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Mütter Europas Die letzten 43 000 Jahre

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41466

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Abbildungen

mit 19 Abbildungen und 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

22/14,2/2,7 cm

Gewicht

442 g

Farbe

Messing

Auflage

1

Originaltitel

Min europeiska familj.

Übersetzt von

Erik Glossmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81387-0

Beschreibung

Rezension

Wie unsere weiblichen Ahnen das Leben in der Stein- und Bronzezeit voranbrachten, indem sie etwa Wölfe domestizierten, schildert die Autorin aus radikal eingeschlechtlicher Sicht.

ZEIT Wissen

Bojs führt aktuelle Forschungsergebnisse und Neuinterpretationen (von männlichen Archäologen falsch gedeuteter) historischer Funde zusammen, hinterfragt alte Rollenbilder und schreibt Frauen in die Frühgeschichte hinein.

GEO, Martin Opitz

Frauen im Mittelpunkt der europäischen Frühgeschichte.

Deutschlandfunk Kultur Studio 9, Stephan Karkowsky

Ein klar durchdachtes Werk, das die Geschichte der Menschheit lebendig erzählt und auch für Kenner der Materie die eine oder andere Überraschung bereit hält.

National Geographic History

Unterhaltsamer wie informierter Blick auf unsere weiblichen Vorfahren Wurde Zeit, dass das mal jemand tut.

Spiegel Geschichte

Sehr vielschichtig, sehr interessant.

ZEIT ONLINE-Podcast "Was liest du gerade?", Alexander Cammann

Ein Vergnügen für alle, die beim Lesen gern neue Welten entdecken.

Leipziger Zeitung, Ralf Julke

Ein packendes Buch über Archäologie

WELT, NZZ, RBB Kultur und Radio Österreich 1 Bestenliste Mai, Platz 8.pdf

Eine Geschichte der europäischen Bevölkerung in 24 Kapiteln, die sachkundig und detailreich den Stand der Forschung wiedergibt.

WELT, Sonja Kastilan

Auf die Suche nach den Lebensumständen von Frauen der Urzeit macht sich die schwedische Wissenschaftsjournalistin Karin Bojs. Von der Forschung stets vernachlässigt, bietet dieses Feld nicht zuletzt durch neueste DNA-Forschung, die die Archäologie revolutionierte, faszinierende Einblicke und veränderte die Sicht auf unsere Vorfahrinnen (und Vorfahren).

ORF Topos, Johanna Grillmayer

Das Buch ist pures Lesevergnügen und überfällige Korrektur von Vorurteilen in einem.

Landeszeitung für die Lüneburger Heide

Bietet eine kompakte und kurzweilige Zeitreise durch die letzten 43000 Jahre, die uns unsere Vorfahrinnen ein Stück näher bringt.

Damals, Julia Schneider

Ein gründlich recherchiertes und gut lesbares Buch, das sich an historisch und anthropologisch interessierte Leser wendet. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

spektrum.de, Martin Schneider

Spannend"

Brigitte

Produktdetails

Verkaufsrang

41466

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Abbildungen

mit 19 Abbildungen und 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

22/14,2/2,7 cm

Gewicht

442 g

Farbe

Messing

Auflage

1

Originaltitel

Min europeiska familj.

Übersetzt von

Erik Glossmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81387-0

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Mütter Europas: Wie DNA-Forschung unsere Geschichte neu schreibt

