• Produktbild: Der Rhein
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Band 6

Der Rhein Biographie eines Flusses

Aus der Reihe Fischer Forum
4

27,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

24.04.2024

Abbildungen

mit 32-seitigem Farbbildteil und zahlreichen Schwarzweissabbildungen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

21,5/14,4/4 cm

Gewicht

657 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70424-8

Beschreibung

Rezension

Das ultimative Buch über den Rhein ("3sat (Kulturzeit)")
Wer diese Fluss-Biographie liest, bekommt Lust, zu den Orten zu reisen, die mit ebenso viel Empathie wie Leidenschaft beschrieben werden. ("Die Rheinpfalz")
Der Strom in seiner ganzen Länge hat wohl wenige so intime Kenner erlebt. ("Der Tagesspiegel")
Balmes ruhiger, bedächtiger, differenzierter Erzählstil ähnelt irgendwie der Technik des Malers Turner. ("General-Anzeiger")
Das ist das Buch über den Rhein, das man sich immer gewünscht hat. ("Rheinische Post")
Ein wunderbares Buch, so vielfältig und verschlungen wie sein Gegenstand. ("Welt am Sonntag")
„Der Rhein. Biographie eines Flusses“ ist eine nie langweilige Liebeserklärung an ein Gewässer. Und ein Lesegenuss. ("SWR2")
Lesenswert ist Hans Jürgen Balmes' Buch, weil es [...] die Schönheit der Natur feiert. ("WDR3")
ein gewaltiger Strom, den der Autor Hans Jürgen Balmes zum Erzählen bringt. [...] Mit großer Sachkunde spürt er der Seele des Flusses nach. ("WDR Westart")

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

24.04.2024

Abbildungen

mit 32-seitigem Farbbildteil und zahlreichen Schwarzweissabbildungen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

21,5/14,4/4 cm

Gewicht

657 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70424-8

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    02.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Natur und Kultur des Rheins entdecken

    Mein Mann liebt solche Bücher, die von z. B. besonderen Naturphänomenen u.ä. berichten. "Der Rhein" wurde ihm geschenkt und er hatte sich sehr darüber gefreut - mir immer wieder auch Passagen daraus vorgelesen, sodass meine Neugierde auch geweckt war ... Ich möchte euch vom Buch berichten. Es ist die Biografie eines Flusses, des Rheins, in 12 Kapitel gegliedert. Ich finde die Art, wie das Buch geschrieben ist, sehr angenehm zu lesen, in der Ich- und Wir-Schreibweise fühlt man sich involviert, als würde der Autor einem alles erzählen. Liest sich daher trotz der Menge an Infos locker und sehr leicht und ist zudem überaus kurzweilig informativ. Was hier an historischen Informationen enthalten ist, ist der Wahnsinn, die Recherchearbeit, davor verneige ich mich vor dem Autor. Vor jedem neuen Kapitel gibt es eine Zeichnung dem Abschnitt des Rheins, der darin beschrieben ist. Hinten im Buch, nach den eigentlichen Kapiteln gibt es die nötigen Infos zu Anmerkungen nummeriert, Literaturhinweise, Verzeichnis der Illustrationen und Register. Soooo schön erzählt, dass man sich durchweg im Buch wohlfühlt, klug und kompetent formuliert und inhaltlich vielfältig und tiefgreifend, was soll ich sagen, ein Buch, welches man als am Thema Interessierte/r unbedingt lesen sollte.

  • Bewertung

    5/5

    21.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kommen Sie mit auf die Reise entlang...

    Kommen Sie mit auf die Reise entlang eines bewegten Flusses. Literarisch, poetisch, niemals kitschig begleitet H.J. Balmes den Gebirgsbach Rhein in der Schweiz bis nach Rotterdam. Traumhafte Naturbetrachtungen, interessante geschichtliche Begebenheiten prägen diese Biographie.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    24.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kaum ein Strom wurde in…

