Produktbild: Geschichte Japans
Band 2953

Geschichte Japans

Aus der Reihe C.H.BECK Wissen
4

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2024

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

17,5/11,5/1,1 cm

Gewicht

120 g

Farbe

Weiß / Tabak

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81641-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2024

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

17,5/11,5/1,1 cm

Gewicht

120 g

Farbe

Weiß / Tabak

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81641-3

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Japans Geschichte im Schnelldurchlauf

Gertie G. aus Wien am 18.06.2024

Bewertungsnummer: 2225788

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin ja ein großer Fan der Reihe Wissen aus dem C.H. Beck-Verlag, die auf knapp 130 Seiten Kenntnisse zu unterschiedlichen Themen vermittelt. Hoch erfreut habe ich die folgende Inhaltsangabe gelesen: „Japanische Populärkultur in Gestalt von Manga, Anime, J-Pop, Fernsehserien und Computerspielen erfreut sich in der westlichen Welt großer Beliebtheit, und japanische Marken sind in der globalen Konsumkultur fest etabliert. Der vorliegende Band sucht das heutige Japan historisch zu erhellen. Nach einem knappen Durchgang durch die vormoderne Geschichte wird der Neuzeit deutlich mehr Platz eingeräumt, weil sie für die Erklärung der gesellschaftlichen und kulturellen Gegenwart Japans ungleich wichtiger ist. Eine kurze Einführung in die geografischen und klimatischen Grundlagen der japanischen Geschichte bildet den Auftakt des Bandes.“ Daher bin ich doch recht erstaunt, dass weder die geografischen noch die klimatischen Grundlagen, wenn man vom Abholzen der dichten Wälder absieht, beschrieben werden. Auch die angesprochene „Japanische Populärkultur“ suche ich vergeblich. Für mein Gefühl ist der „knappe Durchgang durch die vormoderne Geschichte“ doch ein wenig länger geraten. Hat man hier einen Klappentext für ein anderes Buch konzipiert? Also, bitte nicht falsch verstehen, aber eine solche Inhaltsangabe weckt doch eine bestimmte Erwartungshaltung, die dann doch in eine leichte Enttäuschung abgeglitten ist, zumal ich glaube, ein Buch mit dem selben Titel bereits 2014 (?) gelesen zu habe. Nun, ich will ja nicht nur meckern, denn mit Erstaunen habe ich gelesen, dass zwischen 592 und 770 mehrere KÖNIGINNEN und fünf KAISERINNEN regierten. Das war mir neu! Mit dem neuen Tenno Kanmu (737-806), der alles daran setzte die Macht der Frauen zu brechen und sie auf das ihnen zugedachte Maß zurechtzustutzen, ist der Traum vom Regieren für die nächsten 1.000 (plus ein paar) Jahre einmal ausgeträumt. Das scheint sich bis heute nicht geändert zu haben, denn obwohl Gleichberechtigung der Frauen im Gesetz steht, sieht es damit ziemlich schlecht aus. Aber, wir wissen ja, Papier ist mehr als geduldig. Ob die Frauen das auch sind? Grundsätzlich ist das Buch für alle jene, die einen kurzen Abriss der Historie Japans bekommen wollen, gut geeignet. Der Autor spannt den Bogen von der Steinzeit bis hin zur Gegenwart. Allerdings, das merkt auch Hans Martin Krämer an, ist die Einteilung der Epochen Japans nicht unbedingt mit denen Europas zu vergleichen. Um sich in Japan zurechtzufinden, sind zwei Karten abgebildet. Der Schreibstil ist gut zu lesen. Die japanischen Namen und Bezeichnungen bedürfen allerdings ein genaues Hinsehen. Fazit: Das Buch eignet sich gut für alle jene, die einen kurzen Abriss der Historie Japans bekommen wollen. Die Inhaltsangabe hat mich etwas anders erwarten lassen, daher ziehe ich einen Stern ab (4 Sterne).

