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Band 52359

Der Fallmeister Eine kurze Geschichte vom Töten | Geschenkausgabe im Miniformat

9

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2024

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

14,2/9,2/1,6 cm

Gewicht

150 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-52359-7

Beschreibung

Rezension

Krimi, Abenteuerroman, oberösterreichische Familiengeschichte: In Ransmayrs ›Fallmeister‹ ist von allem etwas zu lesen [...] ("Die Rheinpfalz")
der Roman ist ein wütendes, pathetisches Manifest gegen den Irrsinn der Menschheit ("Kronen Zeitung")
Einmal mehr ist es Christoph Ransmayr gelungen, nur mit Worten eine Welt entstehen zu lassen. ("Südkurier")
kraftvoll und voller Poesie ("Junge Welt")
Kaum ein Schriftsteller schaut derzeit schärfer auf die Vorgänge in der Welt ("Rhein-Neckar-Zeitung")
Ransmayr wäre [...] nicht Ransmayr, wenn seine Erzählkunst nicht auch die dunkelste Welt heller erscheinen ließe, zumindest ein wenig. ("Handelsblatt")
So mitreißend, dass man die gut 200 Seiten des Buches am liebsten in einem Satz lesen möchte. ("Donaukurier")
So beginnt diese Geschichte einer Familie, die mit dem Wasser verbunden ist. In messerscharfe Prosa gehüllt, wird sie zum perfekten Roman. ("Galore")
Wortgewaltiger Roman von Christoph Ransmayr ("Gala")
ein Leseerlebnis, das nachhallt ("Westfälische Nachrichten")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2024

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

14,2/9,2/1,6 cm

Gewicht

150 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-52359-7

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Im Tosen des großen Falls

yellowdog am 25.03.2021

Bewertungsnummer: 1472172

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie schon die vergangenen Bücher von Christoph Ransmayr ist auch der dystopische Roman Der Fallmeister in einer äußerst kraftvollen Sprache verfasst, die es schafft zu faszinieren. Diese Sprache nutzt sich nicht ab sondern hat im Gegenteil eine bemerkenswerte Frische, die zu detaillierten Beschreibungen führt. Auch die Erzählperspektive ist außergewöhnlich. Der Erzähler ist ein leicht exzentrischer Hydrotechniker, der überzeugt ist, dass sein Vater den Tod von 5 Menschen herführte. Das war als Unfall in einem Fluss aufgefasst, doch war der Vater vielleicht doch irregeführt? Der Vater war Fallmeister, wie er sich selbst titulierte, also ein Schleusenwärter, der sich nach diesem Vorfall selbst in dem Fluß zu Tod erbrachte. Der Romanuntertitel Eine kurze Geschichte vom Töten ist also nicht grundlos gewählt. Es ist eine Welt der nahen Zukunft, die inzwischen vielfach zerfallen ist und die von fehlenden Ressourcen bedroht und von Syndikaten beherrscht wird. Der Protagonist befindet sich dann teilweise mit einem Auftrag in Kambodscha. Dabei wird die schwere Vergangenheit des Landes, dass durch die Massaker durch die roten Khmer geschildert. Aber auch von der aktuellen europäischen Gesellschaft zeichnet Christoph Ransmayr ein pessimistisches Bild. Schließlich drohen weitere Veränderungen und der Protagonist steigert sich immer mehr in einen fiebrigen Zustand rein.

Im Tosen des großen Falls

yellowdog am 25.03.2021
Bewertungsnummer: 1472172
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie schon die vergangenen Bücher von Christoph Ransmayr ist auch der dystopische Roman Der Fallmeister in einer äußerst kraftvollen Sprache verfasst, die es schafft zu faszinieren. Diese Sprache nutzt sich nicht ab sondern hat im Gegenteil eine bemerkenswerte Frische, die zu detaillierten Beschreibungen führt. Auch die Erzählperspektive ist außergewöhnlich. Der Erzähler ist ein leicht exzentrischer Hydrotechniker, der überzeugt ist, dass sein Vater den Tod von 5 Menschen herführte. Das war als Unfall in einem Fluss aufgefasst, doch war der Vater vielleicht doch irregeführt? Der Vater war Fallmeister, wie er sich selbst titulierte, also ein Schleusenwärter, der sich nach diesem Vorfall selbst in dem Fluß zu Tod erbrachte. Der Romanuntertitel Eine kurze Geschichte vom Töten ist also nicht grundlos gewählt. Es ist eine Welt der nahen Zukunft, die inzwischen vielfach zerfallen ist und die von fehlenden Ressourcen bedroht und von Syndikaten beherrscht wird. Der Protagonist befindet sich dann teilweise mit einem Auftrag in Kambodscha. Dabei wird die schwere Vergangenheit des Landes, dass durch die Massaker durch die roten Khmer geschildert. Aber auch von der aktuellen europäischen Gesellschaft zeichnet Christoph Ransmayr ein pessimistisches Bild. Schließlich drohen weitere Veränderungen und der Protagonist steigert sich immer mehr in einen fiebrigen Zustand rein.

Innerlich und äußerlich dystopisches Dasein

Bewertung am 27.05.2022

Bewertungsnummer: 1719625

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wo viele andere aus solch einem gleichermaßen spannenden wie dystopischen Szenario vermutlich einen Action- oder Polit-Thriller formen würden, nimmt uns Christoph Ransmayr mit auf eine nachdenkliche, teilweise fast traumwandlerische anmutende Reise, die, so voller Leben, so voller Tod, manchmal - zumindest für eher sensible Leser*innen - fast schon ZU nah an einige Abgründe führt, doch dank Ransmayrs wundervoller, poetischer Sprache nie loslässt. Und immer wieder blitzen vergangene Schönheit und Sehnsucht und Funken von Hoffnung auf - was davon bleibt, will ich hier natürlich nicht verraten. Vielleicht könnte ich es noch nicht einmal, denn dies ist eines jener Bücher, die viel in einem arbeiten, etwas auslösen, und, so könnte ich mir vorstellen, wie Wasser in verschiedenen Landschaften, in jedem von uns verschiedene Wege und Läufe für unsere Gedankenflüsse graben wird.

