Produktbild: Vom Westen nichts Neues
Band 6527

Vom Westen nichts Neues Ein muslimisches Leben zwischen Alpen und Hindukusch

Aus der Reihe Beck Paperback
4

19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

20,1/12,3/1,9 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80761-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

20,1/12,3/1,9 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80761-9

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Die Brücke zwischen zwei Welten

Bewertung am 05.04.2024

Bewertungsnummer: 2170760

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Warten hat sich gelohnt: ein unfassbar schönes gelungenes Buch! Die Widmung: "Für alle, die zwischen zwei Welten leben..." trifft komplett auf mich zu und ich konnte mich mit den Erzählungen und Geschichten komplett identifizieren. Nach "Tod per Knopfdruck" und "Der längste Krieg" ist dieses Buch sehr persönlich und ich musste oft schmunzeln, weil mir einige Situationen und Erzählungen sehr bekannt vorkamen. Die Schreibweise ist wie gewohnt sehr klar und selbst komplizierte Zusammenhänge werden sehr pragmatisch und verständlich aufgeklärt mit einer sehr realistischen Darstellung der aktuellen Spaltung und Hetze- dabei endet jedes Kapital on Point! Dieses Buch ist ein MUSS für alle die sich zwischen zwei Welten bewegen und auch jene, die in ihrer Blase leben und ihre Klischees überdenken wollen. Danke für dieses wundervolle Buch- es ist eine 20 von 10!

Die Brücke zwischen zwei Welten

Bewertung am 05.04.2024
Bewertungsnummer: 2170760
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Warten hat sich gelohnt: ein unfassbar schönes gelungenes Buch! Die Widmung: "Für alle, die zwischen zwei Welten leben..." trifft komplett auf mich zu und ich konnte mich mit den Erzählungen und Geschichten komplett identifizieren. Nach "Tod per Knopfdruck" und "Der längste Krieg" ist dieses Buch sehr persönlich und ich musste oft schmunzeln, weil mir einige Situationen und Erzählungen sehr bekannt vorkamen. Die Schreibweise ist wie gewohnt sehr klar und selbst komplizierte Zusammenhänge werden sehr pragmatisch und verständlich aufgeklärt mit einer sehr realistischen Darstellung der aktuellen Spaltung und Hetze- dabei endet jedes Kapital on Point! Dieses Buch ist ein MUSS für alle die sich zwischen zwei Welten bewegen und auch jene, die in ihrer Blase leben und ihre Klischees überdenken wollen. Danke für dieses wundervolle Buch- es ist eine 20 von 10!

