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Mohawk »Zu gut für einen ersten Roman« JOHN IRVING — Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2024

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19,7/13,5/3,9 cm

Gewicht

472 g

Farbe

Dunkelbraun / Khaki

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Monika Köpfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6725-7

Beschreibung

Rezension

»Ins Herz der US-amerikanischen Kleinstadt führt Richard Russo in seinem Roman ›Mohawk‹ - und beleuchtet einfühlsam die Träume und Alltagszwänge der Bewohner.«
Anja Brockert, SWR LESENSWERT
»Endlich auf Deutsch … Der Roman liest sich wie das Leben selbst: endlos vielfältig, voller staunenswerter Anschauungen, sich mitunter verzweiflungsvoll bis in die Tiefenschichten seelischer Abgründe verästelnd … Ein brennend aktueller Stoff der Literatur, den ein Richard Russo psychologisch und erzählerisch klug zu ermessen weiß.«
Bernadette Conrad, ZEIT ONLINE
»Richard Russo erzählt von denen, die den umgekehrten amerikanischen Traum leben. Hier werden die Tellerwäscher nicht Millionär ... Es ist ein Lebensthema von Richard Russo … Er schaut in die Seele von einfachen Menschen, für die gesellschaftliche Veränderungen, wie der Niedergang der örtlichen Wirtschaft, große Konsequenzen im Alltag haben.«
NDR KULTUR
»Russo kennt das Milieu, das er beschreibt … Der Roman ist zeitlos in seiner Darstellung von Trostlosigkeit, die jederzeit in Gewalt umschlagen kann. Vor allem aber umhüllt Russo seine Figuren mit Empathie, seien sie noch so fragwürdig in ihrem Tun. Im Wesentlichen sind seine späteren Bücher in Mohawk bereits angelegt.«
Christoph Schröder, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR
»[…] ein gelungenes Porträt einer tristen Kleinstadt, in der unternehmerische Gier und politisches Versagen dem Populismus den Boden bereiten.«
Barbara Beer, KURIER
Mit intelligenter Empathie und freundlicher Neugier begleitet er seine traurigen Existenzen durch das Leben und die Straßen von Mohawk.«
Bernd Melichar, KLEINE ZEITUNG
»[…] ein überaus beachtliches Debüt.«
Doris Reiserer-Kraus, DIE PRESSE
»Sein Erstling belegt bereits, wo die erzählerischen Stärken Russos liegen: authentische Charakterstudien, realistische Schauplätze und, statt viel Action, überzeugende Beziehungsszenen.«
SÜDKURIER
»In ›Mohawk‹ erfahren wir, wie die Menschen in der amerikanischen Provinz ticken. Eine kluge Gesellschaftsanalyse: scharf beobachtet, voller Empathie und Humor.«
AACHENER ZEITUNG
»Sein Erstling […] belegt bereits, wo die erzählerischen Stärken Russos liegen: authentische Charakterstudien, realistische Schauplätze und, statt viel Action, überzeugende Beziehungsszenen.«
Margarete von Schwarzkopf, BÜCHER MAGAZIN
»[E]in lehrreicher Text, weil man viel davon erfährt, wie die Menschen in der amerikanischen Provinz ticken.«
Andras Schröter, RUHR NACHRICHTEN
»Eine kluge Gesellschaftsanalyse: scharf beobachtet, voller Empathie und Humor.«
Marcel Emonds-Pool, AACHENER ZEITUNG
»Ein Roman, dem es auf seinen vielen Seiten eindrucksvoll gelingt, die zuweilen desaströse Lebenssituation amerikanischer Kleinstädte jenseits der Ballungszentren zu schildern. Herausfordernd, dennoch beachtens- und empfehlenswert.«
Josef Schnurrer, BORROMÄUSVEREIN BONN
»Ein großartiges Debüt.«
Rainer Tautz, SALZSTREUNER
»Russo [ist] bereits hier der typische Blick in die Seelen ›einfacher‹ Menschen gelungen, sodass der Roman 37 Jahre nach dem ersten Erscheinen kein bisschen veraltet oder langweilig ist.«
Mona Grosche, SCHNÜSS

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2024

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19,7/13,5/3,9 cm

Gewicht

472 g

Farbe

Dunkelbraun / Khaki

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Monika Köpfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6725-7

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Großartige Erzählkunst!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 31.01.2024