Japans Geschichte im Schnelldurchlauf

Gertie G. aus Wien am 18.06.2024
Bewertungsnummer: 2225788
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin ja ein großer Fan der Reihe Wissen aus dem C.H. Beck-Verlag, die auf knapp 130 Seiten Kenntnisse zu unterschiedlichen Themen vermittelt. Hoch erfreut habe ich die folgende Inhaltsangabe gelesen: „Japanische Populärkultur in Gestalt von Manga, Anime, J-Pop, Fernsehserien und Computerspielen erfreut sich in der westlichen Welt großer Beliebtheit, und japanische Marken sind in der globalen Konsumkultur fest etabliert. Der vorliegende Band sucht das heutige Japan historisch zu erhellen. Nach einem knappen Durchgang durch die vormoderne Geschichte wird der Neuzeit deutlich mehr Platz eingeräumt, weil sie für die Erklärung der gesellschaftlichen und kulturellen Gegenwart Japans ungleich wichtiger ist. Eine kurze Einführung in die geografischen und klimatischen Grundlagen der japanischen Geschichte bildet den Auftakt des Bandes.“ Daher bin ich doch recht erstaunt, dass weder die geografischen noch die klimatischen Grundlagen, wenn man vom Abholzen der dichten Wälder absieht, beschrieben werden. Auch die angesprochene „Japanische Populärkultur“ suche ich vergeblich. Für mein Gefühl ist der „knappe Durchgang durch die vormoderne Geschichte“ doch ein wenig länger geraten. Hat man hier einen Klappentext für ein anderes Buch konzipiert? Also, bitte nicht falsch verstehen, aber eine solche Inhaltsangabe weckt doch eine bestimmte Erwartungshaltung, die dann doch in eine leichte Enttäuschung abgeglitten ist, zumal ich glaube, ein Buch mit dem selben Titel bereits 2014 (?) gelesen zu habe. Nun, ich will ja nicht nur meckern, denn mit Erstaunen habe ich gelesen, dass zwischen 592 und 770 mehrere KÖNIGINNEN und fünf KAISERINNEN regierten. Das war mir neu! Mit dem neuen Tenno Kanmu (737-806), der alles daran setzte die Macht der Frauen zu brechen und sie auf das ihnen zugedachte Maß zurechtzustutzen, ist der Traum vom Regieren für die nächsten 1.000 (plus ein paar) Jahre einmal ausgeträumt. Das scheint sich bis heute nicht geändert zu haben, denn obwohl Gleichberechtigung der Frauen im Gesetz steht, sieht es damit ziemlich schlecht aus. Aber, wir wissen ja, Papier ist mehr als geduldig. Ob die Frauen das auch sind? Grundsätzlich ist das Buch für alle jene, die einen kurzen Abriss der Historie Japans bekommen wollen, gut geeignet. Der Autor spannt den Bogen von der Steinzeit bis hin zur Gegenwart. Allerdings, das merkt auch Hans Martin Krämer an, ist die Einteilung der Epochen Japans nicht unbedingt mit denen Europas zu vergleichen. Um sich in Japan zurechtzufinden, sind zwei Karten abgebildet. Der Schreibstil ist gut zu lesen. Die japanischen Namen und Bezeichnungen bedürfen allerdings ein genaues Hinsehen. Fazit: Das Buch eignet sich gut für alle jene, die einen kurzen Abriss der Historie Japans bekommen wollen. Die Inhaltsangabe hat mich etwas anders erwarten lassen, daher ziehe ich einen Stern ab (4 Sterne).

Kompakte Einführung in die japanische Geschichte

SimoneF am 09.06.2024

Bewertungsnummer: 2219269

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schon lange hatte ich mir vorgenommen, mich einmal mit der Geschichte Japans zu beschäftigen, nachdem ich in letzter Zeit mehrere Bücher japanischer Autoren gelesen hatte. Hans Martin Krämers „Geschichte Japans“ eignete sich hierfür perfekt. Sie beginnt kurz und knapp in der Steinzeit und führt auf 176 Seiten bis in die Gegenwart. Gut strukturiert und dabei unterhaltsam und flüssig zu lesen, zeigt Krämer historische Zusammenhänge auf, die zum Verständnis der modernen japanischen Kultur wichtig sind. Ergänzt wird der Text durch je eine Karte über die geografische Lage Japans in Ostasien und eine weitere über die 47 Präfekturen im modernen Japan. Vermisst habe ich allerdings den in der Kurzbeschreibung versprochenen einleitenden Abschnitt über die geografischen und klimatischen Grundlagen. Davon abgesehen jedoch eine sehr lesenswerte kompakte Einführung in Japans faszinierende Geschichte.