Diaspora und Doppelmoral: Das Leben als Brückenbauer

xxholidayxx am 30.11.2024

Bewertungsnummer: 2353552

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In seiner Biografie „Vom Westen nichts Neues“ schildert Emran Feroz sein Leben zwischen zwei Welten: den Tiroler Alpen und Afghanistan. Der renommierte Kriegsreporter und Menschenrechtsaktivist beleuchtet nicht nur seine persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Migration, sondern entlarvt auch die westlichen Klischees über "die" muslimische Welt (die es so ja nicht gibt). Feroz, der seit Jahren aus und über Afghanistan berichtet, verbindet in seinem Buch die Geschichte seiner Familie mit einer scharfsinnigen Analyse politischer und gesellschaftlicher Realitäten. Worum geht’s genau? Das Buch erzählt die Geschichte von Emran Feroz' Familie, die Ende der 1970er-Jahre nach Europa kam, und seine eigene Kindheit und Jugend in Tirol. Obwohl Feroz in Österreich aufwuchs, blieb ihm die volle Akzeptanz oft verwehrt, vor allem nach den Anschlägen von 9/11, als er plötzlich als potenzieller Terrorist wahrgenommen wurde. Später, als Journalist und Menschenrechtsaktivist, entdeckte er Afghanistan – das Land, das als seine „Heimat“ galt, obwohl er es nie zuvor besucht hatte. Das Buch thematisiert den internen Konflikt vieler Migranten, die im Westen leben, und zeigt, wie tief Rassismus und Doppelmoral in den westlichen Umgang mit der muslimischen Welt eingebettet sind. Feroz erzählt persönlich und zugleich politisch, schafft es aber auch, komplexe Themen wie die Geschichte Afghanistans greifbar zu machen. Meine Meinung „Vom Westen nichts Neues“ ist eine beeindruckende Mischung aus persönlicher Biografie und politischer Geschichte, die mir neue Perspektiven eröffnet hat. Als Leserin, die sich bereits intensiv mit Themen wie Flucht, Migration, Heimat und Zugehörigkeit beschäftigt hat, fand ich das Buch auf jeden Fall bereichernd. Feroz gewährt einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt von Menschen in der Diaspora, insbesondere in Österreich, und vermittelt ein realistisches Bild der aktuellen Spaltung und Hetze in westlichen Gesellschaften. Besonders die Passagen über die westliche Doppelmoral im Umgang mit muslimischen Migranten haben mich nachdenklich gemacht. Die Sprache des Buches ist klar und prägnant. Selbst komplexe historische und politische Zusammenhänge werden verständlich dargestellt, ohne dass die Tiefe darunter leidet. Das ist eine große Stärke des Autors, denn er schafft es, schwierige Themen auch für Leser:innen zugänglich zu machen, die sich zuvor noch nicht eingehender mit Afghanistan befasst haben. Allerdings hat das Buch auch Schwächen. Die nicht-chronologische Erzählweise könnte für Leser:innen, die weniger mit der afghanischen Geschichte vertraut sind, verwirrend sein. Manchmal fehlte mir auch ein klarer roter Faden – es war nicht immer ersichtlich, worauf der Autor hinaus wollte. Diese lose Struktur mag der persönlichen Erzählweise geschuldet sein, störte jedoch gelegentlich den Lesefluss. Trotz dieser kleineren Kritikpunkte ist das Buch ein Muss für alle, die mehr über die westliche Doppelmoral und die inneren Konflikte von Migrant:innen erfahren möchten. Für Afghan:innen in der Diaspora ist es aus meiner Sicht - ich habe einen persönlichen Bezug zu dem Land - besonders wertvoll, weil es eine differenzierte Perspektive aufzeigt, die in westlichen Debatten oft fehlt. Fazit „Vom Westen nichts Neues“ ist ein beeindruckendes, persönliches und aufrüttelndes Buch, das wichtige gesellschaftliche Themen beleuchtet. Trotz kleiner Schwächen in der Struktur überzeugt es durch seinen klaren Stil und die tiefgründige Analyse. Emran Feroz gibt (muslimischen) Menschen in der Diaspora eine Stimme und eröffnet neue Perspektiven. Vier von fünf Sternen.