xxholidayxx am 21.05.2024

Bewertungsnummer: 2206233

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Mütter Europas. Die letzten 43 000 Jahre" von Karin Bojs ist ein Buch, das die Rolle der Frauen in der europäischen Geschichte beleuchtet. Karin Bojs, ehemalige Leiterin der Wissenschaftsredaktion der schwedischen Tageszeitung "Dagens Nyheter", hat für ihre Arbeit zahlreiche Auszeichnungen erhalten und ist Ehrendoktorin der Universität Stockholm. Nach ihrem Bestseller "Meine europäische Familie" setzt sie nun ihre Reise durch die Geschichte mit einem besonderen Fokus auf Frauen fort. In diesem Buch untersucht Karin Bojs die Entwicklung der Geschlechterverhältnisse von der Steinzeit bis zur Bronzezeit. Sie beleuchtet, wie Frauen in diesen frühen Gesellschaften lebten und wie sich ihre Rolle im Laufe der Zeit verändert hat. Basierend auf den neuesten DNA-Analysen und archäologischen Funden, stellt Bojs die Theorie der Prähistorikerin Marija Gimbutas vor, die matrilineare, friedliche Gesellschaften in "Alteuropa" postulierte, welche durch patriarchalische Reitervölker aus dem Osten verdrängt wurden. Das Buch führt uns an verschiedene Ausgrabungsorte und zeigt auf, wie die Forschung von Frauen die "Schlagseite der Geschichte" durch rein männliche Perspektiven korrigiert hat. Besonders beeindruckend finde ich die detaillierte Präsentation der Fortschritte in der DNA-Forschung, die mit archäologischen und paläontologischen Erkenntnissen abgeglichen werden. Die thematische Gliederung des Buches kann ich zwar nachvollziehen, aber mit der zeitlichen und örtlichen Einordnung hab ich mir schwer getan. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, und die vielen Quellen und Belege machen den Eindruck eines soliden recherchierten wissenschaftlichen Werks. Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist die anschauliche Darstellung der Wanderbewegungen in der Prähistorie und wie diese die gesellschaftlichen Strukturen (noch heute) beeinflussten. Dies war für mich besonders augenöffnend und zeigte, wie dynamisch und komplex die frühgeschichtlichen Gesellschaften waren. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass bestimmte Aspekte, wie die patriarchalischen Strukturen und deren Ursachen, noch tiefer untersucht worden wären. Das Buch ist gut recherchiert und bietet eine Fülle an faszinierenden Details, die mir zum großen Teil neu waren. Für Leserinnen wie mich, die sich noch nicht wirklich mit Ur- und Frühgeschichte beschäftigt haben oder schon vor langer zeit von der Schule abgegangen sind, ist das Buch manchmal eine Herausforderung und ich musste manches "googeln". "Mütter Europas" ist alles in allem aber ein gut recherchiertes und anschaulich geschriebenes Buch, das einen neuen Blick auf die Geschichte der Geschlechterverhältnisse in Europa bietet. Trotz einer kleinerer Kritikpunkte hat mich das Buch durch seine Tiefe und den Umfang der präsentierten Informationen überzeugt. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

