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Band 4

Das war Kunst, jetzt ist es weg Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht — Misslungene Restaurierungen und andere kuriose Kunstunfälle

Aus der Reihe (Fast) immer lustig
3

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2024

Abbildungen

50 farb. Abb.

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

17,8/14,8/1,7 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Mokka / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6940-4

Beschreibung

Rezension

»Die Bilder allein sorgen schon für Tränen in den Augen, aber die Art und Weise, wie Cora Wucherer die Vor- und Unfälle beschreibt, ist mindestens ebenso lustig.«
Michèle Loetzner, VOGUE
»alles zum Brüllen komisch und zum Heulen wahr«
Barbara Hein, ART - DAS KUNSTMAGAZIN
»Sammelt spektakuläre Kunstunfälle und misslungene Restaurierungen. Selbst Künstler wie Jeff Koons waren davor nicht gefeit. Es gibt viel zum Schmunzeln.«
Ralf Dörwang &Helgard Füchsel, NDR KULTUR – DAS JOURNAL
»Cora Wucherer hat die kuriosesten Pannen nun in einem überaus unterhaltsamen Buch zusammengetragen.«
Adrienne Braun, STUTTGARTER NACHRICHTEN
»Oft entstand aus den Unglücken am Ende etwas Gutes – falls nicht, haben sie zumindest für Schmunzler gesorgt«
Alexandra Knief, WESER-KURIER
»Nicht nur am Weltkunsttag zum Lesen und Lachen unbedingt zu empfehlen«
Ingrid Mosblech-Kaltwasser, DER KULTURBLOG

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2024

Abbildungen

50 farb. Abb.

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

17,8/14,8/1,7 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Mokka / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6940-4

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    27.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurze Einführung in die Welt der missglückten Kunstwerke

    Als ich dieses Buch in der Vorschau des Verlags gesehen habe, musste ich schon laut loslachen. Es geht um Kunst, eher gesagt, um „verschlimmbesserte“ Kunst, und es ist einfach so lustig (und manchmal auch irgendwie unverständlich), die Vorher-Nachher-Bilder der Kunstwerke zu sehen. Zu jedem (restaurierten) Kunstwerk erzählt Cora Wucherer in „Das war Kunst, jetzt ist es weg“ die zugrunde liegende Geschichte und so erfährt man etwas über Gemälde, Skulpturen und Reliefs, die von Rentnerinnen, Restauratoren oder von Künstler:innen neu interpretiert (oder zerstört) wurden. Aber auch Museumsbesucher, die Kunstwerke intensiver betrachteten, als sie vielleicht sollten, finden in diesem kleinen Büchlein Platz. Eine wunderbare, kurze Einführung in die weite Welt der missglückten Kunstwerke, die mich daran erinnert, wie ich mich selbst in einem Kunstmuseum in New York City gefragt habe: Ist das Kunst, oder kann das weg?

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    08.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ist das Kunst?

    Ist das Kunst? Vermutlich hat jeder schon mal den Spruch “Ist das Kunst, oder kann das weg?” ausgesprochen. Denn wir alle haben eine unterschiedliche Auffassung davon, was Kunst ist. Doch wenn sie öffentlich in einem Museum ausgestellt ist, spätestens dann sollte man doch seine Finger davon lassen und nicht denken “Kann weg!” Oder? Scheinbar sehen das nicht alle so und darum geht es in diesem Buch. Es ist zwar nicht sehr groß oder dick, doch der Inhalt lädt zum Kopfschütteln und auch zum Grinsen ein. Egal ob “verbessert”, aus Versehen dagegen gerannt oder Putzfrauen, die Kunstgegenstände für liegen gelassenen Müll halten - hier bekommen wir eine breit gefächerte Auswahl davon, wie Kunst zerstört werden kann. Bzw. in den Augen der Leute, die sich daran zu schaffen gemacht haben - verbessert wurden. Auf je zwei (bis vier) Seiten wird ein Vorher/nachher Bild gezeigt und in einem kurzen Abschnitt erklärt, was eigentlich passiert ist. Was ich interessant finde, ist, dass vor allem in Spanien die eher missglückten Restaurierungsversuche von Laien passieren. Doch gerade im Fall des “Äffchen” Ecce Homo hat es dem bis dahin unbekannten Dorf doch zu einiger Berühmtheit und damit Tourismus verholfen. Auch wenn das Bild nun verhunzt ist, wollen es gerade wegen der medialen Aufmerksamkeit viele sehen. Nicht so schön sind auf der anderen Seite natürlich Gegenstände, die durch Umwerfen etc. vollständig zerstört wurden. Alles in allem fand ich das Buch sehr interessant und habe einige neue und interessante Informationen erhalten.

  • VolkerM

    4/5

    17.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Moderne Kunst sieht ja nicht…

    Moderne Kunst sieht ja nicht selten aus, als wäre sie das Ergebnis eines Unfalls gewesen, aber das ist nicht das Thema von Vera Wucherers Buch. Auch hier geht es um Unfälle mit Kunst, aber eben die ungewollten. Geballte Zerstörung auf jeder Seite. Täter sind selbsternannte Restauratoren, eifrige Putzfrauen oder Hausmeister, unvorsichtige Besucher und überschwängliche Sammler. Eine unbedachte Bewegung und die Kunst ist weg, wobei ich mich nicht selten gefragt habe: Na und? Eine mit ranzigem Fett beschmierte Badewanne hat in sauberem Zustand sicher den höheren Nutzwert, auch wenn ich Beuys seinen persönlichen „Hurtz“-Moment gönne. Manchmal machen die Katastrophen ein Werk erst berühmt oder sogar bedeutend. So wie der „restaurierte“ Monchichi-Jesus auf dem Titelblatt. Er holte eine kleine Gemeinde in der spanischen Provinz Zaragoza erst auf die touristische Landkarte, denn heute besuchen Tausende den Kunstunfall und zahlen bereitwillig für ein Selfie mit dem Monchichi. Andere Beispiele im Buch haben Versicherungen und Gerichte beschäftigt und Ai Weiwei geriet sogar mit den Naturgesetzen in Konflikt: Eine seiner Holzskulpturen folgte den Regeln der Gravitation und kollabierte mit Grandezza. Aber große Künstler erkennt man daran, dass sie nie aufgeben: „It’s not a bug, it’s a feature“. So wurde eben ein Haufen Bretter zum gefeierten Kunstwerk. Vera Wucherers Auswahl ist abwechslungsreich, wenn auch nicht immer überraschend, da viele ihrer Beispiele eine hohe mediale Breitenwirkung hatten. Auch sind ihre Darlegungen nicht ganz so launig verfasst, wie ich es mir gewünscht hätte, sondern eher sachlich und informativ gehalten. Die Quintessenz ist oft: Mach’s Beste draus! Kein Schaden ist in der Kunstwelt so groß, dass nicht noch irgendwer Profit draus schlagen könnte - was einem auch zu denken geben darf. (Das Buch wurde mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Auf meine Rezension wurde kein Einfluss genommen, der Inhalt stellt meine persönliche Meinung dar.)

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