Produktbild: Mein Name ist Lilith

Mein Name ist Lilith Was uns verschwiegen wurde: die rebellische Erzählung des christlichen Mythos

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Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

30402

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

6652 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sabine Herting

Sprache

Deutsch

EAN

9783104917375

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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30402

Erscheinungsdatum

01.02.2024

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Fischer E-Books

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

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1. Auflage

Übersetzt von

Sabine Herting

Sprache

Deutsch

EAN

9783104917375

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  • Bewertung

    5/5

    18.04.2024

    eBook (ePUB 3)

    Schöpfungsgeschichte trifft auf Feminismus

    “Frauen bringen das Leben in die Welt. Frauen zu erniedrigen heißt, das Leben selbst herabzuwürdigen. Es muss Gleichheit sein, nicht Herrschaft. Harmonie, nicht Hierarchie. Barmherzigkeit, nicht Gewalt. Frauen müssen wertgeschätzt werden, so wie wir diese Welt wertschätzen, die uns erhält.” Lilith, die erste Frau, erzählt die Schöpfungsgeschichte neu. Wütend, leidenschaftich, unverblümt- ein mitreißendes Buch, welches Sie unbedingt lesen sollten!

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    4/5

    04.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Eine andere Sicht

    Zum Inhalt: Lilith und Adam leben gemeinsam im Garten Eden. Doch Adam will den Willen von Lilith brechen und das lässt diese nicht zu und wird aus dem Garten Eden vertrieben und stattdessen Eva an Adams Seite gestellt, was Lilith mal gar nicht gefällt. Sie erinnert sich noch an die Ur-Göttin Asherah, die verschwunden ist und will sie finden, um die Frauen zurück ins Licht zu bringen. Meine Meinung: Da ich nicht sonderlich bibelfest bin und mir die Figur der Lilith gar nicht bekannt war, war ich schon neugierig, wie sich diese Geschichte und auch die Figur der Lilith entwickelt und bin recht angetan, denn Lilith gefällt mir als Typ ungeheuer gut. Ein kämpferische Frau, die sich nicht mal eben unterbuttern lässt und das in der Zeit, das hat schon was. Interessant fand ich gerade auch, dass hier aus Liliths Sicht eher die Frau stark ist und die Männer eher schwächer sind. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Fazit: Eine andere Sicht

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    03.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Femistischer Blick auf die Bibel

    Was viele über die biblische Geschichte von Adam und Eva im Paradies vielleicht nicht wissen, ist , dass Eva nicht die erste Gefährtin Adams war. Zunächst hat „ER“ (= Gott) zwei Figuren aus Lehm geschaffen - Adam und Lilith. Doch als sich Lilith weigert, „unter Adam zu liegen“, fliegt sie aus dem Garten Eden. Diese Darstellung von Lilith wird in den späteren Jahren aus der Bibel entfernt und Lilith in vielen Religionen zur Dämonin gemacht. Dann folgt Eva, aus Adams Rippe geschnitzt, folgsam und untertänig, bis sie ihn (die von der Schlange verführte Einfältige) anstiftet, die verbotene Frucht zu kosten. Das Buch beginnt wie viele Liebesgeschichten: „Am Anfang liebte ich ihn.“ Bis, ja bis der Lack ab war und „er Ideen hatte“ und ihr verbot, ihn bei seinen Reden zu unterbrechen, und von ihr forderte, sich ihm zu unterwerfen. „Ich bin dein Herr und du sollst unter mir liegen.“ Das war’s dann mit der Liebe zu Adam. Nikki Marmery interpretiert die Bibel hier aus einem feministischen Blickwinkel neu. Sie schickt Lilith auf die Suche nach der Ur-Göttin Asherah, dem Gegenpol zu IHM, dem eifersüchtigen Gott, dessen Name niemals ausgesprochen werden darf, Lilith aus Trotz aber dennoch tut. Dazu reist sie durch Tausende Jahre durch die Welt und sieht den Wandel von einer matriarchalischen zu einer patriarchalischen Gesellschaft, in der Frauen so ziemlich alles abgesprochen wird bis hin zum Recht auf Leben. In der Gestalt von Lilith hinterfragt die Autorin Strukturen und Denkmuster, die nicht nur im Christentum oder im Islam oder im Judentum Eingang gefunden haben und das Leben von Frauen bestimmen und vor allem beeinträchtigen. Allerdings wird auch die Frage nach dem „Was wäre wenn...“ gestellt. Diese Gedankenspielereien haben mir recht gut gefallen. Die Leser reisen in rasantem Tempo mit Lilith und ihrem Begleiter, dem gefallenen Engel Samael durch die Weltgeschichte. Wie man aus der Geschichte weiß, wiederholt sich die immer wieder, da die Menschheit nichts aus ihren Fehlern lernt. Das muss auch Lilith zur Kenntnis nehmen, die voll Wut auf die Männer ist. Stellenweise ist das Buch sehr Männer- und Religionsfeindlich. Besonders das Christentum kommt nicht gut weg, was jetzt, wegen seiner Misogynie, nichts grundsätzlich Neues ist. Die Autorin beschreibt sehr ausführlich die Rolle der Maryam, jener Gefährtin Jesus‘, die als Sünderin und Hure dargestellt wird, aber, neueren Forschungen zufolge, möglicherweise eine Apostelin gewesen sein könnte. Aufschlussreich sind die historischen Anmerkungen sowie die Ergebnisse der umfangreichen Recherchen, die sehr detailliert im Anhang dargestellt sind. Fazit: Ein sehr feministischer Blick auf die patriarchalische Schöpfungsgeschichte und deren Auswirkungen bis heute. Gerne gebe ich hier aufgerundete 4 Sterne.

