• Produktbild: Artemisia Gentileschi und Der Zorn der Frauen
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Artemisia Gentileschi und Der Zorn der Frauen Romanbiografie | Über die bedeutendste Malerin des Barock, die »Beyoncé der Kunstgeschichte«

24

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Victim Gets Revenge + weitere

Erscheinungsdatum

19.06.2024

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

393

Maße (L/B/H)

21,3/12,9/3 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Anthrazit / Karamell

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68349-0

Beschreibung

Rezension

»Mein Überraschungsbuch des Frühjahrs! Eine aufregende Geschichte über Kunst, Italien und die Lebenswelt der Frauen im 17. Jahrhundert sowie ein spannender Einblick in die Künstlerwerkstatt einer Malerin, deren Bilder zwar weltbekannt sind, über die ich persönlich aber kaum etwas wusste.« ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»Es ist eine mitreißende Lektüre entstanden für viele Leser, die gern Biographien lesen und für Kunst und ihre herausragenden Persönlichkeiten Interesse haben.« ("Evangelisches Literaturportal")
»Dieser Vorkämpferin eines emanzipierten Zeitalters widmet Jaskulla ein sehr inspiriertes und inspirierendes Porträt, das sich nicht nur für Liebhaber der Kunstgeschichte gewinnbringend liest.« ("Oberhessische Presse")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Victim Gets Revenge
  • Strong FMC
  • Trial

Erscheinungsdatum

19.06.2024

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

393

Maße (L/B/H)

21,3/12,9/3 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Anthrazit / Karamell

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68349-0

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Ein dramatisches Frauenschicksal

Bewertung aus Frankfurt am 27.08.2024

Bewertungsnummer: 2277685

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrem Buch „Artemisia Gentileschi und Der Zorn der Frauen“ widmet sich Gabriela Jaskulla der faszinierenden, heute vielleicht nur ausgewiesenen Kunstexperten bekannten Barockmalerin Artemisia Gentileschi und ihrer dramatischen Lebensgeschichte. Mit ihrem Buch schafft Jaskulla es, diese bemerkenswerte Frau aus dem Dunkel der Geschichte zu holen und schenkt ihr die Aufmerksamkeit, die ihr gebührt. Gentileschi ist aber auch durch ein dramatisches Ereignis aus ihrer Jugend bekannt. Sie wurde im Alter von 17 Jahren durch ihren Lehrer vergewaltigt und zeigte Mut und Entschlossenheit, indem sie den Mann vor Gericht anklagte. Der Prozess, der damals viel Aufsehen erregte und dessen Akten immer noch zugänglich sind, ist auch Thema des Buchs und eine der vielen Demütigungen, die Gentileschi in ihrem Leben erleiden musste – allein, weil sie eine Frau war. Jaskulla folgt den Spuren ihrer Hauptfigur von Rom über Florenz und Venedig und Neapel. Sie schafft es, eine längst vergangene Epoche zu Leben zu erwecken und viel interessantes Hintergrundwissen über die Malerei und die Künstlerszene des Barock in ihren Roman einfließen zu lassen. Eindrucksvoll vermittelt die Autorin die Schwierigkeiten, aber auch die Erfolge und Triumphe, die Gentileschi als Frau in einer von Männern dominierten Welt erlebte. Neben dem historischen Hintergrund versteht es die Autorin ausgezeichnet, sich in ihre Hauptfigur einzufühlen und ihren Leser*innen Gentileschis Persönlichkeit – so wie sie sie sieht – nahezubringen. Sie beschreibt eine starke Frau, die trotz Schwierigkeiten ihren Weg als Künstlerin geht – gehen muss. An solchen Stellen wird GEntileschia Schicksal zum Sinnbild für den Kampf jeder Frau um Selbstbestimmung und -verwirklichung. Die Erzählweise des Buches wechselt zwischen zwei Zeitebenen. Da ist zum einen die Ebene, die in der Barockzeit spielt und Gentileschis Leben nachzeichnet, eine andere Ebene liegt in der Jetztzeit und schildert, wie ein Filmteam versucht, das Leben der Malerin zu verfilmen. Diese Perspektivwechsel erlauben es uns, Gentileschis Geschichte in einem größeren Kontext zu sehen und zeigen, dass ihre damalige Lebensrealität auch heute noch von Bedeutung ist. Fazit: Ein tolles Buch, eine spannende Künstlerinnenbiographie und ein faszinierender historischer Roman. Sehr empfehlenswert.