Bewertungsnummer: 2120487

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

MOHAWK Richard Russo Gleich im ersten Kapitel tauchen wir ein, in das kleine Städtchen Mohawk, Upstate New York, das seinen Aufstieg damals durch die Lederindustrie erfuhr. Doch die golden Zeiten sind vorbei. Das Städtchen befindet sich auf dem absteigen Ast und macht, wenn überhaupt, nur noch Schlagzeilen, weil die Krebsrate um ein vielfaches höher ist, als woanders. Doch die Gerberindustrie weigert sich Verantwortung zu übernehmen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Stadtbewohner und deren Leben. Wir lernen unter anderen Anne und ihren Sohn kennen. Anne ist schon lange in den Mann ihrer Cousine verliebt, diese nimmt aber die Wünsche ihrer Mutter wichtiger, als die des Ehemanns. Harry, Besitzer des Mohawk Grills, hat seit Wild Bills Unfall ein Auge auf ihn. Dallas, der Ex-Mann von Anne, spielt auch eine große Rolle, aber was er und viele andere Personen miteinander zu tun haben, müsst ihr leider selber herausfinden. Ja, der eine mag jetzt denken, so richtig spannend hört sich das nicht an … Ja und Nein, denn wer einen Krimi sucht, der ist bei Russo sicherlich falsch (obwohl es einige Verbrechen und Tote geben wird), doch Russo ist ein Meister der Erzählkunst: Minutiös, facettenreich und mit viel Feingefühl baut er seine Geschichte auf und verwebt sie ganz langsam zu einem grossen Ganzen. Ich habe das Buch unglaublich gerne gelesen und war ganz traurig, als ich das Städtchen Mohawk und all seine Bewohner nach 490 Seiten verlassen musste. Von mir gibt es eine Riesen Leseempfehlung - ein großartiges Buch, welches übrigens sein allererstes aus 1986 ist und erst jetzt aus dem Englischen von Monika Töpfer übersetzt wurde. 5/ 5

Großartige Erzählkunst!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 31.01.2024
Bewertungsnummer: 2120487
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

MOHAWK Richard Russo Gleich im ersten Kapitel tauchen wir ein, in das kleine Städtchen Mohawk, Upstate New York, das seinen Aufstieg damals durch die Lederindustrie erfuhr. Doch die golden Zeiten sind vorbei. Das Städtchen befindet sich auf dem absteigen Ast und macht, wenn überhaupt, nur noch Schlagzeilen, weil die Krebsrate um ein vielfaches höher ist, als woanders. Doch die Gerberindustrie weigert sich Verantwortung zu übernehmen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Stadtbewohner und deren Leben. Wir lernen unter anderen Anne und ihren Sohn kennen. Anne ist schon lange in den Mann ihrer Cousine verliebt, diese nimmt aber die Wünsche ihrer Mutter wichtiger, als die des Ehemanns. Harry, Besitzer des Mohawk Grills, hat seit Wild Bills Unfall ein Auge auf ihn. Dallas, der Ex-Mann von Anne, spielt auch eine große Rolle, aber was er und viele andere Personen miteinander zu tun haben, müsst ihr leider selber herausfinden. Ja, der eine mag jetzt denken, so richtig spannend hört sich das nicht an … Ja und Nein, denn wer einen Krimi sucht, der ist bei Russo sicherlich falsch (obwohl es einige Verbrechen und Tote geben wird), doch Russo ist ein Meister der Erzählkunst: Minutiös, facettenreich und mit viel Feingefühl baut er seine Geschichte auf und verwebt sie ganz langsam zu einem grossen Ganzen. Ich habe das Buch unglaublich gerne gelesen und war ganz traurig, als ich das Städtchen Mohawk und all seine Bewohner nach 490 Seiten verlassen musste. Von mir gibt es eine Riesen Leseempfehlung - ein großartiges Buch, welches übrigens sein allererstes aus 1986 ist und erst jetzt aus dem Englischen von Monika Töpfer übersetzt wurde. 5/ 5

Meisterlich!