Innerlich und äußerlich dystopisches Dasein

Bewertung am 27.05.2022
Bewertungsnummer: 1719625
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wo viele andere aus solch einem gleichermaßen spannenden wie dystopischen Szenario vermutlich einen Action- oder Polit-Thriller formen würden, nimmt uns Christoph Ransmayr mit auf eine nachdenkliche, teilweise fast traumwandlerische anmutende Reise, die, so voller Leben, so voller Tod, manchmal - zumindest für eher sensible Leser*innen - fast schon ZU nah an einige Abgründe führt, doch dank Ransmayrs wundervoller, poetischer Sprache nie loslässt. Und immer wieder blitzen vergangene Schönheit und Sehnsucht und Funken von Hoffnung auf - was davon bleibt, will ich hier natürlich nicht verraten. Vielleicht könnte ich es noch nicht einmal, denn dies ist eines jener Bücher, die viel in einem arbeiten, etwas auslösen, und, so könnte ich mir vorstellen, wie Wasser in verschiedenen Landschaften, in jedem von uns verschiedene Wege und Läufe für unsere Gedankenflüsse graben wird.

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Der Fallmeister

von Christoph Ransmayr

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Anita Summer

Thalia Eisenstadt

Zum Portrait

5/5

Poetische Dystopie um das kostbarste Gut

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Zentrum von Der Fallmeister stehen die geheimnisvollen Familienangelegenheiten des Protagonisten sowie ein utopischer Krieg um unser größtes Gut: das Wasser. Für mich war es das erste Werk, das ich von Christoph Ransmayr gelesen habe – und es hat mich sofort beeindruckt. Seine Erzählweise ist ungewöhnlich, virtuos und voller Poesie, zugleich aber anspruchsvoll und fordernd. Ein Werk, das sowohl literarisch als auch thematisch lange nachhallt.
  • Anita Summer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Poetische Dystopie um das kostbarste Gut

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Zentrum von Der Fallmeister stehen die geheimnisvollen Familienangelegenheiten des Protagonisten sowie ein utopischer Krieg um unser größtes Gut: das Wasser. Für mich war es das erste Werk, das ich von Christoph Ransmayr gelesen habe – und es hat mich sofort beeindruckt. Seine Erzählweise ist ungewöhnlich, virtuos und voller Poesie, zugleich aber anspruchsvoll und fordernd. Ein Werk, das sowohl literarisch als auch thematisch lange nachhallt.

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Daniela Perhalt

Thalia Gmunden – SEP

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3/5

Ohne eigene Worte ;) - sondern ein Zitat der Süddeutschen

Bewertet: eBook (ePUB 3)

.."Nimmt man dieses Buch zur Hand, Pardon, nein, greift man mit jenen feinmotorischen Wunderwerkzeugen, die uns Menschenwesen gegeben wurden, die Welt zu erfassen, nach des Autors neuem Opus, wenn nicht Epos, so schleicht sich bald schon verdutztes Staunen in die Lektüre: Warum redet der denn so kariert daher? Ist das wirklich von Christoph Ransmayr? Oder hat sich da ein Literaturwissenschaftler einen Spaß erlaubt und eine KI darauf trainiert, banale Dinge in möglichst hochtrabenden Sprachschwulst umzuformen? Alexa, sag mal: "Ich schwitze." Antwort: "Obwohl mich plötzlich am ganzen Körper fror, als hätte mich die Verdunstungskälte eines Gletschers gestreift, spürte ich ein Schweißrinnsal über meine Wangen, mein Kinn laufen. Von dort tropfte es in den Staub und formte winzige Krater, die jeder salzige Tropfen wie der Einschlag eines aus der Unendlichkeit aufgetauchten winzigen Meteoriten hinterließ." Alexa, sag das doch bitte noch mal mit der Stimme von Werner Herzog..." Rezession der Süddeutschen Zeitung vom 25.3.21
  • Daniela Perhalt
  • Buchhändler/-in

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3/5

Ohne eigene Worte ;) - sondern ein Zitat der Süddeutschen

Bewertet: eBook (ePUB 3)

.."Nimmt man dieses Buch zur Hand, Pardon, nein, greift man mit jenen feinmotorischen Wunderwerkzeugen, die uns Menschenwesen gegeben wurden, die Welt zu erfassen, nach des Autors neuem Opus, wenn nicht Epos, so schleicht sich bald schon verdutztes Staunen in die Lektüre: Warum redet der denn so kariert daher? Ist das wirklich von Christoph Ransmayr? Oder hat sich da ein Literaturwissenschaftler einen Spaß erlaubt und eine KI darauf trainiert, banale Dinge in möglichst hochtrabenden Sprachschwulst umzuformen? Alexa, sag mal: "Ich schwitze." Antwort: "Obwohl mich plötzlich am ganzen Körper fror, als hätte mich die Verdunstungskälte eines Gletschers gestreift, spürte ich ein Schweißrinnsal über meine Wangen, mein Kinn laufen. Von dort tropfte es in den Staub und formte winzige Krater, die jeder salzige Tropfen wie der Einschlag eines aus der Unendlichkeit aufgetauchten winzigen Meteoriten hinterließ." Alexa, sag das doch bitte noch mal mit der Stimme von Werner Herzog..." Rezession der Süddeutschen Zeitung vom 25.3.21

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