    Kaum ein Strom wurde in Deutschland so besungen wie der „Vater Rhein“. Der Rhein ist einmalig unter den großen Strömen Europas mit einer einmaligen Geschichte. Der Autor Hans Jürgen Balmes erzählt in seiner umfangreichen „Rhein“-Biografie diese wechselvolle Geschichte – vom Grabenbruch in der Erdkruste bis zur modernen Wasserstraße im 21. Jahrhundert. Die Entstehung des Rheins ist ein lebendiger, wenn auch manchmal unendlich langsamer Prozess. Über viele Jahre hinweg wanderte Balmes an den Ufern des Rheines entlang und hatte dabei immer Kopien aus den Skizzenbüchern von William Turner (1775-1851) im Rucksack. Der britische Maler bereiste mehrfach den Rhein und schuf Aquarelle von Landschaften und Städten. Er gilt als Vater der „Rheinromantik“. Balmes durchstreift die Rheinlandschaft von den Quellen in den Alpen bis zur Mündung in die Nordsee, wobei seine Streifzüge in zwölf Kapitel unterteilt sind. So berichtet er vom Magdalenenhochwasser 1342, von der Grand-Tour-Entdeckung des Rheins durch englische Adlige, von Napoleons Besatzungszeit, von der Rheinbegradigung im 19.Jahrhundert, von der Rheinbesetzung 1930 bis zum UNESCO-Welterbe des oberen Mittelrheintals 2002. Natürlich werden auch die Sehenswürdigkeiten, die jährlich Tausende von Touristen anziehen, aufgesucht – vom Rheinfall bei Schaffhausen über die Loreley und die Drosselgasse bis zum Kölner Dom. Balmes interessiert sich aber nicht nur für die Geschichte des Stromes sondern auch für den großartigen Naturraum. Mit großer Sachkunde beschreibt er die Landschaft, die Flora und Fauna des Rheintales. So beobachtet er bedrohte Vogelarten oder die Rückkehr des Rheinsalms, einer Lachsart. Unterwegs begegnet er immer wieder Menschen, mit denen er ins Gespräch kommt und von denen er neue Geschichten und Informationen erfährt. Aus diesem reichen Material ist ein außergewöhnliches Reisebuch geworden - mit ganz persönlichen Sichtweisen und mit einem wunderbaren Erzählstil. Balmes versteht es, his-torische Zusammenhänge und geografische Gegebenheiten so leicht und interessant aufzubereiten, dass man gar nicht merkt, dass man ein bisschen gescheiter geworden ist. Fazit: „Der Rhein“ ist eine Biografie der Entdeckung mit historischen, naturwissenschaftlichen und manchmal philosophischen Dimensionen.

  • Juti

    aus HD

    3/5

    03.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Flussbiografie wird zur…

    Flussbiografie wird zur Autobiografie Was muss in eine Flussbiografie? Quelle und Mündung, na klar. Dann die Entstehung, die Flora und Fauna und nicht zuletzt der Einfluss des Menschen. Dieses Werk beginnt in der Mitte des Rheins, in Bingen. Hier musste der Rhein durchs Binger Loch, vor dem einst der Urrhein über Worms und Alzey floß bevor er die Mittelgebirgsschwelle überwand und später den Inselrhein um Mainz bildete. Das alles wirkte anfangs interessant. Anfangs war ich auch begeistert, dass Balmes die Quelle nicht am berühmten Tomasee sucht, sondern den weiter und viel schwieriger zu erreichenden Lago di Scuro aufsucht. In mir wuchs wieder einmal die Sehnsucht selbst die Quelle des Flusses aufzusuchen, an dem ich mein Leben verbracht habe, aber das Hochgebirge schreckt dann doch. Doch im 2. Kapitel treten Probleme auf, die meine Begeisterung schmälerten: 1. Wer dieses Buch trotz meiner Kritik liest, möge bitte zählen wie oft der Autor erwähnt, dass der Alpenrhein über den Bodensee und Hochrhein bis zur alten Quelle bei Freiburg wuchs, genau dann als der Urrhein sich ins Mainzer Becken verlegte. (Ich wette, auf fünf oder sechsmal). Die Vorliebe des Autors für Geologie – weshalb er auch die Grube Messel ins Boot nimmt – und Biologie will ich nicht kritisieren. 2. Das Inhaltsverzeichnis legt eine geografische Gliederung mit kleinen Einschüben zum Maler Turner nahe. Doch außer den gute Kapitel über Quelle und Alpenrhein und Mündung, lässt Balmes ganzes Flussabschnitte aus. Das Alpenkapitel wirkt so im Nachhinein wie eine Erzählung vom Wanderurlaub, das Hochrheinkapitel wie eine Tour mit einem Faltboot. Der Bodensee fehlt und der ganze Abschnitt zwischen Aaremündung und Worms fehlt auch, außer die Mikwe von Speyer, die es aus unerfindlichen Gründen als nahezu einzige menschliches Bauwerk, das nur am Rhein liegt und nichts mit ihm zu tun hat ins Buch geschafft hat. Das Loreleykapitel war dem Autor wohl wieder eine Wander- und Kanureise wert. Und weil er in Koblenz aufgewachsen ist, durften Zweite Weltkriegsgeschichte auch nicht fehlen. Der Niederrhein beginnt erst bei Rees, dafür höre ich aber – obwohl das meine Heimat ist – erstmals von der Kalflack, dem größten linken Nebenfluss nördlich der Erft, der aus mir unbekannten Gründen bei der Liste der Rheinnebenflüssen bei Wikipedia fehlt. In Rotterdam wird auch das Auswanderungsproblem behandelt, wofür in Bremerhaven ein Museum steht. Im Rheinland wanderten die Pfälzer aus. Dass es einige Pfälzer nur in drei Dörfer am Niederrhein geschafft haben, ist Balmes aber wohl entgangen. Umweltprobleme wie Fischsterben, Einwanderung invasiver Arten und der Rheinschlamm der an der Mündung als Sondermüll deponiert werden muss, fehlen im Buch nicht, aber Botanik und Geologie bilden den ermüdenden Schwerpunkt. Einerseits bewundere ich den Autor, der als Lektor die genannten Themen wohl nur als Hobby kennt, anderseits wünschte ich, dass er die geografische Gliederung durch eine thematische ersetzt hätte. Dann gäbe es vermutlich auch weniger Wiederholungsschleifen. So nur 3 Sterne.

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