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 11.12.2023

Bewertungsnummer: 2086362

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ende der Sechzigerjahre ist in Mohawk, einer Kleinstadt in Upstate New York, nicht mehr viel los. Früher boomte hier die Lederindustrie, es gab Arbeit und Leben auf den Straßen; heute dümpelt alles mehr oder weniger vor sich hin. Zumindest auf den ersten Blick, denn es gibt immer noch genug alte Feindschaften, neue Freundschaften und eine Menge unerfüllter Träume, die zusammen eine explosive Mischung ergeben. Das Debüt des amerikanischen Schriftstellers Richard Russo ist dieses Jahr erstmals in deutscher Übersetzung erschienen, durch einen glücklichen Zufall ist mir das Buch aufgefallen und lag kurz danach in meinen Händen. Ich liebe Geschichten, die in amerikanischen Kleinstädten spielen, mir gefällt die Dynamik der familiären und nachbarschaftlichen Beziehungen, die unterschwelligen Animositäten, die sich manchmal Bahn brechen und manchmal nicht. Zu Beginn tat ich mich ein wenig schwer damit, die vielen Menschen und Orte, Ereignisse und Begebenheiten unter einen Hut zu kriegen, wusste aber bereits nach wenigen Seiten intuitiv, dass sich der Nebel lichten und mir eine gute Geschichte zeigen wird. Wie gut diese werden würde, hätte ich mir nicht mal in meinen kühnsten Träumen ausmalen können, denn das tatsächliche Ergebnis überstieg bei weitem meinen Wunsch! Nachdem ich eine Person nach der anderen identifizieren und einer bestimmten Familie zuordnen konnte, hatte ich gedanklich einen Stammbaum der Stadt angelegt und ab da war alles viel einfacher. Zur Story selbst möchte ich nicht so viel verraten, denn die eigentliche Handlung beginnt erst sehr spät. Bis dahin gab es lustige und traurige, amüsante und dramatische, immer aber unglaublich unterhaltsame Episoden aus dem Leben der Hauptpersonen, aber auch der ein oder anderen Nebenfigur. Darunter gab es die unterschiedlichsten Menschen, was Typ und Charakter angeht, es war mir eine große Freude, den Erzählungen zu folgen. Alles führte zu einem bestimmten Ereignis, das unausweichlich und unwiderruflich ein Schnitt ins Leben vieler Personen bedeutet hat. Zuletzt wurden, darüber bin ich immer noch gleichermaßen erstaunt wie erfreut, alle offenen Fragen beantwortet und jedes lose Ende verbunden. Ich werde die Menschen vermissen, genauso wie die Stadt Mohawk selbst, deren Bewohner mein Herz berührt, viele Emotionen hervorgerufen und mir grandiose Lesestunden beschert haben. Fünf Sterne mit extra Sternchen und eine Leseempfehlung gibt es dafür von mir. Ein Highlight!

Meisterlich!

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 11.12.2023
Bewertungsnummer: 2086362
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ende der Sechzigerjahre ist in Mohawk, einer Kleinstadt in Upstate New York, nicht mehr viel los. Früher boomte hier die Lederindustrie, es gab Arbeit und Leben auf den Straßen; heute dümpelt alles mehr oder weniger vor sich hin. Zumindest auf den ersten Blick, denn es gibt immer noch genug alte Feindschaften, neue Freundschaften und eine Menge unerfüllter Träume, die zusammen eine explosive Mischung ergeben. Das Debüt des amerikanischen Schriftstellers Richard Russo ist dieses Jahr erstmals in deutscher Übersetzung erschienen, durch einen glücklichen Zufall ist mir das Buch aufgefallen und lag kurz danach in meinen Händen. Ich liebe Geschichten, die in amerikanischen Kleinstädten spielen, mir gefällt die Dynamik der familiären und nachbarschaftlichen Beziehungen, die unterschwelligen Animositäten, die sich manchmal Bahn brechen und manchmal nicht. Zu Beginn tat ich mich ein wenig schwer damit, die vielen Menschen und Orte, Ereignisse und Begebenheiten unter einen Hut zu kriegen, wusste aber bereits nach wenigen Seiten intuitiv, dass sich der Nebel lichten und mir eine gute Geschichte zeigen wird. Wie gut diese werden würde, hätte ich mir nicht mal in meinen kühnsten Träumen ausmalen können, denn das tatsächliche Ergebnis überstieg bei weitem meinen Wunsch! Nachdem ich eine Person nach der anderen identifizieren und einer bestimmten Familie zuordnen konnte, hatte ich gedanklich einen Stammbaum der Stadt angelegt und ab da war alles viel einfacher. Zur Story selbst möchte ich nicht so viel verraten, denn die eigentliche Handlung beginnt erst sehr spät. Bis dahin gab es lustige und traurige, amüsante und dramatische, immer aber unglaublich unterhaltsame Episoden aus dem Leben der Hauptpersonen, aber auch der ein oder anderen Nebenfigur. Darunter gab es die unterschiedlichsten Menschen, was Typ und Charakter angeht, es war mir eine große Freude, den Erzählungen zu folgen. Alles führte zu einem bestimmten Ereignis, das unausweichlich und unwiderruflich ein Schnitt ins Leben vieler Personen bedeutet hat. Zuletzt wurden, darüber bin ich immer noch gleichermaßen erstaunt wie erfreut, alle offenen Fragen beantwortet und jedes lose Ende verbunden. Ich werde die Menschen vermissen, genauso wie die Stadt Mohawk selbst, deren Bewohner mein Herz berührt, viele Emotionen hervorgerufen und mir grandiose Lesestunden beschert haben. Fünf Sterne mit extra Sternchen und eine Leseempfehlung gibt es dafür von mir. Ein Highlight!

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