Diaspora und Doppelmoral: Das Leben als Brückenbauer

xxholidayxx am 30.11.2024
Bewertungsnummer: 2353552
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In seiner Biografie „Vom Westen nichts Neues“ schildert Emran Feroz sein Leben zwischen zwei Welten: den Tiroler Alpen und Afghanistan. Der renommierte Kriegsreporter und Menschenrechtsaktivist beleuchtet nicht nur seine persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Migration, sondern entlarvt auch die westlichen Klischees über "die" muslimische Welt (die es so ja nicht gibt). Feroz, der seit Jahren aus und über Afghanistan berichtet, verbindet in seinem Buch die Geschichte seiner Familie mit einer scharfsinnigen Analyse politischer und gesellschaftlicher Realitäten. Worum geht’s genau? Das Buch erzählt die Geschichte von Emran Feroz' Familie, die Ende der 1970er-Jahre nach Europa kam, und seine eigene Kindheit und Jugend in Tirol. Obwohl Feroz in Österreich aufwuchs, blieb ihm die volle Akzeptanz oft verwehrt, vor allem nach den Anschlägen von 9/11, als er plötzlich als potenzieller Terrorist wahrgenommen wurde. Später, als Journalist und Menschenrechtsaktivist, entdeckte er Afghanistan – das Land, das als seine „Heimat“ galt, obwohl er es nie zuvor besucht hatte. Das Buch thematisiert den internen Konflikt vieler Migranten, die im Westen leben, und zeigt, wie tief Rassismus und Doppelmoral in den westlichen Umgang mit der muslimischen Welt eingebettet sind. Feroz erzählt persönlich und zugleich politisch, schafft es aber auch, komplexe Themen wie die Geschichte Afghanistans greifbar zu machen. Meine Meinung „Vom Westen nichts Neues“ ist eine beeindruckende Mischung aus persönlicher Biografie und politischer Geschichte, die mir neue Perspektiven eröffnet hat. Als Leserin, die sich bereits intensiv mit Themen wie Flucht, Migration, Heimat und Zugehörigkeit beschäftigt hat, fand ich das Buch auf jeden Fall bereichernd. Feroz gewährt einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt von Menschen in der Diaspora, insbesondere in Österreich, und vermittelt ein realistisches Bild der aktuellen Spaltung und Hetze in westlichen Gesellschaften. Besonders die Passagen über die westliche Doppelmoral im Umgang mit muslimischen Migranten haben mich nachdenklich gemacht. Die Sprache des Buches ist klar und prägnant. Selbst komplexe historische und politische Zusammenhänge werden verständlich dargestellt, ohne dass die Tiefe darunter leidet. Das ist eine große Stärke des Autors, denn er schafft es, schwierige Themen auch für Leser:innen zugänglich zu machen, die sich zuvor noch nicht eingehender mit Afghanistan befasst haben. Allerdings hat das Buch auch Schwächen. Die nicht-chronologische Erzählweise könnte für Leser:innen, die weniger mit der afghanischen Geschichte vertraut sind, verwirrend sein. Manchmal fehlte mir auch ein klarer roter Faden – es war nicht immer ersichtlich, worauf der Autor hinaus wollte. Diese lose Struktur mag der persönlichen Erzählweise geschuldet sein, störte jedoch gelegentlich den Lesefluss. Trotz dieser kleineren Kritikpunkte ist das Buch ein Muss für alle, die mehr über die westliche Doppelmoral und die inneren Konflikte von Migrant:innen erfahren möchten. Für Afghan:innen in der Diaspora ist es aus meiner Sicht - ich habe einen persönlichen Bezug zu dem Land - besonders wertvoll, weil es eine differenzierte Perspektive aufzeigt, die in westlichen Debatten oft fehlt. Fazit „Vom Westen nichts Neues“ ist ein beeindruckendes, persönliches und aufrüttelndes Buch, das wichtige gesellschaftliche Themen beleuchtet. Trotz kleiner Schwächen in der Struktur überzeugt es durch seinen klaren Stil und die tiefgründige Analyse. Emran Feroz gibt (muslimischen) Menschen in der Diaspora eine Stimme und eröffnet neue Perspektiven. Vier von fünf Sternen.

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  • Vorwort

    Eine ganz normale Busreise anno 1978
    Rückkehr
    11. September
    Zwei Bergvölker
    Zwischen Goldenem Dachl und Dr. Hämmerle
    Großbaba
    Der Mann auf der Briefmarke
    Der Gesang des Unbekannten
    Heiliges Land
    Bibi Jaan
    Mami Jaan
    «A Afghane war des!»
    Von Innsbruck in den Dschihad
    Ich, der Terrorist
    Muttersprache, Krieg und Checkpoints
    Vor der Tür
    Wie Kain und Abel
    Die Welt von gestern
    Ein Talib aus Tirol
    Auf dem Friedhof
    Tod und Leben
    Kleidung macht den Afghanen
    Mit zweierlei Maß
    Tiroler Identitäten
    Afghanischer Kosmopolitismus