Mütter Europas: Wie DNA-Forschung unsere Geschichte neu schreibt

xxholidayxx am 21.05.2024
Bewertungsnummer: 2206233
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Mütter Europas. Die letzten 43 000 Jahre" von Karin Bojs ist ein Buch, das die Rolle der Frauen in der europäischen Geschichte beleuchtet. Karin Bojs, ehemalige Leiterin der Wissenschaftsredaktion der schwedischen Tageszeitung "Dagens Nyheter", hat für ihre Arbeit zahlreiche Auszeichnungen erhalten und ist Ehrendoktorin der Universität Stockholm. Nach ihrem Bestseller "Meine europäische Familie" setzt sie nun ihre Reise durch die Geschichte mit einem besonderen Fokus auf Frauen fort. In diesem Buch untersucht Karin Bojs die Entwicklung der Geschlechterverhältnisse von der Steinzeit bis zur Bronzezeit. Sie beleuchtet, wie Frauen in diesen frühen Gesellschaften lebten und wie sich ihre Rolle im Laufe der Zeit verändert hat. Basierend auf den neuesten DNA-Analysen und archäologischen Funden, stellt Bojs die Theorie der Prähistorikerin Marija Gimbutas vor, die matrilineare, friedliche Gesellschaften in "Alteuropa" postulierte, welche durch patriarchalische Reitervölker aus dem Osten verdrängt wurden. Das Buch führt uns an verschiedene Ausgrabungsorte und zeigt auf, wie die Forschung von Frauen die "Schlagseite der Geschichte" durch rein männliche Perspektiven korrigiert hat. Besonders beeindruckend finde ich die detaillierte Präsentation der Fortschritte in der DNA-Forschung, die mit archäologischen und paläontologischen Erkenntnissen abgeglichen werden. Die thematische Gliederung des Buches kann ich zwar nachvollziehen, aber mit der zeitlichen und örtlichen Einordnung hab ich mir schwer getan. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, und die vielen Quellen und Belege machen den Eindruck eines soliden recherchierten wissenschaftlichen Werks. Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist die anschauliche Darstellung der Wanderbewegungen in der Prähistorie und wie diese die gesellschaftlichen Strukturen (noch heute) beeinflussten. Dies war für mich besonders augenöffnend und zeigte, wie dynamisch und komplex die frühgeschichtlichen Gesellschaften waren. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass bestimmte Aspekte, wie die patriarchalischen Strukturen und deren Ursachen, noch tiefer untersucht worden wären. Das Buch ist gut recherchiert und bietet eine Fülle an faszinierenden Details, die mir zum großen Teil neu waren. Für Leserinnen wie mich, die sich noch nicht wirklich mit Ur- und Frühgeschichte beschäftigt haben oder schon vor langer zeit von der Schule abgegangen sind, ist das Buch manchmal eine Herausforderung und ich musste manches "googeln". "Mütter Europas" ist alles in allem aber ein gut recherchiertes und anschaulich geschriebenes Buch, das einen neuen Blick auf die Geschichte der Geschlechterverhältnisse in Europa bietet. Trotz einer kleinerer Kritikpunkte hat mich das Buch durch seine Tiefe und den Umfang der präsentierten Informationen überzeugt. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

Eine Leseempfehlung

Gertie G. aus Wien am 13.03.2024

Bewertungsnummer: 2152841

Bewertet: eBook (ePUB)