Kompakte Einführung in die japanische Geschichte

SimoneF am 09.06.2024
Bewertungsnummer: 2219269
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schon lange hatte ich mir vorgenommen, mich einmal mit der Geschichte Japans zu beschäftigen, nachdem ich in letzter Zeit mehrere Bücher japanischer Autoren gelesen hatte. Hans Martin Krämers „Geschichte Japans“ eignete sich hierfür perfekt. Sie beginnt kurz und knapp in der Steinzeit und führt auf 176 Seiten bis in die Gegenwart. Gut strukturiert und dabei unterhaltsam und flüssig zu lesen, zeigt Krämer historische Zusammenhänge auf, die zum Verständnis der modernen japanischen Kultur wichtig sind. Ergänzt wird der Text durch je eine Karte über die geografische Lage Japans in Ostasien und eine weitere über die 47 Präfekturen im modernen Japan. Vermisst habe ich allerdings den in der Kurzbeschreibung versprochenen einleitenden Abschnitt über die geografischen und klimatischen Grundlagen. Davon abgesehen jedoch eine sehr lesenswerte kompakte Einführung in Japans faszinierende Geschichte.

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  • Produktbild: Geschichte Japans
  • I. Einleitung: Zur Bedeutung Japans und seiner Geschichte in der Welt heute
    Zentrale Themen der japanischen Geschichte

    II. Frühe Gesellschaften bis zur Etablierung der Landwirtschaft (20 000 v. u. Z.–300 u. Z.)
    Steinzeit
    Jäger und Sammler: Jomon-Zeit
    Die frühe Landwirtschaft: Yayoi-Zeit

    III. Kaisertum und Staatsland (300 – 720)
    Entstehung regionaler Machteliten
    Beziehungen zum Festland
    Reformen nach chinesischem Vorbild

    IV. Privater Landbesitz und wirtschaftliche Stagnation (720 – 1150)
    Knappheit an natürlichen Ressourcen und Arbeitskraft
    Privatisierung in Wirtschaft und Politik
    Stabilität und Hochkultur
    Die Gesellschaft des Altertums

    V. Konsolidierung der Landwirtschaft und dezentrale Herrschaft (1150 – 1550)
    Aufstieg der Krieger
    Tempel und Schreine
    Kamakura- und Muromachi-Shogunat
    «Mittelalter» und «Feudalismus»

    VI. Rückkehr des Wachstums und politische Neuordnung in der Frühmoderne (1550 – 1720)
    Bevölkerungswachstum, Landwirtschaft und Ökologie
    Territorialfürsten und Reichseinigung
    Japan und Europa
    Etablierung der Tokugawa-Herrschaft

    VII. Stagnation und moderne Revolution (1720 – 1890)

    Demographische Stagnation
    Kulturelle Blüte um 1700
    Scheitern politischer und wirtschaftlicher Reformen
    Äußere Bedrohung und politische Revolution
    Reformen zwischen 1867 und 1890

    VIII. Industrialisierung, Kriege und Kolonialismus (1890 – 1940)
    Erfolge und Kosten der Industrialisierung
    Gesellschaftlicher Wandel
    Außengrenzen des Nationalstaats, Kriege und Kolonialismus
    Innenpolitik
    Beginn des fünfzehnjährigen Krieges
    Die japanische Moderne in der wissenschaftlichen Diskussion

    IX. Kriegsende, Dekolonisierung und Kalter Krieg (1940 – 1989)
    Wirtschaftspolitik und Wirtschaftswachstum seit 1940
    Totaler Krieg und Niederlage
    Besatzungszeit
    Innen- und Außenpolitik unter dem 1955er-System
    Gesellschaftlicher Wandel bis zum Tod des Tenno 1989

    X. Japan heute (seit 1989)
    Soziale Probleme
    Außenbeziehungen und Vergangenheitspolitik
    Innenpolitik

    Weiterführende Literatur
    Register