Ein dramatisches Frauenschicksal

Bewertung aus Frankfurt am 27.08.2024
Bewertungsnummer: 2277685
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrem Buch „Artemisia Gentileschi und Der Zorn der Frauen“ widmet sich Gabriela Jaskulla der faszinierenden, heute vielleicht nur ausgewiesenen Kunstexperten bekannten Barockmalerin Artemisia Gentileschi und ihrer dramatischen Lebensgeschichte. Mit ihrem Buch schafft Jaskulla es, diese bemerkenswerte Frau aus dem Dunkel der Geschichte zu holen und schenkt ihr die Aufmerksamkeit, die ihr gebührt. Gentileschi ist aber auch durch ein dramatisches Ereignis aus ihrer Jugend bekannt. Sie wurde im Alter von 17 Jahren durch ihren Lehrer vergewaltigt und zeigte Mut und Entschlossenheit, indem sie den Mann vor Gericht anklagte. Der Prozess, der damals viel Aufsehen erregte und dessen Akten immer noch zugänglich sind, ist auch Thema des Buchs und eine der vielen Demütigungen, die Gentileschi in ihrem Leben erleiden musste – allein, weil sie eine Frau war. Jaskulla folgt den Spuren ihrer Hauptfigur von Rom über Florenz und Venedig und Neapel. Sie schafft es, eine längst vergangene Epoche zu Leben zu erwecken und viel interessantes Hintergrundwissen über die Malerei und die Künstlerszene des Barock in ihren Roman einfließen zu lassen. Eindrucksvoll vermittelt die Autorin die Schwierigkeiten, aber auch die Erfolge und Triumphe, die Gentileschi als Frau in einer von Männern dominierten Welt erlebte. Neben dem historischen Hintergrund versteht es die Autorin ausgezeichnet, sich in ihre Hauptfigur einzufühlen und ihren Leser*innen Gentileschis Persönlichkeit – so wie sie sie sieht – nahezubringen. Sie beschreibt eine starke Frau, die trotz Schwierigkeiten ihren Weg als Künstlerin geht – gehen muss. An solchen Stellen wird GEntileschia Schicksal zum Sinnbild für den Kampf jeder Frau um Selbstbestimmung und -verwirklichung. Die Erzählweise des Buches wechselt zwischen zwei Zeitebenen. Da ist zum einen die Ebene, die in der Barockzeit spielt und Gentileschis Leben nachzeichnet, eine andere Ebene liegt in der Jetztzeit und schildert, wie ein Filmteam versucht, das Leben der Malerin zu verfilmen. Diese Perspektivwechsel erlauben es uns, Gentileschis Geschichte in einem größeren Kontext zu sehen und zeigen, dass ihre damalige Lebensrealität auch heute noch von Bedeutung ist. Fazit: Ein tolles Buch, eine spannende Künstlerinnenbiographie und ein faszinierender historischer Roman. Sehr empfehlenswert.

Frauen leben

Clara am 19.08.2024

Bewertungsnummer: 2271261

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die vorliegende Romanbiografie über die bemerkenswerte Malerin des Barockzeitalters, Artemisia Gentileschi, bringt nahe, wie sich Geschehnisse zur damaligen Zeit abgespielt haben könnten. Geschildert wird der Lebenslauf einer großartigen Frau. Die Autorin des Buches geht darauf ein, welche kritischen Ereignisse das Leben und Schicksal von Artemisia mitbestimmt haben (z.B. der frühe Tod der Mutter, die Vergewaltigung und der anschließend stattfindende Prozess vor Gericht, der Verrat im häuslichen Umfeld, der meist frühe Tod beinahe aller ihrer Kinder etc.). Die Beschreibung einer so weit in der Vergangenheit liegenden Zeit ist herausfordernd und schwierig. Es braucht neben Phantasie auch viel Studium. Dieses schwierige Unterfangen hat die Autorin mit Hilfe eines Kunstgriffes - die Geschichte in einen Filmdreh einzubetten - geschickt bearbeitet und dadurch verfeinert. Insgesamt führt dies zu einer Bereicherung an Perspektiven. Artemisia wird als eine sich zur Eigenständigkeit entwickelnde, wehrhafte, sehr mutige, zähe, aber auch kluge Frau dargestellt. Zur damaligen Zeit einem Gericht standzuhalten war mit Bestimmtheit eine herausragende Leistung. Manche Aspekte von Artemisia werden genauer bzw. eingehender bearbeitet, manche könnten auch noch Stoff für weitere Werke und Betrachtungsweisen über sie sein: z.B. die Auswirkung der vielen Verluste auf Artemisias Gefühlsleben, die Mutter-Tochter-Beziehung, die Frage der Trennung von Bildmotiven und Leben etc. Insgesamt erachte ich das Buch für sehr lesenswert.

Frauen leben

Clara am 19.08.2024
Bewertungsnummer: 2271261
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die vorliegende Romanbiografie über die bemerkenswerte Malerin des Barockzeitalters, Artemisia Gentileschi, bringt nahe, wie sich Geschehnisse zur damaligen Zeit abgespielt haben könnten. Geschildert wird der Lebenslauf einer großartigen Frau. Die Autorin des Buches geht darauf ein, welche kritischen Ereignisse das Leben und Schicksal von Artemisia mitbestimmt haben (z.B. der frühe Tod der Mutter, die Vergewaltigung und der anschließend stattfindende Prozess vor Gericht, der Verrat im häuslichen Umfeld, der meist frühe Tod beinahe aller ihrer Kinder etc.). Die Beschreibung einer so weit in der Vergangenheit liegenden Zeit ist herausfordernd und schwierig. Es braucht neben Phantasie auch viel Studium. Dieses schwierige Unterfangen hat die Autorin mit Hilfe eines Kunstgriffes - die Geschichte in einen Filmdreh einzubetten - geschickt bearbeitet und dadurch verfeinert. Insgesamt führt dies zu einer Bereicherung an Perspektiven. Artemisia wird als eine sich zur Eigenständigkeit entwickelnde, wehrhafte, sehr mutige, zähe, aber auch kluge Frau dargestellt. Zur damaligen Zeit einem Gericht standzuhalten war mit Bestimmtheit eine herausragende Leistung. Manche Aspekte von Artemisia werden genauer bzw. eingehender bearbeitet, manche könnten auch noch Stoff für weitere Werke und Betrachtungsweisen über sie sein: z.B. die Auswirkung der vielen Verluste auf Artemisias Gefühlsleben, die Mutter-Tochter-Beziehung, die Frage der Trennung von Bildmotiven und Leben etc. Insgesamt erachte ich das Buch für sehr lesenswert.

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Artemisia Gentileschi und Der Zorn der Frauen

von Gabriela Jaskulla

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