In diesem Buch “Mütter Europas - Die letzten 43.000 Jahre” geht die schwedischen Wissenschaftsjournalistin Karin Bojs (Übersetzung Erik Gloßmann) unter anderem folgenden spannenden Fragen nach: Wann und warum entstand das Patriarchat? Wie lebten Frauen in der Stein- und Bronzezeit? Wie waren die Geschlechterverhältnisse in der Zeit vor Erfindung der Schrift? Die Antworten darauf beruh(t)en bislang mehr oder weniger auf Spekulationen, zumal die Wissenschaft männlich dominiert ist und die Funde aus der Vorzeit vorrangig aus Stein, Ton oder Wandmalereien bestehen. Organisches Material wie Stoffe oder Leder sind nur rudimentär vorhanden. Erst seit den prähistorischen Forschungen die Möglichkeit aus Knochenfragmenten oder Zähnen mittels DNA-Analysen zu untersuchen, zur Verfügung steht, gibt es auf einige Fragen Antworten. Allerdings werfen genau diese Antworten dann neuerliche Fragen auf. In 24 Kapiteln geht Karin Bojs auf die neuen Forschungsansätze ein, die von den DNA-Analysen bestätigt werden. Sie stützt sich vor allem auf die Theorie der Prähistorikerin Marija Gimbutas, die in den 1950-er Jahren eine Theorie entwickelt hat, nach der in «Alteuropa» eher friedliche, matrilineare Gesellschaften existiert hätten, die einem Kult der Muttergöttin huldigten und eher gleiche Geschlechterverhältnisse produzierten. Dieser Theorie zufolge, sind diese Gesellschaftsstrukturen durch patrilineare Reitervölker aus dem Osten verdrängt worden - und das nicht nur ein Mal. Karin Bojs nimmt uns mit auf die verschlungenen Wanderungen, die die Menschen der Ur- und Frühgeschichte unternommen haben. Dabei spart sie Klimaveränderungen wie Eiszeiten nicht aus. Diese Änderungen in den Lebensbedingung zwingen die Menschen ihr angestammtes Territorium zu verlassen und sich einen neuen Lebensraum zu suchen. Dabei treffen sie auf Gegenden, die bereits bewohnt sind und gehen Beziehungen ein. Zahlreiche dieser Migrationen sind durch DNA-Analysen eindeutig belegt. So werden aus Jägern und Sammlern sesshafte Bauern, die wildlebende Tiere domestizieren und Pflanzen kultivieren. Die Autorin geht dabei sehr detailliert auf die Rolle der Frauen ein. Leider sind ihre Spuren, weil sie ja eher mit organischem Material hantieren in der Dunkelheit der Vergangenheit verschwunden. Schmunzeln musste über die Diskussionen, ob die, als „Venus von Willendorf“ bekannte Statuette eine Mütze oder geflochtene Haare auf ihrem Kopf trägt. Die Mütze, so die Autorin, lässt auf handwerkliche Fähigkeiten der Frauen schließen: Schafe halten, Wolle ernten, spinnen, färben und verarbeiten. Die geflochtenen Haare scheinen männliche Ansichten von Frauen zu entspringen. Der Schreibstil ist für Leserinnen wie mich, die sich schon länger mit Ur- und Frühgeschichte beschäftigen sehr gut zu lesen. Für manch andere wird der Griff zur Internet-Recherche notwendig sein. Besonders interessant finde ich die Anregung, das bisher gebräuchliche Dreiperiodensystem die Zeiten der Menschheitsgeschichte (also Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit) anders einzuteilen und entsprechend umzubenennen. (siehe Kapitel 2). "Wir stehen noch am Anfang einer wissenschaftlichen Revolution, aber immerhin hat sie schon begonnen." Zwei Landkarten, 19 Abbildungen der Artefakten sowie ein ausführliches Personen- und Ortsverzeichnis ergänzen das Buch, das im Verlag C.H.Beck erschienen ist. Ich empfehle, die Print-Ausgabe zu lesen, denn hier lassen sich interessante Stellen, zu denen vielleicht noch ergänzende Erklärungen notwendig sind, durch Lesezeichen oder Post-it leicht markieren. Fazit: Dieser spannende Entdeckungsreise in die Welt der Ur- und Frühgeschichte, die nun am Anfang einer wissenschaftlichen Revolution steht, gebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Eine Leseempfehlung

Gertie G. aus Wien am 13.03.2024
Bewertungsnummer: 2152841
Bewertet: eBook (ePUB)