  • Aarany

    aus Berlin

    4/5

    12.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Zwei Hälften eines Ganzen

    Cover & Klappentext Das Cover ist in meinen Augen ein Blickfang, aber es war der Titel, der den Ausschlag gab, den Klappentext zu lesen. Da ich die Idee ansprechend fand, konnte ich hier nicht widerstehen. Meinung Vorab, ich zähle wohl eher zu den Atheisten und gehe wenig regelkonform mit den Lehren der Kirche. Trotzdem glaube ich an etwas. Im Namen diverser Religionen und Gottheiten wurden und werden vermutlich immer wieder Kriege geführt, obwohl sie meines Erachtens nach unter anderem eher das Gegenteil bewirken sollten. Auch wenn ich die Bibel nie vollständig gelesen habe, kennt wahrscheinlich jeder in groben Zügen die Schöpfungsgeschichte. Demnach dürfte auch Lilith durchaus bekannt sein. Die erste Frau Adams, die sich weigert, ihm zu gehorchen, und deshalb aus dem Paradies vertrieben wird. Mit dem gefallenen Engel Samael macht sie sich auf die Suche nach der mächtigen Ur-Göttin Asherah, um Frauen ihren vorgesehenen Platz zurückzugeben. Selbst am Klappentext bemerkt man es schon, Männer kommen hier keineswegs gut weg. Sie werden im Grunde für alles Übel verantwortlich gemacht. Als selbstbestimmte Frau sehe ich mich einem Mann ebenbürtig, so wie vorgesehen: zwei Hälften eines Ganzen, aber irgendwann wurde es etwas anstrengend und kirchenfeindlich. Das sollte man wissen, bevor man die Geschichte liest. Nikki Marmery hat hier dank sehr guter Recherche und künstlerischer Freiheit Lilith eine Stimme gegeben, die ihrem schlechten Ruf nicht gerecht wird. Anfangs hat man das Gefühl, durch die Zeit zu fliegen. Das Tempo war enorm, was leider zulasten der Emotionen ging, verharrte aber irgendwann doch länger in wichtigen Epochen. Und das hat mich letztendlich mitgezogen. Ich habe mit Lilith mitgelitten und war bei ihr. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass es nicht einfach ist, Jahrtausende in einem Buch unterzubringen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und trägt den Leser durch die Zeit. Die Beschreibungen, das Leben, die unterschiedlichen Settings sorgten für ausdrucksstarke Bilder. Aufgrund dieses Buches könnte ich mir vorstellen, die Orte zu besuchen. Trotz diverser Kritikpunkte habe ich das Buch in einer Nacht gelesen, weil ich irgendwann nicht mehr davon ablassen konnte. Es ist außergewöhnlich und gibt dem Leser einen anderen Blick auf die Welt. Fazit Wer die Entstehungsgeschichte aus Lilith’ Sicht erleben will und über das männerfeindliche und blasphemische Bild hinwegsehen kann, sich auf den Kern der Story zu konzentrieren vermag, dem empfehle ich »Mein Name ist Lilith«. Ich vergebe dreieinhalb von fünf Sternen, runde aber auf vier auf.

  • Bewertung

    aus Rödinghausen

    3/5

    16.04.2024

    eBook (ePUB 3)

    eine interessante weibliche Sichtweise

    Ich war gespannt darauf, wie ich das Buch finden würde, in dem die Autorin die Bibelgeschichte aus einer weiblichen/feministischen Perspektive erzählt. Als Liebhaber von Büchern, die in der Vorzeit und Antike spielen, hatte ich hohe Erwartungen, die jedoch nur teilweise erfüllt wurden. Das Cover finde ich auffällig und ausdrucksstark. Am Anfang musste ich mich etwas an den Schreibstil gewöhnen und hatte Schwierigkeiten, in das Buch hineinzufinden. Ab der Mitte wurde es interessanter, besonders die Geschichte um Noah und die Arche und Isabel - aber mein Interesse ließ dann wieder nach. Die Vielzahl an Namen und Begriffen machte die Handlung leider etwas verwirrend und unübersichtlich. Trotz einiger guter Ansätze bleibt das Buch insgesamt eher enttäuschend für mich.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (87)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Katrin

    Katrin

    Thalia Graz – Shopping Nord

    Buchhändler*in

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    3/5

    19.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Starker Beginn, schwaches Ende

    Ein extrem starker Anfang mit feministischen Ansichten. Zwischendurch leider sehr langatmig und Lilith verliert sich zunehmend im Nichtstun. Gegen Ende passiert wieder ein wenig, aber nicht genug für ein würdiges Ende.
  • Zum Bewerterprofil von Teresa

    Teresa

    Thalia Vöcklabruck – Varena

    Buchhändler*in

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    3/5

    04.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lilith and Adam are equal - until Adam decides otherwise

    Bei mythologischen Neuerzählungen bin ich ganz vorne mit dabei, da war es selbstverständlich für mich auch in Lilith rein zu lesen, auch wenn sie nicht wirklich unter Mythologie fällt. Im Groben kannte ich ihre Geschichte, haben mich damit aber nie genauer befasst. Im Prinzip war das Buch auch wirklich gut. Der Schreibstil hat mir gefallen, lies sich flüssig und entspannt lesen und auch die Charaktere kamen mir sehr liebevoll und bedacht vor. Ab der zweiten Hälfte wird die Story aber etwas.. wie soll ich sagen? Wild? Langatmig? Je länger die Story, umso anstrengender wurde das Buch für mich. Ich verstehe es ja Lilith, Männer sind schlecht, aber bitte, reib es mir doch nicht auf jeder Seite unter die Nase.

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