenklich
Ein lockerer, nachvollziehbarer Schreibstil. Eine emotionale, sehr ergreifende Geschichte, die berührt und die Realität sehr gut wieder gibt. Die Handlung war zwar vorhersehbar und Emory ist ein sehr naiver Charakter, aber auch verständlich für das Alter.
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4/5
30.03.2024
Buch (Paperback)
eine emotionale Achterbahn
"You`d Be Home Now" war für mich eine emotionale Achterbahn der Gefühle. Von der ersten Seite an war ich direkt in der Geschichte drinnen und ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Ich mochte unsere Protagonistin Emmy sehr gerne und es hat mir wirklich im Herzen leid getan, was sie hat alles durchmachen müssen. An manchen Stellen war mir die Geschichte etwas zu sozialkritisch, da es sich sehr erzwungen angefühlt hat und nicht wirklich authentisch angefühlt hat.
Mir persönlich gefällt das Ende nicht so gut und ich habe mir irgendwie ein anderes Ende gewünscht, welches auch besser zur Grundstimmung des Buches gepasst hätte.
An sich war "You`d Be Home Now" ein gutes und vor allem wichtiges Buch mit schwierigen Themen, jedoch hat es sein Potential nicht komplett ausgeschöpft. Daher gebe ich dem Buch 3,5 von 5 Sternen
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