In diesem Buch “Mütter Europas - Die letzten 43.000 Jahre” geht die schwedischen Wissenschaftsjournalistin Karin Bojs (Übersetzung Erik Gloßmann) unter anderem folgenden spannenden Fragen nach: Wann und warum entstand das Patriarchat? Wie lebten Frauen in der Stein- und Bronzezeit? Wie waren die Geschlechterverhältnisse in der Zeit vor Erfindung der Schrift? Die Antworten darauf beruh(t)en bislang mehr oder weniger auf Spekulationen, zumal die Wissenschaft männlich dominiert ist und die Funde aus der Vorzeit vorrangig aus Stein, Ton oder Wandmalereien bestehen. Organisches Material wie Stoffe oder Leder sind nur rudimentär vorhanden. Erst seit den prähistorischen Forschungen die Möglichkeit aus Knochenfragmenten oder Zähnen mittels DNA-Analysen zu untersuchen, zur Verfügung steht, gibt es auf einige Fragen Antworten. Allerdings werfen genau diese Antworten dann neuerliche Fragen auf. In 24 Kapiteln geht Karin Bojs auf die neuen Forschungsansätze ein, die von den DNA-Analysen bestätigt werden. Sie stützt sich vor allem auf die Theorie der Prähistorikerin Marija Gimbutas, die in den 1950-er Jahren eine Theorie entwickelt hat, nach der in «Alteuropa» eher friedliche, matrilineare Gesellschaften existiert hätten, die einem Kult der Muttergöttin huldigten und eher gleiche Geschlechterverhältnisse produzierten. Dieser Theorie zufolge, sind diese Gesellschaftsstrukturen durch patrilineare Reitervölker aus dem Osten verdrängt worden - und das nicht nur ein Mal. Karin Bojs nimmt uns mit auf die verschlungenen Wanderungen, die die Menschen der Ur- und Frühgeschichte unternommen haben. Dabei spart sie Klimaveränderungen wie Eiszeiten nicht aus. Diese Änderungen in den Lebensbedingung zwingen die Menschen ihr angestammtes Territorium zu verlassen und sich einen neuen Lebensraum zu suchen. Dabei treffen sie auf Gegenden, die bereits bewohnt sind und gehen Beziehungen ein. Zahlreiche dieser Migrationen sind durch DNA-Analysen eindeutig belegt. So werden aus Jägern und Sammlern sesshafte Bauern, die wildlebende Tiere domestizieren und Pflanzen kultivieren. Die Autorin geht dabei sehr detailliert auf die Rolle der Frauen ein. Leider sind ihre Spuren, weil sie ja eher mit organischem Material hantieren in der Dunkelheit der Vergangenheit verschwunden. Schmunzeln musste über die Diskussionen, ob die, als „Venus von Willendorf“ bekannte Statuette eine Mütze oder geflochtene Haare auf ihrem Kopf trägt. Die Mütze, so die Autorin, lässt auf handwerkliche Fähigkeiten der Frauen schließen: Schafe halten, Wolle ernten, spinnen, färben und verarbeiten. Die geflochtenen Haare scheinen männliche Ansichten von Frauen zu entspringen. Der Schreibstil ist für Leserinnen wie mich, die sich schon länger mit Ur- und Frühgeschichte beschäftigen sehr gut zu lesen. Für manch andere wird der Griff zur Internet-Recherche notwendig sein. Besonders interessant finde ich die Anregung, das bisher gebräuchliche Dreiperiodensystem die Zeiten der Menschheitsgeschichte (also Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit) anders einzuteilen und entsprechend umzubenennen. (siehe Kapitel 2). "Wir stehen noch am Anfang einer wissenschaftlichen Revolution, aber immerhin hat sie schon begonnen." Zwei Landkarten, 19 Abbildungen der Artefakten sowie ein ausführliches Personen- und Ortsverzeichnis ergänzen das Buch, das im Verlag C.H.Beck erschienen ist. Ich empfehle, die Print-Ausgabe zu lesen, denn hier lassen sich interessante Stellen, zu denen vielleicht noch ergänzende Erklärungen notwendig sind, durch Lesezeichen oder Post-it leicht markieren. Fazit: Dieser spannende Entdeckungsreise in die Welt der Ur- und Frühgeschichte, die nun am Anfang einer wissenschaftlichen Revolution steht, gebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Mütter Europas

von Karin Bojs

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  • Produktbild: Mütter Europas
  • Vorwort

    1. Die fette Frau in Wien
    2. Neue Archäologie fordert neue Begriffe
    3. Lucy, Ardi und die Affen
    4. Die erste Runde ging an die Neandertaler
    5. Typisch menschlich
    6. Die fette Venus und die Gravettier
    7. Die rote Dame
    8. Der erste Hund
    9. Der Kaugummi
    10. Kohlenhydrate in Göbekli Tepe
    11. Haustiere und Brotweizen
    12. Göttinnen und Milch
    13. Bauernmädchen und Fischerjunge
    14. Die Wiege der Zivilisation
    15. Die erste Schrift
    16. Sie trafen sich in Paris
    17. Salz und Inzest
    18. Maus und Laus
    19. Derselbe Vater
    20. Wolfpack
    21. Die ersten drei Wellen
    22. Nach dem Pferd
    23. Als die Götter das Geschlecht tauschten
    24. Walküre

    Nachwort

    Dank
    Quellen
    Abbildungsnachweis
    Personenregister
    Ortsregister